Zum Inhalt springen

Jochen Borchert

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 2. Januar 2025 um 09:25 Uhr durch imported>Heinrich Kämpchen (wikilink).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Jochen Borchert (2018).jpg
Jochen Borchert (2018)
Datei:KAS-Borchert, Jochen-Bild-14899-1.jpg
Personenplakat Jochen Borcherts (1995)

Johann Joachim Borchert (* 25. April 1940 in Nahrstedt)<ref>Bruno Jahn (Bearb.): Biographisches Handbuch der deutschen Politik. Band I (A–R.) München 2004, S. 71.</ref> ist ein deutscher Politiker (CDU). Er war von 1993 bis 1998 Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Leben und Beruf

Jochen Borchert wurde in Nahrstedt bei Stendal, Altmark als Sohn eines Landwirts geboren. 1953 floh seine Familie in den Westen. Nach der Mittleren Reife absolvierte Borchert von 1957 bis 1959 eine landwirtschaftliche Lehre und besuchte anschließend von 1960 bis 1961 die Ingenieurschule für Landbau in Soest und erwarb hier den Abschluss als Agraringenieur. 1970 übernahm er den elterlichen Pachtbetrieb in Wattenscheid und begann außerdem ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum, welches er 1974 als Diplom-Ökonom beendete.

Borchert war Präsident des Deutschen Jagdschutz-Verbandes (DJV) sowie Vorsitzender des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen e. V. Köln. Derzeit ist er noch Ehrenpräsident der NRW-Stiftung sowie Vorsitzender der Jägerstiftung natur+mensch.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />wdr.de:Gothaer unterstützt Kampagne gegen Jagdgesetz (Memento vom 27. Oktober 2012 im Internet Archive)</ref> Er gehört den Aufsichtsräten der Dolff-Beteiligungs AG, Düsseldorf (Vorsitzender), des Landwirtschaftlichen Versicherungsvereins Münster a. G. (Vorsitzender), der LVM-Krankenversicherungs-AG, Münster (Vorsitzender), der LVM-Lebensversicherungs-AG (Vorsitzender) und der LVM-Pensionsfonds-AG an. Borchert ist Ehren-'Alter Herr' bei der Akademischen Jagdverbindung Hubertia Ruhr zu Bochum im WJSC.

Jochen Borchert ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seine Frau Ingrid Borchert gehört dem Rat der Stadt Bochum an. Seine Tochter ist die Journalistin Katharina Borchert.

Politische Karriere

Seit 1965 ist Borchert Mitglied der CDU. Von 1977 bis 2000 war er Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Bochum und ist seit 2000 dessen Ehrenvorsitzender. Von 1976 bis 1981 gehörte Borchert dem Rat der Stadt Bochum an. Von 1980 bis 2009 war er Mitglied des Deutschen Bundestages. Jochen Borchert ist stets über die Landesliste Nordrhein-Westfalen in den Deutschen Bundestag eingezogen. Von 1989 bis 1993 war er hier haushaltspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Am 21. Januar 1993 wurde Borchert als Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in die von Bundeskanzler Helmut Kohl geführte Bundesregierung berufen, der er für zwei Legislaturperioden angehörte (Kabinett Kohl IV / Kabinett Kohl V). Nach der Bundestagswahl 1998 schied er am 26. Oktober 1998 aus der Bundesregierung aus. Außerdem war er von 1993 bis 2003 Bundesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU.

Sonstiges

Jochen Borchert war der einzige Abgeordnete aus den Reihen der CDU/CSU, der gegen das Zugangserschwerungsgesetz stimmte, das am 18. Juni 2009 im Bundestag mit den Stimmen der Koalitionsparteien beschlossen wurde.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Namentliche Abstimmung zum Zugangserschwerungsgesetz.] (PDF) , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. April 2013.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Proteste gegen Gesetz zu Web-Sperren reißen nicht ab.] heise online, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Februar 2011.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Zu seiner Zeit als Minister übernahm er 1993 eine Baumpatenschaft für die Dicke Eiche im Kottenforst bei Bonn.

Ehrungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Wilhelm Niklas (CSU, 1949–1953) | Heinrich Lübke (CDU, 1953–1959) | Werner Schwarz (CDU, 1959–1965) | Hermann Höcherl (CSU, 1965–1969) | Josef Ertl (FDP, 1969–1982) | Björn Engholm (SPD, 1982) | Josef Ertl (FDP, 1982–1983) | Ignaz Kiechle (CSU, 1983–1993) | Jochen Borchert (CDU, 1993–1998) | Karl-Heinz Funke (SPD, 1998–2001) | Renate Künast (B90/Grüne, 2001–2005) | Jürgen Trittin (B90/Grüne, komm. 2005) | Horst Seehofer (CSU, 2005–2008) | Ilse Aigner (CSU, 2008–2013) | Hans-Peter Friedrich (CSU, 2013–2014) | Christian Schmidt (CSU, 2014–2018) | Julia Klöckner (CDU, 2018-2021) | Cem Özdemir (B90/Grüne, 2021-2025) | Alois Rainer (CSU, seit 2025) Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Helmut Kohl (CDU) | Klaus Kinkel (FDP) | Manfred Kanther (CDU) | Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) | Edzard Schmidt-Jortzig (FDP) | Theo Waigel (CSU) | Günter Rexrodt (FDP) | Jochen Borchert (CDU) | Norbert Blüm (CDU) | Volker Rühe (CDU) | Claudia Nolte (CDU) | Horst Seehofer (CSU) | Matthias Wissmann (CDU) | Angela Merkel (CDU) | Wolfgang Bötsch (CSU) | Klaus Töpfer (CDU) | Eduard Oswald (CSU) | Jürgen Rüttgers (CDU) | Carl-Dieter Spranger (CSU) | Friedrich Bohl (CDU) Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein