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Hochschule Bielefeld

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Hochschule Bielefeld
colspan="2" class="notheme" style="background-color:#Vorlage:Standardfarbe; padding: 1em 0; text-align: center;" | Datei:HSBI Logo RGB schwarz.svg
Gründung 1971<ref name="zahlen-daten-fakten"/>
Trägerschaft Land Nordrhein-Westfalen (staatlich)
Ort Bielefeld, Minden, Gütersloh<ref name="zahlen-daten-fakten"/>
Bundesland Nordrhein-Westfalen<ref name="zahlen-daten-fakten"/>
Land Deutschland
Präsidentin Ingeborg Schramm-Wölk
Studierende 10.535 (WS 2022/23)<ref name="jahresabschluss2022"/>
Mitarbeiter 915 (WS 2022/23)<ref name="jahresabschluss2022"/>
davon Professoren 222 (WS 2022/23)<ref name="jahresabschluss2022"/>
Jahresetat 94,5 Millionen Euro (inkl. Drittmittel)(2022)<ref name="jahresabschluss2022">Jahresbericht 2022 Generation Next. (PDF; 14,2 MB) Abgerufen am 10. Januar 2024.</ref>
Website www.hsbi.de

Die Hochschule Bielefeld – University of Applied Sciences and Arts (kurz HSBI, bis 18. April 2023 Fachhochschule Bielefeld – University of Applied Sciences) ist mit 10.535 Studierenden, 286 Professoren und Lehrkräften für besondere Aufgaben sowie 629 weiteren Mitarbeitern<ref name="jahresabschluss2022"/> die größte staatliche Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ehemals Fachhochschule) in Ostwestfalen-Lippe. Die HSBI hat ihren Hauptsitz in Bielefeld. Weitere Standorte befinden sich in Minden und Gütersloh. Das Studienangebot umfasst 75 Studiengänge (41 Bachelor- und 28 Master-Studiengänge sowie sechs Zertifikatsstudiengänge),<ref name="jahresabschluss2022"/> die sich auf sechs Fachbereiche verteilen.<ref name="jahresabschluss2022"/> Präsidentin ist seit September 2015 Ingeborg Schramm-Wölk.<ref>FH Bielefeld – Neue Präsidentin an der FH Bielefeld. Abgerufen am 25. Februar 2017 (Weiterhin aktuell. Letzter Abruf: 02.01.2020).</ref>

Geschichte

Die Hochschule Bielefeld wurde am 1. August 1971 als Fachhochschule Bielefeld gegründet und gehört somit zu den Fachhochschulen der ersten Gründungswelle in Deutschland.<ref name="zahlen-daten-fakten">FH Bielefeld – Zahlen, Daten, Fakten. Abgerufen am 2. Januar 2020.</ref> Walter Wolff wurde vom Ministerium für Wissenschaft und Forschung zunächst zum kommissarischen Rektor ernannt.<ref>FH Bielefeld – Walter Wolff feiert 90. Geburtstag. Abgerufen am 12. Mai 2017 (Weiterhin aktuell. Letzter Abruf: 02.01.2019).</ref> Zum ersten Rektor der Hochschule wurde dann Germanus Wegmann bestellt. Mit der Gründung entstand auch der Standort Minden. Wie damals üblich, schlossen sich vorhandene Ausbildungseinrichtungen zu einer Fachhochschule zusammen.<ref name="jubilaeum40">FH Bielefeld – 40. Jubiläum der FH Bielefeld. Abgerufen am 12. Mai 2017 (Weiterhin aktuell. Letzter Abruf: 02.01.2019).</ref> Im Fall der Hochschule Bielefeld waren dies:

  • Staatliche Ingenieurschule für Maschinenwesen in Bielefeld
  • Städtische Werkkunstschule Bielefeld bzw. Handwerker- und Kunstgewerbeschule Bielefeld
  • Landeshauptmann-Salzmann-Schule / Höhere Fachschule für Sozialarbeit
  • Paritätisches Sozialseminar / Höhere Fachschule für Sozialarbeit Detmold
  • Staatliche Höhere Wirtschaftsfachschule Bielefeld
  • Staatliche Ingenieurschule für Bauwesen Minden

