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Anton Leiss-Huber

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 29. Oktober 2025 um 18:35 Uhr durch imported>Hachinger62 (Leben: etwas genauer nach den anderen Artikeln. Er ist der erste bekannte Darsteller dieser Rolle, da von der Premiere die Archivalien verloren sind. Aber das ist ein seltsamer Superlativ.).
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Anton Leiss-Huber (* 1980 in Altötting<ref>Eintrag im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek</ref> als Anton Simon Richard Leiß-Huber) ist ein deutscher Autor, Opernsänger (Tenor), Sprecher und Schauspieler.

Leben

Leiss-Huber wuchs als Sohn eines Unternehmers und einer Kunsterzieherin und Bildhauerin in Altötting auf.<ref name=":1">Florian Altenhöfer: Leiss-Huber, Anton (Simon Richard). In: Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert. De Gruyter, 2021, ISBN 978-3-11-070506-5.</ref><ref name=":2">Reihenfolge.org: Biografie zu Anton Leiss Huber. In: reihenfolge.org. 9. April 2023, abgerufen am 11. Juni 2023.</ref> Im Alter von 17 Jahren war er Preisträger des Wettbewerbs Jugend musiziert im Fach Gesang.<ref name=":0">Bayer mit Sachsen-Dialekt. In: Neue Nordhäuser Zeitung. 12. November 2009, abgerufen am 11. Juni 2023.</ref> Nach dem Abitur am König-Karlmann-Gymnasium Altötting<ref name=":2" /> begann er seine Ausbildung am Münchner Richard-Strauss-Konservatorium, studierte dann ab 2004 an der Hochschule für Musik und Theater München bei Fenna Kügel-Seifried und Juliane Banse<ref>Naxos: Anton Leiss Huber. Abgerufen am 11. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, wo er sein Diplom erlangte. Im Anschluss daran studierte er am Konservatorium Wien Privatuniversität bei Wolfgang Dosch mit Schwerpunkt Operette.<ref name=":0" />

Schon während seines Studiums spielte er am Bayerischen Staatsschauspiel, am Theater Ingolstadt, am Markgräflichen Opernhaus Bayreuth, am Münchner Prinzregententheater, am Münchner Akademietheater und im Münchner Gasteig. Von 2009 bis 2012 war er festes Ensemblemitglied des Theaters Nordhausen.<ref name=":1" /> Leiss-Huber sang bei der Wiederaufführung nach über 50 Jahren von Erich Wolfgang Korngolds Oper Die stumme Serenade in München die Rolle des Borzalino.

Seit 2015 schreibt er die Krimi-Serie über den jungen Oberkommissar Max Kramer und dessen Ex-Freundin, die Novizin Maria Evita. Handlungsort ist dabei seine Geburtsstadt Altötting. Die ersten beiden Bände Gnadenort (2015) und Fastenopfer (2017) erscheinen im Berliner Ullstein Verlag. Die Teile drei, vier und fünf Gevatter Tod in Altötting (2020), Karfreitagstod (2022) und Altötting sehen und sterben (2022) wurden im Gmeiner-Verlag veröffentlicht.

Neben seiner Bühnentätigkeit ist er als Autor und Sprecher für den Bayerischen Rundfunk aktiv.

Repertoire Musiktheater (Auswahl)

Filmografie

Hörspiele

  • ab 2009: Bayerische Miniaturen als Mitautor und Sprecher-Hörspielserie (Bayerischer Rundfunk) – Regie: Regina Fanderl<ref name=":0" />
  • 2012: Der Stalker – ARD Radio Tatort (Bayerischer Rundfunk) – Regie: Ulrich Lampen<ref>Der Stalker. In: RadioTatort ARD. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. April 2013; abgerufen am 13. März 2022.</ref>
  • 2022: Kajetan und die Betrüger – Kriminalhörspiel (Bayerischer Rundfunk) – Regie: Stephanie Ramb
  • 2023: Marei – Hörspielserie in acht Teilen (Bayerischer Rundfunk) – Regie: Stephanie Ramb

Diskografie

  • Berliner Platz 4. Langenscheidt Verlag, 2012, ISBN 978-3-12-606077-6.
  • Kolja und die Liebe. Langenscheidt Verlag, 2013, ISBN 978-3-12-605118-7.
  • Einmal Freunde immer Freunde. Langenscheidt Verlag 2013, ISBN 978-3-12-605113-2.
  • Gnadenort. Audio Media Verlag, 2015, ISBN 978-3-86804-436-2.
  • Brettl-Spitzen – Die Volkssänger-Revue live, Vol. 1 (BR, 2020)
  • Zeitgeister (Audible Original; 2020)
  • Gevatter Tod in Altötting (Hörbuchmanufaktur Berlin; 2022)
  • Karfreitagstod (Hörbuchmanufaktur Berlin; 2023)
  • Altötting sehen und sterben (Hörbuchmanufaktur Berlin; 2023)

Veröffentlichungen als Autor

Radio

  • Bayerische Miniaturen. Hörspielserie, Bayerischer Rundfunk

Bühne

Belletristik

  • Zeitgeister – Weltgeschichte aus neuer Perspektive. Hörbuch über zehn Persönlichkeiten der Weltgeschichte – gesprochen u. a. von Frank Arnold, Michael Schwarzmaier, Anne Düe, Anke Reitzenstein und dem Autor selbst – Audible Originals
  • Der große UFA-Bluff. Roman nach einer wahren Begebenheit. Gmeiner-Verlag, Meßkirch 2025, ISBN 978-3-8392-0865-6.

Krimis

  • Gnadenort. Ullstein Verlag, 2015, ISBN 978-3-548-28617-4.
  • Fastenopfer. Ullstein Verlag, 2017, ISBN 978-3-548-28831-4.
  • Gevatter Tod in Altötting. Gmeiner-Verlag, 2020, ISBN 978-3-8392-2713-8.
  • Karfreitagstod. Gmeiner-Verlag, 2022, ISBN 978-3-8392-0144-2.
  • Altötting sehen und sterben. Gmeiner-Verlag, 2022, ISBN 978-3-8392-0228-9.

Auszeichnungen

  • 2015: Innovationspreis Volkskultur der Landeshauptstadt München zusammen mit seiner Band „Schicksalscombo“<ref>Rathaus Umschau. Presse- und Informationsamt der Landeshauptstadt München, 19. November 2015, abgerufen am 14. Mai 2023.</ref>
  • 2022: Förderstipendium für Schriftstellerinnen und Schriftsteller des Freistaates Bayern<ref>Pressemitteilung. Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, 29. September 2022, abgerufen am 14. Mai 2023.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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