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Malvoideae

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Malvoideae
Datei:Malva sylvestris - Köhler–s Medizinal-Pflanzen-222.jpg

Wilde Malve (Malva sylvestris), Illustration

Systematik
Kerneudikotyledonen
Rosiden
Eurosiden II
Ordnung: Malvenartige (Malvales)
Familie: Malvengewächse (Malvaceae)
Unterfamilie: Malvoideae
Wissenschaftlicher Name
Malvoideae
Burnett

Malvoideae ist eine Unterfamilie innerhalb der Pflanzenfamilie der Malvengewächse (Malvaceae).<ref name="FoNA2015" /> Die Sorten einiger Arten werden als Zierpflanzen verwendet.

Beschreibung

Datei:Malva flowerdiagram.png
Blütendiagramm von Malva

Vegetative Merkmale

Es sind meist verholzende Pflanzen und wachsen als Halbsträucher, Sträucher oder Bäume, seltener sind es krautige Pflanzen.<ref name="FoNA2015" /> Die Sprossachsen sind aufrecht oder niederliegend. Die oberirdischen Pflanzenteile sind oft mit Sternhaaren, manchmal mit Drüsenhaaren behaart (Indument).<ref name="FoNA2015" /> Im Bast sind die Bastfasern fest.<ref name="FoNA2015" />

Die wechselständig und oft zweizeilig angeordneten Laubblätter sind meist in Blattstiel und Blattspreite gegliedert, seltener sind sie mehr oder weniger sitzend.<ref name="FoNA2015" /> Die meist symmetrischen oder selten asymmetrischen Blattspreiten sind meist einfach manchmal handförmig gelappt oder geteilt und die Blattränder sind gesägt, gezähnt oder glatt.<ref name="FoNA2015" /> Meist liegt Fiedernervatur vor.<ref name="FoNA2015" /> An den Laubblättern sind meist keine extrafloralen Nektarien vorhanden.<ref name="FoNA2015" /> Es sind Nebenblätter vorhanden.<ref name="APWebsite" /><ref name="FoMozambique2026" /><ref name="FoZimbabwe2026" />

Generative Merkmale

Die Blüten befinden sich einzeln in den Blattachseln oder zu mehreren bis vielen in end- oder seitenständischen doldigen, rispigen, ährigen oder traubigen Blütenständen.<ref name="FoNA2015" />

Bei vielen Gattungen ist ein Nebenkelch vorhanden.<ref name="FoNA2015" /> Es kommt Monözie und/oder seltener Diözie vor, selten sind Arten einhäusig getrenntgeschlechtig.<ref name="FoNA2015" /> Die Blüten können eingeschlechtig oder meist zwittrig sein.<ref name="FoNA2015" /> Die meist radiärsymmetrischen Blüten sind fünfzählig und besitzen eine doppelte Blütenhülle. Die fünf meist haltbaren Kelchblätter sind mehr oder weniger verwachsen.<ref name="FoNA2015" /> Die fünf Kronblätter sind meist untereinander frei oder an ihrer Basis verwachsen, aber oft mit der Staubblattröhre verwachsen.<ref name="FoNA2015" /> Es ist kein Androgynophor ausgebildet.<ref name="FoNA2015" />

Bei der Unterfamilie Malvoideae sind bei den fünf bis vielen Staubblätter die Staubfäden zu einer den Stempel umgebenden Röhre (Columna) verwachsen und manchmal ist die Staubblattröhre am oberen Ende gezähnt; nur bei Sidalcea sind sie in mehreren Kreisen angeordnet.<ref name="FoNA2015" /> Die Staubbeutel ist nur eine Theka vorhanden.<ref name="FoNA2015" /> Es sind meist kein Staminodien vorhanden oder es befinden sich fünf, als Zähne am oberen Ende der Staubblattröhre.<ref name="FoNA2015" /> 3 bis 40 Fruchtblätter sind zu einem oberständischen Fruchtknoten verwachsen.<ref name="FoNA2015" /> Je Fruchtblatt sind ein oder viele Samenanlagen vorhanden.<ref name="APWebsite" /> Der Griffel kann einfach oder mehrästig sein. Es gibt gleich oder doppelt soviele Narben wie Fruchtblätter. Die Narben sind gestutzt, kopfig, linealisch oder fadenförmig.<ref name="FoNA2015" />

