Seigendorf
Seigendorf Markt Hirschaid
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(812)&title=Seigendorf 49° 50′ N, 11° 1′ O
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| Höhe: | 301 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 5,26 km²<ref name="Gemarkung"/> | |||||
| Einwohner: | 812 (31. Dez. 2024)<ref name="Einwohner">Zahlen/Daten/Fakten. In: hirschaid.de. Abgerufen am 27. Dezember 2025.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 154 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1972 | |||||
| Postleitzahl: | 96114 | |||||
| Vorwahl: | 09545 | |||||
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Seigendorf ist ein Gemeindeteil des Marktes Hirschaid im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Seigendorf hat eine Fläche von 5,260 km². Sie ist in 955 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 5507,51 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Seigendorf (092284). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 27. Dezember 2025.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 27. Dezember 2025.</ref>
Geographie
Das Kirchdorf liegt auf freier Flur liegt am bewaldeten Südwesthang der Friesener Warte, einer Hochfläche der Fränkischen Schweiz. Durch den Ort fließt der Schlammbach, ein linker Zufluss des Seigenbachs. Die Staatsstraße 2210 führt nach Friesen (1,5 km nördlich) bzw. nach Buttenheim (2,3 km südlich). Die Kreisstraße BA 27 führt zur Anschlussstelle 25 der Bundesautobahn 73 (1,4 km westlich) und darüber hinaus nach Hirschaid zur Staatsstraße 2244 bzw. nach Ketschendorf (2,1 km östlich).<ref>Topographische Karte 1:25.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 27. Dezember 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Seigendorf wurde urkundlich erstmals 1096 als „Sichendorf“ erwähnt, benannt nach dem Gründer des Dorfes, Sicho. Die Gemeinde bestand aus Ober- und Niederseigendorf, die 1315 erwähnt wurden. Die von Streitberg, ab 1691 die Schenken von Stauffenberg, besaßen den halben Zehnt als kaiserliches Lehen. Lehensleute waren zunächst die Zollner, dann die Nürnberger Bürger Held, genannt Hagelsheimer, dann die Böttinger.<ref>Dieter Zöberlein: Die von Streitberg, Geschichte einer fränkischen Adelsfamilie. Selbstverlag, Burggrub 2018, Teil 2, S. 370–372</ref> Durch den Bauernaufrührer Koller gelangte es im Bauernkrieg zu trauriger Berühmtheit. Der Ort gehört zur Urpfarrei Buttenheim. Das war auch der einstige Schulort. Eine eigene Schule für Seigendorf und Friesen entstand 1811. Im Jahr 1879 wurde das alte Schulgebäude durch ein neues (in Oberseigendorf) ersetzt.
Der Ort wurde am 1. Januar 1972 im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Hirschaid eingemeindet.<ref></ref>
Baudenkmäler / Sehenswürdigkeiten
In die Liste der Baudenkmäler in Seigendorf sind 13 Objekte eingetragen, darunter:
- Katholische Kirche St. Michael, ein 1934 geweihter Saalbau mit Fassadenturm, neugotisch und Heimatstil,
- Ehemalige Schule, ein eingeschossiger verputzter Halbwalmdachbau mit Fachwerkgiebel, errichtet 1815, und
- sechs Bauernhäuser.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
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