Im September 2010 wurde zudem der Studienort Gütersloh in der Schulstraße 10 offiziell eröffnet.<ref name="jubilaeum40" />

Am 19. April 2023 wurde die Fachhochschule Bielefeld in „Hochschule Bielefeld – University of Applied Sciences and Arts (HSBI)“ umbenannt.<ref>https://www.hsbi.de/presse/umbenennung Umbenennung der Hochschule</ref> Sie hat die sechs Fachbereiche Gestaltung, Campus Minden, Ingenieurwissenschaften und Mathematik, Sozialwesen, Wirtschaft, Gesundheit.<ref name="jahresabschluss2022" />

Standorte

Bielefeld

Der größte Studienort und Hauptsitz der Hochschule ist die Stadt Bielefeld. Die Hochschule hat in Bielefeld insgesamt drei Standorte.<ref name="jahresabschluss2022" />

Datei:Hochschule Bielefeld main building.jpg
Das Hauptgebäude an der Interaktion 1.

Interaktion 1: In dem im Sommer 2015 bezogenen zentralen Hauptgebäude auf dem Campus Bielefeld sind die Fachbereiche Wirtschaft, Gesundheit, Ingenieurwissenschaften und Mathematik sowie Sozialwesen untergebracht. Die Fachbereiche Wirtschaft, Gesundheit sowie Ingenieurwissenschaften und Mathematik bieten berufsbegleitende Verbundstudiengänge mit Lehrveranstaltungen an Samstagen an. Im Fachbereich Wirtschaft gibt es den praxisintegrierten Studiengang Betriebswirtschaftslehre und den praxisintegrierten Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik, bei denen sich Lernphasen an der Hochschule Bielefeld und Praxisphasen in Unternehmen über jeweils 13 Wochen abwechseln. Am Fachbereich Gesundheit bietet die HSBI den ausbildungsintegrierten Bachelorstudiengang Pflege an.<ref>FH Bielefeld - Hauptgebäude Fachbereiche. Abgerufen am 2. Januar 2020.</ref>

Im Hauptgebäude sind neben den vier Fachbereichen auch das Präsidium, die Hochschulverwaltung mit Studierendenservice, Zentraler Studienberatung und International Office sowie der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) untergebracht.<ref>FH Bielefeld - Hauptgebäude. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 2. Januar 2020.@1@2Vorlage:Toter Link/www.fh-bielefeld.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Dort befindet sich auch die Hochschulbibliothek mit rund 115.000 Bänden, das Schülerinnen- und Schülerlabor experiMINT des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik sowie 15 zentrale Hörsäle und mehr als 220 Seminarräume.<ref>FH Bielefeld - Hauptgebäude Daten. Abgerufen am 2. Januar 2020.</ref>

Datei:Hochschule Bielefeld Fachbereich Gestaltung Lampingstraße.jpg
Der Fachbereich Gestaltung an der Lampingstraße.

Lampingstraße 3: Ursprünglich hervorgegangen aus der Handwerker- und Kunstgewerbeschule Bielefeld befindet sich der Fachbereich Gestaltung<ref>Seite des Fachbereichs Gestaltung der FH Bielefeld</ref> seit 1979 an seinem jetzigen Standort an der Lampingstraße 3. Er bietet einen Bachelorstudiengang und einen Masterstudiengang Gestaltung mit drei oder vier Semestern an.<ref>Studiengangseite des Fachbereichs Gestaltung der FH Bielefeld</ref><ref>Studiengangseite des Fachbereichs Gestaltung der FH Bielefeld</ref> Der Studiengang hat vier Studienrichtungen: „Fotografie und Bildmedien“, „Kommunikationsdesign“, „Mode“ sowie „Digital Media and Experiment“. Am Standort Lampingstraße sind auch eine Fachbibliothek und zudem das Dezernat Finanzen und Forschung untergebracht.<ref>Seite des Dezernats Finanzen und Forschung der FH Bielefeld</ref>

