Zum Inhalt springen

Davos Klosters Bergbahnen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 7. Februar 2026 um 06:40 Uhr durch imported>Invisigoth67 (typo).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Davos Klosters Bergbahnen AG

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Davos_Klosters_Mountains_Logo_-_2020.svg
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 4. November 2003
Sitz Davos, SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz
Leitung Carlo Schertenleib (VR-Präsident)<ref>Monetas.ch</ref>
Mitarbeiterzahl 170 Ganzjahresmitarbeitende
Umsatz 98.3 Mio. CHF (2024/25)
Branche Skigebiet, Schneesport, Personenbeförderung, Gastronomie, Hotellerie
Website www.davosklostersmountains.ch

Die Davos Klosters Bergbahnen AG ist ein Tourismusunternehmen, welches fünf Bergbahnen und Skigebiete, über 20 Hotels und diverse Gastronomiebetriebe in den Bündner Gemeinden Davos und Klosters betreibt.

Bergbahnen und Infrastruktur

Skigebiete

Unter dem Namen Davos Klosters Mountains werden fünf Bergbahnen und Skigebiete betrieben:<ref name=":2">Facts and Figures | davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 23. Januar 2026.</ref>

  • Parsenn
  • Jakobshorn
  • Gotschna (mit Verbindung zum Parsenn-Gebiet)
  • Rinerhorn (Betrieb durch die Tochtergesellschaft Bergbahnen Rinerhorn AG)
  • Pischa (Betrieb durch die Tochtergesellschaft Sportbahnen Pischa AG)

Bergbahnen

Die Bergorte Davos und Klosters in Graubünden sind Heimat der Davos Klosters Mountains.<ref name=":3">Unternehmen Davos Klosters Bergbahnen | davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 23. Januar 2026.</ref> Hinter den Davos Klosters Mountains, kurz DKM, stehen die Unternehmen der Davos Klosters Bergbahnen AG (DKB) sowie die Tochtergesellschaften Bergbahnen Rinerhorn AG und Sportbahnen Pischa AG. Die DKB besitzt als Unternehmen neben den Bergbahnen Jakobshorn und Parsenn/Gotschna zahlreiche Hotel- und Gastrobetriebe sowie mehrere Tochtergesellschaften. Diese kümmern sich in enger Zusammenarbeit mit der DKB um den täglichen Betrieb der jeweiligen Berge. Innerhalb des Gesamtunternehmens werden somit viele Synergien in den Bereichen Finanz- und Rechnungswesen, Tarifwesen, Personal und Vermarktung genutzt.<ref name=":2" />

Weitere Tochtergesellschaften sind die Mountain Facilities AG für die Umsetzung und den Betrieb von Ferienwohnungen und die Mountain Experience AG für die Planung und Umsetzung neuer Erlebnisse am Berg.<ref name=":3" />

Gebiet und Infrastruktur

Im Sommer erstreckt sich über das Gebiet ein Wanderweg- und Biketouren-Netz von 700 Kilometern. Im Winter werden insgesamt 255 Pistenkilometer, verteilt auf 82 Pisten und 45 Transportanlagen, betrieben. Für eine sichere Schneelage und optimale Pisten von Mitte November bis Mitte April können knapp 50 Prozent der Pisten technisch beschneit werden.<ref>Wandern in Davos Klosters | davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 23. Januar 2026.</ref>

Restaurant und Bars

Die DKM sind auf den Bergen Jakobshorn, Parsenn, Pischa und Rinerhorn Eigentümer von insgesamt 24 Restaurants, die teilweise selbstständig und teilweise von Pächtern geführt werden.<ref>Restaurants & Bars in Davos Klosters | davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 23. Januar 2026.</ref><ref name=":0">Davos Klosters Bergbahnen AG: Geschäftsbericht 2024/25. Davos.</ref> Zusätzlich gehören 7 Restaurants und 7 Bars im Tal zum Unternehmen, die mit Ausnahme von zwei Bars ebenfalls von Pächtern geführt werden.

