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Suchoi Su-57

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Suchoi Su-57
Datei:Sukhoi T-50 Maksimov.jpg
Prototyp T-50-1 auf der MAKS 2011
Typ Mehrzweckjäger
Entwurfsland
Hersteller Suchoi
Erstflug 29. Januar 2010
Indienststellung 25. Dezember 2020<ref>First batch-produced Su-57 delivered to regiment in Southern Military District. In: tass.com. 25. Dezember 2020, abgerufen am 4. Juni 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Produktionszeit

seit Juli 2019
in Serienproduktion<ref>Russia launches serial production of Su-57 fifth-generation fighter jet. In: nrussian news agency. 18. Juli 2019, abgerufen am 20. August 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Stückzahl 30 (Stand: Dez. 2025)<ref name="2026 World Air Forces">World Air Forces 2026. (PDF) In: Flight Global. 13. Dezember 2025, abgerufen am 13. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die Suchoi Su-57 ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), NATO-Codename: Felon)<ref>Tom Demerly: NATO Code Name “FELON”: Russian Su-57 Gets Its Reporting Name, And It Couldn’t Be Better. The Aviationist, 1. November 2019, abgerufen am 1. November 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ist ein russisches Tarnkappen-Mehrzweckkampfflugzeug. Es entstand aufgrund der Anforderungen der russischen Luftstreitkräfte für ein zweistrahliges Mehrzweckjagdflugzeug der fünften Generation im Rahmen des „PAK-FA-Programms“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), das mittelfristig die Suchoi Su-27 ersetzen soll. Bis zur Vergabe der offiziellen militärischen Bezeichnung Su-57 im August 2017 war der Typ unter der Werksprototypenbezeichnung Suchoi T-50 bekannt.

Geschichte

Entwicklung

Die Entwicklung der Su-57 geht auf die taktisch-technischen Anforderungen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); Transkription: Taktiko-Technitscheskoje Sadanije, TTS) von 1998 zurück, nachdem 1997 das seit über 10 Jahren laufende MFI-Programm abgebrochen worden war. Ende 2000 wurden die Anforderungen für die Frontfliegerkräfte präzisiert und im April 2001 das „PAK-FA-Programm“ offiziell gestartet. Am 26. April 2002 übertrugen die staatlichen Stellen die Systemführerschaft für die Entwicklung des neuen Kampfflugzeugs an Suchoi, bei der auch die OKBs Mikojan-Gurewitsch und Jakowlew beteiligt sind. Nach Abschluss der Vorentwurfsphase Ende 2004 wurde das Programm als T-50 offiziell mit Chefkonstrukteur Alexander Dawidenko gestartet. 2007 ging die indische Hindustan Aeronautics (HAL) eine finanzielle 50:50-Partnerschaft mit Suchoi ein, die die Modifikation einer indischen Variante der T-50 zum Ziel hatte, die die Bezeichnung FGFA-Projekt ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) trug. Im Gegensatz zur russischen war die indische Version als Doppelsitzer geplant, was einer spezifischen Vorgabe der indischen Luftstreitkräfte entsprach.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Farce Generation Fighter Aircraft (Memento vom 23. Juli 2015 im Internet Archive), livefistdefence.com, 20. Oktober 2007 (englisch).</ref> Obwohl sich Indien zur Hälfte an den Kosten beteiligte, erhielt es nicht die Konstruktionsdetails, die es sich ursprünglich versprochen hatte, und die Arbeitsteilung wurde ebenfalls verringert.<ref>Indian Air Force unhappy at progress of PAK-FA fifth-gen fighter; Jane’s, 4. September 2014.</ref><ref>Can’t keep waiting for stealth fighter, India tells Russia. In: Times of India. 25. November 2014; “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)”</ref> Nicht namentlich genannten indischen Militärs zufolge wollte Indien deshalb zur Verminderung der Importquote anstatt der ursprünglich vorgesehenen 127 Flugzeuge nur knapp 70 beschaffen.<ref name="12Test">Russia’s T-50 aircraft struggling to take flight, but older Su-35 surging RBTH, 12. August 2015.</ref> Schließlich stieg Indien nach wiederholten Budget- und Terminüberschreitungen im Frühling 2018 aus dem Projekt aus.<ref name="janes7">Rahul Bedi, Reuben F. Johnson: India withdraws from FGFA project, leaving Russia to go it alone. In: Janes.com. Jane’s 360, 20. April 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. Mai 2018; abgerufen am 16. Juli 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ausschlaggebend für den Rückzug waren die Finanzen, die technischen Diskussionspunkte spielten eine signifikante Rolle.<ref>Financial Concerns Behind India’s Withdrawal from FGFA Program. In: idrw.org. Indian Defence Research Wing, 6. Januar 2025, abgerufen am 7. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Russland wollte gemäß Bericht der Iswestija im Juni 2016 das Flugzeug auch Algerien und Vietnam verkaufen, um auf diese Art die Herstellungskosten zu senken.<ref>Russland kann Algerien anfragen um Pak-Fa zu finanzieren, algeriesolidaire.net, 18. Juni 2016.</ref><ref>Die Auslieferung der Flugzeuge an die Truppen beginnt im Jahr 2017, Iswestija, 15. Juni 2016.</ref> Russische Angaben behaupteten bereits 2020 einen Verkauf nach Algerien.<ref>Jay Menon: Defence – Algeria to get 14 Su-57 fighters from Russia. Algeria has reportedly signed a contract to purchase 14 Russian Su-57 fighters, becoming the first customer of the fifth-generation stealth jets outside Russia. In: timesaerospace.aero. 24. November 2020, abgerufen am 24. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im September 2025 soll Indien erneut Interesse an der Su-57 als Langstrecken-Waffenträger gezeigt haben. Die unzureichenden Stealth-Fähigkeiten wären dann zweitrangig. Wichtig wäre Indien auch ein Bau der Flugzeuge in Indien.<ref name="notforitsstealth">Snehesh Alex Philip: The Print – India takes a relook at Russian Su-57, but not for its stealth. Here’s why. In: theprint.in. 23. September 2025, abgerufen am 1. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Das Flugzeug war erstmals im August 2011 auf der internationalen Luftfahrtmesse MAKS in Schukowski bei Moskau einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert worden.<ref>Russland präsentiert Tarnkappenflugzeug. In: Neue Zürcher Zeitung. 17. August 2011.</ref> Die beiden dort vorgeführten Prototypen zeigten dabei (zum Beispiel am Heckradar) konstruktive Unterschiede. Bei einem der Flüge der T-50-1 musste der Start wegen Triebwerksproblemen abgebrochen werden.<ref>T-50-Kampfjet bricht Start wegen Triebwerksdefekt ab (Berichtigung). RIANOVOSTI, 21. August 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. März 2014; abgerufen am 21. August 2011.</ref>