Universitätsstraße 27: Integriert in das Gebäude des Center for Biotechnology (CeBiTec) der Universität Bielefeld<ref>Contact. Abgerufen am 11. Oktober 2023.</ref> befindet sich der Studiengang Apparative Biotechnologie des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik. In dem 2009 eröffneten Laborgebäude sind Büros, Seminarräume und Labore.<ref>FH Bielefeld - Standort Universitätsstraße 27. Abgerufen am 2. Januar 2020.</ref>

Minden

Am Campus Minden sind rund 1.500 Studierende eingeschrieben (Stand: Wintersemester 2023/24). Angeboten werden 10 Studiengänge im Bauwesen, praxisintegrierte Ingenieursstudiengänge sowie Informatik.<ref>Seite des Campus Minden der FH Bielefeld</ref> Die Lehre findet in verschiedenen Gebäuden in der Artilleriestraße 9 statt. Seminarräume, Hörsäle, Labore und Büros befinden sich in Räumen einer ehemaligen Artilleriekaserne. Im Juli 2015 wurde ein Neubau auf dem Campus in Betrieb genommen, in dem die Campus-Bibliothek, die Mensa, sowie weitere Seminarräume, Labore und Büros untergebracht sind.<ref>FH Bielefeld - Minden Erweiterung. Abgerufen am 2. Januar 2020.</ref> 2024 wurde der Südflügel des Gebäudes A (Mannschaftshaus) saniert und modernisiert, danach der Nordflügel.<ref>Zusammenspiel von Moderne und Denkmalschutz | Hochschule Bielefeld (HSBI). Abgerufen am 19. Februar 2024.</ref>

Gütersloh

Im September 2010 wurde der Studienort Gütersloh

 {{#coordinates:51,908746|8,379782|
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   |name=Fachhochschule Bielefeld, Studienort Gütersloh
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  }} in der Schulstraße 10 eröffnet, der dem Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik zugeordnet ist. Seit März 2021 ist Gütersloh nach einem Beschluss des NRW-Landtags ein gesetzlich verankerter Standort der Hochschule Bielefeld. Es werden die folgenden praxisintegrierten Bachelorstudiengänge angeboten: Wirtschaftsingenieurwesen, Mechatronik/Automatisierung, Digitale Technologien, Software Engineering sowie Industrial Engineering, letzterer in englischer Unterrichtssprache (Stand: 2023).<ref>Seite des Studienortes Gütersloh der FH Bielefeld</ref>

Weitere Angebote sind die berufsbegleitenden Masterstudiengänge Angewandte Automatisierung, Wirtschaftsingenieurwesen und Digitale Technologien. Seit dem Sommersemester 2018 wird vom Fachbereich Wirtschaft in Gütersloh der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft angeboten. Zusätzlich gibt es den Vollzeitstudiengang Data Science als Forschungsmaster.<ref>FH Bielefeld - Gütersloh. Abgerufen am 2. Januar 2020.</ref>

Eine maßgebliche Unterstützung erfährt der Studienort durch zwei Stiftungsprofessuren. Eine der Professuren wird finanziert von Hans Beckhoff (Beckhoff Automation, Verl), die zweite wird gemeinsam von der Stiftung der Kreissparkasse Wiedenbrück sowie Stadt und Kreis Gütersloh ermöglicht.<ref>FH Bielefeld - Gütersloh externe Professuren. Abgerufen am 2. Januar 2020.</ref>

Im Oktober 2018 wurde der Lehrbetrieb am zweiten Standort (inzwischen Hauptstandort) am Langen Weg 9a, „Gleis 13“, aufgenommen. In dem Gebäude am ehemaligen Güterbahnhof befinden sich Seminarräume, Büros für die Professoren und Beschäftigten sowie Aufenthalts- und Gruppenarbeitsräume für die Studierenden.<ref>FH Bielefeld - Gütersloh Standort 2. Abgerufen am 2. Januar 2020.</ref>

