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Orscha

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Orscha / Orscha
Орша / Орша
(belarus.) / (russisch)
Wappen
Wappen
Wappen
Flagge
Flagge
Flagge
Staat: BelarusDatei:Flag of Belarus.svg Belarus
Woblasz: Datei:Flag of Vitsebsk Voblasts.svg Wizebsk
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Belarus/adm2iso_type:city(125347) 54° 31′ N, 30° 26′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Belarus/adm2iso_type:city(125347) 54° 31′ N, 30° 26′ O
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Höhe: 180 m
Fläche: 36 km²
 
Einwohner: 125.347 (2005)
Bevölkerungsdichte: 3.482 Einwohner je km²
Zeitzone: Moskauer Zeit (UTC+3)
Telefonvorwahl: (+375) 2161
Postleitzahl: BY – 211030, 211381–211394, 211396–211398
Kfz-Kennzeichen: 2
 
Webpräsenz:
Orscha (Belarus)
Orscha (Belarus)

Orscha ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); belarussisch inoffiziell auch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist eine am Dnepr (belarussisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) gelegene Industriestadt im Nordosten von Belarus in der Wizebskaja Woblasz mit 125.347 Einwohnern, gelegen etwa 50 km westlich der Grenze zu Russland. Sie ist administratives Zentrum des Rajon Orscha.

Geschichte

In der Nähe von Orscha fand die 1514 nach der Stadt benannte Schlacht zwischen Polen-Litauen und dem Großfürstentum Moskau statt.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde Orscha von deutschen Truppen am 16. Juli 1941 eingenommen. Die Besatzer errichteten ein Zwangsghetto für die jüdischen Bewohner der Stadt und der Umgebung. Am 26. und 27. November 1941 wurden 1800 Menschen von einer deutschen Kommandoeinheit ermordet.

1943 begannen deutsche Truppen in Orscha mit der Errichtung eines Führerhauptquartiers mit dem Decknamen Olga. Baubeginn war am 1. Juli 1943. Das Projekt wurde nicht fertiggestellt und nie als Führerhauptquartier genutzt. Die Gegend war jedoch ein wichtiger Standort der Luftwaffe. Nach Beginn der sowjetischen Großoffensive Operation Bagration am 21. Juni 1944 gehörte Orscha zu den ersten zurückeroberten Städten, nach tagelangen Kämpfen und fast völliger Zerstörung der Stadt.

Wappen

Auf dem Wappen befindet sich auf blauem Grund ein silbernes Tatzenkreuz über einem liegenden goldfarbenen Halbmond.

Verkehr

Datei:Orsha-M1Route.JPG
Blick auf die Fernstraße M1

Orscha ist ein Eisenbahnknotenpunkt mit Kreuzung der Haupteisenbahnstrecken WarschauMinskMoskau und Sankt Petersburg – Schlobin (Homel/Kiew), wobei auch direkte Züge zwischen Sankt Petersburg und Minsk über Orscha verkehren. Eine Besonderheit dieses Eisenbahnknotens ist seine Vielzahl von planfrei verknüpften Verbindungsstrecken zwischen seinen drei Bahnhöfen.

Die Stadt liegt darüber hinaus an der Fernstraße Warschau – Minsk – Moskau, die Teil der Europastraße 30 ist. In Belarus trägt sie die Bezeichnung M 1. Diese Straße war im Deutsch-Sowjetischen Krieg als „Die Rollbahn“ bekannt. Im gleichnamigen Roman hat Heinz Konsalik den Kämpfen um Orscha ein literarisches Denkmal gesetzt.

Orscha ist der oberste Hafen, bis zu dem der Dnepr regelmäßig befahrbar ist; bei günstigem Wasser ist jedoch auch Dorogobusch erreichbar.<ref name="britannica">Dnieper River. In: britannica.com. Abgerufen am 25. Dezember 2022.</ref>

Söhne und Töchter der Stadt

Partnerstädte

Orscha listet folgende sieben Partnerstädte auf:<ref name="Twins">{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: liozno.vitebsk-region.gov.by. 15. September 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. Oktober 2018; abgerufen am 24. Oktober 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.liozno.vitebsk-region.gov.by</ref>

Stadt Land seit
Bălți Datei:Balti-gerb.jpg Moldau RepublikDatei:Flag of Moldova.svg Moldau 1996
Bondeno Datei:Wappen Bondeno.png ItalienDatei:Flag of Italy.svg Emilia-Romagna, Italien
Sapadnoje Degunino, Moskau Datei:SAO district of Moscow coa.png RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland
Krasnogwardeiski, Sankt Petersburg Datei:Coat of Arms of Saint Petersburg (2003).svg RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland
Mińsk Mazowiecki Datei:POL Mińsk Mazowiecki COA.svg PolenDatei:Flag of Poland.svg Masowien, Polen
Pernik Datei:Coat of arms of Pernik.svg BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien 2008
Puschkino Datei:Coat of Arms of Pushkino rayon (Moscow oblast).png RusslandDatei:Flag of Russia.svg Moskau, Russland
Telšiai Datei:Telsiai COA.gif LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg  Litauen 2009
Wjasma Datei:Coat of Arms of Vyazma (Smolensk oblast) (1780).png RusslandDatei:Flag of Russia.svg Smolensk, Russland

Siehe auch

Literatur

  • Christian Zentner: Der Zweite Weltkrieg.
  • Orsha. In: Guy Miron (Hrsg.): The Yad Vashem encyclopedia of the ghettos during the Holocaust. Yad Vashem, Jerusalem 2009, ISBN 978-965-308-345-5, S. 554 f.

Weblinks

Commons: Orscha – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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