Die ursprünglich zwischen 2016 und 2020 vorgesehene Auslieferung von 52 Flugzeugen wurde auf vorerst 12 Bestellungen reduziert. Diese 12 Flugzeuge sollten von der russischen Luftwaffe getestet werden, weitere Bestellungen würden sich nach den finanziellen Möglichkeiten richten.<ref name="12Test" /><ref>Ivan Safronov: Russian Air Force to buy fewer PAK FA fighter aircraft. In: in.rbth.com. 25. März 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Juli 2015; abgerufen am 25. August 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Mai 2017 erklärte der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu, dass die Su-57 nicht vor 2019 in Dienst gestellt werden würde,<ref>T-50 verspätet sich: Neuer russischer Kampfjet geht erst 2019 an die Truppe. In: de.sputniknews.com. 24. Mai 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. August 2017; abgerufen am 3. August 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und im Juli 2018 wurde der Auftrag für 12 Maschinen bestätigt.<ref>Russia signs contract for first 12 Su-57 multirole fighters, Jane’s 3. Juli 2018 (englisch).</ref><ref>Das Verteidigungsministerium schloss einen Vertrag über die Lieferung von Su-57-Kampfflugzeugen, RBK, 30. Juni 2018; „Es ist wahrscheinlich, dass die Su-57 keine besonders vielversprechende Zukunft erwartet.“</ref> Der stellvertretende russische Verteidigungsminister Juri Borissow erklärte dazu, dass sich eine Produktion in größerer Zahl nicht aufdränge, solange die Fähigkeiten der übrigen Flugzeuge der Luftwaffe ausreichten und keine Eile zur Einführung der Su-57 bestehe.<ref>Russia Will Not Mass-Produce 5th Generation Stealth Fighter Jet. In: The Diplomat. 12. Juli 2018.</ref><ref>Russia’s 'stealth-killer' fighter project has been abandoned, newscom.au, 16. Juli 2018.</ref> Russische Medien berichteten im April 2019, das erste Flugzeug solle 2019 zu einem noch festzulegenden Regiment des südlichen Verteidigungsdistrikts stoßen, gefolgt von einem zweiten Flugzeug im Jahr 2020.<ref>Die ersten Su-57 könnten auf die Krim geschickt werden, Regnum.ru, 9. April 2019.</ref>

Am 15. Mai 2019 wurde die Beschaffung von 76 Flugzeugen<ref>Putin kündigte den beschleunigten Kauf von Su-57-Kampfflugzeuge der fünften Generation an, Wedomosti, 16. Mai 2019.</ref> bis ins Jahr 2028 angekündigt.<ref>Der Präsident hat die „Suchoi“ für das Militär eingereicht, Kommersant, 16. Mai 2019.</ref> Bis Ende 2024 sollten 22 Flugzeuge ausgeliefert werden.<ref name="megapolis2021">Anton Lawrow, Alexej Ramm: Обменным курсом: «Сухие» смогут наводить на цели зенитные комплексы. In: iz.ru. Iswestija, 6. Mai 2021, abgerufen am 15. Juli 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bei dem von Kommersant kolportierten Stückpreis von lediglich 31 Millionen Euro würde es sich im Vergleich zu anderen Kampfjets um ein äußerst günstiges Waffensystem handeln.<ref>Stealth Jet zum Schnäppchenpreis: Putin ordert 76 Kampfflugzeuge. In: Stern. Abgerufen am 3. April 2022.</ref> Zum Vergleich: die US-amerikanische F-22 hat einen Stückpreis von etwa 175 Millionen Euro. Mitte 2021 wurde durch den stellvertretenden russischen Verteidigungsminister Alexej Kriworutschko bekanntgegeben, dass bis Ende des Jahres vier Su-57 Kampfflugzeuge an die russischen Luftstreitkräfte ausgeliefert würden.<ref>Russia receives 200 main weapon systems during first half of 2021. In: janes.com. Abgerufen am 9. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Testprogramm