Hotels und Resorts

Die Mountain Hotels und Resorts werden eigenständig vom Unternehmen geführt.<ref name=":4">Mountain Hotels Davos Klosters | mountainhotels.ch. Abgerufen am 23. Januar 2026.</ref> Die Mountain Hotels umfassen über 20 Unterkünfte und 2000 Betten im Tal und auf den Bergen. Die Hotels und Resorts liegen zentral in der Nähe der Bergbahnen und sprechen damit vor allem sportliche Gäste und Skifahrer an.<ref name=":4" />

Neben den Hotels werden unter der Marke der Mountain Hotels das Parsenn Resort mit 30 modernen 2.5- und 3.5-Zimmer-Apartments, das Vier-Sterne-Hotel Mountain Plaza Hotel sowie das Vier-Sterne-Hotel Waldhuus geführt.<ref name=":4" />

Der Bereich Hotellerie und Gastronomie gewinnt zunehmend an Bedeutung. Im Geschäftsjahr 2024/25 wurden mehr als 40 Prozent des Umsatzes mit diesem Bereich erwirtschaftet.<ref>Bjoern Zern: Davos Klosters Bergbahnen: Hotels und Gastronomie steuern mehr als 40% zu den Erträgen bei. In: schweizeraktien.net. 13. Oktober 2025, abgerufen am 15. Januar 2026.</ref>

Geschichte

Schon seit über 150 Jahren werden auf den Bergen wichtige Entwicklungen für Schneesportler vorangetrieben: Vom Bau des ersten Skiliftes am Bolgen über die Anfänge des Snowboardens am Jakobshorn bin hin zum heutigen Erlebnis rund ums Skifahren auf dem Berg.<ref name=":5">Geschichte der Davos Klosters Mountains | davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 23. Januar 2026.</ref>

Geschichte von Beginn bis heute

Davos Klosters spielte eine bedeutende Rolle in der Entstehung und Entwicklung des Wintertourismus sowie des Skisportes in der Schweiz und weltweit.<ref name=":5" /> Im Jahr 1883 fuhr der Deutsche Skipionier Wilhelm Paulcke als Erster in Davos und vermutlich auch in der Schweiz Ski. Zehn Jahre später wagten sich die ersten mutigen Skifahrer an die Route von Davos über die Maienfelder Furka nach Arosa. Ein Jahr danach begaben sich vier englische Touristen auf diese Skitour, verfuhren sich jedoch im Sturm und landeten am Ende in Küblis im Prättigau statt in Arosa. So war die erste Parsenn-Abfahrt geboren, ein damaliger Meilenstein in der Skisportgeschichte.<ref name=":5" />

In den darauffolgenden Jahren haben Ski-Pioniere einige Erstbesteigungen in der Schweiz, so auch auf den Weissfluhgipfel, unternommen. So entwickelte sich das Parsenn-Gebiet zum Entstehungsort des Abfahrts-Skilaufs. 1913 fand hier das erste Abfahrtsrennen statt. Ab 1924 entstand mit dem Parsenn-Derby eines der für lange Zeit bedeutendsten Skirennen im Alpenraum.<ref name=":5" />

Der Bau der Parsennbahn

Mit dem Bau der Parsennbahn und der Gründung der Davos-Parsenn-Bahnen AG 1931 erfuhr Davos einen ungeahnten Boom zum Skitourismus, und die Geburtsstunde des Skifahrens als Volkssport nahm seine Anfänge.<ref name=":5" /> Bis zu diesem Zeitpunkt wurden nur Bahnen zu Aussichtsorten oder Hotels gebaut. Die Parsennbahn war die erste Bergbahn, die als Transportmittel für Skifahrer gebaut wurde. Weitere spannende und nostalgische Informationen zur Entwicklung des Skisportes auf Parsenn und Davos Klosters gibt es auf dem Nostalgie Run vom Weissfluhgipfel nach Küblis zu entdecken.<ref name=":5" />

Entwicklung auf dem Jakobshorn

Auch auf der anderen Talseite beim Jakobshorn wurde früh Geschichte geschrieben, 1934 mit dem Bau des ersten Bügelskilifts der Welt.<ref name=":5" /> Der Bolgenlift zog mithilfe einer Schleppseil-Anlage mit einem Förderseil die Skitouristen den Hang hinauf. Die Idee fand im einheimischen Hotelier und Landwirt Leonhard Fopp einen Förderer, der sein Grundstück am Bolgen für den Bau des Liftes zur Verfügung stellte. Somit konnte der erste Bügellift, mit einem J-förmigen Einerbügel, in Betrieb genommen werden. Im ersten Winter transportierte er bereits 70.000 Skifahrer. Daraufhin wurden die Einerbügel mit T-förmigen Doppelbügeln ersetzt, um eine höhere Förderleistung zu erreichen.<ref name=":5" />