Institute

Im Institut für Bildungs- und Versorgungsforschung im Gesundheitsbereich (InBVG) arbeiten Forschende der Lehreinheit Pflege und Gesundheit mit verschiedenen Arbeitsschwerpunkten in Pflegewissenschaft, Therapiewissenschaften, den Gesundheitswissenschaften sowie der Berufspädagogik zusammen. In Forschungs- und Entwicklungsprojekten werden Fragen und Herausforderungen des Gesundheitsbereichs erforscht und Handlungskonzepte entwickelt.<ref>Website InBVG</ref><ref name="Institute">Hochschule Bielefeld – Institute. In: Hochschule Bielefeld (HSBI). Abgerufen am 19. Februar 2024.</ref>

Das Bielefelder Institut für Angewandte Materialwissenschaften (BIfAM) wurde am 1. Mai 2013 als Forschungsinstitut der Hochschule Bielefeld gegründet. Die Forschungsaktivitäten des Bielefelder Institut für Angewandte Materialforschung beschäftigen sich einerseits mit Grundlagenuntersuchungen hinsichtlich der physikalischen Eigenschaften neuartiger Materialien, andererseits mit der Verknüpfung, Weiterentwicklung bzw. Industrialisierung grundsätzlich bekannter Methoden und Materialien. Die Forschungsaktivitäten werden durch die drei Kompetenzbereiche „Anwendung und Test neuer Materialien in der Elektrotechnik und Elektronik“, „Charakterisierung, Anwendung und Test neuer Konstruktionswerkstoffe“ sowie „Modellbildung und Simulation“ strukturiert.<ref name="Institute" /><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bielefelder Institut für Angewandte Materialforschung (BIfAM) (Memento vom 7. Juli 2017 im Internet Archive), auf www.fh-bielefeld.de</ref>

Das Institut für Systemdynamik und Mechatronik (ISyM) strebt eine synergetische Zusammenarbeit von Ingenieurinnen und Ingenieuren des Maschinenbaus, der Elektrotechnik und der Informationstechnik auf den Gebieten modellbasierte Systementwicklung, Systemdynamik und Regelungstechnik sowie Mechatronik an.<ref name="Institute" /> Zum einen wird in gemeinsamen Projekten das Ziel verfolgt, Methoden und Verfahren weiterzuentwickeln und direkt in die Industrie zu transferieren. Dabei reicht das Angebot von der einfachen Nutzbarmachung und Anwendung der Methoden der modellbasierten Systementwicklung bis hin zur übergeordneten Prozessgestaltung in Unternehmen im Sinne eines durchgängigen domänenübergreifenden Entwicklungsprozesses. Zum anderen umfasst die Forschungsstrategie des Instituts das Ziel, sich langfristig auch gänzlich neue Anwendungs- und Technologiefelder wie bspw. die Medizintechnik oder auch die Biomechatronik zu erschließen.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.fh-bielefeld.deSeite ISyM (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2025. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

Das Institut für intelligente Gebäude (InfinteG) befasst sich mit aktuellen und zukünftigen Forschungsfragen zum Thema Leben und Arbeiten im intelligenten Gebäude. Im Fokus stehen dabei die Aspekte Wohlbefinden, Sensorik, Energieeffizienz, Datensicherheit und Brandschutz.<ref name="Institute" /><ref>Seite InfinteG</ref>

Das Institut für technische Energie-Systeme (ITES) behandelt die Untersuchung und Lösung von inter- bzw. transdisziplinärer Fragestellungen der systemtechnischen Integration sowie der ökonomischen, ökologischen Optimierung und gesellschaftlichen Integration von dezentralen Energiesystemen.<ref name="Institute" />

Das Institute for Data Science Solutions (IDaS) fokussiert inhaltlich auf die Themen Künstliche Intelligenz, Optimierung, Simulation und Data Science. Diese Themen werden in verschiedenen Anwendungsdomänen (Umwelt, Wirtschaft, Technik, Gesellschaft) unter breit gefächerten Perspektiven bearbeitet (insbesondere Anwendungen, Verfahren, Modellierung, Softwareengineering, Sicherheits- und Risikomanagement).<ref>Website über das IDaS</ref>

Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. ist ein An-Institut der Hochschule Bielefeld. Es richtet bundesweit den Girl'sDay und Boys'Day aus.<ref name="Institute" /> Vorrangiges Ziel des gemeinnützigen Vereins Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit ist es, Chancengleichheit in allen gesellschaftlichen und beruflichen Bereichen zu verwirklichen.<ref>Website über das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.</ref>

Forschungsverbünde

Folgende laufende Forschungsverbünde sind zu verzeichnen.

