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komba

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komba gewerkschaft
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Gründung 8. Juli 1920
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Gründer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Sitz Berlin
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Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Gewerkschaft
Vorsitz Sandra van Heemskerk
Geschäftsführung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Beschäftigte Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
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Mitglieder etwa 90.000<ref>komba: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />komba gewerkschaft - Über uns (Memento des Vorlage:IconExternal vom 18. Januar 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.komba.de.</ref>
Website www.komba.de

Die Komba Gewerkschaft (eigene Schreibweise in Minuskeln) ist eine deutsche Fachgewerkschaft für Beamte und Beschäftigte der Kommunen, ihrer privatisierten Dienstleistungsunternehmen und der entsprechend im Landesdienst Tätigen. Sie ist demokratisch, parteipolitisch unabhängig und dezentral organisiert in 16 Landesgewerkschaften sowie weiteren Mitgliedsgewerkschaften. Bundesvorsitzende ist seit 2025 Sandra van Heemskerk.<ref>Bundesvorstand tagt am 21./22. November 2025 in Hamburg – komba gewerkschaft. Abgerufen am 24. November 2025.</ref>


Die Komba ist mit ca. 90.000 Mitgliedern eine der größten Gewerkschaften im DBB Beamtenbund und Tarifunion. Der Landesverband Nordrhein-Westfalen, in paritätischer Doppelspitze geleitet von Sandra van Heemskerk und Frank Meyers, ist mit ca. 40.000 Mitgliedern der größte Landesverband in der Komba.

Datei:Sandra van Heemskerk.jpg
Sandra van Heemskerk, 2022

Geschichte

Der Bundesverband der Komba wurde am 8. Juli 1920 als Reichsbund der Kommunalbeamten und -angestellten ins Vereinsregister eingetragen. Verbunden haben sich mehrere Vorläufergewerkschaften auf Landes- und Provinzebene, die sich Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet hatten. Der bedeutendste Landesverband war der Verband der städtischen Beamten der Provinz Brandenburg, der am 17. Dezember 1893 gegründet wurde. Dieses Datum wird als Geburtsstunde der komba gewerkschaft angesehen.

Zur Zeit des Nationalsozialismus wurde die Gewerkschaft aufgelöst.

In Preußen wurde die Gewerkschaft am 12. Mai 1945 neu gegründet, was von den Besatzungsmächten jedoch unterdrückt wurde. Im Westen Preußens entstand am 15. Januar 1949 schließlich doch ein neuer Landesverband. Auf Bundesebene hieß die Gewerkschaft ab 1951 Bund Deutscher Kommunalbeamter und -angestellten. Die Tariffähigkeit wurde von Arbeitgeberseite am 10. Oktober 1951 anerkannt.

In den 1950er Jahren schloss sich die Komba mit anderen Organisationen zusammen, um am 3. Juli 1956 die Gemeinschaft tariffähiger Verbände im Deutschen Beamtenbund zu gründen, aus der der DBB Beamtenbund und Tarifunion hervorging.

Nach der Wende wurden auch in den neuen Bundesländern Landesverbände gegründet, so dass in allen Bundesländern Verbände bestanden. Anfang 2004 meldete der Landesverband Berlin Insolvenz an und wurde ausgeschlossen. Neu gegründet wurde die gkl berlin, die Mitglied im DBB ist.

Ziele und Forderungen

Ziele und Forderungen der Gewerkschaft ergeben sich aus dem Leitbild. Neben den Forderungen nach dem Erhalt von Arbeitsplätzen und angemessener Bezahlung sollen Verwaltungsstrukturen modernisiert sowie Ausbildung und Aufstiegschancen gewährleistet werden. Dabei sollen Mitbestimmungsrechte gewährleistet und ausgebaut sowie Privatisierungen gestoppt werden, jedoch auch die Rechte von Mitgliedern in privatisierten Bereichen gestärkt werden.

Weitere Ziele drehen sich um die Lebensarbeitszeit, alters- und familiengerechte Arbeitsplätze, auskömmliche Finanzierung der Kommunen sowie ein zukunftsfähiges Renten- und Versorgungssystem.

Das Leitbild betont darüber hinaus die Relevanz von Chancengleichheit für alle Geschlechter, gelebte Diversität und eine Wertediskussion für mehr Respekt.<ref>Komba: Unser Leitbild. In: komba.de. Abgerufen am 12. April 2025.</ref>

Gremien

Die Gewerkschaft hat folgende Ausschüsse, Fachbereiche und einen Arbeitskreis:<ref>Über uns – komba gewerkschaft. Abgerufen am 5. Dezember 2025.</ref>

  • Dienstrechtsausschuss
  • Bundestarifausschuss
  • Bundesfrauenvertretung
  • Bundesseniorenvertretung
  • Bundesfachbereich Feuerwehr und Rettungsdienst
  • Bundesfachbereich Gesundheit und Pflege
  • Bundesfachbereich Sozial- und Erziehungsdienst
  • Bundesfachbereich Technik, Verkehr, Umwelt
  • Bundesfachbereich Ver- und Entsorgung
  • Bundesfachbereich Verkehrsflughäfen
  • Arbeitskreis Jobcenter

Landesgewerkschaften, Mitgliedsgewerkschaften und Partnerorganisationen

Die Komba versteht sich als demokratisch und parteipolitisch unabhängig. Sie ist dezentral in 16 Landesgewerkschaften, drei Mitgliedsgewerkschaften – Verband der Landes-Beamten, -Angestellten und -Arbeiter (vdla gewerkschaft), Verband Private Sicherheit in der komba (VPS), Nahverkehrsgewerkschaft (NahVG) – und einer Partnerorganisation, dem Bundesverband der Lebensmittelkontrolleure e. V. (BVLK), organisiert.

Die Jugendorganisation ist die komba jugend.

Verband Private Sicherheit

Der Verband Private Sicherheit (VPS) ist eine Komba-Mitgliedsgewerkschaft, die vor allem Mitarbeiter privater Sicherheitsdienstleister insbesondere an Verkehrsflughäfen organisiert. Diese Beschäftigten wurden zunächst im Bereich Aviation in der Deutschen Polizeigewerkschaft, Landesverband Berlin, organisiert. Die Gründungsversammlung war am 25. März 2011. Später wurde der VPS dann eine komba-Mitgliedsgewerkschaft, die sich jedoch 2022 wieder auflöste.<ref>Verband Private Sicherheit: 3. Bundeskongress des Verband Private Sicherheit. 4. Dezember 2023, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. Dezember 2023; abgerufen am 19. Februar 2024.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vps-komba.de</ref>

Während der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) im Oktober 2012 noch erklärte, der Verband Private Sicherheit sei kein Tarifpartner an den Verkehrsflughäfen,<ref>„DPolG und VPS sind keine Tarifpartner in der Luftsicherheit“. In: verbaende.com. 12. Oktober 2012, abgerufen am 30. Juni 2022.</ref> werden seit Mitte 2013 Tarifverhandlungen geführt.<ref>vps-komba.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />VPS Flugblatt (Memento vom 1. Februar 2014 im Internet Archive), vom 24. Oktober 2013.</ref>

Komba Mobil

Komba Mobil wurde 2006 für Beschäftigte, die überwiegend fahrende Tätigkeiten ausüben, gegründet. Die Selbsthilfeeinrichtung gewährt finanzielle Unterstützung und rechtliche Beratung bei Verkehrsunfällen.<ref>komba b-s: komba mobil - Schutzprogramm für komba Mitglieder. Abgerufen am 30. Juni 2022.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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