Auch später war der sogenannte Fun Mountain immer wieder für wichtige Entwicklungen im Wintersport verantwortlich. Auf dem Jakobshorn durften die ersten Snowboarder ihre Schwünge ziehen, während dieser Sport anderswo noch verpönt war. Damit wurde das Jakobshorn rasch ein Mekka für viele junge Snowboarder und Freestyler und zählt heute noch zu den wichtigsten Attraktionen der ganzen Region.<ref name=":5" />

Unternehmen

Ursprünglich wurden alle Wintersportgebiete in Davos und Klosters von verschiedenen Eigentümern selbstständig geführt.<ref name=":5" /> Durch wirtschaftlichen Druck, unter dem das Skigebiet Schatzalp vorübergehend geschlossen werden musste, wurden die drei Unternehmen Davos-Parsenn-Bahnen AG, Bergbahnen Brämabüel & Jakobshorn AG und Luftseilbahn Klosters-Gotschnagrat-Parsenn im Jahr 2003 zur neuen Aktiengesellschaft Davos Klosters Bergbahnen AG fusioniert. Mit der Fusion wurden mit Ausnahme der Schatzalp alle Skigebiete der Region Davos/Klosters in einem Unternehmen zusammengefasst.<ref name=":6">Béla Zier: Aus drei Bergbahnen soll ein Unternehmen werden. In: Die Südostschweiz. Ausgabe vom 9. April 2003. Chur 9. April 2003, S. 2.</ref> Der vormalige Verwaltungsratspräsident der Bergbahnen Brämabüel & Jakobshorn AG Carlo Schertenleib wurde dank der Fusion zum Mehrheitsaktionär des neuen Unternehmens und übernahm das Verwaltungsratspräsidium.<ref>Béla Zier: "Ich besitze keinen Drang zur Macht". In: Die Südostschweiz. Chur 1. November 2003, S. 2.</ref> Erster Geschäftsführer der neuen Aktiengesellschaft war der vormalige Verwaltungsratspräsident der Davos-Parsenn-Bahnen AG und Politiker Hans-Peter Pleisch.<ref>Porträt: Hans-Peter Pleisch. Abgerufen am 16. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er ist 2006 nach einem Konflikt mit dem Verwaltungsratspräsidenten Carlo Schertenleib von allen Ämtern zurückgetreten.<ref>Béla Zier: Konflikt hat sich verschärft. Hrsg.: Die Südostschweiz. Chur 6. Januar 2006, S. 3.</ref>

2014 wurde die Bergbahn Madrisa mit dem dazugehörigen Skigebiet an eine private Investorengruppe verkauft.<ref name=":1" /> Seit 2016 hat Vidal Schertenleib – Sohn des Verwaltungsratspräsidenten Carlo Schertenleib – die Leitung des Unternehmens übernommen.<ref>Berge und Betten, Gondeln und Gastronomie. 20. Mai 2025, abgerufen am 16. Januar 2026.</ref>

Unternehmensstruktur

Anfänglich wurden alle Schneesportgebiete in Davos Klosters von unterschiedlichen Eigentümern geführt. Die Bergbahnen waren unterteilt in:

Unter steigendem wirtschaftlichen Druck entschieden sich die individuellen Schneesportgebiete 2002 sich zu einem Unternehmen zu vereinen. Die einzelnen Unternehmen, ausgenommen der Schatzalp, fusionierten im Jahr 2003 zu den Davos Klosters Bergbahnen AG. Seit 2014 ist die Klosters-Madrisa Bergbahnen AG nicht mehr Teil der Unternehmung, jedoch weiterhin im Tarifverbund der Davos Klosters Mountains. Die Davos Klosters Bergbahnen AG betreibt die Skigebiete Parsenn und Jakobshorn.<ref name=":6" />

