Auratsberg
| Auratsberg (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Auratsberg | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Melk (ME), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Melk | |||||
| Pol. Gemeinde | Marbach an der Donau | |||||
| Koordinaten | 48° 13′ 9″ N, 15° 8′ 7″ O
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dim=1000 | globe= | name=Auratsberg | region=AT-3 | type=city
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| Höhe | 340 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 04724 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 14203 | |||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Auratsberg ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Marbach an der Donau im Bezirk Melk in Niederösterreich. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1970 war Auratsberg eine eigenständige Gemeinde.<ref name="fusion" />
Geografie
Das Dorf liegt am linken Ufer hoch über der Donau und ist von der Landesstraße L83 über Nebenstraßen erreichbar. Zur Katastralgemeinde zählen auch die Rotten Steinbach und Zinn sowie die Winklermühle und auch die weiter westlich liegende Ortschaft Kracking.
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 28 Häusern genannt, das nach Gottsdorf eingepfarrt war und die Kinder in Marbach an der Donau eingeschult wurden. Die Herrschaft Persenbeug besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Weinzierl und Persenbeug.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref> Ende des 19. Jahrhunderts soll bei Auratsberg Graphit abgebaut worden sein,<ref>Herwig Holzer: Die Flinzgraphitvorkommen im außeralpinen Grundgebirge Ober- und Niederösterreichs. In: Verhandlungen der Geologischen Bundesanstalt. 1964 (Vorlage:ZOBODAT).</ref> wobei die wesentlich bedeutsameren Lagerstätten jedoch bei Steinbach erschlossen wurden.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Auratsberg ein Drechsler, ein Gastwirt, eine Mühle und drei Sägewerke ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938, S. 200 (PDF).</ref>
Mit 1. Jänner 1971 wurden im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung die bis dahin selbständigen Gemeinden Auratsberg und Krumnußbaum an der Donauuferbahn nach Marbach an der Donau eingemeindet.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>
Literatur
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Marbach an der Donau