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Ammoniumoxalat

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Strukturformel
2 Datei:Ammonium.svg Datei:Oxalation.svg
Allgemeines
Name Ammoniumoxalat
Andere Namen
  • Diammoniumoxalat
  • Oxalsäure-Diammonium-Salz
  • Ethandisäure-Diammonium-Salz
Summenformel (NH4)2C2O4
Kurzbeschreibung

farb- und geruchloses, kristallines Pulver<ref name="GESTIS"/>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer 214-202-3
ECHA-InfoCard 100.012.912
PubChem 14213
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 124,1 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="GESTIS"/>

Dichte

1,48 g·cm−3<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Schmelzpunkt

Zersetzung: etwa 70 °C<ref name="GESTIS"/>

Löslichkeit

löslich in Wasser (45 g·l−1 bei 20 °C) <ref name="GESTIS"/>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.240.794">Nicht explizit in Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP) gelistet, fällt aber mit der angegebenen Kennzeichnung unter den Gruppeneintrag Vorlage:Linktext-Check in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 302+312​‐​319
P: 280​‐​301+312+330​‐​302+352+312​‐​305+351+338<ref name="GESTIS"/>
Thermodynamische Eigenschaften
ΔHf0

−1123,0 kJ/mol<ref name="CRC90_5_23">David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Standard Thermodynamic Properties of Chemical Substances, S. 5-23.</ref>

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Ammoniumoxalat, Formel (NH4)2C2O4<ref name="CRC90_4_47"> David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Properties of the Elements and Inorganic Compounds, S. 4-47.</ref>, ist eine kristalline chemische Verbindung aus der Gruppe der Oxalate, also der Salze der Oxalsäure.

Gewinnung und Darstellung

Ammoniumoxalat kann durch Neutralisation von Oxalsäure mit Ammoniaklösung hergestellt werden.

<math>\mathrm{(COOH)_2+2\ NH_3 \longrightarrow (NH_4)_2C_2O_4}</math>

Eigenschaften

Ammoniumoxalat bildet rhombische Kristalle, ist farblos und in Wasser löslich. Beim Erhitzen zersetzt sich die Verbindung zu Ammoniak, Wasser, Kohlendioxid und Kohlenmonoxid.<ref name=Roempp>Eintrag zu Ammoniumoxalat. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>

<math>\mathrm{(COONH_4)_2 \rightarrow 2\,NH_3 + H_2O + CO + CO_2}</math>

Verwendung

Ammoniumoxalat wird als Nachweismittel für Calcium-Ionen verwendet, wobei schwer lösliches Calciumoxalat entsteht, das als weißer Niederschlag ausfällt. Durch Reaktion mit Bariumchlorid kann Bariumoxalat gewonnen werden.<ref name="Wilhelm Hurka">Wilhelm Hurka: Chemisches Praktikum für Mediziner. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-662-02242-9, S. 32 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

<math>\mathrm{BaCl_2 + (NH_4)_2C_2O_4 \longrightarrow BaC_2O_4 \downarrow + \ 2 \ NH_4Cl}</math>

Vorkommen

Ammoniumoxalat kommt in der Natur als das sehr seltene Mineral Oxammit vor. Es bildet sich in Guanolagerstätten als Produkt der Ausscheidungen von Seevögeln oder Fledermäusen.

Weblinks

Wiktionary: Ammoniumoxalat – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  • Patent US4018875A: Ammonium oxalate process. Angemeldet am 4. März 1975, veröffentlicht am 19. April 1977, Erfinder: Robert Kenneth Jordan.

Einzelnachweise

<references/>