Dölau (Greiz)
Dölau Stadt Greiz
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(440)&title=D%C3%B6lau 50° 38′ N, 12° 11′ O
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| Höhe: | 293 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 1,45 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Dölau, Stadt Greiz. In: GEOindex. Abgerufen im Januar 2026.</ref> | |||||
| Einwohner: | 440 (31. Dez. 2012)<ref>Bewertung Erschließungsqualität Stadt Gera. (PDF: 2,2 MB) S. Anlage 6.2 (6/12), archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. September 2022; abgerufen am 29. September 2022.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 303 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Oktober 1922 | |||||
| Postleitzahl: | 07973 | |||||
| Vorwahl: | 03661 | |||||
Lage von Dölau in der Stadt Greiz
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Dölau ist eine Ortslage des Ortsteils Sachswitz/Dölau/Rothenthal der Stadt Greiz im Landkreis Greiz in Thüringen.
Geographische Lage
Dölau liegt an der Bundesstraße 92 südlich der Stadt Greiz im Tal der Weißen Elster im Thüringer Schiefergebirge. Das Siedlungsgebiet selbst befindet sich östlich der Weißen Elster, der südliche Teil zieht sich entlang des Kleingeraer Wegs in Richtung des sächsischen Orts Kleingera.
Eine Besonderheit besteht in der Straße Zwischen den Sandgruben, welche genau auf der Grenze zu Sachsen liegt. Dort gehören die Grundstücke der nordwestlichen Seite zu Dölau, die der südöstlichen zu Kleingera.
Zur Gemarkung Dölau gehören außerdem einige Grundstücke des Greizer Ortsteils Eichleite.
Geschichte
Die Burg Dölau wurde wahrscheinlich im 12. Jahrhundert von den Lobdeburgern, den Besitzern der Herrschaft Elsterberg angelegt. Heutige Ruinen der Burg liegen auf einem Felsen über dem rechten Ufer der Weißen Elster. 1288 wurde ein Ritter von dolen (Dölau) im Gefolge der Vögte von Weida zum ersten Mal genannt. Die Burg befand sich zu dieser Zeit im Besitz der Reußen von Plauen zu Greiz. Am 12. Juni 1359 wurde der Ort Dölau erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 58</ref> Mehrmals war Dölau Residenz eigener Herrschaften Reuß-Dölau. Am 9. April 1621 legte Heinrich IV. Reuß von Plauen älterer Linie, Haus Dölau, in seiner Residenz Dölau ein Münzwerk an und prägte eigene Münzen.<ref>Heimatbote, 1986, Heft 4, S. 74</ref> Später, im Fürstentum Reuß älterer Linie, war Dölau Hauptort des Amtes Dölau, zu dem u. a. Zeulenroda gehörte.<ref>J.G.Cannabich: Neueste Länder- und Völkerkunde – ein geographisches Lesebuch für alle Stände (Das Fürstenthum Reuß-Plauen ältere Linie und jüngere Linie), Weimar 1827</ref> Dölau hat seit dem 8. September 1875, der Eröffnung des zweiten Teils der Elstertalbahn, eine Bahnstation an der Bahnstrecke Gera–Weischlitz. Zuerst als Dölau (Elster) bezeichnet, wurde die Station Ende 1916 in Dölau (Reuß) umbenannt und erhielt nach der Eingemeindung 1922 den noch gültigen Namen Greiz-Dölau. Am 16. Mai 1894 erhielt Dölau eine Postagentur.<ref>Thür. Staatsarchiv Greiz, Landesregierung Acten n. Rep A Cap. XVII, Nr. 64</ref>
Am 1. April 1922 wurden die Nachbarorte Rothenthal und Sachswitz eingemeindet. Schon am 1. Oktober desselben Jahres kam die neue Gemeinde zur Stadt Greiz.
Persönlichkeiten
- Alfred Eckart (1901–1940), Politiker (NSDAP) und SA-Führer
Literatur
- Ulf Meyer: Familienbuch Caselwitz mit Moschwitz, Obergrochlitz, Untergrochlitz, Dölau und Rothenthal (Landkreis Greiz), Thüringen 1617 bis 1800. Leipzig: AMF 2012 (= Mitteldeutsche Ortsfamilienbücher der AMF 71)
- Ulf Meyer: Familienbuch Caselwitz II mit Moschwitz, Obergrochlitz, Untergrochlitz, Dölau und Rothenthal (Landkreis Greiz), Thüringen 1800 bis 1945. Leipzig: AMF 2016 (= Mitteldeutsche Ortsfamilienbücher der AMF 95)
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Ortsteile von Greiz: Cossengrün/Hohndorf/Schönbach | Gommla | Kurtschau | Moschwitz | Neumühle/Elster | Obergrochlitz/Caselwitz | Raasdorf | Reinsdorf | Sachswitz/Dölau/Rothenthal | Untergrochlitz
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