Zum Inhalt springen

Bezirk Kuttenberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 1. April 2025 um 14:15 Uhr durch imported>L. aus W. (+kat).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Der Bezirk Kuttenberg ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) war ein Politischer Bezirk im Königreich Böhmen. Der Bezirk umfasste Gebiete in Mittelböhmen im heutigen Středočeský kraj (Okres Kutná Hora). Sitz der Bezirkshauptmannschaft war die Stadt Kuttenberg (Kutná Hora). Das Gebiet gehörte seit 1918 zur neu gegründeten Tschechoslowakei und ist seit 1993 Teil Tschechiens.

Datei:Siegelmarke K.K. Bezirkshauptmannschaft in Kuttenberg W0322956.jpg
Siegelmarke Okresní hejtmanství v Hoře Kutné / Bezirks­haupt­mann­schaft in Kutten­berg

Geschichte

Die modernen, politischen Bezirke der Habsburgermonarchie wurden 1868 im Zuge der Trennung der politischen von der judikativen Verwaltung geschaffen.<ref>Reichs-Gesetz-Blatt für das Kaiserthum Oesterreich. Jahrgang 1868, XVII. Stück, Nr. 44. „Gesetz vom 19. Mai 1868 über die Einrichtung der politischen Verwaltungsbehörden in den Königreichen …“</ref>

Der Bezirk Kuttenberg wurde 1868 aus den Gerichtsbezirken Kohljanowitz ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) und Kuttenberg (Kutná Hora) gebildet.<ref>Reichs-Gesetz-Blatt für das Kaiserthum Oesterreich. Jahrgang 1868, XLI. Stück, Nr. 101: Verordnung vom 10. Juli 1868, die Durchführung des Gesetzes vom 19. Mai 1868 (Reichs-Gesetz-Blatt Nr. 44) in Böhmen, Dalmatien, Oesterreich unter und ob der Enns, Steiermark, Kärnthen, Bukowina, Mähren, Schlesien, Tirol und Vorarlberg, Istrien, Görz und Gradiska betreffend.</ref>

Im Bezirk Kuttenberg lebten 1869 62.934 Personen, wobei der Bezirk ein Gebiet von 9,5 Quadratmeilen und 98 Gemeinden umfasste.<ref>C. kr. místodržetelství (Hrsg.): Seznam míst v kralovství Českém. Užívajíc při tom výsledkův sčítání lidu ode dne 31. prosince 1869, sestavených od c. kr. statistické ústřední komise. Prag 1872, S. 7</ref>

1900 beherbergte der Bezirk 65.544 Menschen, die auf einer Fläche von 550,86 km² bzw. in 104 Gemeinden lebten.<ref>C.k. místodržitelství (Hrsg.): Seznam míst v Království českém. K rozkazu c. k. místodržitelství na základě úřadních udání sestaven. Prag 1907, S. 632</ref>

Der Bezirk Kuttenberg umfasste 1910 eine Fläche von 550,84 km² und beherbergte eine Bevölkerung von 64.037 Personen. Von den Einwohnern hatten 1910 63.709 Tschechisch<ref>In der Volkszählung wurden Personen mit böhmischer, mährischer und slowakischer Umgangssprache zusammengefasst</ref> und 205 Deutsch als Umgangssprache angegeben. Weiters lebten im Bezirk 123 Anderssprachige oder Staatsfremde. Zum Bezirk gehörten zwei Gerichtsbezirke mit insgesamt 104 Gemeinden bzw. 118 Katastralgemeinden.<ref>C.k. místodržitelství (Hrsg.): Seznam míst v království Českém. Sestaven na základě úředních dat k rozkazu c.k. místodržitelství. Prag 1913, S. 731</ref>

Einzelnachweise

<references />

Literatur

Vorlage:Klappleiste/Anfang Asch | Außig | Beneschau | Bischofteinitz | Blatna | Böhmisch Brod | Böhmisch Leipa | Brandeis an der Elbe | Braunau | Brüx | Budweis | Chotěboř | Chrudim | Dauba | Deutsch Gabel | Deutschbrod | Dux | Eger | Elbogen | Falkenau | Friedland | Gablonz an der Neiße | Graslitz | Hohenelbe | Hohenmauth | Hořowitz | Humpoletz | Jičin | Jungbunzlau | Kaaden | Kamenitz an der Linde | Kaplitz | Karlsbad | Karolinenthal | Kladno | Klattau | Kolin | Komotau | Königgrätz | Königinhof an der Elbe | Königliche Weinberge | Kralowitz | Kralup an der Moldau | Krumau | Kuttenberg | Landskron | Laun | Ledeč | Leitmeritz | Leitomischl | Luditz | Marienbad | Melnik | Mies | Moldauthein | Mühlhausen | Münchengrätz | Nachod | Neubydžow | Neudek | Neuhaus | Neupaka | Neustadt an der Mettau | Pardubitz | Pilgram | Pilsen | Pisek | Plan | Podersam | Poděbrad | Polička | Prachatitz | Prag | Preßnitz | Přestitz | Příbram | Rakonitz | Raudnitz | Reichenau an der Kněžna | Reichenberg | Rokitzan | Rumburg | Saaz | Sankt Joachimsthal | Schlan | Schluckenau | Schüttenhofen | Selčan | Semil | Senftenberg | Smichow | Starkenbach | Strakonitz | Tabor | Tachau | Taus | Tepl | Teplitz-Schönau | Tetschen | Trautenau | Turnau | Warnsdorf | Wittingau | Časlau | Žižkov Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein