Kemeritz
Kemeritz Markt Thurnau
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(60)&title=Kemeritz 50° 3′ N, 11° 25′ O
{{#coordinates:50,051711|11,4214|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Kemeritz | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 354 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 60 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 95349 | |||||
| Vorwahl: | 09228 | |||||
Kemeritz (oberfränkisch: Kemmeds<ref>E. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 200.</ref>) ist ein Gemeindeteil des Marktes Thurnau im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Kemeritz liegt in der Gemarkung Hutschdorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 13. Dezember 2024.</ref>
Geographie
Das Dorf liegt am linken Ufer des Friesenbachs und ist weitgehend von Acker- und Grünland umgeben. Das Gelände steigt zu allen Seiten außer im Osten an. Im Nordosten heißt die Flur Leite. Die Kreisstraße KU 5 führt nach Partenfeld (1,2 km nordöstlich) bzw. nach Hutschdorf (0,9 km südwestlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zu einer Gemeindeverbindungsstraße (0,3 km westlich), die südlich nach Hutschdorf zur KU 5 verläuft bzw. nördlich nach Windischenhaig.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 19. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1137 als „Chemerice“ erstmals urkundlich erwähnt. Dem Ortsnamen liegt Kamerica (slaw. n. pl. für Kammern oder im übertragenen Sinne Kammergut) zugrunde. Der Ort hat den Charakter einer herrschaftlichen Plansiedelung des 10./11. Jahrhunderts. Es ist von einer (Zwangs-)Ansiedlung von Wenden auszugehen.<ref>E. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 74.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Kemeritz aus 11 Anwesen. Das Hochgericht übte das bayreuthische Stadtvogteiamt Kulmbach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Kastenamt Kulmbach. Grundherren waren das Kastenamt Kulmbach (1 Hof, 1 Halbhof, 1 Söldengut, 1 Söldengütlein, 1 Tropfgütlein, 1 Tropfhaus), das Kanzleilehen (1 Halbgütlein, 1 Söldengut, 1 Söldengütlein), der bambergische Langheimer Amtshof (1 Hof) und das Rittergut Schmeilsdorf (1 Tropfgütlein).<ref name="B607">R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 607f.</ref>
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Kulmbach. Mit dem Gemeindeedikt wurde Kemeritz 1811 dem Steuerdistrikt Hutschdorf und 1812 der Ruralgemeinde Hutschdorf zugewiesen.<ref name="B755">R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 755f.</ref> Am 1. Januar 1972 wurde Kemeritz im Zuge der Gebietsreform in Bayern in den Markt Thurnau eingegliedert.<ref>Thurnau > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 13. Dezember 2024.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Kemeritz ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Johannes der Täufer (Hutschdorf) gepfarrt.<ref name="B607"/><ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665543 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Johann Kaspar Bundschuh: Cemmeritz. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 530 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Kemmeritz. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 77 (Digitalisat).
- Vorlage:Guttenberg Land- und Stadtkreis Kulmbach
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Thomas Münch: Der Markt Thurnau mit seinen Ortsteilen. Geiger, Horb am Neckar 1993, ISBN 3-89264-785-2
Weblinks
- Gemeindeteile > Kemeritz. In: thurnau.de. Abgerufen am 19. August 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Kemeritz in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Kemeritz im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Alladorf | Bauloch | Berndorf | Buchloch | Eckersdorf | Fahrenbühl | Fallmeisterei | Felkendorf | Forstleithen | Friesen | Hammerhaus (bei Hutschdorf) | Hammerhaus (bei Lanzenreuth) | Hohezorn | Hörlinreuth | Hutschdorf | Hutweide | Katzenlohe | Kemeritz | Kleetzhöfe | Kröglitzen | Lanzenreuth | Leesau | Limmersdorf | Lochau | Meißnersleithen | Menchau | Neidsmühle | Neuwirthshaus | Oberschorrmühle | Oberwolfsknock | Partenfeld | Poppenleithen | Putzenstein | Quartier | Reuthof | Rottlersreuth | Ruh | Schlottermühle | Tannfeld | Thurnau | Todtenhaus | Trumsdorf | Unterschorrmühle | Wiesenmühle
Wüstungen: Buchhaus | Leimenhaus | Mühlberg | Unterwolfsknock | Weiherhaus