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Westsee

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Westsee
Datei:West Lake.JPG
Der Westsee bei Hangzhou
Geographische Lage China
Ufernaher Ort Hangzhou
Daten
Koordinaten 30° 14′ 50″ N, 120° 8′ 39″ OKoordinaten: 30° 14′ 50″ N, 120° 8′ 39″ O
 {{#coordinates:30,247222222222|120,14416666667|primary
dim=3200 globe= name=Westsee region=CN-ZJ type=waterbody
  }}
[[Datei:Vorlage:Positionskarte China Zhejiang|class=noviewer notpageimage|300x500px|center|Westsee (Vorlage:Positionskarte China Zhejiang)]]
Länge 3,2 km
Breite 2,8 km
Mittlere Tiefe 2,3 m

Der Westsee (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) bei der Stadt Hangzhou in Zhejiang ist eine der größten Touristenattraktionen der Volksrepublik China. Eine lokale Bezeichnung lautet Xīzǐ Hú ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) in Anlehnung an Xīzǐ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), eine der Vier Schönheiten des Altertums. Seit 2011 ist die Kulturlandschaft um den Westsee als UNESCO-Welterbe gelistet.<ref>UNESCO World Heritage Centre: West Lake Cultural Landscape of Hangzhou. Abgerufen am 19. August 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Der 3,2 km lange und 2,8 km breite See wird durch zwei Dämme geteilt. Beide wurden nach berühmten Dichtern benannt, die als Beamte in Hangzhou gewirkt haben:

Sudi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) oder Su-Damm, nach Su Dongpo
Baidi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) oder Bai-Damm, nach Bai Juyi

Das chinesische Sprichwort „Da oben gibt es das Paradies – hier unten gibt es Suzhou und Hangzhou“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) bezieht sich auch auf die Landschaft um den Westsee.

Der Westsee wurde in vielen chinesischen Städten kopiert. Insgesamt gibt es 36 Westseen in China und außerdem noch einige in Japan. Der See regt die Phantasie der Chinesen an und ist das Ziel vieler Hochzeitsreisen.

Entstehung

Der Legende zufolge fiel eine Perle, um die sich ein Phönix und ein Drache zankten, auf die Erde und bildete den Westsee. Tatsächlich entstand der See als Lagune des heute drei Kilometer entfernten Qiantang-Flusses. Im 8. Jahrhundert, während der Tang-Dynastie, wurde der See erstmals auf die heutige Tiefe von durchschnittlich 1,5 Meter ausgehoben. In den folgenden Jahrhunderten entstand hier eine Gartenlandschaft mit künstlichen Dämmen und Inseln. Der Westsee ist heute ca. 650 Hektar groß.

Sehenswürdigkeiten

Datei:Westsee Plan.jpg
Plan des Westsee (s. Text)

Der Westsee wird durch den kurzen Bai-Damm (im Plan 1) und den langen Su-Damm (benannt nach dem Song-zeitlichen Dichter Su Dongpo; 2) in drei Teile geteilt. Während der Su-Damm tatsächlich erstmals von Su Dongpo während seiner Zeit als Beamter in Hangzhou angelegt wurde, ist die Verbindung von Bai-Damm und Bai Juyi späteren Datums. Ursprünglich bedeutete Baidi einfach „Weißer Damm“. Ein dritter alter Damm, der „Yanggong-Damm“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Damm des Hohen Beamten Yang“; 3), verläuft heute als Straße am Westufer des Sees.

Die Brücke vom Festland zum Bai-Damm heißt „Duanqiao“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Durchbrochene Brücke“; 4). Ursprünglich war dort im Jahr 799 eine Schleuse angelegt worden, um den Wasserstand des Sees kontrollieren zu können. Später wurde die Schleuse durch die heutige Brücke ersetzt. Über den Bai-Damm erreicht man „Gushan“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Einsamer Hügel“; 5), die größte und zugleich einzige natürliche Insel des Westsees. An ihrem Südrand, wo heute mehrere Gebäude stehen, befand sich ursprünglich ein Palast, der für den Besuch der Gemahlin des Kaisers Qianlong erbaut worden war. Man verlässt Gushan über die „Xiling-Brücke“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Westliche Brücke der frischen Brise“; 6).

Im mittleren Bereich des Sees liegt die größte der drei künstlichen Inseln, „Xiao Yingzhou“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Kleine Paradiesinsel; 7) mit vier innen liegenden Teichen, Teehäusern und Gartenanlagen. Südlich der Insel ragen drei Steinpagoden aus dem Wasser ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Drei Tiefen, die den Mond widerspiegeln“; 8). Zwei winzige Inseln liegen zwischen Gushan und der Paradiesinsel; die östliche heißt „Huxinting“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Pavillon im Herzen des Sees“; 9) und die westliche „Ruangongdun“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Inselchen des Herrn Ruan; 9).

Eine weitere Attraktion ist die Leifeng-Pagode ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Pagode am Donnergipfel“; P) im Süden des Westsees. Sie wurde in den Jahren 972–977 errichtet, stürzte 1924 zusammen, wurde aber 2002 wieder aufgebaut. Seitdem ist sie wieder eine beliebte Touristenattraktion.

Die Zehn Szenerien des Westsees

In der südlichen Song-Dynastie wurden erstmals zehn malerische Orte und Szenen am See unter dem Begriff „Zehn Szenerien des Westsees“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) zusammengefasst. Jede Szenerie wird mit einem Vier-Zeichen-Begriff beschrieben. Seit der Qing-Dynastie werden die zehn Orte durch Stelen gekennzeichnet, die den Namen der jeweiligen Szenerie in der Kalligrafie des Kangxi-Kaisers zeigen. Die Zehn Szenerien sind:

  • Frühlingsdämmerung auf dem Su-Damm ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
  • Grasmücke, die in den Weiden singt ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
  • Betrachten der Fische am Blumenteich ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
  • Lotos in der Brise an gekrümmtem Hof ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
  • Abendläuten am Nanping-Hügel ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
  • Herbstmond über dem ruhigen See ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
  • Leifeng-Pagode im Abendglühen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
  • Drei Tiefen spiegeln den Mond ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), auch Motiv des chinesischen 1-Yuan-Scheins)
  • Schmelzender Schnee auf der durchbrochenen Brücke ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
  • Doppelgipfel, die die Wolken durchbohren ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))

Weitere Sehenswürdigkeiten im und am Westsee

Nahverkehr

Die nächstgelegene Station der Hangzhou Metro Linie 1 ist Longxiangqiao ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Brücke zum gleitenden Drachen“) im Stadtbezirk Shangcheng.

Bildergalerie

Literatur

  • Simon Holledge: A guide to Hangzhou and the West Lake. Rand McNally & Co, Chicago/New York/San Francisco 1981, ISBN 0-528-84348-6 (englisch).

Weblinks

Commons: Westsee – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />

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