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August Scheidgen

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Datei:2013-04-18 Adenauerallee 91a, Bonn IMG 0016.jpg
Bonn, Adenauerallee 91 a (Villa Scheidgen), 2013
Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F087442-0023, Bonn, Deutsche Parlamentarische Gesellschaft.jpg
Bonn, Dahlmannstraße 3–5 (Villa Dahm), 1991
Datei:Villa Dahm3.jpg
Bonn, Dahlmannstraße 3–5 (Villa Dahm), Rückseite, 2006

August Scheidgen (* 1. Mai 1866 in Solingen;<ref name="Scheidgen" details="S. 17">Helmut Scheidgen: Eine rheinische Architektenfamilie. Rheinbrohl-Königswinter-Bonn. 1822–1977.</ref> † 18. Januar 1951 in Bonn<ref name="Scheidgen" details="S. 74" />) war ein deutscher Architekt.

Leben

Herkunft

Als Nachkomme einer seit 1613<ref name="Scheidgen" details="S. 11" /> in Rheinbrohl bezeugten Winzerfamilie war August Scheidgen ein Sohn des Maurers Jakob Scheidgen (* 3. Oktober 1831 in Rheinbrohl;<ref name="Scheidgen" details="S. 14" /> † 21. Juni 1885 in Königswinter<ref name="Scheidgen" details="S. 38" />) und der Gertrud, geb. Heimbach († 31. Dezember 1916 in Köln<ref name="Scheidgen" details="S. 63" />). Sein Großvater Johann Scheidgen († 1876 in Rheinbrohl)<ref name="Scheidgen" details="S. 29" /> betätigte sich noch als Winzer. Da der Vater Jakob Scheidgen auf Grund eines älteren Bruders den Winzerbetrieb nicht hätte erben können, erlernte dieser das Maurerhandwerk.<ref name="Scheidgen" details="S. 15 f" /> Während seiner Beschäftigung beim Neubau der heimatlichen Pfarrkirche St. Suitbert (1852–1856, Entwurf: Vincenz Statz) erhielt er seinen Gesellen-, wenige Jahre darauf auch seinen Meisterbrief. Im Jahr 1863 zog er mit seiner kurz zuvor angetrauten Frau Gertrud nach Wülfrath, wo er einen größeren Auftrag erhalten hatte und von dort 1865 nach Solingen.<ref name="Scheidgen" details="S. 17" /> Während des Zeitraums bis zum Umzug nach Königswinter im Jahr 1872 führte Jakob auch Aufträge als Maurermeister und Bauführer in Rheinbrohl aus.<ref name="Scheidgen" details="S. 18 f" /> Von 1872 bis 1885 entfaltete er dann eine rege Bautätigkeit als Bauunternehmer in Königswinter.<ref name="Scheidgen" details="S. 24–29" /> Als einer von drei Bauführern unter dem Bauleiter Franz Langenberg (1842–1895) wirkte er 1881ff auch an dem Bau der schlossartigen Drachenburg für Baron Stephan von Sarter oberhalb von Königswinter mit.<ref name="Scheidgen" details="S. 30–38" /><ref>Nordrhein-Westfalen-Stiftung (Hrsg.): Schloss Drachenburg. Historistische Burgenromantik am Rhein. S. 62</ref>

