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Schneeren

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Schneeren
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1524)&title=Schneeren 52° 32′ N, 9° 20′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1524) 52° 32′ 4″ N, 9° 19′ 44″ O
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Höhe: 59 m ü. NHN
Fläche: 39,26 km²<ref name="Schneeren" />
Einwohner: 1524 (1. Juli 2023)<ref>Einwohner mit Haupt- oder Nebenwohnung. (PDF; 88 kB) In: Webseite Stadt Neustadt am Rübenberge. 1. Juli 2023, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. August 2023; abgerufen am 12. August 2023.</ref>
Bevölkerungsdichte: 39 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 31536
Vorwahl: 05036
Lage von Schneeren in Niedersachsen
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!
Datei:Schneerener Geest bei Schneeren.jpg
Schneerener Geest bei Schneeren

Schneeren ist ein Ortsteil der Stadt Neustadt am Rübenberge in der niedersächsischen Region Hannover.

Geografie

Schneeren liegt etwa zehn Kilometer westlich von Neustadt, zwischen dem Grinderwald im Norden und dem Steinhuder Meer im Süden. Die B 6 von Hannover nach Bremen verläuft etwa drei Kilometer nördlich des Dorfes. Der Ort befindet sich auf einem hügeligen Geestrücken im Bereich der Hannoverschen Moorgeest.

Das Dorfbild ist landwirtschaftlich geprägt, im Ort sind aber auch Handwerksbetriebe ansässig.

Geschichte

Der Ort wurde erstmals 1215 in einer Urkunde des Grafen von Wölpe als „in Snedere“ erwähnt. Der Name Snedere wurde in späteren Urkunden anders beschrieben, wie Snederen [1280], Schnedere [1307], Snedern [1320].<ref name="Urkunden" />

Nach einer Sage soll die erste Siedlung Schneerens etwa drei Kilometer südöstlich des heutigen Dorfkerns gelegen haben, nahe dem heutigen Wasserwerk. Dort wuchs eine Pflanzenart, die damals zur Einfassung von Wegen benutzt wurde. Im Niederdeutschen während der Zeit des Mittelalters bedeutete snedere so viel wie Schneide, Grenze. Dies kann aber auch die Lage am Rand eines Moorgebietes andeuten. Eine andere Theorie besagt, dass bedingt durch den kargen Boden die Bewohner den Gürtel enger schnüren mussten. Der Name entspringt dem plattdeutschen „sneren“, also auf Hochdeutsch schnüren.

Mit einer zu Drakenburg am 27. Dezember 1280 ausgestellten Urkunde schenkte Graf Burchard von Wölpe (1257–1289) dem Kloster Mariensee den Zehnten und alle Neubrüche zu Schneeren.<ref name="Hodenberg" />

1522 kam Mardorf zur Kirchenpfarrei Schneeren (das bis dahin bei Husum gewesen war). Bei der Teilung des Amtes Rehburg im Jahre 1856 kamen Mardorf und Schneeren zum Amt Neustadt am Rübenberge.

Während des Dreißigjährigen Krieges brannte das Dorf ab; wurde jedoch an derselben Stelle neu errichtet.

Durch die Gebietsreform wurde Schneeren am 1. März 1974 ein Stadtteil von Neustadt am Rübenberge.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" />

Einwohnerentwicklung

  • 1848: 0626 Einwohner<ref name="hannover53" />
  • 1910: 0812 Einwohner<ref name="gemverz" />
  • 1925: 0865 Einwohner<ref name="1925und1933und1939" />
  • 1933: 0840 Einwohner<ref name="1925und1933und1939" />
  • 1939: 0781 Einwohner<ref name="1925und1933und1939" />
  • 1950: 1595 Einwohner<ref name="Gemeindeverzeichnis1950" />
  • 1961: 1132 Einwohner<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" />
  • 1970: 1157 Einwohner<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" />
  • 2006: 1483 Einwohner
  • 2013: 1447 Einwohner
  • 2016: 1382 Einwohner<ref name="Schneeren" />
  • 2021: 1484 Einwohner<ref name="Neustadt2021" />
  • 2023: 1518 Einwohner<ref name="Neustadt2023" />

