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Jon W. Finson

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Datei:Jon Finson during the last years of his active career.jpg
Jon W. Finson, 2014

Jon W. Finson (* 4. November 1950 in Chicago) ist ein US-amerikanischer Musikwissenschaftler.

Leben

Jon W. Finson wuchs in Northfield (Illinois) auf. Nach dem Schulbesuch der New Trier High School<ref>Benannt nach der Stadt Trier in Deutschland und nach dem Vorbild deutscher Gymnasien entstanden, ist Jon W. Finson dort nach eigenen Aussagen immer noch ein stolzer Alumnus. Siehe dazu auch: New Trier Township</ref> in Winnetka, Illinois, studierte er zuerst Orchesterleitung und Gesang an der Musikhochschule der University of Colorado Boulder (Bachelor of Music 1973) und später Musikwissenschaft an der University of Wisconsin–Madison (Master of Arts 1975). Von 1975 bis 1980 an war er Student der University of Chicago mit einem akademischen Jahr in Wien und Berlin (1977/78). Er verteidigte in Chicago 1980 seine Doktorarbeit (Doctor of Philosophy) über Robert Schumann: „Robert Schumann: The creation of the symphonic works“. Während seiner Doktorandenzeit besaß er ein Stipendium der Martha Baird Rockefeller Stiftung für Musik<ref>Siehe hierzu die Biografie von Martha Baird Rockefeller. Die <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Stiftung (Memento vom 5. Dezember 2016 im Internet Archive) wurde 1962 gegründet und 1982 wieder aufgelöst.</ref>. Er promovierte bei Philip Gossett (dem Herausgeber der Gesamtwerke Rossinis und Verdis).

Er war von 1978 an für 35 Jahre an der University of North Carolina at Chapel Hill tätig, an der er eine Professur als Professor and Adjunct Professor of American Studies hatte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jon W. Finson. (Memento vom 19. Juni 2013 im Internet Archive) University of North Carolina at Chapel Hill </ref> Als einer der aktivsten Schumann Forscher der USA verfasste er eine Vielzahl von Aufsätzen zu Themen rund um Robert Schumann. Schon 1978 besuchte er das Robert-Schumann-Haus Zwickau. Als international anerkannter Referent war er zuletzt 2010 auf der Internationalen Schumann-Tagung in Zwickau tätig.

Seit 2013 im Ruhestand, lebt Finson heute in Florida.

Werke

Er wurde bekannt durch die 2003 in Wiesbaden erfolgte Veröffentlichung der Erstfassung von Schumanns Sinfonie in d-moll. Zwei seiner bisher veröffentlichten sechs Bücher können als Meisterwerke der Robert-Schumann-Forschung angesehen werden:

  • Robert Schumann and the Study of Orchestral Composition: The Genesis of the First Symphony; Op. 38 (Studies in Musical Genesis and Structure). Clarendon Press, Oxford 1989, ISBN 978-0-19-313213-9
  • Robert Schumann: The Book of Songs. Harvard University Press, Cambridge MA 2007, ISBN 0-674-02629-2

Daneben arbeitet er bis heute an verschiedenen Editionen mit, hat eine Vielzahl eigener Artikel und anderer Veröffentlichungen geschrieben und war an zwei Übersetzungen sowie mehreren Rezensionen beteiligt.

Preise

Er erhielt zusammen mit Ulf Wallin den Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau für das Jahr 2013.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Pulsschlag. Das Amtsblatt der Stadt Zwickau, 10. Oktober 2012 (Memento vom 20. März 2013 im Internet Archive) (PDF; 2,6 MB) S. 6; abgerufen am 26. November 2012</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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Vorlage:Klappleiste/Anfang Georg Eismann, Hans Storck, Annerose Schmidt (1964) | Karl Laux, Lore Fischer (1965) | Daniel Shitomirski, Dieter Zechlin (1966) | Olivier Alain, Orchester der Bühnen der Stadt Zwickau (1967) | Swjatoslaw Richter (1968) | Peter Schreier, Herbert Schulze (1969) | Dmitri Baschkirow, Martin Schoppe (1970) | Günther Leib, Tatjana Nikolajewa (1971) | Ekkehard Otto, Marija Maksakowa (1972) | Emil Gilels, Elisabeth Breul (1973) | Amadeus Webersinke, Nelly Akopian (1974) | Sara Doluchanowa, Hélène Boschi (1975) | Sigrid Kehl, Elisso Wirsaladse (1976) | Rudolf Kehrer, Herbert Kaliga (1977) | Gertraud Geißler, Hans Joachim Köhler (1978) | Hanne-Lore Kuhse, František Rauch (1979) | Theo Adam, Miklós Forrai (1980) | Kurt Masur, Halina Czerny-Stefańska (1981) | Mitsuko Shirai, Peter Rösel (1982) | Rudolf Fischer, Eva Fleischer (1983) | Gustáv Papp, Dezső Ránki (1984) | Pawel Lisizian, Jacob Lateiner (1985) | Jörg Demus, Gerd Nauhaus (1986) | Dietrich Fischer-Dieskau (1987) | Albrecht Hofmann (1988) | Pawel Jegorow, Bernard Ringeissen (1989) | Hartmut Höll, Günther Müller (1990) | Joan Chissell (1991) | Abegg Trio, Gisela Schäfer (1992) | Jozef de Beenhouwer (1993) | Wolfgang Sawallisch (1994) | Hansheinz Schneeberger, Dieter-Gerhardt Worm (1995) | Nancy B. Reich, Bernhard R. Appel (1996) | Nikolaus Harnoncourt (1997) | Linda Correll Roesner, Olaf Bär (1998) | Altenberg Trio, Ernst Burger (1999) | Olga Lossewa, Steven Isserlis (2000) | John Eliot Gardiner (2001) | Alfred Brendel (2002) | Joachim Draheim, Juliane Banse (2003) | Daniel Barenboim (2005) | Margit L. McCorkle, Anton Kuerti (2007) | Reinhard Kapp, Michael Struck (2009) | András Schiff (2011) | Jon W. Finson, Ulf Wallin (2013) | Robert-Schumann-Forschungsstelle (2015) | Heinz Holliger (2017) | Ragna Schirmer, Janina Klassen (2019) | Thomas Synofzik (2021) | Christian Gerhaher/Gerold Huber, Florian Uhlig (2023) | Tiffany Poon (2025) Vorlage:Klappleiste/Ende