Werdegang

August Scheidgen war beim Tod seines Vaters 19 Jahre alt. Gemeinsam mit seinem zwei Jahre älteren Bruder, dem Maurermeister Johann Scheidgen, führte er die väterliche Bauunternehmung fort.<ref name="Scheidgen" details="S. 38 f" /> Im Jahr 1890 nutzte August dann die Möglichkeit, nach Bonn auf der anderen Rheinseite zu wechseln, um dort im Zuge der Erbauung des Albertinums seinen Meisterbrief zu erlangen. Während der ursprüngliche Entwurf von dem bereits vor Baubeginn verstorbenen Johannes Richter stammte, oblag die Ausführung schließlich Franz Langenberg, der August Scheidgen bereits vom Bau der Drachenburg her kannte.<ref name="Scheidgen" details="S. 39 f" /> Während seines Aufenthalts in Bad Homburg heiratete August im Mai 1892 in Oberdollendorf Rosalia gen. Röschen Römerscheid (* 1867 in Neuwied;<ref name="Scheidgen" details="S. 40" /> † 5. August 1937 in Bonn<ref name="Scheidgen" details="S. 70" />), die Tochter des Königswinterer Schreinermeisters Wilhelm Josef Römerscheid.<ref name="Scheidgen" details="S. 40 f" /> Nach nur 16 Monaten trat August Scheidgen dann eine neue Anstellung im Büro des späteren Dombaumeisters Ludwig Becker in Mainz an. Für diesen übernahm er die Bauleitung bei der Marienkirche in Bad Homburg vor der Höhe.<ref name="Scheidgen" details="S. 40" /> Becker führte dort seinen ursprünglich für Krefeld ausgearbeiteten Entwurf mit leichten Modifikationen aus.<ref>Eva Rowedder: Kulturdenkmäler in Hessen. Stadt Bad Homburg v.d.H. Theiss, Stuttgart 2001, ISBN 3-8062-1597-9, S. 181 f.</ref> Nach Fertigstellung der Marienkirche trat August Scheidgen als Architekt in den Dienst der Westdeutsche Bau-AG in Dortmund und zog mit seiner Familie auch zunächst nach dort. Offensichtlich suchte die Westdeutsche einen Mitarbeiter mit guten Ortskenntnissen im Bonner Raum, betätigte sie sich doch in der Folge verstärkt mit Wohnhausneubauten im Bereich der Bonner Südstadt. Daher mietete er im Februar 1899 dort eine Wohnung mit Büro im Haus Kronprinzenstraße 7<ref>heute Prinz-Albert-Straße 7</ref> an, das dem Zeitungsverleger Carl Hauptmann gehörte.<ref name="Scheidgen" details="S. 54" /> In Vertretung seines Arbeitgebers betreute Scheidgen unter anderem die Bonner Objekte Coblenzer Straße 129 und 131<ref>heute Adenauerallee 129 und 131</ref>, Wörthstraße 10 sowie Kaiser-Friedrich-Straße 14. Ab 1902 bewohnte er mit seiner Familie die firmeneigene Villa an der späteren Adenauerallee 78.<ref name="Scheidgen" details="S. 53–57" /> Ab 1907 übernahm er dann auch wiederholt Auftragsarbeiten für Hotels in seiner Heimatstadt Königswinter. Sein letzter bekannter ausgeführter Auftrag ist der Umbau des Marienhospitals in Bonn, der mit der feierlichen Wiederöffnung am 10. Juni 1927 seinen Abschluss fand. Er nahm noch an verschiedenen Architektenwettbewerben teil, wobei er diese teils in Zusammenarbeit mit seinem Sohn Otto und dem Bruder Johann ausarbeitete.<ref name="Scheidgen" details="S. 66" />

Familie

Aus der Ehe von August und Röschen Scheidgen ging der Sohn Otto (1893–1977) hervor. Als ausgebildeter Architekt (Studium in Chemnitz und Stuttgart) betätigte er sich von Mitte der 1930er Jahre bis zu seinem Tod als Denkmalpfleger im Dienst verschiedener staatlicher Institutionen.

Johann Scheidgen (* 27. Juli 1864 in Wülfrath;<ref name="Scheidgen" details="S. 17" /> † 13. April 1935 in St. Wendel<ref name="Scheidgen" details="S. 51" />), der ältere Bruder von August, übernahm früh Arbeiten zur Restaurierung und Erhaltung von Denkmälern im Auftrag des Landeskonservators Rheinland, dessen Leitung zu dieser Zeit Paul Clemen innehatte. So sind zu nennen, Arbeiten an der Chorruine von Kloster Heisterbach (1897)<ref name="Scheidgen" details="S. 44" /> oder die örtliche Leitung der Sicherungsarbeiten an Burg Nideggen unter Aufsicht von Ludwig Arntz (1901 bis 1906). Für Ludwig Becker übernahm er die Bauleitung über dessen Auftrag für die Kirche St. Eligius in Völklingen (1912–1913)<ref name="Scheidgen" details="S. 47" /> und parallel zur umfangreichen Restaurierung der Pfarrkirche St. Wendalinus in St. Wendel (1912–1919 und 1923 bis 1929).<ref name="Scheidgen" details="S. 47 f" /> Ab 1919 führte er dann in dem brasilianischen Florianópolis den von seinem Bruder entworfenen Bau einer Bischofskirche aus, an den sich ein gleichartiger Auftrag in Lages anschloss. Die Aufträge kamen 1919 durch den Bischof von Florianópolis, João Becker, einen gebürtigen St. Wendeler, zu Stande.<ref name="Scheidgen" details="S. 48–51" />