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Politik

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Ortsratswahl in Schneeren 2021<ref name="Wahl" />
Wahlbeteiligung: 64,5 %
 %
60
50
40
30
20
10
0
50,02 %
14,51 %
19,60 %
10,87 %
Wir für Schneeren

Ortsrat

Der Ortsrat von Schneeren setzt sich aus einer Ratsfrau und acht Ratsherren zusammen. Im Ortsrat befinden sich zusätzlich 17 beratende Mitglieder.<ref name="Rat" /><ref>Stadt Neustadt am Rübenberge - Schneeren: Ortsratswahl 12.09.21. Abgerufen am 10. Dezember 2025.</ref>

Sitzverteilung:

(Stand: Kommunalwahl 12. September 2021)

Ortsbürgermeister

Der Ortsbürgermeister ist Stefan Porscha (CDU). Sein Stellvertreter ist Christian Thieße (CDU).<ref name="Rat" /><ref name="Mandat" />

Wappen

Der Entwurf des Kommunalwappens von Schneeren stammt von dem Heraldiker und Wappenmaler Gustav Völker, der zahlreiche Wappen in der Region Hannover erschaffen hat. Die Genehmigung des Wappens wurde durch den Regierungspräsidenten in Hannover am 1. April 1964 erteilt.<ref name="Wappen" />

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Schneeren]] Blasonierung:Geteilt, oben in Gold ein laufender, balzender, schwarzer Birkhahn, unten in Grün vier silberne Windmühlenflügel, die in den Seitenwinkeln zwei gestielte, goldene Eichblätter überdecken, zwischen den beiden oberen Flügeln eine goldene Eichel.“<ref name="Wappen">Landkreis Hannover (Hrsg.): Wappenbuch des Landkreises Hannover: 100 Jahre Landkreis Hannover. Selbstverlag, Hannover 1985, OCLC 256065728, S. 294–295 (543 S., eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 28. Februar 2022]).</ref>
Wappenbegründung: Durch die ausgedehnten Moorflächen in der Gemarkung Schneeren ist das vielerorts bereits ausgestorbene Birkwild hier für Jäger und Jagdherren ein besonderer Anziehungspunkt. Die im Wappen enthaltenen Mühlenflügel sind gleichfalls Sinnbild für die in früheren Jahren hier häufigen Windmühlen. Auch heute ist noch eine davon in ihrer Urform erhalten, da diese Mühle in ihrem Innern als Wohnung ausgebaut wurde und damit die Hoffnung besteht, dass diese Mühle erhalten bleibt. Die Eichenblätter verkörpern den seit 1982 unter Landschaftsschutz stehenden Eichenhain in der Mitte der Ortschaft.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Datei:Kirche in Schneeren (Neustadt am Rübenberge) IMG 7494.jpg
Kirche Zum Guten Hirten
  • Die evangelisch-lutherische Kirche Zum Guten Hirten in Schneeren wurde 1724 als rechteckige Saalkirche errichtet. Der 27 m hohe Kirchturm wurde jedoch erst Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut, da ein Blitzeinschlag den alten Turm zerstört hatte. 2003 wurde die Kirche renoviert, dabei tauschte man das Kreuz auf der Kirche aus. Das alte Kreuz steht nun hinter der Kirche. Die Kirchengemeinde gehört zur Region Mitte des Kirchenkreises Neustadt-Wunstorf.
  • Die katholische St.-Martin-Kirche wurde 1969 gegenüber dem Dorfteich erbaut. 2009 wurde sie profaniert und später abgerissen.