Die Früchte sind selten Beeren (nur bei Malvaviscus) oder drei- bis fünffächerige Kapselfrüchte; es sind meist Spaltfrüchte mit fünf bis vielen keilförmigen Teilfrüchten oder balgfruchtähnlichen Segmenten.<ref name="FoNA2015" /> Manchmal sind die Fruchtblätter in zwei Fächer geteilt und dann öffnen sie sich bei Reife, aber selten sind es Schließfrüchte.<ref name="FoNA2015" /> Die Früchte enthalten 2 bis 30 Samen. Die kahlen oder behaarten Samen sind oft nierenförmig.<ref name="FoNA2015" />

Datei:Abutilon theophrasti 2006.10.11 17.01.39-pa110057.jpg
Tribus Malveae: Frucht einer Samtpappel (Abutilon theophrasti)
Datei:Alcea setosa.jpg
Tribus Malveae: Alcea setosa
Datei:Althaea officinalis.jpeg
Tribus Malveae: Echter Eibisch (Althaea officinalis)
Datei:Lacebark flowers 2.jpg
Tribus Malveae: Hoheria populnea
Datei:Lavatera trimestris "Pink Beauty" 03.JPG
Tribus Malveae: Die Sorte 'Pink Beauty' der Bechermalve (Lavatera trimestris)
Datei:Malva-moschata Blütenstand 056 a.jpg
Tribus Malveae: Moschus-Malve (Malva moschata)
Datei:Starr 040723-0268 Modiola caroliniana.jpg
Tribus Malveae: Modiola caroliniana
Datei:Sida fallax.JPG
Tribus Malveae: Sida fallax
Datei:Sphaeralcea ambigua 18.jpg
Tribus Malveae: Sphaeralcea ambigua
Datei:Alyogyne huegelii.jpg
Tribus Gossypieae: Alyogyne huegelii
Datei:Starr 011104-0039 Gossypium tomentosum.jpg
Tribus Gossypieae: Gossypium tomentosum
Datei:Starr 030523-0039 Kokia cookei.jpg
Tribus Gossypieae: Kokia cookei
Datei:Thespesia grandiflora.jpg
Tribus Gossypieae: Thespesia populnea
Datei:Okra(Abelmoschus esculentus).JPG
Tribus Hibisceae: Okra (Abelmoschus esculentus)
Datei:Hibiscadelphus giffardianus flower.jpg
Tribus Hibisceae: Hibiscadelphus giffardianus
Datei:Hibiskusbluete.jpg
Tribus Hibisceae: Blüte einer Hibiskus-Sorte (Hibiscus rosa-sinensis)
Datei:Urena lobata.jpg
Tribus Hibisceae: Kongojute (Urena lobata)

Systematik

Die Unterfamilie Malvoideae wurde 1835 durch Gilbert Thomas Burnett in Outlines of Botany, S. 816, 1094, 1118 unter dem Namen „Malvidae“ aufgestellt.<ref name="Tropicos" /><ref name="FoNA2015" />

Innere Systematik

Die Innere Systematik der Unterfamilie Malvoideae ist kompliziert<ref name="Areces-Berazain2017" /> und wird fortlaufend bearbeitet.<ref name="Colli-Silva2025" />

 Malvoideae 

Tribus Pentaplareae


   

Radyera


   


Uladendron


   

Camptostemon


   

Howittia


   

Lagunaria


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 Eumalvoideae 

Tribus Hibisceae


   

Tribus Malveae


   

Alyogyne


   

Tribus Gossypieae


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Vorlage:Klade/Wartung/Style

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Die Unterfamilie der Malvoideae umfasst 78<ref name="APWebsite" /> bis 110<ref name="FoNA2015" /> bis 116<ref name="Colli-Silva2025" /> Gattungen mit etwa 1800 Arten. Die artenreichste Gattung innerhalb dieser Unterfamilie ist mit etwa 550 Arten Hibiskus (Hibiscus). Die Unterfamilie Malvoideae wird in vier oder fünf<ref name="APWebsite" /> Tribus untergliedert; zwei weitere Gattungen werden keiner Tribus zugeordnet:<ref name="GRIN" /> Die Gliederung ist allerdings in großen Teilen überholt und muss angesichts vor allem genetischer Ergebnisse tiefgreifend überarbeitet werden.<ref name="Colli-Silva2025" />