Werk

Bauten in Bonn und Umgebung

Planungsbeginn;
Bauzeit
Gemeinde
Ortsteil
Adresse Bild Objekt Maßnahme Anmerkungen

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1899–1903 Bonn
Ortsteil Gronau
Kaiser-Friedrich-Straße 20
Lage
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weitere Bilder || Villa Professor Kocks || Neubau<ref name="Scheidgen" details="S. 53" /><ref name="SonntagIII" details="S. 47–54" /> || 1936 abgebrochen
1899–1900 Bonn
Ortsteil Gronau
Adenauerallee 129
Lage
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weitere Bilder || Villa Witwe Ermekeil (vor Fertigstellung Erwerb durch Rechtsanwalt Jakob Biesenbach) || Neubau<ref name="Scheidgen" details="S. 54" /><ref name="SonntagIII" details="S. 65–69" /> || Denkmalschutz
1900 Bonn
Ortsteil Gronau
Tempelstraße 10
Lage
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  }} || style="text-align:center" | Datei:Bonn Villa Finkler erster Entwurf 1900 Aufriss Rheinfront.jpg
weitere Bilder || Villa Finkler || Neubau (Ausführung nur bis in Höhe des Sockels, da die Westdeutsche Bau AG den Auftrag niederlegte)<ref name="Scheidgen" details="S. 55" /> || Denkmalschutz
1900–1901 Bonn
Ortsteil Gronau
Adenauerallee 131
ehemals Coblenzer Straße 131
Lage
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weitere Bilder || Villa Witwe Ermekeil<ref name="Scheidgen" details="S. 54" /><ref name="SonntagIII" details="S. 70–72" /> || Neubau || Denkmalschutz
1903 Bonn
Ortsteil Südstadt
An der Elisabethkirche 3
ehemals Helmholtzstraße 3
Lage
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1903 Bonn
Ortsteil Südstadt
Argelanderstraße 83
Lage
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  }} || Datei:Bonn Argelanderstraße 83.jpg || Mehrfamilienhaus<ref name="Scheidgen" details="S. 55 f" /> || Neubau || Denkmalschutz
1903–1905 Bonn
Ortsteil Gronau
Dahlmannstraße 3–5
Lage
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weitere Bilder || Villa Fabrikbesitzer Wilhelm Zimmerstaedt<ref name="SonntagIII" details="S. 255 f" /> || Anbau || 2006 abgebrochen
1905;
1906–1907
Bonn
Ortsteil Gronau
Adenauerallee 91a
ehemals Coblenzer Straße 91a
Lage
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  }} || style="text-align:center" | Datei:2013-04-18 Adenauerallee 91a, Bonn IMG 0016.jpg
weitere Bilder || Privathaus mit Architekturatelier Scheidgen<ref name="Scheidgen" details="S. 54" /><ref name="SonntagIII" details="S. 219–221">Olga Sonntag: Villen am Bonner Rheinufer. 1819–1914.</ref> || Neubau || Denkmalschutz; zukünftig Teil des Bundesamts für Justiz
1907 Bonn
Ortsteil Mehlem
Mainzer Straße 229
Lage
 {{#coordinates:50,658147|7,194797|
dim= globe= name=Bonn-Mehlem, Mainzer Straße 229, Villa Camphausen region=DE-NW type=landmark
  }} || style="text-align:center" | Datei:2013-08-05 Villa Camphausen, Mainzer Straße 233, Bonn IMG 4967.jpg
weitere Bilder || Villa Arthur Camphausen || Fassadenerneuerung und Umbauten<ref name="Scheidgen" details="S. 54" /><ref name="SonntagIII" details="S. 78–83" /> || Denkmalschutz
1907 Königswinter Rheinallee
Lage
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dim= globe= name=Königswinter, Hotel Berliner Hof (1944 zerstört) region=DE-NW type=landmark
  }} || || Hotel Berliner Hof || Umbau, infolge Einbau eines Aufzuges<ref name="Scheidgen" details="S. 61" /> || 1944<ref name="Heinen19">Elmar Heinen: Königswinter in alten Ansichten. Band 1, Europäische Bibliothek, Zaltbommel 1976/1981, DNB 997748389, Abb. 19.</ref> kriegszerstört<ref name="Schyma" details="S. 52">Angelika Schyma: Stadt Königswinter.</ref>
1908 Bonn
Ortsteil Mehlem
Mainzer Straße 229
Lage
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dim= globe= name=Bonn, Mainzer Straße 229, Villa Camphausen region=DE-NW type=landmark
  }} || style="text-align:center" | Datei:2013-08-05 Villa Camphausen, Mainzer Straße 233, Bonn IMG 4967.jpg
weitere Bilder || Villa Arthur Camphausen || Aufstockung<ref name="Scheidgen" details="S. 54" /><ref name="SonntagIII" details="S. 78–83" /> || Denkmalschutz
1909 Königswinter
Rheinallee 9
Rheinallee 9
Lage
 {{#coordinates:50,673818|7,192057|
dim= globe= name=Königswinter, Hotel Europäischer Hof (1979 abgebrochen) region=DE-NW type=landmark
  }} || || Hotel Europäischer Hof || Autogarage und neue Abwasserleitung<ref name="Scheidgen" details="S. 61" /> || 1979 abgebrochen<ref name="virtuelles"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Das Hotel Europäischer Hof in Königswinter (Memento vom 23. September 2013 im Internet Archive) auf der Webseite „Das virtuelle Heimatmuseum Ittenbach“, abgerufen am 28. Januar 2018.</ref><ref name="heinen20">Elmar Heinen: Königswinter in alten Ansichten. Band 1, Europäische Bibliothek, Zaltbommel 1976/1981, DNB 997748389, Abb. 20.</ref>