CareTech OWL

Das CareTech OWL ist ein fachbereichsübergreifendes Zentrum für transdisziplinäre Forschung an der Hochschule Bielefeld. Neben der Erforschung und Entwicklung von Technologien für Gesundheitsversorgung, Pflege und Sozialarbeit steht vor allem eine anwenderorientierte, partizipative Forschung im Fokus, weshalb gemeinsam mit vielen Partnern Strukturen etabliert werden, die Praxisorientierung ermöglichen. Dazu zählen beispielsweise CareTech Hubs, Reallabore, eine gemeinsame Care-Dateninfrastruktur und feste Probanden-Panels.<ref>Forschungsverbünde | Hochschule Bielefeld (HSBI). Abgerufen am 17. März 2026.</ref><ref>Willkommen bei CareTech OWL - CareTech OWL. Abgerufen am 24. April 2026.</ref>

Smart Recycling Factory

Im Rahmen der Smart Recycling Factory<ref>Smart Recycling Factory – Pohlsche Heide. Abgerufen am 24. April 2026.</ref> wird der Deponiestandort Pohlsche Heide in den kommenden Jahren zu einem effizienten Lager und Aufbereitungszentrum von im besten Fall zu 100 Prozent wiederverwertbaren Wertstoffen weiterentwickelt. Interdisziplinäre Teams aus Hochschulen, Transferpartnern und Verwaltungen generieren Innovationen für eine tatsächliche Kreislaufwirtschaft, möglichst ohne Downcyclingeffekte. Neben der Entsorgungswirtschaft Minden-Lübbecke Anstalt öffentlichen Rechts (EMiL AöR) sind sowohl die Hochschule Bielefeld (HSBI), die Technische Hochschule OWL und das Deutsche Institut für Normung (DIN) beteiligt.<ref>Forschungsverbünde | Hochschule Bielefeld (HSBI). Abgerufen am 17. März 2026.</ref><ref>Smart Recycling Factory – Pohlsche Heide. Abgerufen am 17. März 2026.</ref>

RailCampus OWL

Am Rail Campus OWL in Minden geht es um Forschung und Weiterbildung für die Bahntechnologie der Zukunft. Hier findet nachhaltiges gemeinsames Engagement der Campus OWL-Hochschulen in Lehre, Forschung und Transfer statt. Mit dem Ausbau eines starken Kooperationsnetzwerks wird die gesamte „Innovationskette Bahn“ mit Präsenz am RailCampus OWL abgebildet.<ref>Forschungsverbünde | Hochschule Bielefeld (HSBI). Abgerufen am 17. März 2026.</ref><ref>RailCampus OWL - Entdecken Sie die Bahntechnologie der Zukunft. 17. März 2026, abgerufen am 17. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>RailCampus OWL - Entdecken Sie die Bahntechnologie der Zukunft. 17. April 2026, abgerufen am 24. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Mieletec HSBI

Das Mieletec HSBI wurde 2011 gegründet und ist eine langfristige Kooperation mit dem Haushaltsgerätehersteller Miele aus Gütersloh im Bereich der Forschung an Methoden, Verfahren und Konzepten für zukünftige Hausgeräte. In diesen Bereichen sollen gemeinsam die wissenschaftlichen Grundlagen erarbeitet werden.<ref>Website Forschungslabor Mieletec HSBI</ref>

Abgeschossene Forschungsschwerpunkte

Der Forschungsschwerpunkt Interdisziplinäre Forschung und Anwendungsentwicklung in der Umweltinformatik (IFE) wurde vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2022 gefördert und behandelte die folgenden Themenbereiche: Maschinelles Lernen, Anwendungen der Künstlichen Intelligenz, Photovoltaik – Ertragsprognosen, Einstrahlungspotentiale, Fehlererkennung in PV-Feldern, Energie- und Raumklimamonitoring, gesundes Raumklima, Energiekonzepte, BigData, Userakzeptanz, IT-Sicherheit, Webapplikationen.<ref name="Forschungsschwerpunkte">FH Bielefeld – Forschungsschwerpunkte. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 2. Januar 2020.@1@2Vorlage:Toter Link/www.fh-bielefeld.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>

