Zum Inhalt springen

Schlierach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 29. April 2026 um 17:44 Uhr durch imported>Wasquewhat (+Link).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Schlierach
Datei:Schlierach Fluss.jpg
Die Schlierach in Hausham

Die Schlierach in Hausham

Daten
Gewässerkennzahl DE: 1822
Lage Landkreis Miesbach
Flusssystem Donau
Abfluss über Mangfall → Inn → Donau → Schwarzes Meer
Ursprung Abfluss am Nordende des Schliersees
47° 43′ 58″ N, 11° 51′ 18″ O
 {{#coordinates:47,732638888889|11,855|
dim=500 globe= name=Ursprung Schlierach region=DE-BY type=waterbody
  }} 
Quellhöhe 777 m
Mündung nördlich von Miesbach in die MangfallKoordinaten: 47° 49′ 30″ N, 11° 48′ 38″ O
 {{#coordinates:47,824861111111|11,810555555556|primary
dim=1000 globe= name=Mündung Schlierach region=DE-BY type=waterbody
  }}
47° 49′ 30″ N, 11° 48′ 38″ O {{#coordinates:47,824861111111|11,810555555556|
dim=1000 globe= name=Mündung Schlierach region=DE-BY type=waterbody
  }} 
Mündungshöhe 632 m
Höhenunterschied 145 m
Sohlgefälle 11 ‰
Länge 13,1 km
Einzugsgebiet 73,4 km²
Abfluss am Pegel Miesbach<ref name="DE-BY_GKJB-D06237">Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Donaugebiet 2006 Bayerisches Landesamt für Umwelt, S. 237, abgerufen am 4. Oktober 2017, Auf: bestellen.bayern.de (PDF, deutsch, 24,2 MB).</ref>
AEo: 56,3 km²
Lage: 4,8 km oberhalb der Mündung
NNQ (27.11.1953)
MNQ 1951–2006
MQ 1951–2006
Mq 1951–2006
MHQ 1951–2006
HHQ (23.07.1966)
23 l/s
278 l/s
1,47 m³/s
26,1 l/(s km²)
21 m³/s
55,6 m³/s
Durchflossene Seen Schliersee
Kleinstädte Miesbach
Gemeinden Schliersee, Hausham

Die Schlierach ist ein rechter Nebenfluss der Mangfall in Oberbayern.

Name

Die Schlierach wurde zwischen 1078 und 1080 als Slieraha zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich von mittelhochdeutsch slier „Lehm, Schlamm“ und dem Hydronym -aha ab.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>

Geographie

Verlauf

Das Gewässer entfließt dem Schliersee im Ortsbereich der gleichnamigen Ortschaft unmittelbar nördlich der Halbinsel Freudenberg und verläuft Richtung Norden über Hausham, Agatharied und Miesbach der Mangfall zu, in die es bei deren Flusskilometer 45,72 mündet. Dabei legt die Schlierach eine Strecke von 13,1 km zurück. Sie hat ein Einzugsgebiet von insgesamt 73,4 km². Die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge beträgt für das Einzugsgebiet ca. 1300 l pro m².

Überleitung

Eine 1929 eröffnete Überleitung leitet Wasser der Mangfall und dann der Schlierach in den Seehamer See, der die Leitzachwerke speist. Die Überleitung hat eine Länge von 7,8 Kilometern, wozu ein 2,5 Kilometer langer Stollen von der Mangfall zur Schlierach und ein 3,3 Kilometer langer Stollen von der Schlierach zum Seehamer See gehören.<ref>J. Koppmair: Der heutige Stand der Geodäsie. 7. Mai 1930, S. 89 (Digitalisat [PDF]).</ref> Die maximale Überleitungsmenge ist durch die Kapazität der Verbindungsleitung und Gerinne auf 14 Kubikmeter je Sekunde begrenzt.<ref name="EB" />

Zuflüsse

Vom Ursprung zur Mündung. Auswahl.

Galerie

Einzelnachweise

<references> <ref name="EB">RMD Consult: Hochwasserrückhaltebecken Feldolling, Erläuterungsbericht zur Entwurfsplanung. Wasserwirtschaftsamt Rosenheim, S. 71, abgerufen am 18. Mai 2017.</ref> </references>

Weblinks

Commons: Schlierach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Hinweisbaustein