1909 Königswinter Rheinallee
Lage
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  }} || || Hotel Berliner Hof || Glasveranda<ref name="Scheidgen" details="S. 61" /> || 1944<ref name="Heinen19" /> kriegszerstört<ref name="Schyma" details="S. 52" />
1910 Königswinter Rheinallee
Lage
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dim= globe= name=Königswinter, Hotel Berliner Hof (1944 zerstört) region=DE-NW type=landmark
  }} || || Hotel Berliner Hof || Musikpavillon<ref name="Scheidgen" details="S. 61" /> || 1944<ref name="Heinen19" /> kriegszerstört<ref name="Schyma" details="S. 52" />
1911 Königswinter Rheinallee 12
Lage
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dim= globe= name=Königswinter, Rheinallee 12, Rheinhotel Loreley region=DE-NW type=landmark
  }} || style="text-align:center" | Datei:2013-03-06 Rheinhotel Loreley Koenigswinter IMG 4103.jpg
weitere Bilder || Hotel Monopol (später Loreley) || Garage<ref name="Scheidgen" details="S. 61" /> ||
1911–1912 Königswinter Rheinallee
Lage
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dim= globe= name=Königswinter, Hotel Berliner Hof (1944 zerstört) region=DE-NW type=landmark
  }} || || Hotel Berliner Hof || Einbau eines Buffets im Kellergeschoss des Turms und Erweiterung des Haupteingangs<ref name="Scheidgen" details="S. 61" /> || 1944<ref name="Heinen19" /> kriegszerstört<ref name="Schyma" details="S. 52" />
1914 Bonn
Ortsteil Poppelsdorf
Robert-Koch-Straße 1
Lage
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dim= globe= name=Bonn-Poppelsdorf, Robert-Koch-Straße 1, Marienhospital: Kapelle region=DE-NW type=landmark
  }} || || Marienhospital || Kapelle (Neogotik)<ref name="Scheidgen" details="S. 65" /> ||
1916 Bonn
Ortsteil Gronau
Adenauerallee 131
ehemals Coblenzer Straße 131
Lage
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  }} || style="text-align:center" | Datei:2013-04-21 Adenauerallee 131, Bonn IMG 0135.jpg
weitere Bilder || Villa Kommerzienrat A. J. Eschbaum || Umbau<ref name="SonntagIII" details="S. 71 f" /><ref name="Scheidgen" details="S. 54" /> || Denkmalschutz
1920 Königswinter
Rheinallee 9
Rheinallee 9
Lage
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dim= globe= name=Königswinter, Hotel Europäischer Hof (1979 abgebrochen) region=DE-NW type=landmark
  }} || || Hotel Europäischer Hof || Umbau des Souterrain zu einem Schankraum<ref name="Scheidgen" details="S. 61" /> || 1979 abgebrochen<ref name="virtuelles" />
1922 Königswinter Rheinallee
Lage
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dim= globe= name=Königswinter, Hotel Berliner Hof (1944 zerstört) region=DE-NW type=landmark
  }} || || Hotel Berliner Hof || Neugestaltung der Rheinfront und Aufstockung um ein Stockwerk (Mansarde)<ref name="Scheidgen" details="S. 61" /> || 1944<ref name="Heinen19" /> kriegszerstört<ref name="Schyma" details="S. 52" />
1920–1922 Bonn
Ortsteil Gronau
Kaiser-Friedrich-Straße 20
Lage
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dim= globe= name=Bonn-Gronau, Villa Engelbert/Maria von Arenberg (1936 abgebrochen) region=DE-NW type=landmark
  }} || Datei:Villa Spiritus Villa Kocks 1900.jpg || Villa Engelbert-Maria von Arenberg (ehem. Professor Kocks) || An-, Um- und Erweiterungsbauten<ref name="Scheidgen" details="S. 53" /><ref name="SonntagIII" details="S. 47–54" /> || 1936 abgebrochen
1925 Königswinter Rheinallee 12
Lage
 {{#coordinates:50,674553|7,191551|
dim= globe= name=Königswinter, Rheinallee 12, Rheinhotel Loreley region=DE-NW type=landmark
  }} || style="text-align:center" | Datei:2013-03-06 Rheinhotel Loreley Koenigswinter IMG 4103.jpg
weitere Bilder || Hotel Monopol (später Loreley) || Neugestaltung der Rheinfront<ref name="Scheidgen" details="S. 61" /> ||
1926–1927 Bonn
Ortsteil Poppelsdorf
Robert-Koch-Straße 1
Lage
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dim= globe= name=Bonn, Robert-Koch-Straße 1, Marienhospital region=DE-NW type=landmark
  }} || Datei:Bonn - Marienhospital.JPG || Marienhospital || Umbau und Erweiterung<ref name="Scheidgen" details="S. 65 f" /> ||
1929 Bonn
Ortsteil Dransdorf
Wettbewerb für eine Kirche (St. Antonius)<ref name="Scheidgen" details="S. 66" /> 1929/30 nach einem Entwurf von Jakob Stumpf errichtet<ref>Handbuch des Erzbistums Köln, 26. Ausg. 1966, Band II, S. 109.</ref>

