Seebs
| Seebs (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Seebs | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Waidhofen an der Thaya (WT), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Waidhofen an der Thaya | |||||
| Pol. Gemeinde | Ludweis-Aigen | |||||
| Koordinaten | 48° 46′ 5″ N, 15° 28′ 21″ O
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dim=1000 | globe= | name=Seebs | region=AT-3 | type=city
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|
| Höhe | 505 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 06449 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 21048 | |||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Seebs ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde in der Marktgemeinde Ludweis-Aigen im niederösterreichischen Waldviertel. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft QUELLE">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>).
Geografie
Das westlich von Ludweis gelegene Dorf wird von der Landesstraße L60 durchquert. Etwas östlich passiert der Seebsbach den Ort und nimmt zugleich den Edelbach auf. Zur Ortschaft zählt auch das Sägewerk Reibergermühle ganz im Südwesten. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR
Geschichte
Der Name Seebs ist slawischen Ursprungs und bezeichnet einen Holzschlag, wie der Monumenta Boica zu entnehmen ist. Eine andere Deutung bezieht sich auf den slawischen Vornamen „Sebek“, was eine Koseform von Sebastian darstellt. Weiters trug das Dorf auch die Bezeichnung „Gut St. Lorenz“, da es den Kanonissinnen von St. Lorenz in Wien gehörte.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 27 Häusern genannt, das nach Blumau eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Das Gut Seebs zu Drosendorf besaß die Ortsobrigkeit, die Herrschaft Großsiegharts übte die Landgerichtsbarkeit aus und die Herrschaft Drosendorf besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Gut Seebs und Drösiedl.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref> Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Seebs ein Dachdecker, ein Viktualienhändler und mehrere Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 450</ref> Im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung trat die damalige Ortsgemeinde Blumau an der Wild, der auch Seebs angehörte, per 1. Jänner 1971 der Marktgemeinde Ludweis bei.<ref>Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>
Siedlungsentwicklung
Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Seebs insgesamt 41 Bauflächen mit 25.839 m² und 52 Gärten auf 28.175 m², 1989/1990 gab es 40 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 68 angewachsen und 2009/2010 bestanden 52 Gebäude auf 120 Bauflächen.<ref name="bev">BEV: Regionalinformation 31.12.2018 auf bev.gv.at (online)</ref>
Bodennutzung
Die Katastralgemeinde ist landwirtschaftlich geprägt. 245 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 56 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 244 Hektar Landwirtschaft betrieben und 56 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 241 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 56 Hektar betrieben.<ref name="bev"></ref> Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Seebs beträgt 39,8 (Stand 2010).
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Ludweis-Aigen Vorlage:Hinweisbaustein