Am 29. Januar 2010 startete die T-50-1 (taktische Nummer 51) vom Flugplatz Dsjomgi in Komsomolsk am Amur mit dem Suchoi-Testpiloten Sergei Bogdan zu ihrem ursprünglich für 2006 geplanten Erstflug.<ref>Suchoi PAK-FA startet zum Erstflug. Flugrevue, 29. Januar 2010, abgerufen am 14. September 2010.</ref> Neben dem Prototyp T-50-1 werden zu Boden- und Festigkeitserprobungen auch drei nichtfliegende Exemplare eingesetzt. Dies sind die Bruchzellen T-50-0 und T-50-KPO und die vollmaßstäbliche Attrappe T-50-KNS. Am 3. März 2011 hob der zweite Prototyp T-50-2 (52) bei KnAAPO in Komsomolsk am Amur zu seinem Erstflug ab.<ref name="RN_1">Zweiter russischer Kampfjet fünfter Generation absolviert Jungfernflug. RIA Novosti, 3. März 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. Dezember 2013; abgerufen am 7. März 2011.</ref> Bei Tests in der Woche vor dem 14. März 2011 erreichte die T-50 Überschallgeschwindigkeit.<ref>Sukhoi PAK FA / T-50 / Su-57. In: all-aero.com. Abgerufen am 16. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 22. November 2011 hob der dritte Prototyp T-50-3 (53) bei KnAAPO in Komsomolsk am Amur zu seinem Erstflug ab.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />RIA Novosti: Russland testet drittes Versuchsexemplar des Kampfjets fünfter Generation (Memento vom 14. Dezember 2013 im Internet Archive) (22. November 2011). Abgerufen am 23. November 2011.</ref> Am 12. Dezember 2012 folgte der vierte Prototyp T-50-4 (054).<ref>Rainer Göpfert: Suchois Stealth-Jäger (1). In: Fliegerrevue Nr. 03/2013, S. 23.</ref> Der fünfte Prototyp stieg am 28. Oktober 2013 zum ersten Mal in die Luft.<ref>Jon Hemmerdinger: Fifth T-50 PAK FA stealth fighter takes flight. In: flightglobal.com. Flight Global, abgerufen am 30. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 21. Februar 2014 wurde ein Prototyp an das Staatliche Flugerprobungszentrum der Luftwaffe in Achtubinsk übergeben.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Russlands Luftwaffe erhält ersten T-50-Jäger zum Erproben (Memento vom 27. Februar 2014 im Internet Archive)</ref> Um den 20. Oktober 2016 begann der neunte Prototyp sein Flugprogramm.<ref>Der neunte Kampfflugzeug-Prototyp begann Tests. RIA, 20. Oktober 2016.</ref> Am 5. Dezember 2017 absolvierte der zweite Prototyp „052“ einen siebzehnminütigen Flug mit dem zukünftigen Standardtriebwerk der Su-57, dem „Isdelije 30“. Bei diesem Flug war eines der beiden Saturn-117-Triebwerke gegen das neue ausgetauscht worden.<ref>Russia’s Su-57 fifth-generation fighter makes first flight with new engine. In: tass.com. 6. Dezember 2017, abgerufen am 7. Dezember 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="flugrevue_17_12_06" />

Die Indian Air Force hatte die Auslieferung der ersten Maschine zu Erprobungen für das Jahr 2014 erwartet. Der Zeitplan dazu konnte jedoch nicht eingehalten werden.<ref>Will India Purchase 154 Fighter Jets From Russia? 4. November 2015.</ref>

Prototypenübersicht

Test-
flugzeug
Takt.
Nr.
Erstflug Anmerkung
T-50-0 Bruchzelle für statische Tests am Boden
T-50-KPO
T-50-KNS Mock-Up für Integrationserprobungen
T-50-1 051 29. Jan. 2010 1. flugfähiger Prototyp, unterscheidet sich optisch von den Nachfolgeversionen durch eine zweiteilige Cockpithaube, zudem wurde im Verlauf der Erprobung das Heck mit einer zusätzlichen Verkleidung (Radar?) verlängert.
T-50-2 052 03. März 2011 2. flugfähiger Prototyp. Absolvierte am 5. Dezember 2017 als erste T-50 einen Testflug mit einem der neuen Isdelije-30-Triebwerke.<ref name="flugrevue_17_12_06" />
T-50-3 053 22. Nov. 2011 3. flugfähiger Prototyp. Wurde 2012 als erste T-50 mit dem AESA-N050-Radar ausgestattet. Absolvierte den ersten Testflug mit dem Radar am 8. August 2012.
T-50-4 054 12. Dez. 2012 4. flugfähiger Prototyp. Erstes Testflugzeug mit der kompletten Avionikausrüstung.
T-50-5 /
T-50-5R
055 27. Okt. 2013 5. flugfähiger Prototyp. Wurde am 10. Juni 2014 bei einem Feuer schwer beschädigt (siehe Zwischenfälle). Wurde mit Teilen des nicht fertiggestellten Prototyps T-50-6 repariert. Nahm am 16. Oktober 2015 unter der Bezeichnung T-50-5R die Flugerprobung wieder auf.
T-50-6 nicht fertig gestellt; für die Reparatur der T-50-5 verwendet.
T-50-6-1 Bruchzelle für statische Tests am Boden. Entspricht dem Flugwerk der zweiten Generation an Testflugzeugen.
T-50-6-2 056 27. Apr. 2016 6. flugfähiger Prototyp. Erstes Testflugzeug der zweiten Serie an T-50-Prototypen mit neuer Zelle.
T-50-8 058 17. Nov. 2016 7. flugfähiger Prototyp.
T-50-9 509 24. Apr. 2017 8. flugfähiger Prototyp. Erprobt die finale Avionikausstattung für die Serienproduktion.
T-50-11 511 06. Aug. 2017 9. flugfähiger Prototyp. Erprobt das finale Flugwerk für die Serienproduktion.
T-50-10 510 23. Dez. 2017 10. und letzter flugfähiger Prototyp, Vorserienversion<ref>Совершил первый полет последний Су-57. news.rambler.ru, 25. Dezember 2017, abgerufen am 3. Januar 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Erstflug des letzten Su-57-Prototyps).</ref>