Bauten außerhalb

  • 1892–1895: Bad Homburg vor der Höhe, St. Marienkirche, Bauleitung nach den Entwürfen von Ludwig Becker<ref name="Scheidgen" details="S. 40" />
  • 1919:–9999 Florianópolis, Bundesstaat Santa Catarina, Brasilien, Entwurf zu einer Bischofskirche (Ausführung durch Johann Scheidgen)<ref name="Scheidgen" details="S. 49 f" />
  • um 1919:–9 Lages, Bundesstaat Santa Catarina, Brasilien, Entwurf zu einer Bischofskirche (Ausführung durch Johann Scheidgen)<ref name="Scheidgen" details="S. 49 f" />
  • 1927:–9999 Fortaleza, Bundesstaat Ceará, Brasilien, Wettbewerb für einen Kirchenbau (mit Otto Scheidgen)<ref name="Scheidgen" details="S. 66" />
  • 1928:–9999 Hermeskeil, Franziskanerkloster, Wettbewerb (mit Johann Scheidgen)<ref name="Scheidgen" details="S. 66" />
  • 1929:–9999 Krefeld-Bockum, Wettbewerb für eine Kirche<ref name="Scheidgen" details="S. 66" />

Literatur

  • Nordrhein-Westfalen-Stiftung (Hrsg.): Schloss Drachenburg. Historistische Burgenromantik am Rhein. Deutscher Kunstverlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-422-02241-6.
  • Helmut Scheidgen: Eine rheinische Architektenfamilie. Rheinbrohl-Königswinter-Bonn. 1822–1977. Bouvier Verlag, Bonn 2007, ISBN 978-3-416-03129-5.
  • Olga Sonntag: Villen am Bonner Rheinufer: 1819–1914. Die Villen des malerischen Stils in Bonn-Bad Godesberg und der zweiten Bebauungsphase in Bonn, Bouvier Verlag, Bonn 1998, ISBN 3-416-02618-7, Band 3, Katalog (2). (zugleich Dissertation Universität Bonn, 1994).
  • Angelika Schyma: Stadt Königswinter. (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmäler im Rheinland, Band 23.5.) Rheinland-Verlag, Köln 1992, ISBN 3-7927-1200-8.

Weblinks

Einzelnachweise und Anmerkungen

<references />