  • Tribus Malveae <templatestyles src="Person/styles.css" />J.Presl: Sie enthält etwa 69 Gattungen:
    • Abutilon <templatestyles src="Person/styles.css" />Mill.: Es gibt 100 bis 160 Arten; viele Arten werden Schönmalven genannt, bekannte Arten sind Samtpappel und Zimmerahorn
    • Acaulimalva <templatestyles src="Person/styles.css" />Krapov.: Die etwa 19 Arten gedeihen in den Anden.<ref name="Mabberley2008" />
    • Akrosida <templatestyles src="Person/styles.css" />Fryxell & Fuertes: Von den nur zwei Arten kommt eine in Brasilien und die andere nur in der Dominikanischen Republik vor.<ref name="Mabberley2008" />
    • Stockrosen (Alcea <templatestyles src="Person/styles.css" />L.): Die etwa 50 Arten sind vom Mittelmeerraum bis Zentralasien verbreitet.<ref name="Mabberley2008" />
    • Allosidastrum <templatestyles src="Person/styles.css" />(Hochr.) Krapov., Fryxell & D.M.Bates: Die etwa vier Arten sind in der Neotropis verbreitet.
    • Allowissadula <templatestyles src="Person/styles.css" />D.M.Bates: Die etwa neun Arten kommen von Texas bis Mexiko vor.
    • Eibisch (Althaea <templatestyles src="Person/styles.css" />L.): Die etwa zwölf Arten sind in Eurasien verbreitet.<ref name="Mabberley2008" />
    • Andeimalva <templatestyles src="Person/styles.css" />J.A.Tate: Die etwa vier Arten gedeihen in den Anden.<ref name="Mabberley2008" />
    • Scheinmalven (Anisodontea <templatestyles src="Person/styles.css" />C.Presl): Die etwa 19 Arten kommen in Südafrika vor.
    • Anoda <templatestyles src="Person/styles.css" />Cav.: Die etwa zehn Arten sind in der Neotropis verbreitet.
    • Asterotrichion <templatestyles src="Person/styles.css" />Klotzsch: Sie enthält nur eine Art:
    • Bakeridesia <templatestyles src="Person/styles.css" />Hochr.: Die etwa 13 Arten sind in Zentralamerika verbreitet.<ref name="Mabberley2008" />
    • Bastardia <templatestyles src="Person/styles.css" />Kunth: Die etwa acht Arten sind in der Neotropis verbreitet.<ref name="Mabberley2008" />
    • Bastardiastum <templatestyles src="Person/styles.css" />(Rose) D.M.Bates: Die etwa sechs Arten kommen in Mexiko vor.
    • Bastardiopsis <templatestyles src="Person/styles.css" />(K.Schum.) Hassl.: Die etwa sechs Arten sind in Südamerika verbreitet.
    • Batesimalva <templatestyles src="Person/styles.css" />Fryxell: Die etwa zwei Arten kommen in Mexiko vor.<ref name="Mabberley2008" />
    • Billieturnera <templatestyles src="Person/styles.css" />Fryxell: Sie enthält nur eine Art:
    • Briquetia <templatestyles src="Person/styles.css" />Hochr.: Die etwa vier Arten sind in der Neuen Welt verbreitet.<ref name="Bovini2015" />
    • Briquetiastrum <templatestyles src="Person/styles.css" />Bovini: Sie wurde 2015 aufgestellt für drei Arten die aus der Gattung Briquetia ausgegliedert wurden und in der Neuen Welt verbreitet sind.<ref name="Bovini2015" />
    • Callirhoe <templatestyles src="Person/styles.css" />Nutt.: Die etwa acht Arten sind in Nordamerika verbreitet.
    • Calyculogygas <templatestyles src="Person/styles.css" />Krapov.: Sie enthält nur eine Art:
    • Calyptraemalva <templatestyles src="Person/styles.css" />Krapov.: Sie enthält nur eine Art:
    • Corynabutilon <templatestyles src="Person/styles.css" />(K.Schum.) Kearney: Die etwa sieben Arten kommen in Argentinien und Chile vor.
    • Cristaria <templatestyles src="Person/styles.css" />Cav.: Die etwa 75 Arten sind in Südamerika verbreitet.<ref name="Mabberley2008" />
    • Dendrosida <templatestyles src="Person/styles.css" />Fryxell: Die etwa sieben Arten kommen in Mexiko, Kolumbien und Venezuela vor.
    • Dirhamphis <templatestyles src="Person/styles.css" />Krapov.: Die zwei Arten kommen in Bolivien und Paraguay vor.<ref name="Mabberley2008" />