Am in China 2024 gezeigten Prototyp 4 wurden diverse Herstellungsmängel entdeckt.<ref>Greg Waldron: Defence – Su-57 shows off poor build quality in Zhuhai debut. In: flightglobal.com. DVV Media International Limited, 5. November 2024, abgerufen am 24. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Auslieferung

Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine werden bei der Auslieferung keine Stückzahlen mehr veröffentlicht. Es wurde aber im September 2023 bekannt gegeben, dass zumindest zwei weitere Su-57 ausgeliefert worden seien. Der Fortschritt der Su-57 im Allgemeinen ist aber umstritten.<ref>Patrick Zwerger: Parkt Russland seine nagelneuen Superfighter im Freien? In: flugrevue.de. 29. September 2023, abgerufen am 30. September 2023.</ref> Die Flugrevue schätzte den Bestand einsatzbereiter Su-57 Ende 2023 auf etwa 20 Stück,<ref>Patrick Hoeveler: Verdopplung der Produktion der Stealth-Suchoi – Hat Russland seine erste Einsatzstaffel mit Su-57? In: flugrevue.de. Flug Revue, 29. Dezember 2023, abgerufen am 17. März 2024.</ref> nach der ersten Auslieferung 2024<ref name="flugrevue_vektorschub">Patrick Zwerger: Vektorschub mit Tarnkappe – Neue „Superdüse“ für Russlands Superfighter Su-57. In: flugrevue.de. Motor Presse Stuttgart GmbH Co. KG, 13. Dezember 2024, abgerufen am 24. Dezember 2024.</ref> im September auf möglicherweise 24 Stück, alle mit dem alten Triebwerk.<ref>Patrick Zwerger: Neue Lieferung, altes Problem – Russland baut neue Su-57 immer noch mit altem Triebwerk. In: flugrevue.de. Motor Presse Stuttgart GmbH Co. KG, 20. September 2024, abgerufen am 24. Dezember 2024.</ref> Laut Angaben vom April 2025 standen 19 Flugzeuge im Einsatz.<ref name="defence-ua" /> Laut The Telegraph sank die Auslieferungsrate für neue Su-57 zwischen 2023 und 2024 deutlich.<ref>David Axe: Bad news for Putin: Su-57 ‘Felon’ 5G stealth fighter production is all but crippled. In: The Telegraph. 9. Oktober 2024, ISSN 0307-1235 (telegraph.co.uk [abgerufen am 12. Oktober 2024]).</ref> Frontelligence Insight kam in einer Analyse zu demselben Schluss und machte dafür die westlichen Sanktionen gegen Russland verantwortlich.<ref>Russland soll große Probleme beim Super-Kampfjet Su-57 haben. In: n-tv Nachrichten. Abgerufen am 12. Oktober 2024.</ref> Andere Quellen gehen sogar davon aus, dass die Produktion komplett zum Erliegen kam.<ref>russia Halts Production of Su-57 Stealth Fighters (englisch), abgerufen am 14. Oktober 2024.</ref> Bereits gelieferte Su-57 werden nicht mit dem neuen Triebwerk versehen werden.<ref name="flugrevue_vektorschub" /> Im Jahr 2025 wurden keine Auslieferungen bekannt.<ref>RuAviation – Upgraded Su-57 Fighters Delivered to the Russian Aerospace Forces. In: ruavia.su. 9. Februar 2026, abgerufen am 1. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2025 wurden auf dem Stützpunkt der Su-57 Hardened Aircraft Shelter für die Flugzeuge errichtet.<ref>Russia Builds Su-57 Shelters at Key Airbase after Ukrainian Drone Strike. In: defensemirror.com. Abgerufen am 30. Juni 2025.</ref>

