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Leiningen (Greiz)

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Leiningen
Stadt Greiz
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(70)&title=Leiningen 50° 36′ N, 12° 6′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(70) 50° 35′ 55″ N, 12° 5′ 54″ O
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Höhe: 386 m
Einwohner: 70 (31. Dez. 2012)<ref>Bewertung Erschließungsqualität Stadt Gera. (PDF: 2,2 MB) S. Anlage 6.2 (6/12), archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. September 2022; abgerufen am 29. September 2022.</ref>
Eingemeindung: 22. Januar 1994
Eingemeindet nach: Hohndorf
Postleitzahl: 07937
Vorwahl: 036621
Datei:Gliederung der Stadt Greiz.svg
Karte
Lage von Leiningen in der Stadt Greiz
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Leiningen ist eine Streusiedlung des Ortsteils Cossengrün/Hohndorf/Schönbach der Stadt Greiz im Landkreis Greiz in Thüringen. Bis zum 31. Dezember 2012 gehörte er zur Gemeinde Vogtländisches Oberland. Die Siedlungen Gablau und Leiningen teilen sich eine Gemarkung von 3,59 km².<ref name="Gindex">Gemarkung Gablau-Leiningen, Stadt Greiz. In: GEOindex. Abgerufen im Januar 2026.</ref>

Geographische Lage

Zu den Orten der Umgebung von Elsterberg zählen neben anderen Ortslagen auch Leiningen, Hohndorf, Gablau und Wellsdorf. Leiningen ist über die Landesstraße 2342 und eine Ortsverbindungsstraße zu erreichen. Die Gemarkung des Weilers liegt im Thüringer Schiefergebirge im Vogtländischen Oberland. Gegen Nordwesten grenzt der Pöllwitzer Wald an.

Geschichte

1529 war die urkundliche Ersterwähnung des Weilers.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 161</ref> Leiningen hatte im Jahr 1864 29 Häuser, in denen 138 Menschen wohnten.<ref>Klaus Müller: Die Volkszählung im Vogtländischen Oberland 1864, in: Zeitschrift für Mitteldeutsche Familiengeschichte 54 (2013), H. 4, S. 240f.</ref> Der Kriminalfall der Mörderin Marie Rosine Strauß aus Leiningen schrieb Rechtsgeschichte, weil diese am 21. Oktober 1864 als letzte Person in Deutschland öffentlich hingerichtet wurde. Sie war beim Kriminalgericht Greiz des Mordes an Christine Karoline Feustel angeklagt worden, der sich am 17. Dezember 1861 ereignete.<ref>Wolfgang Krüger: Marie Rosine Strauß - Die letzte öffentliche Hinrichtung in Deutschland. Reuss ältere Linie 1861-1864. In: Frank Esche, Wolfgang Krüger (Hrsg.): Thüringische Mörderinnen. Frauenschicksale zwischen Liebe und Schafott 1859 bis 1938. 1. Auflage. Kirchschlager, Arnstadt 2009, ISBN 978-3-934277-28-1, S. 45–64;45.</ref>

Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Gablau eingegliedert. Leiningen selbst kam 1994 zu Hohndorf, welches sich 1999 mit einigen anderen Orten zur Gemeinde Vogtländisches Oberland zusammenschloss. Am 31. Dezember 2012 wurde diese aufgeteilt, wodurch Leiningen zu Greiz kam.

Der Weiler war und ist landwirtschaftlich und touristisch geprägt.

Literatur

  • Klaus Müller: Beiträge zur Ortsgeschichte – Leiningen bei Elsterberg im Vogtland. In: Jahrbuch des Museums Reichenfels-Hohenleuben 54 (2009), S. 117–128
  • Gottfried Thumser: Dobia, Büna, Leiningen. Eine Auswahl von Dokumenten zur Geschichte. Zeulenroda 2011, 387 Seiten

Weblinks

Commons: Leiningen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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