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Yvonne Merin

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Yvonne Merin (eigentlich Annelies Ruth Johanna Martha Wilhelmine Dorothee von Brandenstein; * 19. September 1921 in Ober-Röhrsdorf; † 15. Juni 2012 in Potsdam<ref name="FD">Nachruf im film-dienst 15/2012, Seite 29</ref>) war eine deutsche Schauspielerin.

Leben und Werdegang

Yvonne Merin wurde als älteste von vier Töchtern des Gutsbesitzers Lothar von Brandenstein (1893–1953) und der Schriftstellerin Ruth von Ostau (1899–1966) geboren.<ref>Nachlass Yvonne Merin im Archiv des Filmmuseums Potsdam.</ref> Ihre jüngere<ref>Nachlass Yvonne Merin. Sammlungen des Filmmuseums Potsdam, Potsdam 2012.</ref> Schwester war die Schriftstellerin Leonie Ossowski (1925–2019).

Nach einer Ausbildung am Nachwuchsstudio der DEFA wurde Merin 1949 von Regisseur Gerhard Lamprecht entdeckt, der sie in seinem Nachkriegsfilm Quartett zu fünft besetzte. Später erhielt sie vor allem Rollen in den Filmen ihres Ehemanns Kurt Maetzig.<ref name="FD" /> 1952 übernahm sie in Roman einer jungen Ehe unter Maetzigs Regie die Hauptrolle. Nach dem Misserfolg des als Propagandafilm verrissenen Films zog sich Merin weitestgehend als Filmschauspielerin zurück.<ref name="FD" />

Zwischen 1954 und 1956 spielte sie am Potsdamer Hans Otto Theater in mehreren Stücken.<ref name="FD"/> Für Günter Reisch trat sie 1959 in Maibowle und 1962 noch einmal in Ach, du fröhliche … vor die Kamera. Von 1959 bis 1960 absolvierte sie bei Karl Foerster in Bornim eine Ausbildung zur Gärtnerin.<ref name="PNN">Klaus Büstrin: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ein Filmstar der frühen DEFA-Jahre Zum Tod von Yvonne Georgi-Merin (Memento des Vorlage:IconExternal vom 16. Januar 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pnn.de in Potsdamer Neueste Nachrichten, 28. Juni 2012</ref>

Danach kehrte sie der Schauspielerei endgültig den Rücken. Ab den späten 1960er Jahren war sie als Dramaturgin und Autorin im DEFA-Dokumentarfilmstudio tätig.<ref name="FD"/> Dort wirkte sie zwischen 1977 und 1983 unter anderem an der Erstellung von 18 Teilen der Reihe Du und deine Gesundheit mit.<ref name="FD"/>

Seit 1960 war sie mit dem Regisseur Armin Georgi verheiratet und nannte sich fortan Yvonne Georgi-Merin.<ref name="PNN" />

Filmografie

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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