Zukunft

Parallel zur Auslieferung des ersten Bauloses wurde an einer zweiten Stufe gearbeitet. Neben dem neuen Triebwerk Erzeugnis 30 (russisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), das bei geringerem Gewicht mehr Leistung liefern soll, sind unter dem Projektnamen „Megapolis“ weitere Kampfwertsteigerungen geplant. Einige hydraulische Systeme werden durch Elektromotoren ersetzt, die Anzeigen im Cockpit werden überarbeitet und die Bordwaffen erneuert.<ref name="megapolis2021" /> In der weiteren Zukunft ist geplant, einen kleineren einstrahligen Mehrzweckjäger auf der Basis dieser Generation zu entwickeln. Erste Informationen zum Suchoi Su-75-Projekt wurden im Mai 2021 bekannt.<ref>"Су-57 для другого": зачем Россия строит новый истребитель. In: ria.ru. 30. Mai 2021, abgerufen am 15. Juli 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Spätestens ab 2025 sollten jährlich 15 Su-57 produziert werden. Im Oktober 2022 zeigte Suchoi eine modifizierte Su-57, mit der Rostec Bordsysteme mit verbesserter Funktionalität und künstlicher Intelligenz, inklusive neuer Waffentypen, testen will. Im Sommer 2023 wurden dann mehr Details bekannt, so soll die Su-57 als Plattform für die neue Kurzstrecken-Luft-Luft-Rakete RWW-MD2 dienen, die sich bereits in Serienproduktion befindet und als weltweit erste Lenkwaffe für den Nahkampf ein Trägheitsnavigationssystem verwenden soll. Die Su-57 kann die Rakete auch nach dem Start mit Zielkoordinaten bedienen und sie auch für Ziele hinter der Maschine benutzen. Am Ende kommt ein passiver Dual-Band-Infrarotsuchkopf zum Zug. Die knapp drei Meter lange Waffe soll von der Su-57 intern getragen werden.<ref name="flugrevue_23_08_11">Patrick Zwerger: Suchoi SU-57 – Neue Superwaffe für Russlands Superfighter? In: Flug Revue. Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG, 11. August 2023, abgerufen am 9. Juni 2024.</ref> Laut TASS wird an einer zweisitzigen Version gearbeitet. Diese wäre gedacht als Leitflugzeug für mehrere Drohnen S-70.<ref>Rangga Baswara Sawiyya: Duet maut jet siluman Su-57 dan UAV tempur S-70B AU Rusia siap pada 2024. In: airspace-review.com. Air Space Review, 28. Juli 2022, abgerufen am 24. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Westliche Quellen nannten als Quelle 2023 auch Iswestija.<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value): {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: iz.ru. 21. November 2023, abgerufen am 24. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die Suchoi Su-57 wurde im Februar 2025 auf der internationalen Luftfahrtmesse Aero India ausgestellt. Sie sollte offenbar mit der Lockheed Martin F-35 konkurrieren.<ref>Patrick Hoeveler: Russland schickt Su-57-Stealthjäger ins Duell mit der F-35 – und hofft auf Aufträge. In: flugrevue.de. 2025, abgerufen am 30. Juni 2025.</ref> Die F-35 wurde nicht vorgeflogen.<ref>Al Mayadeen English: US skips F-35, F-16 flights at Aero India 2025 as Russia shows Su-57. In: almayadeen.net. Al Mayadeen English, 2025, abgerufen am 30. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2025 meinten Analysten wegen einer fehlenden Nachfolgeentwicklung, die Su-57 könnte das letzte neue Kampfflugzeug Russlands gewesen sein. Bezeichnend sei die Ablehnung Indiens des 2025 erneut offerierten Flugzeugs wegen des veralteten Radars.<ref>admin: India Conditions Su-57E Purchase on Radar Swap, Rattling Russia’s Defence Circles. In: defencesecurityasia.com. 2025, abgerufen am 30. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Vorschlag eines fortschrittlicheren indischen Radars zeige den tiefen Fall der russischen Industrie.<ref>Reuben Johnson: The Su-57 Felon Might Be Russia's Last Fighter Jet. In: nationalsecurityjournal.org. 2025, abgerufen am 30. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Frühling 2026 tauchten auf sozialen Netzwerken Bilder eines Brandes im Flugzeugwerk Komsomolsk auf, das Werk ist das einzige in Russland, wo der Su-57 hergestellt wird. Die Echtheit der Bilder ist jedoch nicht bestätigt, nur der Standort des Gebäude konnte mittels Satellitenbilder eindeutig auf dem Werksgelände identifiziert werden.<ref>Brand in Su-57-Fabrik in Komsomolsk, abgerufen am 15. April 2026</ref>

Konstruktion

Da es keine zuverlässigen Informationen über die Spezifikationen der Su-57 gibt, sind nur bestimmte Anforderungen bekannt. Das Flugzeug ist als Blended Wing Body ausgeführt. Im Gegensatz zur MiG 1.44 wurde auf Canards verzichtet und stattdessen eine klassische Konfiguration aus Deltaflügeln mit Höhenrudern gewählt. In den vorgezogenen Tragflächenwurzeln sind bewegliche Vorderkantenklappen integriert, um den maximalen Anstellwinkel zu erhöhen. Die Seitenruder stehen in V-Stellung und sind als Pendelseitenleitwerk ausgeführt. Ein Teil der Bewaffnung wird intern in zwei 4,6 m × 1,1 m großen Waffenschächten mitgeführt, um Radarquerschnitt (RCS) und Luftwiderstand der Maschine zu reduzieren. Zwei weitere kleine Waffenschächte befinden sich in den Flügelwurzeln.<ref>Thomas Newdick: We Finally Get A Clear Look At The Su-57 Felon’s Side Weapons Bays. A clear view of the Su-57’s wing-root bays was seen for the first time after one of the jets arrived by An-124 at Airshow China in Zhuhai. In: twz.com. The Warzone, 5. November 2024, abgerufen am 24. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Für den Einsatz moderner Luft-Boden-Raketen und Seezielflugkörper, die nicht in den internen Waffenschächten Aufnahme finden, stehen offensichtlich jeweils zwei Unterflügelstationen zur Verfügung. Die Aufhängepunkte sind in den veröffentlichten Risszeichnungen deutlich erkennbar. Eine externe Waffenführung erhöht die Radarsignatur. Diese liegt offiziellen Angaben zufolge bei 0,5 m².<ref name="RCS-2014">India, Russia close to PACT on next generation fighter. Business Standard, 5. Januar 2010, abgerufen am 14. September 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Gute Stealth-Eigenschaften beschränkten sich laut indischen Angaben auf einen frontalen 60-Grad-Kegel.<ref name="notforitsstealth" />

Ursprünglich war für die Su-57 ein Triebwerk mit etwa 170 kN Schub, wie das bereits bei der MiG 1.44 eingesetzte Saturn AL-41F (mit Schubvektorsteuerung) vorgesehen. Dies musste jedoch verworfen werden, da das Triebwerk zu groß war. Es gab noch weitere Gründe, die gegen das AL-41F sprachen. So wünschte sich das Verteidigungsministerium für den neuen Kampfjet ein Triebwerk mit deutlich höherer Lebensdauer und Plasmazündung. Auf der MAKS 2009 sagte Alexander Nikolajewitsch Selin, der Oberbefehlshaber der russischen Luftstreitkräfte, dass die Su-57 unter Triebwerksproblemen leide.<ref name="FG_1">Russia unveils AESA radar for PAK FA fighter. Flight Global, 28. August 2009, abgerufen am 14. September 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Datei:AL-41F1 at the MAKS-2011 (01).jpg
Triebwerk AL-41F1