    • Eremalche <templatestyles src="Person/styles.css" />Greene: Die etwa vier Arten kommen in den USA vor.
    • Fryxellia <templatestyles src="Person/styles.css" />D.M.Bates: Sie enthält nur eine Art:
      • Fryxellia pygmaea <templatestyles src="Person/styles.css" />(Correll) D.M.Bates: Sie kommt im südwestlichen Nordamerika vor.
    • Fuertesimalva <templatestyles src="Person/styles.css" />Fryxell: Die etwa 13 Arten sind von Zentral- bis Südamerika verbreitet und kommen auf Galapagos vor.
    • Gaya <templatestyles src="Person/styles.css" />Kunth: Die etwa 20 Arten kommen in der Neuen Welt und Neuseeland vor.
    • Gynatrix <templatestyles src="Person/styles.css" />Alef.: Die zwei Arten kommen im südöstlichen Australien vor.
    • Herissantia <templatestyles src="Person/styles.css" />Medik.: Die etwa sechs Arten sind vorwiegend in der Neotropis verbreitet.
    • Hochreutinera <templatestyles src="Person/styles.css" />Krapov.: Die zwei Arten sind von Mexiko bis Südamerika verbreitet.
    • Hoheria <templatestyles src="Person/styles.css" />A.Cunn.: Die drei bis sechs Arten kommen in Neuseeland (und den Kermadecinseln) vor.
    • Horsfordia <templatestyles src="Person/styles.css" />A.Gray: Die etwa vier Arten kommen im südwestlichen Nordamerika vor.
    • Iliamna <templatestyles src="Person/styles.css" />Greene: Die etwa sieben Arten sind in Nordamerika verbreitet.
    • Kearnemalvastrum <templatestyles src="Person/styles.css" />D M.Bates: Die zwei Arten sind in Zentralamerika verbreitet.
    • Kitaibela <templatestyles src="Person/styles.css" />Willd.: Sie enthält etwa zwei Arten:
    • Krapovickasia <templatestyles src="Person/styles.css" />Fryxell: Die etwa vier Arten sind von Zentral- bis Südamerika verbreitet.
    • Strauchpappeln (Lavatera <templatestyles src="Person/styles.css" />L.): Die 5 bis 25 Arten sind von Makaronesien und dem Mittelmeerraum bis Mittel- und Südasien verbreitet.
    • Lawrencia <templatestyles src="Person/styles.css" />Hook.: Die etwa zwölf Arten sind in Australien (einschließlich Tasmanien) verbreitet.
    • Lecanophora <templatestyles src="Person/styles.css" />Speg.: Die etwa fünf Arten kommen in Argentinien vor.
    • Malacothamnus <templatestyles src="Person/styles.css" />Greene: Die etwa 20 Arten sind in Nord-, Zentral- und Südamerika weitverbreitet.
    • Trichtermalve (Malope <templatestyles src="Person/styles.css" />L.): Die etwa vier Arten kommen im Mittelmeerraum vor:<ref name="Euro+Med" />
      • Malope anatolica <templatestyles src="Person/styles.css" />Huber-Morath: Sie kommt nur in Kleinasien vor.
      • Malope malacoides <templatestyles src="Person/styles.css" />L.: Die etwa sechs Unterarten kommen im Mittelmeerraum vor.
      • Malope rhodoleuca <templatestyles src="Person/styles.css" />Maire: Sie kommt nur in Marokko vor.
      • Malope trifida <templatestyles src="Person/styles.css" />Cav.: Sie kommt nur im Mittelmeerraum vor.
    • Malven (Malva <templatestyles src="Person/styles.css" />L.): Sie enthält etwa 25 Arten.
    • Malvastrum <templatestyles src="Person/styles.css" />A.Gray: Sie enthält etwa 14 Arten in tropischen und warmen Gebieten.<ref name="FoMozambique2026" /><ref name="FoZimbabwe2026" />
    • Malvella <templatestyles src="Person/styles.css" />Jaub. & Spach: Die vier Arten besitzen ein disjunktes Areal, darunter im Mittelmeerraum:
      • Malvella sherardiana <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Jaub. & Spach<ref name="Euro+Med" />
    • Meximalva <templatestyles src="Person/styles.css" />Fryxell: Die etwa zwei Arten kommen von den USA bis Mexiko vor.
    • Modiola <templatestyles src="Person/styles.css" />Moench: Sie enthält nur eine Art:
      • Modiola caroliniana <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) G.Don: Sie ist ursprünglich in der Neuen Welt beheimatet und in vielen Ländern wie in Spanien und Portugal ein Neophyt.<ref name="Mabberley2008" />
