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Scheukofen

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Datei:150909 tenneck scheukofen.JPG
Lage: Salzburg, Österreich
Höhe: Vorlage:Höhe/Fmt m ü. A.
Geographische
Lage:
47° 31′ 38,9″ N, 13° 9′ 25,4″ OKoordinaten: 47° 31′ 38,9″ N, 13° 9′ 25,4″ O
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Katasternummer 1335/4
Gesamtlänge Vorlage:FormatNumDef
Niveaudifferenz Vorlage:FormatNumDef

Der Scheukofen ist eine der am längsten bekannten Höhlen im Hagengebirge im Bundesland Salzburg, Österreich.

Er ist etwa 1400 m lang und weist einen Gesamthöhenunterschied von 120 m auf. Das etwa 20 m breite und 5 m hohe Eingangsportal liegt auf einer Höhe von Vorlage:Höhe/Fmt m ü. A. in der Nähe von Sulzau südlich des Pass Lueg. Bei extrem starkem Hochwasser entspringt dem Höhlenportal ein Wildbach.

Der Scheukofen ist eine besonders geschützte Höhle nach dem Salzburger Naturschutzgesetz.

Name

Der Name „Scheuk-Ofen“ kommt vermutlich von „scheukig“ („verscheuchen“) und wiese dann auf das Unheimliche hin, das eine Höhle in früheren Zeiten den Menschen vermittelte.<ref name="Angermayer">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Ofen ist eine andere Bezeichnung für Felsgebilde. In Salzburg haben einige Höhlen in ihrem Namen „Ofen“ statt „Höhle“.

Geschichte und Erforschung

In früheren Jahrhunderten wurde die Höhle häufig von Schatzsuchern aufgesucht, von denen auch einige ihr Leben lassen mussten, wie mündliche Überlieferung unter den Einheimischen zu berichten weiß und auch Skelettfunde noch bis Ende des 19. Jahrhunderts zeigten. Erste datierte Besuche erfolgten Anfang des 19. Jahrhunderts durch Franz Michael Vierthaler, am 28. August 1801 besuchte Erzherzog Johann die Höhle.<ref name="Angermayer" /> Seit einigen Jahrzehnten ist der Scheukofen beliebtes Ziel von Höhlentouristen, weshalb die Höhle zu den am stärksten mit Zivilisationsmüll verschmutzten gehört. Auch ist der früher vorhandene reiche Sinterschmuck weitgehend zerstört worden.

Der Scheukofen liegt an der Schichtgrenze zwischen Dolomit und Dachsteinkalk. Auf Grund dieser vielversprechenden Lage wurde immer wieder von den Salzburger Höhlenforschern versucht, dem Scheukofen weitere Geheimnisse abzuringen. Beim Versuch, den Großen See, einen Siphonsee, der lange Zeit einen Endpunkt der Höhle bildete, zu durchtauchen, starben am 12. April 1975 zwei Höhlentaucher<ref name="Lindenmayr" /> des Salzburger Vereins für Höhlenkunde, Leopold Wiener und Günther Hackl. In weiterer Folge wurde eine leistungsfähige Absauganlage installiert, um künftig den "Großen See" gefahrlos überwinden zu können. Nach etwa 600 m Neuland war jedoch wieder Schluss. Aus Sicherheitsgründen wurde die Höhle vor dem Großen See mit einem Gitter abgesperrt. Da dieses jedoch immer wieder gewaltsam von Unbefugten aufgebrochen wurde, sah sich der Salzburger Höhlenverein gezwungen, die Absauganlage wieder abzubauen. Der Teil des Scheukofens jenseits des großen Sees gehört mittlerweile zu den „besonders geschützten“ Höhlen und darf ohne Genehmigung durch die Landesregierung nicht mehr betreten werden.

Weblinks

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Einzelnachweise

<references> <ref name="Lindenmayr"> Franz Lindenmayr: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] "Bericht von einer Befahrung des Scheukofens/Hagengebirge am 12. April 1975"Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2008-06-04;.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden. </ref> </references>

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