Deshalb werde nun das Saturn-117-Triebwerk (auch als Isdelije 117 oder Saturn AL-41F1 bekannt) eingebaut, das als vereinfachte Version bereits für die Su-35S „Flanker-E“ verwendet wird (Saturn-117S oder AL-41F1A).<ref>«СУ»ДАРЬ РАСПРАВЛЯЕТ КРЫЛЬЯ. Krasnaja Swesda, 24. März 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. April 2010; abgerufen am 14. September 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Für spätere Serienmaschinen sollten Sojus und NPO Saturn neue Triebwerke mit bis zu 190 kN Schub entwickeln, möglicherweise auf Basis des AL-31FM3-Triebwerks.<ref name="FG_1" /> Wegen der Verwendung des kleineren und damit gegenüber dem AL-41 auch leistungsschwächeren Triebwerks kann die Su-57 ihr volles Leistungspotenzial vorerst nicht ausschöpfen. Dies würde sich erst mit dem neuen Triebwerk ändern. Letztendlich entwickelt NPO Saturn alleine seit 2011 das neue Triebwerk „Isdelije 30“ (Erzeugnis 30).<ref name="flugrevue_15_02_28_S2" /> Obwohl es etwas länger ist als das Saturn AL-41F1, soll es dennoch leichter und einfacher in der Wartung sein, sowie ohne große Anpassungen des Flugwerks in die Su-57 einbaubar sein. Es besteht aus einem dreistufigen Niederdruckverdichter, einem fünfstufigen Hochdruckverdichter sowie jeweils nur einer Stufe für die Hoch- und Niederdruckturbinen.<ref name="flugrevue_15_02_28_S2" /> Die Schubkraft ohne Nachbrenner liegt bei 118 kN, die mit Nachbrenner bei 168 kN (ältere Quellen geben 107/176 kN an).<ref name="flugrevue_15_02_28_S2" /><ref>The testing of a new engine intended for PAK FA will be started in 2014. Russian Aviation, 15. November 2012, abgerufen am 12. Dezember 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im November 2016 absolvierte das neue Triebwerk den ersten Prüfstandslauf,<ref>"Сатурн" просит работы. Aviaport, 16. März 2010, abgerufen am 14. September 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> am 5. Dezember folgte der erste Testflug im Prototyp T-50-2.<ref name="flugrevue_17_12_06" />

Datei:PAK FA AESA maks2009.jpg
Das AESA-N050-Radar auf der MAKS 2009

Ende 2020 wurde geschätzt, dass die Lieferung der neuen Triebwerke für die Serienproduktion der Su-57 im Jahr 2022 beginnen könnte.<ref>Russia to roll out Su-57 fifth-generation fighter with 2nd-stage engine in 2022. In: tass.com. TASS, 7. Dezember 2020, abgerufen am 15. Juli 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Über die Avionik ist bisher wenig bekannt. Auf der MAKS 2009 wurde erstmals das Radar der Su-57 gezeigt. Dabei handelt es sich um das aus etwa 1500 Sender/Empfänger-Modulen bestehende AESA-N050-Radar. Es ist das zweite AESA-Radar russischer Produktion.<ref>Fighter Order Rekindles Russian Air Force. Aviation Week, 26. August 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. September 2011; abgerufen am 14. September 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="FG_1" /> Alle weiteren Spezifikationen sind bisher noch unbekannt. Zu dem Komplex sollen noch im L-Band (1–2 GHz) arbeitende Antennen in den Tragflächenvorderkanten gehören.<ref name="flugrevue_10_03">Russlands neuer Superfighter. In: Flug Revue, März 2010, ISSN 0015-4547, S. 8–14.</ref> Bei Frequenzen unter 2 GHz sind die meisten radarabsorbierenden Materialien weniger wirksam.

Technische Daten

Datei:Sukhoi T-50 3-view.svg
3-Seiten-Ansicht der T-50
Datei:Sukhoi T-50 Pichugin 2.jpg
T-50-1
Datei:Sukhoi T-50 Pichugin.jpg
T-50 auf der MAKS 2011
Datei:Sukhoi T-50 MAKS'11 Zherdin.jpg
Steigflug der T-50-2
tw. prognostizierte Daten, da noch nicht veröffentlicht
Kenngröße Daten
Besatzung 1
Länge 19,7 m *)
Spannweite 14,0 m *)
Flügelfläche 78,80 m²
Flügelstreckung 2,56
Tragflächenbelastung 235 kg/m²: min. (Leermasse)
330 kg/m²: nominal (normale Startmasse)
470 kg/m²: max. (maximale Startmasse)
Höhe 4,8 m(1)
Leermasse 18.500 kg
normale Startmasse 26.000 kg
maximale Startmasse 35.480 kg
Lastvielfache −3/+9 g
Höchstgeschwindigkeit 2600 km/h: SU57<ref>Peter Suciu: Stealth Air War: America's F-22 Raptor vs. Russia's Su-57. In: The National Interest. 22. September 2024, abgerufen am 18. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Mach 2+
(auf optimaler Flughöhe)
2950 km/h: SU57M<ref name="defencemirror.com">Russian Su-57M Fighter with New Engine to Enter Service in 2025. Flight tests of the aircraft have been taking place since October 2022: Russian media. In: defensemirror.com. Defense Mirror, 5. Februar 2024, abgerufen am 18. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Marschgeschwindigkeit Mach 1,22 (auf optimaler Flughöhe)
Dienstgipfelhöhe ca. 20.000 m
Einsatzradius ca. 1200 km
Überführungsreichweite ca. 5500 km
Radarsignatur 0,5 m²<ref name="RCS-2014" />
maximale Waffenlast ca. 10.000 kg
Triebwerk NPO-Saturn-117/AL-41F1-
Mantelstromtriebwerke
Schubkraft 2× 147,09 kN: mit Nachbrenner
086,29 kN: ohne Nachbrenner
Schub-Gewicht-Verhältnis 1,62: max. (Leermasse)
1,15: nominal (normale Startmasse)
0,81: min. (maximale Startmasse)