    • Modiolastrum <templatestyles src="Person/styles.css" />K.Schum.: Die etwa sieben Arten sind in Südamerika verbreitet.<ref name="Mabberley2008" />
    • Monteiroa <templatestyles src="Person/styles.css" />Krapov.: Die etwa fünf Arten sind im tropischen Südamerika verbreitet.<ref name="Mabberley2008" />
    • Napaea <templatestyles src="Person/styles.css" />L.: Sie enthält wohl nur eine Art:
      • Napaea dioica <templatestyles src="Person/styles.css" />L.: Sie kommt in den USA vor.
    • Neobaclea <templatestyles src="Person/styles.css" />Hochr.: Sie enthält nur eine Art:
    • Neobrittonia <templatestyles src="Person/styles.css" />Hochr.: Sie enthält nur eine Art:
      • Neobrittonia acerifolia <templatestyles src="Person/styles.css" />(G.Don) Hochr.: Sie kommt in Mexiko vor.<ref name="Mabberley2008" />
    • Nototriche <templatestyles src="Person/styles.css" />Turcz.: Die etwa 100 Arten sind in Südamerika verbreitet.<ref name="Mabberley2008" />
    • Palaua <templatestyles src="Person/styles.css" />Cav.: Die etwa 15 Arten gedeihen in den Anden.<ref name="Mabberley2008" />
    • Periptera <templatestyles src="Person/styles.css" />DC.: Die etwa vier Arten kommen in Mexiko vor.<ref name="Mabberley2008" />
    • Phymosia <templatestyles src="Person/styles.css" />Desv. ex Ham.: Mit etwa acht Arten, die in Mittelamerika vorkommen
    • Plagianthus <templatestyles src="Person/styles.css" />J.R.Forst. & G.Forst.: Die nur zwei Arten kommen in Neuseeland (und den Chathaminseln) vor.
    • Pseudabutilon <templatestyles src="Person/styles.css" />R.E.Fr.: Die etwa 18 Arten sind in der Neuen Welt verbreitet.
    • Rhynchosida <templatestyles src="Person/styles.css" />Fryxell: Die etwa zwei Arten sind in der Neuen Welt verbreitet.
    • Robinsonella <templatestyles src="Person/styles.css" />Rose & Baker f.: Die etwa 14 Arten sind in Zentralamerika verbreitet.
    • Sida <templatestyles src="Person/styles.css" />L.: Es gibt etwa 200 Arten hauptsächlich in der Neotropis, aber auch einige Arten in der Paläotropis.<ref name="FoMozambique2026" /><ref name="FoZimbabwe2026" />
    • Sidalcea <templatestyles src="Person/styles.css" />A.Gray: Die etwa 20 Arten sind in Nordamerika verbreitet.
    • Sidasodes <templatestyles src="Person/styles.css" />Fryxell & Fuertes: Die etwa zwei Arten sind in Südamerika verbreitet.<ref name="Mabberley2008" />
    • Sidastrum <templatestyles src="Person/styles.css" />Baker f.: Die etwa sieben Arten sind in der Neotropis verbreitet.
    • Sphaeralcea <templatestyles src="Person/styles.css" />A. St.-Hil.: Die etwa 60 Arten sind in der Neuen Welt verbreitet, beispielsweise:
    • Tarasa <templatestyles src="Person/styles.css" />Phil.: Die etwa 25 Arten gedeihen in den Anden.<ref name="Mabberley2008" />
    • Tetrasida <templatestyles src="Person/styles.css" />Ulbr.: Die etwa vier Arten sind in Südamerika verbreitet.<ref name="Mabberley2008" />
    • Wissadula <templatestyles src="Person/styles.css" />Medik.: Die etwa 25 bis 40 Arten sind hauptsächlich in der Neotropis verbreitet.<ref name="FoMozambique2026" /><ref name="FoZimbabwe2026" />
  • Tribus Gossypieae <templatestyles src="Person/styles.css" />Alef.: Sie enthält seit 2016 etwa elf Gattungen:
    • Alyogyne <templatestyles src="Person/styles.css" />Alef.: Die etwa vier Arten kommen in Australien vor.
    • Azanza <templatestyles src="Person/styles.css" />Alef.: Diese 2016 reaktivierte Gattung enthält nur zwei Arten in der Paläotropis.<ref name="Areces-Berazain2016" />
    • Cephalohibiscus <templatestyles src="Person/styles.css" />Ulbr.: Sie enthält nur eine Art:
    • Cienfuegosia <templatestyles src="Person/styles.css" />Cav.: Die etwa 25 Arten kommen in der Neuen Welt und Afrika vor.<ref name="FoMozambique2026" />
