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Gummiharz

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 20. Februar 2026 um 15:06 Uhr durch imported>Liebigkühler (Literatur: Karl Hiller: Link zum Lemma Karl Gottfried Hiller (Autor)).
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Ein Gummiharz oder Gummiresina (früher wurden verschiedene Gummiharze, aufbewahrt in getrockneter<ref>Claudia Erbar, Karin Zimmermann: Der Codex Palatinus germanicus 539 – eine Pflanzenliste aus dem 15. Jahrhundert. 2009 (Digitalisat), S. 53–54 (zu gumi).</ref> Form, auch als Gummi, im Mittelalter auch gumi,<ref>Vgl. auch Gundolf Keil: Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes (= Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm. Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes), S. 395.</ref> bezeichnet<ref>Vgl. etwa Ute Obhof: Rezeptionszeugnisse des „Gart der Gesundheit“ von Johann Wonnecke in der Martinus-Bibliothek in Mainz – ein wegweisender Druck von Peter Schöffer. In: Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung. Band 36/37, 2017/2018, S. 25–38, hier: S. 36 („Galbanum – eyn gummi also genant“).</ref>) ist ein Gemisch von Harz mit Gummi und kleinen Mengen ätherischem Öl.<ref name=":0" /> Gummiharze stammen aus bestimmten Pflanzen.<ref name=":0">Karl Hiller, Matthias F. Melzig: Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2010, ISBN 978-3-8274-2053-4.</ref> Es handelt sich um kompliziert zusammengesetzte Substanzgemische.<ref>Robert Fischer, Theodor Kartnig: Drogenanalyse: Makroskopische und mikroskopische Drogenuntersuchungen. 5. Auflage. Springer, 1978, ISBN 978-3-211-82440-5, S. 435 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Die Harze sind alkohollöslich, das Gummi wasserlöslich.<ref name="Spektrum">Lexikon der Chemie, Eintrag Gummiharze. In: Spektrum.de. Abgerufen im Dezember 2020.</ref>

Beispiele:

Literatur

  • Karl Hiller, Matthias F. Melzig: Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2010, ISBN 978-3-8274-2053-4.

Einzelnachweise

<references />