*): Vorläufige Daten nach AIR International, Februar 2011, S. 39

Bewaffnung

Als Bordkanone kommt eine Weiterentwicklung der 30-mm-Maschinenkanone Grjasew-Schipunow GSch-301 zum Einsatz. Sie ist auf der Steuerbordseite installiert, wiegt nur 50 kg und hat den GRAU-Index 9-A1-4071K. Ihre Kadenz beträgt 1800 Schuss/min.<ref>Bordkanone für Russlands neusten Kampfjet erstmals getestet. In: de.sputniknews.com. 28. August 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. April 2017; abgerufen am 28. August 2017.</ref>

Bei einer Waffenzuladung von 7500 kg in zwei Waffenschächten für Kurzstrecken-Luft-Luft-Lenkwaffen beim LEREX/Flügelübergang, dazu zwei internen Hauptwaffenschächten mit einer unbekannten Anzahl interner sowie sechs<ref>defpost.com.</ref> Außenlastträgern lässt sich folgende Bewaffnung annehmen:

Waffenschächte

Luft-Luft-Lenkflugkörper
  • 4× Startschienen oder Ausstoßvorrichtung für je 1× Wympel R-77 bzw. RWW-AE (AA-12 „Adder“) – radargelenkt für Langstrecken
  • 2× Startschienen oder Ausstoßvorrichtung für je 1× Wympel R-74 bzw. RWW-MD (AA-11 „Archer“) – infrarotgesteuert für Kurzstrecken
  • 2× Startschienen oder Ausstoßvorrichtung für je 1× Wympel R-73E (AA-11 „Archer“) – infrarotgesteuert für Kurzstrecken<ref>R-73E/R-73EL Air-to-Air Guided Missiles. In: eng.ktrv.ru. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 28. August 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • 2× Startschienen oder Ausstoßvorrichtung für je 1× Wympel R-37M Typ 810 – radargelenkt für Langstrecken
Luft-Boden-Lenkflugkörper
  • 4× Startschienen oder Ausstoßvorrichtung für je 1× Ch-38ME – modulare Luft-Boden-Rakete
  • 4× Startschienen oder Ausstoßvorrichtung für je 1× Swesda Ch-35UE „Uran“ (3M24E/AS-20 „Kajak“) – Seezielflugkörper
  • 4× AKU-58-Startschiene für je 1× Ch-58USchKE (AS-11 „Kilter“) – Radarbekämpfungs-Lenkflugkörper<ref>Raketen für Russlands neuesten Kampfjet bis 2014 fertig. In: de.sputniknews.com. 31. Januar 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. Februar 2017; abgerufen am 28. August 2017.</ref>
  • 4× Startschienen oder Ausstoßvorrichtung für je 1× Ch-69 – taktischer Marschflugkörper
Gelenkte Bomben
  • 4× BD-3U-Aufhängung für je 1× Region JSC KAB-500L (lasergelenkte 500-kg-Bombe)
Zusatztanks
  • 2× rechteckige Zusatztanks, je einer in den zwei zentralen Waffenschächten.

Geplante Waffenzuladung an Außenlastträgern

Die Su-57 verfügt über jeweils zwei Außenlastträger pro Tragfläche sowie jeweils einen an jedem Triebwerkskanal.

Luft-Luft-Lenkflugkörper
  • 4 × Wympel R-73E – infrarotgesteuert für Kurzstrecken
  • 4–6× Wympel R-77 – radargelenkt für Langstrecken<ref>theaviationist.com.</ref> die inneren Flügelstationen können mit Doppelwerfer ausgerüstet werden
Luft-Boden-Lenkflugkörper
  • Ch-31P – Anti-Radar-Lenkflugkörper
Bomben
Zielbehälter
  • 1× 101KS-N Targeting Pod an einem der Außenlastträger am Triebwerkskanal
Zusatztanks
  • 2× 2000-l- oder 2× 3600-l-Zusatztank

Varianten

Su-57E
Auf der MAKS 2019 wurde die Exportvariante Su-57E vorgestellt, diese Variante verfügt über Darstellung und Beschriftung in englischer Sprache, die Anzeige von Parametern erfolgt in imperialen statt metrischen Maßeinheiten, es ist kein russisches IFF eingebaut, sondern ein auf den Kunden angepasstes IFF. Die Variante verfügt außerdem über offene Schnittstellen zur Integration von nichtrussischen Datenlinks (z. B. NATO Link 16) und zur Integration von Lenkwaffen aus nichtrussischer Produktion.<ref>Rahul Udoshi: MAKS 2019: Russia unveils export variant of Su-57. In: Jane’s Defence Weekly. Jane’s Information Group, 30. August 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. September 2019; abgerufen am 2. September 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Su-57M
Verbesserte Variante der Basis-Su-57 unter dem Programmnamen Megapolis mit dem neuen Triebwerk.<ref>Production of upgraded version of Su-57 fighter is to start in 2025 — source. In: TASS. 9. August 2021, abgerufen am 18. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Su-57K
Vorgeschlagene Trägerversion der Su-57, mit beiklappbaren Flügeln und Höhenruder, Fanghaken und verstärktem Fahrwerk, das Bugfahrwerk eignet sich auf Kundenwunsch auch für den Katapultstart (CATOBAR).
Su-57-Doppelsitzer
Nicht als Trainer gedacht, sondern als Nachfolger der Su-30 als Angriffsflugzeug und als Koordinationsflugzeug im Verbund mit „Loyal Wingman“-Drohnen.