    • Gossypioides <templatestyles src="Person/styles.css" />Skovst. ex J.B.Hutch.: Von den nur zwei Arten kommt eine in Ostafrika und die andere in Madagaskar vor.
    • Baumwolle (Gossypium <templatestyles src="Person/styles.css" />L.): Die artenreichste Gattung der Tribus: gegliedert in vier Untergattungen mit etwa 50 Arten. Die Verbreitung ist pantropisch, meist in ariden Habitaten.
    • Hampea <templatestyles src="Person/styles.css" />Schltdl.: Die etwa 20 Arten sind von Zentralamerika bis ins nördliche Südamerika verbreitet.
    • Kokia <templatestyles src="Person/styles.css" />Lewton: Die etwa vier Arten kommen in Hawaii vor.
    • Lebronnecia <templatestyles src="Person/styles.css" />Fosberg: Sie enthält nur eine Art:
    • Thepparatia <templatestyles src="Person/styles.css" />Phuph: Sie enthält nur eine Art:
    • Tropeneibische (Thespesia <templatestyles src="Person/styles.css" />Sol. ex Corrêa): Die seit 2016 nur noch 16 Arten sind in der Paläotropis weitverbreitet.<ref name="Areces-Berazain2016" /><ref name="FoMozambique2026" />
  • Tribus Hibisceae <templatestyles src="Person/styles.css" />Rchb. (Syn.: Kydieae): Sie enthält 27 bis 33<ref name="Colli-Silva2025" /> Gattungen:
    • Abelmoschus <templatestyles src="Person/styles.css" />Medik.: Die etwa 15 Arten gedeihen in tropischen und subtropischen Gebieten in der östlichen Hemisphäre. Manche Arten werden Bisameibisch genannt. Hierher gehört z. B.:
      • Okra (Abelmoschus esculentus <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Moench)
      • Maniok-Bisameibisch (Abelmoschus manihot <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Medik.)
    • Anotea <templatestyles src="Person/styles.css" />(DC.) Kunth: Die ein oder zwei Arten kommen in Mexiko vor.<ref name="Mabberley2008" />
    • Cenocentrum <templatestyles src="Person/styles.css" />Gagnep.: Sie enthält nur eine Art:
      • Cenocentrum tonkinense <templatestyles src="Person/styles.css" />Gagnepain: Sie kommt im südlichen China, Laos, Thailand und Vietnam vor
    • Decaschistia <templatestyles src="Person/styles.css" />Wight & Arn.: Die zwei bis zehn Arten sind im tropischen Asien verbreitet.
    • Dicellostyles <templatestyles src="Person/styles.css" />Benth.: Sie enthält vermutlich nur einer Art:
    • Fioria <templatestyles src="Person/styles.css" />Mattei: Mit bis zu vier Arten, die in Afrika und Asien vorkommen
    • Goethea <templatestyles src="Person/styles.css" />Nees (1999 in die Gattung Pavonia eingegliedert): Mit etwa zwei Arten in Brasilien
    • Helicteropsis <templatestyles src="Person/styles.css" />Hochr.: Die etwa zwei Arten kommen auf Madagaskar vor.
    • Hibiscadelphus <templatestyles src="Person/styles.css" />Rock: Die etwa vier Arten kommen auf Hawaii vor.<ref name="Mabberley2008" />
    • Hibiskus (Hibiscus <templatestyles src="Person/styles.css" />L.): Je nach Autor enthält diese Gattung 300 bis über 500 Arten. Der Umfang dieser in den meisten Untersuchungen als polyphyletisch bezeichneten Gattung wird kontrovers diskutiert.<ref name="Pfeil2005" />
    • Humbertianthus <templatestyles src="Person/styles.css" />Hochr.: Sie enthält nur eine Art:
    • Humbertiella <templatestyles src="Person/styles.css" />Hochr.: Die etwa drei Arten kommen auf Madagaskar vor.
    • Julostylis <templatestyles src="Person/styles.css" />Thwaites: Die ein bis drei Arten, die kommen in Indien und in Sri Lanka vor.<ref name="Mabberley2008" />
    • Jumelleanthus <templatestyles src="Person/styles.css" />Hochr.: Sie enthält nur eine Art:
    • Kosteletzkya <templatestyles src="Person/styles.css" />C.Presl: Die etwa 30 Arten sind in der Neuen Welt, in Afrika und auf Madagaskar verbreitet. Eine Art tritt auch in Südeuropa auf:
