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Binapacryl

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Strukturformel
Strukturformel von Binapacryl
Allgemeines
Name Binapacryl
Andere Namen
  • [6-(1-Methylpropyl)-2,4-dinitrophenyl]-3,3-dimethylacrylat
  • 2-sec-Butyl-4,6-dinitrophenyl-3-methyl-2-butenoat
  • 2-sec-Butyl-4,6-dinitrophenyl-beta,beta-dimethylacrylsäureester
  • Acricid
  • [2-(1-Methylpropyl)-4,6-dinitrophenyl]-3,3-dimethylacrylat
  • 2-sec-Butyl-4,6-dinitrophenyl-3-methylcrotonat
Summenformel C15H18N2O6
Kurzbeschreibung

gelber bis brauner Feststoff mit charakteristischem Geruch<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 207-612-9
ECHA-InfoCard 100.006.921
PubChem 10234
ChemSpider 9817
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 322,32 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="GESTIS" />

Dichte

1,24 g·cm−3(Schüttdichte)<ref name="herts.ac.uk" />

Schmelzpunkt

66–67 °C<ref name="GESTIS" />

Dampfdruck

13 mPa (25 °C)<ref name="herts.ac.uk" />

Löslichkeit
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.006.921">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 301+311​‐​360D​‐​410
P: 201​‐​202​‐​273​‐​280​‐​301+310​‐​302+352+312<ref name="GESTIS" />
Toxikologische Daten
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Binapacryl ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Dinitrophenole.

Gewinnung und Darstellung

Binapacryl kann durch Veresterung von Dinoseb mit 3-Methylcrotonoylchlorid gewonnen werden.<ref name="HSDB">Eintrag zu Binapacryl in der Hazardous Substances Data Bank (via PubChem)Vorlage:Abrufdatum </ref><ref name="Thomas A. Unger">Thomas A. Unger: Pesticide Synthesis Handbook. William Andrew, 1996, ISBN 0-08-095716-1, S. 881 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Synthese von Binapacryl
Synthese von Binapacryl

Eigenschaften

Binapacryl ist ein brennbarer, gelber bis brauner Feststoff mit charakteristischem Geruch, der praktisch unlöslich in Wasser ist. Er zersetzt sich bei Erhitzung.<ref name="GESTIS" /> Die Verbindung ist stabil unter normalen Umgebungsbedingungen, aber zersetzt sich langsam bei Einwirkung von UV-Licht.<ref name="inchem.org">Joint Meeting on Pesticide Residues (JMPR), Monograph für Vorlage:Linktext-CheckVorlage:Abrufdatum</ref>

Verwendung

Binapacryl wird als Fungizid, Insektizid und Akarizid verwendet.<ref name="herts.ac.uk" />

Zulassung

In der Europäischen Union ist Binapacryl nicht nur nicht zugelassen, sondern verboten. In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind keine Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff zugelassen.<ref name="PSM">Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref>

Binapacryl ist unter dem Rotterdamer Übereinkommen über das Verfahren der vorherigen Zustimmung nach Inkenntnissetzung für bestimmte gefährliche Chemikalien sowie Pestizide im internationalen Handel (Anlage III) geregelt.<ref>Annex III Chemicals. In: pic.int. Abgerufen am 6. Januar 2026.</ref>

Einzelnachweise

<references />