Der Forschungsschwerpunkt Angewandte Mathematische Modellierung und Optimierung (AMMO) war vom 1. Januar 2009 bis 30. Juni 2019 anerkannt und umfasste lineare, nichtlineare und diskrete Optimierung, theoretische und experimentelle Modellbildung, Finanzoptimierung und Risikomanagement, Prozess-Simulation und -Optimierung, Tool-Entwicklung für spezielle Anwendungsbereiche, Problemlösung/Optimierung auf Basis mathematischer Modelle, Modellbildung und Optimierung und die Einführung neuer Software in den Betrieben.<ref>Website Forschungsschwerpunkt AMMO</ref><ref name="Forschungsschwerpunkte" />

Die Hochschule Bielefeld und die Universität Bielefeld wurden im Rahmen des Förderprogramms „NRW.Forschungskooperationen U&FH“ mit dem Forschungsverbund Modellbasierte Realisierung intelligenter Systeme in der Nano- und Bio-Technologie – MoRitS vom Land NRW gefördert. Absolventen mathematisch-naturwissenschaftlicher oder ingenieurwissenschaftlicher Fachrichtungen von Universitäten und Fachhochschulen wurde die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation mit dem Ziel einer Promotion gegeben. Die Laufzeit startete 2012 und endete 2016.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website Forschungskooperation MoRitS (Memento des Vorlage:IconExternal vom 26. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.morits.org</ref><ref name="Graduiertenkollegs">FH Bielefeld – Graduiertenkollegs. Abgerufen am 2. Januar 2019.</ref>

Die vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW geförderte Forschungskooperation Nutzerorientierte Versorgung bei chronischer Krankheit und Pflegebedürftigkeit (NuV) zielte auf die Herausforderungen, die sich durch den sozio-demografischen und epidemiologischen Wandel im Bereich der Pflege abzeichnen. Die Laufzeit startete 2012 und endete 2017.<ref>Website Forschungskooperation NUV</ref><ref name="Graduiertenkollegs"/>

Gleichstellungsarbeit

Gleichstellung bedeutet (nach eigenen Angaben), dass bei allen Entwicklungen und Maßnahmen die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und selbstverständlich berücksichtigt werden. Ziel ist es, eine Verbesserung der Chancen für Frauen in allen Bereichen der Hochschule, d. h. Fächern sowie Status- und Hierarchiegruppen, zu erreichen. Die Gleichstellungsarbeit wird durch eine zentrale Gleichstellungsbeauftragte geleistet, die von dezentralen Gleichstellungsbeauftragten und deren Stellvertretungen unterstützt wird. Das Aufgabenfeld der Gleichstellungsbeauftragten ist breit gefächert: Es reicht von der Mitwirkung bei Personalentscheidungen über die Erstellung von Gleichstellungsrichtlinien bis zum Projektmanagement von Gleichstellungskonzepten.<ref name="Gleichstellung"/>

Die Gleichstellungsarbeit kann als sehr erfolgreich bezeichnet werden. Im Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten für 2015 des Leibniz-Instituts (kurz Genderreport 2015)<ref>Seite. (PDF; 1,4 MB) Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften</ref> rangierte die Hochschule Bielefeld bundesweit in der Spitzengruppe aller Hochschulen; dies war auch bereits im Genderreport 2013 und 2011 der Fall. Zurückzuführen ist der – 2009 mit dem Genderpreis des Landes NRW ausgezeichnete – Erfolg darauf, dass Gleichstellung als ganzheitliches Konzept unter Einbindung von Gleichstellungskonzept, Rahmenplan zur Frauenförderung und den Frauenförderplänen in den verschiedenen Organisationseinheiten gelebt wird. Ergebnisse sind u. a. familiengerechte Studien- und Berufsbedingungen, ein transparentes Berufungsverfahren und gelebte Frauen- und Geschlechterforschung<ref name="Gleichstellung">FH Bielefeld – Gleichstellung. Abgerufen am 2. Januar 2019.</ref>.