Aktuelle Beteiligungen

Des Weiteren hält sie folgende Beteiligungen:<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschäftsbericht 2011/12 Davos Klosters Bergbahnen AG (Memento vom 19. November 2012 im Internet Archive) (PDF; 4,7 MB), abgerufen am 31. März 2013</ref><ref name=":0" />

Ehemalige Beteiligungen

Mitarbeiter

Die DKM beschäftigt, inklusive der Pachtbetriebe, insgesamt mehr als 1200 Mitarbeiter.<ref name=":2" /> Ganzjährig sind rund 170 Mitarbeitende angestellt. Zusätzlich arbeiten im Sommer über 120 und im Winter über 450 Saisonarbeiter auf den Bergen und in den Hotels der DKM. Somit zählt die DKM zu den grössten Arbeitgebern in der Region Davos Klosters.<ref name=":2" />

Skipässe

Das Davoser Skigebiet Schatzalp wird von der Berghotel Schatzalp AG betrieben, weshalb die Skipässe der Davos Klosters Mountains dort nicht gültig sind.

Ski und Regionalpass

Wenn man in allen Skigebieten fahren will, gibt es einen Regionalpass für alle Skigebiete.<ref>Ski & Regionalpass Davos Klosters | davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 23. Januar 2026.</ref> Für das Jakobshorn und Parsenn Davos/Klosters (Gotschna) kann kein einzelnes Ticket gelöst werden; das Ticket ist immer in beiden Skigebieten gültig. Sonst kann für jedes Skigebiet auch ein einzelnes Ticket gelöst werden.

Es gibt verschiedene Typen:

  • Vormittagskarte bis 13.00 mit Rückvergütung
  • Halbtageskarte (ab 12.15 Uhr gültig)
  • 1-Tageskarten
  • 2-Tageskarten
  • Tageskarten für 2–21 Tage (gültig für alle fünf Berge)

TOPCARD – Jahreskarte (Sommer und Winter)

Die TOPCARD ist von Juni bis April für drei große Schweizer Skigebiete (Arosa Lenzerheide, Flims Laax Falera und Davos Klosters), inklusive Personen- und Biketransport, gültig.<ref>TOPCARD Jahreskarte I topcard.info. Abgerufen am 23. Januar 2026.</ref> Die TOPCARD bietet mit ihren drei Wahltagen für die Jungfrau Skiregion, Engelberg-Titlis inkl. Brunni, Adelboden-Lenk und die Aletsch Arena exklusive Möglichkeiten, weitere top Destinationen flexibel im Winter zu erleben. TOPCARD Kunden können an drei frei wählbaren Tagen während der Wintersaison vier neue Destinationen erkunden.

ESA – Jahresticket für Einheimische

Das ESA-Ticket ist nur für Einheimische erhältlich.<ref>Jahreskarte für Einheimische in Davos Klosters. Abgerufen am 23. Januar 2026.</ref> Damit können die Anlagen der Davos Klosters Mountains während der Sommer- und Wintersaison genutzt werden. Die Einwohner folgender Gemeinden und Orte sind zum Kauf eines ESA, gemäss der Aufteilung des Verbands Bündner Bergbahnen, zugelassen:

Projekte

Gemeinsam mit der Weisse Arena AG wollte das Unternehmen zu Beginn der 2000er-Jahre eine Skihalle in London bauen. 2003 wurde das Projekt beerdigt.<ref>Béla Zier: Bergbahnen Davos/Klosters kehren London den Rücken. Hrsg.: Die Südostschweiz. 9. Oktober 2003, S. 3.</ref>

Mittelfristig wird die Verbindung der Skigebiete Jakobshorn und Rinerhorn angestrebt. In der Diskussion sind eine Pendelbahn, die das Sertigtal überspannt, oder eine Verbindungsvariante durch das Sertigtal mit zusätzlichen Abfahrtsmöglichkeiten, wobei Talstationen im Bereich Mühle oder Gämpi möglich sind.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kantonaler Richtplan Davos (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) Aufgerufen am 27. März 2015</ref>

Die Bergbahnen Davos Klosters haben in den letzten Jahren die Bergbahn- sowie die Infrastruktur diverser Hotels in verschiedensten Projekten erneuert oder ersetzt.<ref name=":7">Projekte im Bereich Nachhaltigkeit | davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