    • Kydia <templatestyles src="Person/styles.css" />Roxb.: Die nur zwei Arten sind in Indien, Bhutan, Myanmar, China, Kambodscha und Vietnam verbreitet.<ref name="FoC2007" />
    • Macrostelia <templatestyles src="Person/styles.css" />Hochr.: Etwa drei Arten kommen in Madagaskar und eine Art in Queensland vor.
    • Malachra <templatestyles src="Person/styles.css" />L.: Die etwa neun Arten sind in der Neotropis verbreitet.
    • Malvaviscus <templatestyles src="Person/styles.css" />Fabr.: Die etwa fünf Arten sind in der Neotropis verbreitet.
      • Beerenmalve (Malvaviscus arboreus) <templatestyles src="Person/styles.css" />Dill. ex Cav.: Aus Mittelamerika bis Peru, Kolumbien, Venezuela.
    • Megistostegium <templatestyles src="Person/styles.css" />Hochr.: Die etwa drei Arten auf Madagaskar vor.
    • Nayariophyton <templatestyles src="Person/styles.css" />T.K.Paul: Sie enthält nur eine Art:
      • Nayariophyton zizyphifolium <templatestyles src="Person/styles.css" />(Griffith) D.G.Long & A.G.Miller: Sie ist in Indien, Bhutan, Thailand und im südlichen China nur in Zhenkang im südwestlichen Yunnan verbreitet.<ref name="FoC2007" />
    • Papuodendron <templatestyles src="Person/styles.css" />C.T.White: Die ein bis zwei Arten kommen auf Neuguinea vor.<ref name="Mabberley2008" />
    • Pavonia <templatestyles src="Person/styles.css" />Cav.: Der Umfang dieser Gattung wird kontrovers diskutiert, es sind etwa 150 Arten enthalten. Nach genetischen Untersuchungen polyphyletisch.<ref name="Hanes2024" />
      • Pavonia multiflora <templatestyles src="Person/styles.css" />A.St.-Hil.: Aus dem südöstlichen Brasilien.
    • Peltaea <templatestyles src="Person/styles.css" />(C.Presl) Standl.: Die etwa vier Arten sind in der Neotropis verbreitet.
    • Perrierophytum <templatestyles src="Person/styles.css" />Hochr.: Die etwa neun Arten kommen auf Madagaskar vor.
    • Phragmocarpidium <templatestyles src="Person/styles.css" />Krapov.: Sie enthält nur eine Art:
    • Radyera <templatestyles src="Person/styles.css" />Bullock: Von den nur zwei Arten kommt die eine in Australien und die andere in Südafrika vor.<ref name="Fryxell1971Radyera" />
    • Rojasimalva <templatestyles src="Person/styles.css" />Fryxell: Sie enthält nur eine Art:
    • Senra <templatestyles src="Person/styles.css" />Cav.: Sie enthält nur eine Art:
    • Symphyochlamys <templatestyles src="Person/styles.css" />Gürke: Sie enthält nur eine Art:
      • Symphyochlamys erlangeri <templatestyles src="Person/styles.css" />Gürke: Sie ist im tropischen Afrika verbreitet.<ref name="Mabberley2008" />
    • Talipariti <templatestyles src="Person/styles.css" />Fryxell (wird von manchen Autoren auch zu Hibiscus gerechnet): Die 17 bis 24 Arten sind in den Tropen, hauptsächlich in Südostasien verbreitet.<ref name="Mabberley2008" /> Darunter:
    • Urena <templatestyles src="Person/styles.css" />L.: Die etwa sechs Arten sind in tropischen und subtropischen Gebieten verbreitet, beispielsweise:
      • Kongojute (Urena lobata <templatestyles src="Person/styles.css" />L.)
    • Wercklea <templatestyles src="Person/styles.css" />Pittier & Standl.: Die etwa zwölf Arten sind in der Neotropis verbreitet.
  • Tribus Pentaplareae <templatestyles src="Person/styles.css" />Colli-Silva: Sie wurde 2025 aufgestellt und enthält nur eine Gattung:<ref name="Colli-Silva2025" />
    • Pentaplaris <templatestyles src="Person/styles.css" />L.O.Williams & Standl.: Die etwa drei Arten wachsen als Bäume und sind im westlichen Südamerika verbreitet.
  • Keiner Tribus zugeordnet ist die Gattung:
    • Howittia <templatestyles src="Person/styles.css" />F. Mueller: Sie enthält nur eine Art:
      • Howittia trilocularis <templatestyles src="Person/styles.css" />F.Mueller: Sie kommt im südöstlichen Australien vor.

