Zum Inhalt springen

Wasting-Syndrom

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 19. Juni 2019 um 07:44 Uhr durch imported>Gib Senf dazu! (tk kl).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Klassifikation nach ICD-10
B22 Sonstige näher bezeichnete Krankheiten infolge HIV-Krankheit
{{{02-BEZEICHNUNG}}}
{{{03-BEZEICHNUNG}}}
{{{04-BEZEICHNUNG}}}
{{{05-BEZEICHNUNG}}}
{{{06-BEZEICHNUNG}}}
{{{07-BEZEICHNUNG}}}
{{{08-BEZEICHNUNG}}}
{{{09-BEZEICHNUNG}}}
{{{10-BEZEICHNUNG}}}
{{{11-BEZEICHNUNG}}}
{{{12-BEZEICHNUNG}}}
{{{13-BEZEICHNUNG}}}
{{{14-BEZEICHNUNG}}}
{{{15-BEZEICHNUNG}}}
{{{16-BEZEICHNUNG}}}
{{{17-BEZEICHNUNG}}}
{{{18-BEZEICHNUNG}}}
{{{19-BEZEICHNUNG}}}
{{{20-BEZEICHNUNG}}}
{{{21-BEZEICHNUNG}}}
ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Unter dem klassischen Wasting-Syndrom versteht man eine ungewollte Gewichtsabnahme von mindestens 10 % des ursprünglichen Körpergewichts, die mit persistierenden Diarrhoen und/oder Fieber auftritt und nicht durch eine Infektion bedingt wird. Das Wasting-Syndrom zählt zum so genannten AIDS (Acquired immunodeficiency syndrome).

In den meisten Fällen muss eine Diagnose des Wasting-Syndroms bei genauerer Untersuchung revidiert werden, da sich doch ein spezifischer Erreger, der die Symptome bedingt, finden lässt.

Ätiologie

Beim echten Wasting-Syndrom, bei dem eine Kachexie (wenn tumorinduziert, dann Tumorkachexie) und ein Gewichtsverlust durch sogenannte opportunistische Infektionen ausgeschlossen ist, finden sich als Ursachen meist Malabsorption, Mangelernährung und Hypogonadismus.<ref name="DOI10.7326/0003-4819-129-1-199807010-00005">Steven Grinspoon et al.: Effects of Androgen Administration in Men with the AIDS Wasting Syndrome. In: Annals of Internal Medicine. Band 129, Nr. 1, 1. Juli 1998, S. 18–26, doi:10.7326/0003-4819-129-1-199807010-00005.</ref>

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein