Zum Inhalt springen

Sitzenthal

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. April 2026 um 19:09 Uhr durch imported>Tärkein kampa (Sehenswürdigkeiten).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Sitzenthal (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Sitzenthal
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Melk (ME), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Melk
Pol. Gemeinde Loosdorf
Koordinaten 48° 12′ 36″ N, 15° 25′ 1″ OKoordinaten: 48° 12′ 36″ N, 15° 25′ 1″ O
 {{#coordinates:48,21|15,416944444444|primary
dim=1000 globe= name=Sitzenthal region=AT-3 type=city
  }}f1
Höhe 250 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04688
Katastralgemeindenummer 14164
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Sitzenthal ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Loosdorf im Bezirk Melk in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>

Geografie

Das Dorf liegt nordöstlich von Loosdorf, entwässert in die Pielach und ist von der Landesstraße L106 über eine Nebenstraße erreichbar. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Geschichte

Im 12. Jahrhundert werden hier Gefolgsleute der Grafen von Schala und im 13. Jahrhundert Gefolgsleute der Grafen von Plain vermutet. Die erste Nennung des Ortes ist für 1287 nachzuweisen, als der Meierhof dem Stift Melk geschenkt wurde.

1291 kamen der Meierhof und die Burg an Otto von Zelking, die das Lehen an die Waser vergaben. Im 14. Jahrhundert hatten die Hager und später die Flemings die Burg inne, die vermutlich ebenfalls Lehensmänner der Zelkinger waren. Die Besitzverhältnisse wechselten oftmals, Besitzer waren Ludwig von Starhemberg, Graf Anton Ledóchowski, die Grafen N. Seilern, Franz von Falkenhayn und Helge Freiherr von Hammerstein-Equord. Die Hammerstein-Equords waren auch Förderer der „Kinderbewahranstalt“ Caritas für Sitzenthaler Mädchen.

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit drölf Häusern genannt, das nach Loosdorf eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Sitzenthal besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus nd hatte die Grundherrschaft inne. Die Konskription wurde von der Herrschaft Schallaburg besorgt.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Sitzenthal zwei Rohproduktehändler und einige Landwirte mit Ab-Hof-Verkauf ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 455</ref>

Jenische Sprache

Im Ort ist die Jenische Sprache, eine Varietät der deutschen Sprache, weit verbreitet. Möglicherweise wurden hier unter Maria Theresia entlassene Häftlinge angesiedelt, die durch Arbeit im Meierhof resozialisiert werden sollten, von denen viele zu den „fahrenden“ Bevölkerungsgruppen zählten und hier ortsfest wurden.

Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Loosdorf Vorlage:Hinweisbaustein