Einsätze

Bürgerkrieg in Syrien

Im Rahmen des russischen Engagements im Bürgerkrieg in Syrien trafen am 21. Februar 2018 zwei Su-57 auf dem Militärflugplatz Hmeimim in Syrien ein.<ref name="Janes">Tim Ripley: Russian Su-57 fifth-gen fighter prototypes touch down in Syria. www.janes.com, 23. Februar 2018, abgerufen am 23. Februar 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 1. März 2018 gab das russische Verteidigungsministerium bekannt, dass die zwei Su-57 zweitägige Tests sowie Kampfeinsätze absolviert hatten. Dieser Verlautbarung zufolge waren die beiden Su-57 bereits im Februar wieder nach Russland zurückgekehrt.<ref>Schoigu bestätigte den Su-57-Test in Syrien, Nowaja Gaseta, 1. März 2018.</ref>

Russischer Überfall auf die Ukraine

Die Su-57 sollen im russischen Überfall auf die Ukraine eingesetzt worden sein.<ref>Russlands Tarn-Kampfjets erhalten für Ukraine-Krieg Putins neue Superwaffe. In: merkur.de. 27. November 2023, abgerufen am 8. Juni 2024.</ref>

Der ukrainische Militär-Geheimdienst GUR meldete am 8. Juni 2024, dass drei ukrainische Drohnen auf dem Flugplatz Achtubinsk in der russischen Region Astrachan, 589 Kilometer von der Front entfernt, eine Su-57 angegriffen hatten. Die Su-57 sei durch Granatsplitter beschädigt oder irreparabel beschädigt worden.<ref>Ukraine Says Hit Su-57 Fighter Jet Inside Russia. In: themoscowtimes.com. 8. Juni 2024, abgerufen am 8. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Simon Misteli: Weit hinter Grenze: Ukraine zerstört modernsten russischen Kampfjet. In: 20min. 9. Juni 2024, abgerufen am 9. Juni 2024.</ref>

Nachdem das Verteidigungsministerium des Vereinigten Königreichs am 9. Januar 2023 „mit ziemlicher Sicherheit“ den aktiven Kriegseinsatz von Su-57 Luftüberlegenheitsjägern im Langstrecken-Luft-Luft- sowie Luft-Boden-Kampf bestätigen konnte, wurden Berichte über zwei Abschüsse ukrainischer Kampfflugzeuge vom Typ Su-27, sowie Su-24 bekannt. So soll es den Su-57-Jets mit Hilfe der R-37M-Langstreckenraketen gelungen sein, einen Abschuss mit einer Reichweite von über 200 Kilometer zu erzielen und dabei den bisherigen Luftkampf-Langstreckenrekord zu übertreffen.<ref>Thomas Newdick: Su-57 Felon Fighters Are Flying Ukraine Combat Missions: U.K. Intel. In: twz.com. 9. Januar 2023, abgerufen am 25. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>David Hastings Dunn: Ukraine 12 months at war: why Kyiv’s western allies must rethink the limits of their military aid. In: THE CONVERSATION. 16. Februar 2023, abgerufen am 24. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Boyko Nikolov: Aerial battle between Russian Su-57 and Ukrainian Su-27/Su-24. In: BULGARIANMILITARY. 1. März 2023, abgerufen am 24. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Ed Forster: Russian Su-57 Felon Takes Down First Aerial Kills in Real Combat. HNGN, 5. März 2023, abgerufen am 24. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Nutzerstaaten

Zwischenfälle

  • Am 10. Juni 2014 fing der rechte Lufteinlass des Prototyps T-50-5 während des Landeanflugs Feuer. Dieses wurde nach der Landung schnell gelöscht; Menschen kamen nicht zu Schaden. Das Flugzeug wurde später mit Teilen des begonnenen Prototyps T-50-6 repariert, auf den dafür verzichtet wurde. Dieses Testflugzeug hatte eine vollständige Ausstattung.<ref>Karl Schwarz: Suchoi T-50: Prototyp schwer beschädigt. In: aero.de. 11. Juni 2014, abgerufen am 5. Mai 2020.</ref><ref>Nicholas de Larrinaga: Russian T-50 PAK FA fighter prototype catches fire. Jane’s Information Group, 9. Juni 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. Juni 2014; abgerufen am 9. August 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Literatur

Weblinks

Commons: Suchoi Su-57 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive> <ref name="flugrevue_15_02_28_S2"> Russlands neuer Allzweck-Fighter (Teil 2). In: Flug Revue. 28. Februar 2015, abgerufen am 12. Dezember 2017.</ref> <ref name="flugrevue_17_12_06"> T-50-Prototyp fliegt mit neuem Triebwerk. In: Flug Revue. 6. Dezember 2017, abgerufen am 12. Dezember 2017.</ref> </references>

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Jagdflugzeuge:

Su-9Su-11Su-15Su-27Su-30Su-33Su-35Su-57

Bomber:

Su-2Su-7Su-17Su-19Su-20Su-22Su-24Su-25Su-34Su-39

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Kunstflug:

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Agrarflugzeuge

Su-38

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