Juli 2020 – Neueröffnung Hotel Strela Davos

Zum Start der Sommersaison 2020 wurden die Renovations- und Malerarbeiten des Hotel Strela in Davos abgeschlossen. Das 3-Sterne-Haus am Sonnenhang von Davos präsentiert sich in modernem und hellem Ambiente. Ein renovierter Bikeraum, eine neue Fassade und 14 renovierte Zimmer sind nur einige der entstandenen Neuerungen.<ref>Umbau Haus Strela | davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

Oktober 2021 – Renovation Hotel National

Die bestehenden Zimmern wurden mit neuen Bereichen kombiniert. So bietet das Hotel ab sofort auch Event- sowie Seminarräume, eine neue Hausbar, ein Wellnessbereich mit hellem Fitnessraum und eine Tiefgarage mit Skiraum und E-Ladestationen.<ref>Renovation Hotel National | davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

Oktober 2021 – Neueröffnung Hotel Davoserhof

Nach den Renovierungsarbeiten in den Sommermonaten öffnete das Hotel Davoserhof in der Wintersaison 21/22 in neuem Design als trendiges Boutique-Hotel. Die Umgestaltung des Hauses hat die Kreativagentur «Pfeffermint» aus Zürich geleitet. Auch die Hausbar Rotliechtli und das hoteleigene Restaurant Piz Piz passen zum neuen Konzept.<ref>Renovation Hotel Davoserhof | davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

Oktober 2021 – Neubau Nüllisee am Rinerhorn

Der Bau des Speichersees begann im Sommer 2020 und wurde im Herbst 2021 fertiggestellt. Der Speichersee fasst während der Sommermonate Wasser, um eine energiesparende Beschneiung im Winter zu gewährleisten.<ref>Nüllisee Rinerhorn | davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

Juli 2022 – Entflechtung der Bike- und Wanderwegen in Davos

Die Trennung des Mountainbike-Trails sowie Wanderweges auf der Strecke «Jakobshorn – Sertig – Rinerhorn» war ein wichtiges und langfristiges Projekt. Im Sommer 2022 startete die Umsetzung des neuen Weges, welcher mehr Raum für Mountainbiker und Wanderer schaffte.<ref>Teilrevision Epic Trail | davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

Oktober 2023 – Neue Talabfahrt am Jakobshorn

Auf der neuen Talabfahrt „1K Vertical“ gelangt man vom Usser Isch auf direktem Weg ins Zentrum von Davos Platz. Die neue Skipiste bietet geübten Skifahrern und Snowboardern auf dem Jakobshorn ein weiteres Highlight. Sie erinnert mit ihrer Streckenführung an die amerikanischen Rocky Mountains, wo viele Skipisten durch verschneite Wälder führen.<ref>Neue Talabfahrt fürs Jakobshorn | davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

April 2024 – Neuerungen im Mountain Plaza Hotel in Davos

Im April starteten die Renovationen im 4-Sterne-Haus. Die Mountain Bar, die Lobby sowie der Wellnessbereich erhielten eine Auffrischung und wurden mit neuen Elementen im Stile der 80er Jahre ergänzt. Der Baustil des Hotels in Davos Platz sollte sich in der Einrichtung wiederfinden. Komplett neu gestaltet wurde der Fitnessraum und der Skiraum mit integriertem Shop für den Verleih, die beide pünktlich zur Wintersaison 2024/25 eröffneten.<ref>Renovation Mountain Plaza Hotel | mountainplazahotel.ch. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

September 2024 – Trainer-Skilift am Rinerhorn

Am Trainer-Skilift lernen schon seit 1981 Kinder und Erwachsene das Skifahren. Der Lift auf dem Berg Rinerhorn führt zur blauen Übungspiste sowie zum märchenhaften Zauberwald und ist ein beliebter Treffpunkt für Skischulen und Familien. Durch den Umbau kann der Lift für weitere 40 Jahre betrieben werden. Beim Neubau handelt es sich um einen Tellerlift, was die Nutzung für Anfänger vereinfacht und das Familienskigebiet Rinerhorn aufwertet.<ref>Neu: Trainer Skilift Rinerhorn | davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