Der Frauenanteil an den Professuren lag 2015 bei ca. 32 %, beim gesamten wissenschaftlichen und künstlerischen Personal bei ca. 46 %.<ref name="Gleichstellung2">FH Bielefeld – Gleichstellung 2. Abgerufen am 2. Januar 2019.</ref>

Hainan

Im Wintersemester 2023/24 hat die eigenständige Hainan Bielefeld University of Applied Sciences (BiUH) auf Hainan (China) ihren Lehrbetrieb aufgenommen<ref>Lea Sahay: Hochschule Bielefeld gründet Ableger in China. 18. Juli 2023, abgerufen am 20. Juli 2023.</ref><ref>HSBI Pressemitteilung. Abgerufen am 19. Juli 2023.</ref> und ermöglicht 140 Studierenden dort Computer Science und Digital Technologies auf Bachelor zu studieren. Obwohl der Standort vom Bundesbildungsministerium nach einem Beschluss von 2020 gefördert wurde, wurde er 2023 (nach dem Regierungswechsel von Großer Koalition zur Ampelkoalition) vom Ministerium vor dem Hintergrund der neuen Chinastrategie der Bundesregierung kritisiert, unter Verweis auf Missbrauchsrisiken, zumal China den Standort stark subventioniert.<ref>China-Dependance der Hochschule Bielefeld – gibt’s doch gar nicht. 6. August 2023, abgerufen am 6. August 2023.</ref>

Literatur

  • Jürgen Büschenfeld, Martina Bauer: Das dING mit dem ING. – 50 Jahre Ingenieurwissen aus Bielefeld. Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-89534-850-1.

Weblinks

Commons: Hochschule Bielefeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />

Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Staatliche Universitäten

RWTH Aachen • Universität Bielefeld • Ruhr-Universität Bochum • Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn • Technische Universität Dortmund • Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf • Universität Duisburg-Essen • Fernuniversität in Hagen • Universität zu Köln • Deutsche Sporthochschule Köln • Universität Münster • Universität Paderborn • Universität Siegen • Bergische Universität Wuppertal

Private Universitäten

Universität Witten/Herdecke

Kirchliche Hochschulen mit Habilitationsrecht

Theologische Fakultät Paderborn • Kirchliche Hochschule Wuppertal

Staatliche Hochschulen

Fachhochschule Aachen • Hochschule der Justiz Nordrhein-Westfalen • Hochschule Bielefeld • Hochschule Bochum • Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung • Fachhochschule Dortmund • Hochschule Düsseldorf • Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen • Deutsche Hochschule der Polizei • Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen • Hochschule Hamm-Lippstadt • Fachhochschule Südwestfalen • Hochschule Rhein-Waal • Technische Hochschule Köln • Hochschule Niederrhein • Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe • Hochschule Ruhr West • Fachhochschule Münster • Hochschule für Finanzen Nordrhein-Westfalen • Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Staatliche Kunst- und Musikhochschulen

Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft • Hochschule für Musik Detmold • Kunstakademie Düsseldorf • Robert Schumann Hochschule Düsseldorf • Folkwang Universität der Künste • Hochschule der bildenden Künste Essen • Hochschule für Kirchenmusik Herford-Witten • Hochschule für Musik und Tanz Köln • Kunsthochschule für Medien Köln • Kunstakademie Münster • Musikhochschule Münster

Kirchliche und Private Hochschulen

Fachhochschule der Diakonie • Fachhochschule des Mittelstands • EBZ Business School • Evangelische Hochschule Bochum • Technische Hochschule Georg Agricola • Hochschule für Finanzwirtschaft & Management • International School of Management • Fliedner Fachhochschule Düsseldorf • IST-Hochschule für Management • FOM – Hochschule für Oekonomie und Management • CBS University of Applied Sciences • INU – Innovative University of Applied Sciences • Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen • Kolping Hochschule für Gesundheit und Soziales • Rheinische Hochschule Köln • Kölner Hochschule für Katholische Theologie • Philosophisch-Theologische Hochschule Münster • Fachhochschule der Wirtschaft

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein