Zum Inhalt springen

Hamburger SK

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 31. Dezember 2025 um 09:15 Uhr durch imported>APPERbot (Bot: Vorlage:Infobox Sportverein: Parameternamen vereinheitlicht, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, Dateieinbindungen: deutsche Schlüsselworte, Aliasparameter ersetzt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Hamburger SK
colspan="2" class="notheme" style="text-align: center; padding:1em 0; background-color:#Vorlage:Standardfarbe" | Logo des HSK
Name Hamburger Schachklub von 1830 e. V.
Abteilung von Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Vereinsfarben Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Gründung 8. Mai 1830
Auflösung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Vereinssitz Hamburg-Eilbek
Mitglieder 736 (September 2025)<ref Name="Mitglieder"/>
Vorsitzender Thomas Woisin
Website hsk1830.de

Der Hamburger Schachklub von 1830 (HSK) ist einer der größten und der zweitälteste deutsche Schachverein.

Geschichte des Vereins

Der HSK wurde am 8. Mai 1830 unter dem Namen Hamburgische Gesellschaft vereinigter Schachfreunde gegründet und ist damit nach der Berliner Schachgesellschaft 1827 Eckbauer der zweitälteste noch existierende deutsche Schachverein. Seinen heutigen Namen trägt er seit dem 5. Dezember 1861. 1868 schloss sich der HSK dem im gleichen Jahr gegründeten Norddeutschen Schachbund an, 1877 dem Deutschen Schachbund direkt nach dessen Gründung.

Zwischen 1979 und 1987 war der HSK die Schachabteilung des Hamburger SV.

Datei:Schellingstraße 41 (Hamburg-Eilbek).HSK-Schachzentrum.3.ajb.jpg
HSK-Schachzentrum in Hamburg-Eilbek

Bedeutende Schachspieler des Vereins waren unter anderem: Martin Bier, Klaus Junge, Herbert Heinicke, Gerhard Pfeiffer, Carl Ahues, Murray Chandler, Robert Hübner, John Nunn, Alexei Schirow, Matthias Wahls und Jan Gustafsson. Auch die Präsidenten des Deutschen Schachbundes Walter Robinow und Emil Dähne gehörten dem HSK an. Anlässlich des hundertjährigen Vereinsjubiläums wurde 1930 in Hamburg die Schacholympiade ausgetragen, und auch bei weiteren Jubiläen (1885, 1905, 1910, 1955, 1980, 2005) organisierte der HSK stark besetzte Turniere.

In den Jahren 1956 und 1958 gewann der HSK die deutsche Mannschaftsmeisterschaft, zuletzt wurde man in der Saison 2006/07 Deutscher Vizemeister. Der HSK gehört der ersten Bundesliga seit deren Gründung 1974 ununterbrochen an. Auch in der Frauenbundesliga war der HSK 1991 Gründungsmitglied, stieg aber 1995 ab, ehe zwei Jahre später der Wiederaufstieg gelang.

Mit 736 gemeldeten Spielern ist der HSK derzeit (September 2025) der mitgliederstärkste deutsche Schachverein.<ref Name="Mitglieder">DWZ-Rangliste Hamburger SK von 1830 e. V. – Deutscher Schachbund. Abgerufen am 9. September 2025. </ref>

Jugendschach

Dies betrifft auch die größte Jugendabteilung. Seit Anfang der 1950er Jahre konzentriert sich der HSK stark auf die Jugendarbeit; zusätzlich betreut der HSK mehrere Schulschachgruppen im Großraum Hamburg. Der HSK konnte siebenmal die Deutsche Jugendmannschaftsmeisterschaft U20 gewinnen (hinzu kommen drei Titel in anderen Altersklassen sowie mehrere Einzeltitel).

Bekannte Spieler

Derzeit aktive bekannte Spieler des Vereins, sortiert nach Elo-Zahl (Stand September 2025):

Derzeit aktive bekannte Spielerinnen des Vereins, sortiert nach Elo-Zahl (Stand: Mai 2019):

Literatur

  • 150 Jahre Hamburger Schachklub von 1830 e. V. Verlag Das Schach-Archiv, Hamburg 1982
  • KARL. Das kulturelle Schachmagazin: Heft 1/2005, Schwerpunkt: 175 Jahre Hamburger SK

Weblinks

Einzelnachweise

<references />