Ruine Eutingen
| Ruine Eutingen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Alternativname(n) | Ruine Staufenberg, Ruine Eutinger Tal | |||||
| Staat | Deutschland | |||||
| Ort | Eutingen im Gäu-Eutinger Tal | |||||
| Entstehungszeit | zweite Hälfte 13. Jahrhundert | |||||
| Burgentyp | Höhenburg, Spornlage | |||||
| Erhaltungszustand | Ruine, Mauerreste | |||||
| Geographische Lage | 48° 28′ N, 8° 44′ O
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| Höhenlage | 450 m ü. NHN | |||||
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Die Ruine Eutingen, auch Ruine Staufenberg<ref name="Name-Ruine-Staufenberg" /> oder Ruine Eutingertal genannt, ist die Ruine einer Spornburg auf 450 m ü. NHN über dem im Eutinger Tal fließenden Eutinger Talbach<ref name="leo-bw">Eutinger Tal bei leo-bw.de</ref> südwestlich von Eutingen, Gemeinde Eutingen im Gäu im Landkreis Freudenstadt in Baden-Württemberg.
Die in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaute Burg war Sitz der Herren von Eutingen und kam um 1300 an die Familie Böcklin, von der sich 1295 Conrad Böckling „uf Utinger Thal“ nannte.<ref name="alleburgen">Eutingen in der privaten Datenbank Alle Burgen.Vorlage:Abrufdatum</ref> Die Burg wurde um 1350 von den Grafen von Hohenberg in einer Maßnahme gegen eigenmächtige Dienstleute niedergelegt. Sie durfte nur unter strengen Auflagen wieder aufgebaut werden.<ref>Bernhard Rüth, Dorothee Ade, Cajetan Schaub (Hrsg.): Adelssitze zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb. Belser, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-7630-2687-6, S. 22.</ref> Die Burg kam im 15. Jahrhundert an die Schütz, im 16. Jahrhundert an die von Ow, um 1680 an die von Wernau und 1723 an die Schenken von Stauffenberg.<ref name="leo-bw" /> 1818 wurde die Burg auf Abbruch verkauft.
Von der ehemaligen Burganlage sind die Reste eines fünf Meter hohen Rundturms vor dem Südtrakt, Reste der Schildmauer, Kellergewölbe, Rundbogenfenster und Schießscharten erhalten.<ref name="alleburgen" />
Literatur
- Max Miller, Gerhard Taddey (Hrsg.): Handbuch der historischen Stätten Deutschlands. Band 6: Baden-Württemberg (= Kröners Taschenausgabe. Band 276). 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 1980, ISBN 3-520-27602-X.
Weblinks
- Eutingertal in der wissenschaftlichen Datenbank „EBIDAT“ des Europäischen BurgeninstitutsVorlage:Abrufdatum
- Historische Rekonstruktionszeichnung aus Burgrekonstruktion.de
Einzelnachweise
<references>
<ref name="Name-Ruine-Staufenberg">Name Ruine Staufenberg nach dem
- Meßtischblatt 7518 Horb (Württ.) Imnau (Preuß.) von 1909 in der Deutschen Fotothek
</ref> </references>
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