Sitzenthal
| Sitzenthal (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Sitzenthal | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Melk (ME), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Melk | |||||
| Pol. Gemeinde | Loosdorf | |||||
| Koordinaten | 48° 12′ 36″ N, 15° 25′ 1″ O
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dim=1000 | globe= | name=Sitzenthal | region=AT-3 | type=city
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|
| Höhe | 250 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 04688 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 14164 | |||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Sitzenthal ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Loosdorf im Bezirk Melk in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>
Geografie
Das Dorf liegt nordöstlich von Loosdorf, entwässert in die Pielach und ist von der Landesstraße L106 über eine Nebenstraße erreichbar. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR
Geschichte
Im 12. Jahrhundert werden hier Gefolgsleute der Grafen von Schala und im 13. Jahrhundert Gefolgsleute der Grafen von Plain vermutet. Die erste Nennung des Ortes ist für 1287 nachzuweisen, als der Meierhof dem Stift Melk geschenkt wurde.
1291 kamen der Meierhof und die Burg an Otto von Zelking, die das Lehen an die Waser vergaben. Im 14. Jahrhundert hatten die Hager und später die Flemings die Burg inne, die vermutlich ebenfalls Lehensmänner der Zelkinger waren. Die Besitzverhältnisse wechselten oftmals, Besitzer waren Ludwig von Starhemberg, Graf Anton Ledóchowski, die Grafen N. Seilern, Franz von Falkenhayn und Helge Freiherr von Hammerstein-Equord. Die Hammerstein-Equords waren auch Förderer der „Kinderbewahranstalt“ Caritas für Sitzenthaler Mädchen.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit drölf Häusern genannt, das nach Loosdorf eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Sitzenthal besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus nd hatte die Grundherrschaft inne. Die Konskription wurde von der Herrschaft Schallaburg besorgt.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Sitzenthal zwei Rohproduktehändler und einige Landwirte mit Ab-Hof-Verkauf ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 455</ref>
Jenische Sprache
Im Ort ist die Jenische Sprache, eine Varietät der deutschen Sprache, weit verbreitet. Möglicherweise wurden hier unter Maria Theresia entlassene Häftlinge angesiedelt, die durch Arbeit im Meierhof resozialisiert werden sollten, von denen viele zu den „fahrenden“ Bevölkerungsgruppen zählten und hier ortsfest wurden.
Sehenswürdigkeiten
- Schloss Sitzenthal, eine vielfach umgebaute, unmittelbar an der Pielach gelegene Anlage
Persönlichkeiten
- Helge Freiherr von Hammerstein-Equord, Gründer eines Vorschussvereins und eines Kreditinstitutes
- Hans August Freiherr von Hammerstein-Equord, Justizminister, Schriftsteller und Präsident des Österreichischen P.E.N.-Clubs
Literatur
- Vorlage:Austria Topographie Administrativkarte Niederösterreich
- Vorlage:StatistikAustria Ortsverzeichnis
Weblinks
- Sitzenthal in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich)
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Loosdorf Vorlage:Hinweisbaustein