September 2024 – Zwischeneinstieg für die Sesselbahn Carjöl-Usser Isch

Der 2er-Sessellift Carjöl bringt Schneesportler vom Bolgenareal in sieben Minuten ins Skigebiet Jakobshorn. Das Besondere ist dabei der Mittelausstieg, der vorwiegend von Anfängern, Kindern und Schneesportschulen genutzt wird, um auf die blaue Übungspiste zu gelangen. Bei dieser Mittelstation war bisher nur der Ausstieg möglich. Nach dem Umbau der Sesselbahn können Gäste ab der Wintersaison 2024/25 neu auch einsteigen.<ref>Neuer Zustieg Mittelstation Carjöl | davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

Juni 2025 – Revision der Rinerhornbahn

Mit der Totalsanierung bis im Jahr 2025 wurde die Rinerhornbahn auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Die drei Phasen der Revision fanden jeweils in der Zwischensaison im Frühjahr statt und beeinträchtigen den Sommer- und Winterbetrieb auf dem Rinerhorn nicht.<ref>Rinerhornbahn in der Revision | davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

Juli 2025 – Revision der Parsennbahn

Technische Modernisierung der Parsennbahn zur langfristigen Gewährleistung eines sicheren und zuverlässigen Betriebs.<ref>Revision Parsennbahn Sommer 2025 | davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

September 2025 – Neuer Speichersee am Jakobshorn

Das Gebiet unterhalb der Waldgrenze mit Abschnitten der Talabfahrt Gämpen und dem Bolgenareal konnte bisher nur mit zusätzlichen Wassermengen aus dem Fluss Landwasser beschneit werden. Dafür wird das Wasser aus der Landwasser auf den Berg und ins Beschneiungssystem gepumpt. Nur so kann die Schneesicherheit von Dezember bis Ostern für ein gutes Wintersportangebot gewährleistet werden.<ref>Neuer Speichersee Usser Isch | davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

November 2025 – Meierhoftäli-Sesselbahn Ertüchtigung auf Parsenn

Mit der Modernisierung der 4-Personen-Sesselbahn profitieren Gäste von mehr Komfort zudem wurde die komplette Technik erneuert und ein Garagierungssystem für die Sessel gebaut.<ref>Meierhoftäli-Sesselbahn Ertüchtigung | davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

Dezember 2025 – Neueröffnung Hotel Joseph´s House

Das Hotel Joseph's House in Davos war früher ein Nonnenkloster und Sanatorium. Nach knapp zwei jährigem Umbau, für welchen 20 Millionen Franken investiert wurde, wurde das Hotel im Dezember 2025 als 3-Sterne-Superior-Hotel neu eröffnet.<ref>Umbau Hotel Joseph's House | mountainhotels.ch. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

Dezember 2025 – Neue Bar auf Parsenn, Joch Mountain Diamond

Zur Wintersaison 2025/26 wurde die Dachterrasse des Bergrestaurants Weissfluhjoch auf Parsenn neu gestaltet. Die bisherige Terrasse zeigte nach vielen Jahren erste Verbrauchsspuren – eine Gelegenheit, den Aussenbereich architektonisch und atmosphärisch aufzuwerten.<ref>Neue Bar auf Parsenn | davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

Nachhaltigkeitsprojekte

Die Entwicklung hin zu nachhaltigerem Bergtourismus findet bereits seit Jahren statt. In Zusammenarbeit mit der «Cleantech Agentur Act» konnten die Davos Klosters Bergbahnen den Energieverbrauch in den letzten acht Jahren stark senken. Spezifisch auf das Unternehmen wurden Zielvereinbarungen bestimmt, die Schritt um Schritt umgesetzt werden.<ref>Nachhaltigkeit Davos Klosters Mountains | davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

Ein weiterer wichtiger Punkt der Nachhaltigkeit ist die Förderung der eigenen Energieproduktion. Mit Wasser- und Solarenergie will das Unternehmen mehr des eignen Energiebedarfs mit ökologischem Strom aus erneuerbaren Ressourcen abdecken und diesen selbst produzieren.<ref name=":7" />

Dezember 2020 – Solarenergie an der Pischastrasse

Mit sechs Photovoltaikanlage auf zwei Dächern auf den Personalwohnungen der Davos Klosters Bergbahnen kann die Eigenverbrauchsgemeinschaft Pischastrasse (2–6) mit eigenem Solarstrom betrieben werden.<ref>Solarenergie an der Pischastrasse | davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

