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Schlottermühle (Thurnau)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Schlottermühle
Markt Thurnau
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2)&title=Schlotterm%C3%BChle 50° 3′ N, 11° 27′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2) 50° 3′ 15″ N, 11° 26′ 49″ O
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Höhe: 302 m ü. NHN
Einwohner: (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/>
Postleitzahl: 95349
Vorwahl: 09228
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Schlottermühle (oberfränkisch: Schluhde-miel<ref>E. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 201. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „schlūdemīl“.</ref>) ist ein Gemeindeteil des Marktes Thurnau im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Schlottermühle liegt in der Gemarkung Hutschdorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 13. Dezember 2024.</ref>

Geographie

Die Einöde liegt am Friesenbach, der direkt nordöstlich als linker Zufluss in den Roten Main mündet. Die Kreisstraße KU 5 führt am Hammerhaus vorbei nach Lanzenreuth (0,6 km nördlich) bzw. nach Partenfeld (0,4 km westlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 19. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

Der Ort wurde 1641 als „Schlottermühl“ erstmals urkundlich erwähnt. Das Bestimmungswort ist slotern (mhd. für schlottern, klappern, schwatzen).<ref>E. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 148.</ref>

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Schlottermühle aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das bayreuthische Stadtvogteiamt Kulmbach aus. Die Grundherrschaft über die Mahlmühle hatte das Kastenamt Kulmbach.<ref name="B637">R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 637.</ref>

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Kulmbach. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Bayreuth erhielt die Schlottermühle bei der Vergabe der Hausnummern die Nr. 1 des Ortes Partenfeld.<ref>Schlottermühle im BayernAtlas (Bayerische Uraufnahme)</ref> Mit dem Gemeindeedikt wurde Schlottermühle 1811 dem Steuerdistrikt Hutschdorf und 1812 der Ruralgemeinde Hutschdorf zugewiesen.<ref name="B755">R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 755f.</ref> Am 1. Januar 1972 wurde Schlottermühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern in den Markt Thurnau eingegliedert.<ref>Thurnau > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 13. Dezember 2024.</ref>

Baudenkmal

  • Haus Nr. 1: Ehemalige Mühle

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Einwohnerentwicklung

Jahr 001809 001818 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987
Einwohner <templatestyles src="FN/styles.css" /> * <templatestyles src="FN/styles.css" /> * 11 11 13 6 9 4 5 5 2
Häuser<ref>Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.</ref> <templatestyles src="FN/styles.css" /> * 1 1 1 1 2 1
Quelle <ref>R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 726.</ref> <ref name="B755"/> <ref>Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 900, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> <ref>Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1074, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1022 (Digitalisat).</ref> <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1069 (Digitalisat).</ref> <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1104 (Digitalisat).

</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 949 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 698 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 162 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 316 (Digitalisat).</ref>

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* 
Ort wird zu Partenfeld gerechnet.

Religion

Schlottermühle ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Johannes der Täufer (Hutschdorf) gepfarrt.<ref name="B637"/><ref name="OV 1961"/>

Literatur

Weblinks

Fußnoten

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