Quellen

Einzelnachweise

<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="Tropicos"> Malvoideae bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="APWebsite"> Beschreibung der Familie der Malvaceae und dort auch der Unterfamilie der Malvoideae bei der APWebsite. </ref> <ref name="Mabberley2008"> David John Mabberley: Mabberley’s Plant-Book. A portable dictionary of plants, their classification and uses. 3. Auflage. Cambridge University Press, 2008, ISBN 978-0-521-82071-4 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). </ref> <ref name="Euro+Med"> B. Valdés, 2011: Malvaceae. In: Euro+Med Plantbasethe information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. Abgerufen am 12. Februar 2026 </ref> <ref name="Kosteletzkya"> David Alladice Webb: Kosteletzkya C. Presl. In: </ref> <ref name="Fryxell1971Radyera"> Paul A. Fryxell, Shariful H. Hashmi: The Segregation of Radyera from Hibiscus (Malvaceae). In: Botanical Gazette, Volume 132, Issue 1, 1971, S. 57–62. </ref> <ref name="FoC2007"> Ya Tang, Michael G. Gilbert, Laurence J. Dorr: Malvaceae, S. 264–302 – textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven & Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China, Volume 12: Hippocastanaceae through Theaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2007, ISBN 978-1-930723-64-1. </ref> <ref name="Pfeil2005"> B. E. Pfeil, M. D. Crisp: What to do with Hibiscus? A proposed nomenclatural resolution for a large and well known genus of Malvaceae and comments on paraphyly. In: Australian Systematic Botany, Volume 18, Issue 1, 2005, S. 49–60. doi:10.1071/SB04024 online. </ref> <ref name="Bovini2015"> Massimo G. Bovini: Briquetiastrum: a new genus of Malvaceae and the redefinition of Briquetia. In: Anales del Jardín Botánico de Madrid, Volume 72, Issue 2, 2015, (e022). doi:10.3989/ajbm.2391 </ref> <ref name="FoNA2015"> Paul A. Fryxell, Steven R. Hill: In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Volume 6: Magnoliophyta: Cucurbitaceae to Droseraceae. Oxford University Press, New York und Oxford, 2015, ISBN 978-0-19-534027-3. Malvoideae Burnett. - textgleich online wie gedrucktes Werk. </ref> <ref name="Areces-Berazain2016"> Fabiola Areces-Berazain, Jame D. Ackerman: Phylogenetics, delimitation and historical biogeography of the pantropical tree genus Thespesia (Malvaceae, Gossypieae). In: Botanical Journal of the Linnean Society, Volume 181, Issue 2, Juni 2016, S. 171–198. doi:10.1111/boj.12414 </ref> <ref name="Areces-Berazain2017"> Fabiola Areces-Berazain, James D. Ackerman: Diversification and fruit evolution in eumalvoids (Malvaceae). In: Botanical Journal of the Linnean Society, Volume 184, Issue 4, August 2017, S. 401–417. doi:10.1093/botlinnean/box035 online. </ref> <ref name="Hanes2024"> Margaret M. Hanes, Orland J. Blanchard Jr., Janice Valencia-D., Todd McLay, J. Richard Abbott, Stuart F. McDaniel, Russell L. Barrett, Sarah Mathews, Kurt M. Neubig: Phylogenetic Relationships Within Tribe Hibisceae (Malvaceae) Reveal Complex Patterns of Polyphyly in Hibiscus and Pavonia. In: Systematic Botany, Volume 49, Issue 1, 2024, S. 77–116. doi:10.1600/036364424X17114831879189 </ref> <ref name="Colli-Silva2025"> Matheus Colli-Silva, Oscar A. Pérez-Escobar, Carlos D. M. Ferreira, Maria T. R. Costa, Samuele Gerace, Thales S. Coutinho, Vania N. Yoshikawa, Higor Antonio-Domingues, Rebeca Hernández-Gutiérrez, Massimo G. Bovini, Marília C. Duarte, Martin Cheek, Mark W. Chase, Michael F. Fay, Maarten J. M. Christenhusz, Laurence J. Dorr, Cleo Schoeplein, Marcella Corcoran, Shyamali Roy, Alexandre Antonelli: Taxonomy in the light of incongruence: An updated classification of Malvales and Malvaceae based on phylogenomic data. In: Taxon, Volume 74, Issue 2, 2025, S. 361–385. doi:10.1002/tax.13300 </ref> <ref name="FoMozambique2026"> M. A. Hyde, B. T. Wursten, P. Ballings, M. Coates Palgrave, 2026: Flora of Mozambique: Datenblatt Malvaceae subfamily Malvoideae. </ref> <ref name="FoZimbabwe2026"> M. A. Hyde, B. T. Wursten, P. Ballings, M. Coates Palgrave, 2026: Flora of Zimbabwe: Datenblatt Malvaceae subfamily Malvoideae. </ref> </references>

Weblinks

Commons: Malvoideae – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien