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Knollengemüse

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Knollengemüse ist ein Sammelbegriff für Gemüse, bei dem der Primärspross sich zu einem knollenförmigen Speicherorgan verdickt. Bei diesem essbaren Speicherorgan handelt es sich nicht um eine Wurzel, obwohl sie im Boden wächst, sondern um ein Rhizom. Dieser Unterschied wird deshalb gemacht, weil das Gewebe, aus dem das Speicherorgan entsteht, seinen Ursprung im eigentlich oberirdischen Spross und nicht in der Wurzel hat.

Man unterscheidet das Knollengemüse nach:

  • Sprossknollen aus den Familien Solanaceae, Taccaceae, Apiaceae, Brassicaceae, Chenopodiaceae (Kartoffeln, Knollensellerie, Kohlrübe, Kohlrabi, Radieschen, Rote Rübe)<ref name=":0">Hans-Dieter Belitz, Werner Grosch, Peter Schieberle: Lehrbuch der Lebensmittelchemie. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-662-08302-4, S. 758.</ref>
  • Wurzelknollen (Batate, Maniok, Yam).<ref name=":0" />

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />