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Röbersdorf

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Röbersdorf
Markt Hirschaid
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(808)&title=R%C3%B6bersdorf 49° 48′ N, 10° 55′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(808) 49° 47′ 59″ N, 10° 55′ 26″ O
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Höhe: 253–287 m ü. NHN
Fläche: 7,06 km²<ref name="Gemarkung"/>
Einwohner: 808 (31. Dez. 2024)<ref name="Einwohner">Zahlen/Daten/Fakten. In: hirschaid.de. Abgerufen am 27. Dezember 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 114 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 96114
Vorwahl: 09543
Datei:Röbersdorf Kirche 2180336.jpg
Pfarrkirche St. Veit

Röbersdorf ist ein Gemeindeteil des Marktes Hirschaid im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Röbersdorf hat eine Fläche von 7,064 km². Sie ist in 1302 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 5425,21 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Röbersdorf (092270). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 28. Dezember 2025.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 28. Dezember 2025.</ref>

Geografie

Das Kirchdorf liegt an der Reichen Ebrach und am Seegraben, einem rechten Zufluss der Reichen Ebrach. Im Norden erhebt sich der Mainberg (371 m ü. NHN), der zum Steigerwald zählt. Die Staatsstraße 2260 führt nach Köttmannsdorf zu einer Anschlussstelle der Bundesstraße 505 (2,3 km östlich) bzw. nach Herrnsdorf (3 km westlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Schlüsselau (1,5 km südwestlich).<ref>Topographische Karte 1:25.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 28. Dezember 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

Der Ort wurde im Jahr 1109 als „Rodenwinesdorf“ (Dorf des Rodwin) erwähnt. Im 12. Jahrhundert war dort die Familie der Edelfreien von Hüttenheim begütert und verlagerte ab etwa 1150 ihren Wohnsitz an die untere Reiche Ebrach. Sie schenkten die Mühle in Röbersdorf und Besitz im benachbarten Weiler Wiebelsberg für Jahrtagsfeiern zu ihrem Gedenken an das Bamberger Domstift und begründeten wahrscheinlich auch die Pfarrei Röbersdorf. Kurz nach 1201 ist die Familie ausgestorben und ihr Besitz ging wenig später an Bischof Ekbert von Bamberg über. Auf sie gehen wahrscheinlich auch die Flurnamen Herrnberg nordwestlich vom Ort und Herrenholz im Nordosten in Richtung Wibelsberg zurück.<ref>W. Stadelmann, Adel Adel neu entdeckt – die Edelfreien von Hüttenheim-Röbersdorf (1103–1201), Jahrbuch des Landkreises Kitzingen 2011, Dettelbach 2011, S. 217–236.</ref>

In der Hochstiftszeit stand Röbersdorf mit all seinen Rechten und Pflichten im Schatten des um 1280 gegründeten Klosters Schlüsselau. Eine einstige Pfarrei ist mit dem Pfarrer Arnold von Rodewinesdorf bereits ab 1194 belegt, die in den Wirren der Reformation aufgelöst wurde. Röbersdorf ist heute nach Sassanfahrt gepfarrt. Die Jahreszahl 1472 am Kirchturm deutet auf seine Entstehungszeit zusammen mit einer Pfarrkirche hin. Der Turm ist in den Neubau von 1975 integriert. Eine Pfarrschule bestand seit mindestens 1656; Schulgebäude wurden in den Jahren 1654, 1818, 1904 und 1967 errichtet.<ref>https://www.hirschaid.de/seite/de/markt/309/-/Roebersdorf.html</ref>

Am 1. Mai 1978 wurde die Gemeinde Röbersdorf in den Markt Hirschaid eingegliedert.<ref> </ref>

Brauerei

Im Ort war die 2017 geschlossene Brauerei Weber ansässig. Das Bier wird weiterhin im Lohnbrauverfahren hergestellt.

Museum

2016 wurde das Dorfmuseum eingeweiht.

Weblinks

Commons: Röbersdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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