Zum Inhalt springen

Kalkkuhl

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 25. September 2025 um 08:01 Uhr durch imported>InternetArchiveBot (InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Kalkkuhl
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(16)&title=Kalkkuhl 51° 2′ N, 7° 29′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(16) 51° 1′ 58″ N, 7° 28′ 34″ O
 {{#coordinates:51,032777777778|7,4761111111111|primary
dim=10000 globe= name=Kalkkuhl region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 214–228 m ü. NN
Einwohner: 16 (31. Dez. 2022)<ref>Zahlen, Daten, Fakten – Rathaus. (PDF; 17,9 KB) Stadt Gummersbach, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. Juni 2024; abgerufen am 25. Juni 2024.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/gummersbach.de</ref>
Postleitzahl: 51647
Vorwahl: 02261
Lage von Kalkkuhl in Gummersbach
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Kalkkuhl ist ein Ortsteil von Gummersbach im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen.

Geographie

Kalkkuhl liegt nahe der westlichen Stadtgrenze von Gummersbach gut acht Kilometer östlich des Zentrums. Die wenigen Gebäude des Ortes gruppieren sich in lockerer Formation am südlichen Fuß der Nordhelle (390 m ü. NN) im Tal der Gelpe, einem etwa 5,2 km langen Nebenfluss der Leppe.

Geschichte

Wenngleich die ältere und älteste Geschichte Kalkkuhls nicht durch eindeutige Dokumente belegt werden kann, gilt doch als sicher, dass der Wohnplatz bereits seit sehr langer Zeit besiedelt wurde. Einen Hauptgrund hierfür stellte die offenbar sehr ergiebige Kalklagerstätte dar, woher der Ort auch seinen Namen ableitet.

„Dieser Hof führt seinen Namen von dem vielen Kalckstein, der dort seit undencklichen Jahren ist gebrochen und gebrannt worden.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Franz von Steinen: Specialgeschichte der Kirchspiele Lieberhausen, Marienheide, Gimborn und Müllenbach, o. J. (um 1850)

Teilweise überregionale Bedeutung erlangte Kalkkuhl aber noch auf einem anderen Gebiet, nämlich dem der Schulbildung. Der Ort stellte mit seiner Lateinschule den schulischen Mittelpunkt des Gelpetals dar. Wohl schon vor dem Dreißigjährigen Krieg, nachweislich ab 1670 wurde hier Unterricht erteilt; zunächst durch den in Personalunion amtierenden Seelsorger, ab dem 15. Oktober 1727 durch einen eigens bestallten Schulmeister.<ref name=Woelke>Jürgen Woelke: Alt-Gummersbach. In zeitgenössischen Bildern und Ansichten. Band 2: Ein Streifzug durch die Stadt und ihre 70 Dörfer. Gronenberg, Gummersbach 1980, ISBN 3-88265-024-9.</ref> Trotz recht ärmlicher äußerer Umstände – das Fachwerkhaus von 1695, in welchem bzw. ab 1812 in dessen scheunenartigem Anbau der Unterricht in „Buchstabieren, Lesen, Christentum, Schön- und Rechtschreiben, Rechnen, Briefschreiben, Geographie und Gebrauch der Landkarten sowie französische Sprache und Musik“ unterrichtet wurde, existiert noch heute – kamen zeitweilig einige der 20 bis 80 Schüler von weit her und logierten in der Umgebung bei Bauern. Ende 1844 wurde der Unterricht in Kalkkuhl eingestellt, nachdem in den Jahren zuvor immer mehr Schüler nach Hülsenbusch, dem Verwaltungssitz der 1819 gebildeten Gemeinde Gimborn, abgewandert waren.<ref name=Woelke />

Der Ort Kalkkuhl gehörte bis 1806 zur Reichsherrschaft Gimborn-Neustadt.<ref>Königliche Regierung zu Cöln (Hrsg.): Uebersicht der Bestandtheile und Verzeichniß sämmtlicher Ortschaften und einzeln liegenden benannten Grundstücke des Regierungs-Bezirks Cöln, nach Kreisen, Bürgermeistereien und Pfarreien, mit Angabe der Seelenzahl und der Wohngebäude, sowie der Confessions-, Jurisdistictions-, Militair- und frühern Landes-Verhältnisse. Angefertigt auf den Grund der amtlich eingeforderten Nachrichten. s. n., Köln 1845, S. 26 (Online-Ausgabe bei der Landesbibliothek Düsseldorf) </ref>

1781 hatte Kalkkuhl 30 Einwohner, 1817 lebten 24 Leute hier; 1974 belief sich die Einwohnerzahl auf nur mehr 12,<ref name=Woelke /> um bis heute (2008) wieder auf 19 anzusteigen.

Verkehr

Die Haltestelle von Kalkkuhl wird über die Buslinien 307 (Gummersbach Bf – BerghausenLindlar) sowie 316 (Gummersbach Bf – Neuremscheid – Lindlar) angeschlossen.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein