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Karlsthal (Lindlar)

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Karlsthal
Gemeinde Lindlar
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Karlsthal 51° 3′ N, 7° 27′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 2′ 51″ N, 7° 27′ 29″ O
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Höhe: 222 m ü. NN
Postleitzahl: 51789
Vorwahl: 02266
Lage von Karlsthal in Lindlar

Karlsthal ist ein Ort in der Gemeinde Lindlar, Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Lage und Beschreibung

Der Industriestandort liegt im Nordosten der Gemeinde Lindlar im Tal der Leppe. In der Nachbarschaft liegen die Orte Oberleppe, Dassiefen, Eibacherhammer, der zu Gummersbach gehörende Ort Thal<ref>Topografisches Informations Management TIM-online, bereitgestellt von der Bezirksregierung Köln</ref> und der zu Marienheide gehörende Ort Gimborn.

Geschichte

In der Preußischen Uraufnahme von 1840 werden an der Stelle von Karlsthal zwei Mühlensymbole gezeigt. Eine Fabrik wird am Standort ebenfalls vermerkt. Ab der topografischen Karte von 1894 bis 1896 lautet die Ortsbezeichnung Fabrik Karlsthal. Bis 1990 zeigen die Karten in Karlsthal ein Mühlensymbol und einen Mühlenteich.<ref>Historika25, Landesvermessungsamt NRW, Blatt 4910, Lindlar</ref>

Vor 1918 war die Fabrik eine Produktionsstätte für Kunstwolle. Danach war die Fabrik Drahtzieherei und Produktionsstätte für Spiralfedern. Die Wasserkraft der Leppe nutzte man durch den Einsatz einer Turbine.<ref>Herbert Nicke: Bergische Mühlen. Martina Galunder-Verlag, Wiehl 1998, ISBN 3-931251-36-5, S. 299, Nr. 20 Federnfabrik Gebr. Ahle</ref>

Durch den Ort verliefen von 1897 bis 1950 die Bahngleise der Leppetalbahn. Die Fabrik verfügte über ein Ladegleis.<ref> Gerd Wolff: Deutsche Klein- und Privatbahnen. Band 4: Nordrhein-Westfalen. Südlicher Teil. EK-Verlag, Freiburg 1997, ISBN 3-88255-660-9.</ref>

Einzelnachweise

<references/>

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