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Kenneth Gould

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Kenneth Gould Vorlage:SportPicto
Daten
Geburtsname Kenneth Gould
Geburtstag 11. Mai 1967
Geburtsort Chicago
Nationalität Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
Kampfname(n) Candy Man
Gewichtsklasse Weltergewicht
Stil Rechtsausleger
Größe 1,67 m
Kampfstatistik als Profiboxer
Kämpfe 28
Siege 26
K.-o.-Siege 15
Niederlagen 2
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Panamerikaspiele 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Juniorenweltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Bronze 1988 Seoul Weltergewicht
 IBA-Weltmeisterschaften
Gold 1986 Reno Weltergewicht
 Panamerikanische Spiele
Silber 1987 Indianapolis Weltergewicht
Juniorenweltmeisterschaften
Bronze 1985 Bukarest Weltergewicht

Kenneth „Kenny“ Gould (* 11. Mai 1967 in Chicago) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Boxer. Er wurde im Januar 1993 Weltmeister der International Boxing Organization (IBO) im Weltergewicht.

Seine größten Amateurerfolge waren im Weltergewicht der Gewinn der Goldmedaille bei der Weltmeisterschaft 1986 in Reno (Nevada) und der Gewinn einer Bronzemedaille bei den Olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul.

Amateurkarriere

Er gewann 1985, 1986 und 1987 jeweils die US-Meisterschaften<ref>US National Championships</ref> und 1986 auch die Weltmeisterschaft in Reno, nachdem er sich jeweils gegen Kunihiro Miura, Laurent Boudouani, Tibor Molnár und Candelario Duvergel durchgesetzt hatte.<ref>World Championships 1986</ref>

1987 wurde er nach Finalniederlagen gegen Juan Carlos Lemus jeweils Zweiter bei der Nordamerikameisterschaft in Toronto<ref>North American Championships 1987</ref> und den Panamerikanischen Spielen in Indianapolis.<ref>Panamerican Games 1987</ref>

1988 gewann er die nationale Olympiaqualifikation in Concord<ref>US National Olympic Trials 1988</ref> und die Olympic Box-offs in Las Vegas.<ref>US Olympic Box-offs 1988</ref> Er konnte daraufhin an den Olympischen Spielen 1988 in Seoul teilnehmen und siegte gegen Joseph Marwa, Alfred Ankamah, Maselino Masoe und Joni Nyman, ehe er im Halbfinale mit einer Bronzemedaille gegen Laurent Boudouani ausschied.<ref>Olympic Games 1988</ref>

Profikarriere

Gould boxte als Profi von Dezember 1988 bis November 1993 und bestritt 28 Kämpfe mit 26 Siegen. Seinen größten Erfolg und einzigen Titelgewinn erzielte er am 8. Januar 1993 in Chicago, als er mit einem TKO-Sieg gegen Derrick McGuire den IBO-Weltmeistertitel im Weltergewicht gewann, den er jedoch nie verteidigte.<ref>Kenny Gould vs. Derrick McGuire</ref>

Seinen letzten Kampf gewann er am 16. November 1993 nach Punkten gegen den späteren WBC-WM-Herausforderer David Gonzalez. Im Anschluss beendete er seine Karriere aufgrund einer Schulterverletzung.<ref>Ringside Report Looks Back at Boxer Kenny Gould</ref>

Sonstiges

Gould wurde in Chicago geboren, wuchs jedoch ab 1974 mit seinen Eltern und zwei jüngeren Schwestern in Rockford auf, wo er im Alter von sieben Jahren mit dem Boxsport begann. Er ist Absolvent der Auburn High School in Rockford und arbeitete nach seiner Wettkampfkarriere als Wirtschaftsprüfer in Rockford.<ref>Kenny Gould, Pat 'The Cat' Coleman together again in boxing hall of fame</ref>

2017 fand er Aufnahme in die Illinois Boxing Hall of Fame.<ref>East, Auburn grads going into Illinois Boxing Hall of Fame</ref><ref>Happy bronze medal anniversary Kenny Gould</ref>

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1974: Emilio Correa | 1978: Waleri Ratschkow | 1982: Mark Breland | 1986: Kenneth Gould | 1989: Francisc Vaștag | 1991: Juan Hernández | 1993: Juan Hernández | 1995: Juan Hernández | 1997: Oleg Saitow | 1999: Juan Hernández | 2001: Lorenzo Aragón | 2003: Lorenzo Aragón | 2005: Erislandy Lara | 2007: Demetrius Andrade | 2009: Jack Culcay-Keth | 2011: Taras Schelestjuk | 2013: Danijar Jeleussinow | 2015: Mohammed Rabii | 2017: Shaxram Gʻiyosov | 2019: Andrei Samkowoi | 2021: Sewon Okazawa | 2023: Asadxoʻja Moʻydinxoʻjayev | 2025: Asadxoʻja Moʻydinxoʻjayev Vorlage:Klappleiste/Ende

Weblinks

Einzelnachweise

<references />