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Trinickeldisulfid

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Kristallstruktur
Kristallstruktur von Trinickeldisulfid
Vorlage:Farbe Ni 0 Vorlage:Farbe S
Allgemeines
Name Trinickeldisulfid
Andere Namen
  • Nickelsulfid
  • Nickelsubsulfid
  • Heazlewoodit
Verhältnisformel Ni3S2
Kurzbeschreibung

grauer Feststoff<ref name="GESTIS" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer 234-829-6
ECHA-InfoCard 100.031.650
PubChem 121492971
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 240,20 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="GESTIS" />

Dichte

5,87 g·cm−3<ref name="GESTIS" />

Schmelzpunkt

787 °C<ref name="GESTIS" />

Löslichkeit

praktisch unlöslich in Wasser<ref name="GESTIS" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.031.650">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 331​‐​317​‐​341​‐​350i​‐​372​‐​410
P: 202​‐​273​‐​280​‐​302+352​‐​304+340+311​‐​308+313<ref name="GESTIS" />
Toxikologische Daten

> 5000 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)<ref name="GESTIS" />

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Trinickeldisulfid ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der anorganischen Verbindungen des Nickels aus der Gruppe der Disulfide.

Vorkommen

Trinickeldisulfid kommt natürlich in Form des Minerals Heazlewoodit vor.

Gewinnung und Darstellung

Trinickeldisulfid kann durch Reaktion von Nickel(II)-sulfid mit Sauerstoff gewonnen werden.<ref name="Y. K. Rao">Y. K. Rao: Stoichiometry and Thermodynamics of Metallurgical Processes. CUP Archive, 1985, ISBN 0-521-25856-1, S. 635 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

<math>\mathrm{3 \ NiS + O_2 \longrightarrow Ni_3S_2 + SO_2}</math>

Es kann auch durch Reaktion von Nickel mit Schwefeldioxid oder Nickelsulfat gewonnen werden.<ref name="Myer Kutz">Myer Kutz: Handbook of Environmental Degradation of Materials. William Andrew, 2013, ISBN 0-08-094707-7, S. 139 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

<math>\mathrm{7 \ Ni + SO_2 \longrightarrow Ni_3S_2 + 4 \ NiO}</math>
<math>\mathrm{9 \ NiS + 2 \ NiSO_4 \longrightarrow Ni_3S_2 + 8 \ NiO}</math>

Eigenschaften

Trinickeldisulfid ist ein grauer, nicht brennbarer Feststoff, der praktisch unlöslich in Wasser ist. Er zersetzt sich bei Erhitzung.<ref name="GESTIS" /> Er besitzt ein trigonales Kristallsystem mit der Raumgruppe R32 (Raumgruppen-Nr. 155)Vorlage:Raumgruppe/155. Ab 556 °C liegt es in einer Hochtemperaturmodifikation mit kubischer Kristallstruktur vor.<ref name="Jean d'. Ans, Ellen Lax"></ref><ref name="Helmut Schröcke, Karl Ludwig Weiner">Helmut Schröcke, Karl Ludwig Weiner: Mineralogie. Walter de Gruyter, 1981, ISBN 3-11-006823-0, S. 141 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Verwendung

Trinickeldisulfid kann als Katalysator verwendet werden.<ref name="Hans-Dieter Belitz, Werner Grosch, Peter Schieberle">Hans-Dieter Belitz, Werner Grosch, Peter Schieberle: Lehrbuch Der Lebensmittelchemie - Hans-Dieter Belitz, Werner Grosch, Peter Schieberle. Springer DE, 2001, ISBN 3-540-41096-1, S. 643 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Einzelnachweise

<references />