Kleinsitzendorf
| Kleinsitzendorf (Weiler) Ortschaft Katastralgemeinde Kleinsitzendorf | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Mistelbach (MI), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Mistelbach | |||||
| Pol. Gemeinde | Niederleis | |||||
| Koordinaten | 48° 31′ 41″ N, 16° 24′ 29″ O
{{#coordinates:48,528055555556|16,408055555556|primary
|
dim=1000 | globe= | name=Kleinsitzendorf | region=AT-3 | type=city
}}
|
| Höhe | 240 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 05089 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 15024 | |||||
| Bild Kapelle mit Glockenstuhl an der Mistelbacher Straße | ||||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Kleinsitzendorf ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Niederleis im Bezirk Mistelbach im niederösterreichischen Weinviertel mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>
Geografie
Der südlich des Sitzenberges (283 m ü. A.) am Taschlbach gelegene Weiler besteht nur aus wenigen Häusern und stellt auch die kleinste Katastralgemeinde der Gemeinde dar. Die denkmalgeschützte Kapelle am Ortseingang verfügt über einen Glockenturm; durch Neutrassierungen der Mistelbacher Straße (B40) musste sie bereits zweimal ihren Standort wechseln. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR
Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1380 zurück. Damals ist von „siczendorf“ (Dorf des Sizzo) die Rede.
Die Bewohner waren Landbauern, die sich mit Wein- und Feldbau befassten, wobei sie besonders Korn und Hafer anbauten, schrieb der Historiker Schweickhardt im 19. Jahrhundert über den Ort. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit fünf Häusern genannt, das nach Niederleis eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Ernstbrunn besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Kleinsitzendorf eine Landesproduktehändlerin und ein Müller ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 314</ref>
Im Ort betrieben die Sinzendorfer eine herrschaftliche Mahlmühle, die nach dem Zweiten Weltkrieg abgetragen wurde.
Literatur
- Vorlage:Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich
- Vorlage:Austria Topographie Administrativkarte Niederösterreich
- Vorlage:StatistikAustria Ortsverzeichnis
Einzelnachweise
<references />