Baudenkmale

Grünflächen und Naherholung

Im Dorfkern befindet sich ein Waldstück, welches Brink genannt wird und in dem sich ein See befindet, das Queemoor. Der Wald ist bereits auf Karten aus dem 18. Jahrhundert verzeichnet, jedoch wurde als Folge eines Brandes im Jahre 1874 komplett abgeholzt, so dass der heutige Baumbestand knapp 150 Jahre alt ist.

Vereine

Persönlichkeiten

Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen

Literatur

  • Wilhelm Struckmann: Schneeren, ein Dorf in der Geest zwischen Grinderwald und Steinhuder Meer (1215–1988). Hrsg.: Heimatverein Schneeren, Stolzenau 1993.

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="1925und1933und1939">

Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de

</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis1950">

Vorlage:Gemeindeverzeichnis Deutschland 1950

</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"> </ref> <ref name="gemverz"> Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landkreis Neustadt am Rübenberge. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: www.gemeindeverzeichnis.de. 3. Februar 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 8. Juni 2023; abgerufen am 7. August 2019. </ref> <ref name="hannover53"> Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, 1848, S. 53 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). </ref> <ref name="Heidemann"> Zur Person Wilhelm Heidemann. In: www.abgeordnetenwatch.de. Abgerufen am 13. November 2017. </ref> <ref name="Heimatverein"> Vorstellung des Heimatvereins Schneeren e. V. In: Internetseite des Heimatvereins Schneeren. Abgerufen am 13. November 2017. </ref> <ref name="Hodenberg"> Wilhelm von Hodenberg: Calenberger Urkundenbuch, Heft 1. bis zum Jahre 1300. Nr. 83, S. 74 (Archiv des Klosters Barsinghausen, erste Abteilung). </ref> <ref name="Mandat"> Mandatsträger der Stadt. In: Ratsinformationssystem der Stadt Neustadt a. Rbge. Abgerufen am 13. November 2017. </ref> <ref name="Neustadt2021"> Einwohner je Ort laut Melderegister. (PDF; 86 kB) In: Webseite Stadt Neustadt am Rübenberge. 21. Januar 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Mai 2020; abgerufen am 28. Januar 2021. </ref> <ref name="Neustadt2023"> Einwohner Neustadt a. Rbge. (PDF) In: Webseite Stadt Neustadt am Rübenberge. 1. Januar 2023, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. Februar 2023; abgerufen am 24. Februar 2023. </ref> <ref name="Rat"> Ortsrat der Ortschaft Schneeren. In: Ratsinformationssystem der Stadt Neustadt a. Rbge. Abgerufen am 20. November 2025. </ref> <ref name="Schneeren"> Unsere Ortschaften stellen sich vor – Schneeren. In: Internetseite der Stadt Neustadt a. Rbge. 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. September 2018; abgerufen am 13. November 2017. </ref> <ref name="Schützenverein"> Vorstellung des Schützenvereins Schneeren von 1928 e. V. In: Internetseite des Schützenvereins Schneeren. Abgerufen am 13. November 2017. </ref> <ref name="Urkunden"> Historischer Verein für Niedersachsen (Hrsg.): Calenberger Urkundenbuch V. Nr. 7, S. 15. Vgl. Forschungen zur Geschichte Niedersachsens. Band 1. Hahnsche Buchhandlung, Hannover und Leipzig 1907, S. 28 f.; auch Carl, Wilhelm Wippermann: Beschreibung des Bukki-Gaues nebst Feststellung der Grenzen der übrigen Gaue Niedersachsens. Georg H. Wigand, Göttingen 1859, S. 9. Die alten Bezeichnungen tauchen auf im Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. gesammelt und hrsg. von Hans Sudendorf, Hannover 1859–1862. Schreibweise Snedern (1320): Sudendorf I Nr. 329 S. 186. </ref> <ref name="Wahl"> Ergebnis der Ortsratswahl 2016 in Schneeren. In: www.wahl.hannit.de. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 13. November 2017.@1@2Vorlage:Toter Link/www.wahl.hannit.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive ) </ref> </references>

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