Januar 2021 – Solarenergie auf dem Weissfluhjoch Davos

Seit der Übernahme des Gebäudes im Jahr 2019 wird die Solaranlage von den Davos Klosters Bergbahnen betrieben. Im Zuge der Überprüfung musste anfangs 2020 der Wechselrichter der Anlage ersetzt werden. Seit dieser Investition läuft die Anlage wieder und produziert mit voller Leistung Energie. Der durchschnittliche Jahresertrag liegt dabei bei 14´000 kWh.<ref>Solarenergie Weissfluhjoch | davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

Februar 2021 – CO2–freie Unterkunft Hotel Ochsen 2

Heute wird der Energiebedarf im Hotel Ochsen 2 mit der Solaranlage abgedeckt. Die Sonnenenergie wird genutzt, um nachhaltigen Strom zu produzieren und diesen als Eigenbedarf zu nutzen. Die benötigte Energie für die Heizung und die Wassererwärmung wird über eine Erdsonde mit Erdwärme abgedeckt. Somit wird für das Hotel nur Energie verwendet, die kein CO2 in die Umwelt entlässt.<ref>CO2-freies Hotel Ochsen 2 | davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

April 2021 – Wasserkraftwerke am Jakobshorn

Mit dem Ausbau der Wasserkraftwerke konnten für Davos wichtige Standorte für die Gewinnung von erneuerbaren Energien geschaffen werden. Dieser nachhaltige Strom gelangt in die lokalen Haushalte und erleuchtet damit einen grossen Teil der Region. Fast über das ganze Jahr (ausgenommen Schneezeiten) kann mittels Wasser Strom produziert werden.<ref>Wasserkraftwerke Jakobshorn | davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

Juni 2021 – Weniger Heizöl auf den Bergen

Mit einer neuen Heizung aus umweltfreundlicheren Energiequellen konnte der Weissfluhgipfel komplett ölfrei gemacht werden. Mit allen bereits umgesetzten Projekten können jährlich 45‘000 Liter Öl eingespart werden.<ref>Heizölfrei auf unseren Bergen | davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

November 2021 – Heizungszentrale National und Joseph's House

Mit einer zentralen Heizung kann in erster Linie der Energieverbrauch möglichst gering gehalten werden. Auch wird die neue Heizung vorwiegend mit erneuerbaren Energien, wie nachwachsendes Holz, betrieben. Kurz- und langfristig können Kosten für die Davos Klosters Bergbahnen sowie für die umliegenden Häuser eingespart werden. Ziel ist es, im Laufe der Zeit weitere Häuser im Umfeld an das Heizsystem anzuschliessen.<ref>Heizungszentrale Hotel National | davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

November 2022 – Solarenergie vom Jakobshorn

Stromproduktion mit Photovoltaik-Anlagen auf dem Berg. Abdeckung des Eigenbedarfs durch nachhaltigen Strom auch in den Wintermonaten.<ref>Solarenergie Jakobshorn | davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

Dezember 2024 – Neue Elektro-Ladestationen bei den Talstationen der Davos Klosters Bergbahnen

An den Talstationen der Skigebiete Jakobshorn, Rinerhorn, Parsenn Davos, Gotschna Klosters und Pischa entstanden auf die Wintersaison 2024/25 in Zusammenarbeit mit evpass und Shell (Switzerland) AG moderne Ladestationen für Elektrofahrzeuge.<ref>Elektroladestation in Davos Klostes I davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

Oktober 2025 – Wasserkraftwerk am Rinerhorn

Mit dem Bau eines Wasserkraftwerks kann die Bergbahnen Rinerhorn AG künftig mehr als die Hälfte ihres jährlichen Stromverbrauchs selbst decken.<ref>Kraftwerk Rinerhorn I davosklostersmountains.ch. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

Leitung

(Quelle: <ref name=":3" />)

Verwaltungsrat

Der Verwaltungsrat besteht aktuell aus folgenden sechs Mitgliedern:

Geschäftsleitung

  • Carlo Schertenleib (VR-Präsident und Delegierter)
  • Vidal Schertenleib (CEO)
  • Yves Bugmann (CFO)
  • Klaus May (COO)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein