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Weitenegg

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Weitenegg (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Weitenegg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Melk (ME), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Melk
Pol. Gemeinde Leiben
Koordinaten 48° 13′ 48″ N, 15° 17′ 49″ OKoordinaten: 48° 13′ 48″ N, 15° 17′ 49″ O
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Höhe 212 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04984
Katastralgemeindenummer 14170
Bild
Ortszentrum von Weitenegg mit der Burgruine im Hintergrund
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Weitenegg ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der niederösterreichischen Marktgemeinde Leiben im Bezirk Melk. Das Dorf liegt am linken Ufer der Donau an der Mündung des Weitenbaches. In Weitenegg beginnt auch die Weitental Straße, die bis nach Pöggstall führt.

Ursprünglich war Weitenegg eine eigenständige Gemeinde und wurde 1972 zwangsweise in die Gemeinde Leiben eingemeindet.<ref>Gemeinde Leiben: Gemeindezusammenlegung 1970-1971; abgerufen am 24. Nov. 2019</ref><ref>Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Geschichte

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Marktgemeinde Weitenegg ein Bäcker, eine Farbenfabrik, ein Fleischer, ein Gärtner, ein Gastwirt, ein Gemischtwarenhändler, eine Milchgenossenschaft, ein Sägewerk und eine Schneiderin ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 497</ref>

Siedlungsentwicklung

Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Weitenegg insgesamt 56 Bauflächen mit 15.685 m² und 28 Gärten auf 16.137 m², 1989/1990 gab es 56 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 102 angewachsen und 2009/2010 bestanden 57 Gebäude auf 101 Bauflächen.<ref name="bev">BEV: Regionalinformation 31.12.2018 auf bev.gv.at (online)</ref>

Bauwerke

Die Burgruine Weitenegg, eine auf einem schmalen in Ost-West-Richtung verlaufenden, hohen Bergrücken stehende Ruine, stammt in ihren ältesten Bauteilen aus dem 12. Jahrhundert und wurde im 17. Jahrhundert erweitert. Der östliche Bergfried wurde 1870 fast zur Gänze abgetragen und als Baumaterial der darunter liegenden Ultramarinfabrik verwendet.

Unterhalb der Burgruine befindet sich die Ultramarinfabrik Weitenegg, die im zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts errichtet wurde und ihre Erzeugnisse bis in den Fernen Osten exportierte.

Bodennutzung

Die Katastralgemeinde ist land- und forstwirtschaftlich geprägt. 51 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 58 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 62 Hektar Landwirtschaft betrieben und 35 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 56 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 35 Hektar betrieben.<ref name="bev"></ref> Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Weitenegg beträgt 34,3 (Stand 2010).

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Weitenegg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Leiben