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UEFA Champions League

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UEFA Champions League
colspan="2" class="centered notheme" style="text-align:center; background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe;"| Datei:UEFA Champions League Logo Wordmark.svgVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Logoformat
Abkürzung CL, UCL
Verband UEFA
Erstaustragung 1955/56
(als Europapokal der Landesmeister)
Mannschaften 36 (Ligaphase)
Titelträger FrankreichDatei:Flag of France.svg Paris Saint-Germain (1. Titel)
Rekordsieger SpanienDatei:Flag of Spain.svg Real Madrid (15 Titel)
Rekordspieler PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Cristiano Ronaldo (183)
Rekordtorschütze PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Cristiano Ronaldo (140)
Aktuelle Saison 2025/26
Website de.uefa.com
Qualifikation für UEFA Super Cup
FIFA-Interkontinental-Pokal
FIFA-Klub-Weltmeisterschaft
Datei:Trofeo UEFA Champions League.jpg
Der Pokal der UEFA Champions League

Die UEFA Champions League [<templatestyles src="IPA/styles.css" />uˈeːfa ˈtʃæmpiənz liːg] ist ein Wettbewerb für europäische Fußball-Vereinsmannschaften der Männer. Ausgetragen wird sie, wie die UEFA Europa- und UEFA Conference League, unter dem Dach des Europäischen Fußballverbandes UEFA. Die Bezeichnung gilt seit der Saison 1992/93, von 1955 bis 1992 wurde das Turnier als Europapokal der Landesmeister (in Österreich und in der Schweiz Europacup der Landesmeister bzw. informell Meistercup) ausgetragen. Der Gewinn der Champions League zählt zu den prestigeträchtigsten Erfolgen im Profifußball und ist der größtmögliche Erfolg im europäischen Vereinsfußball.<ref>Welche sind die wichtigsten Fußballpokale? | Teamsportbedarf.de. Abgerufen am 23. August 2024.</ref>

Rekordsieger des Wettbewerbs ist Real Madrid mit 15 Titelgewinnen, der die ersten fünf Austragungen des Wettbewerbs für sich entscheiden konnte, gefolgt von der AC Mailand mit sieben Titelgewinnen sowie dem FC Liverpool und dem FC Bayern München mit jeweils sechs Titelgewinnen. Die deutschen Vereine Hamburger SV und Borussia Dortmund waren jeweils einmal erfolgreich.

Der Sieger der Champions League qualifiziert sich für die Teilnahme am UEFA Super Cup, am FIFA-Interkontinental-Pokal, der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft sowie als Titelverteidiger für den nächsten Wettbewerb, unabhängig von seinem Abschneiden in der nationalen Liga.

Geschichte

Europapokal der Landesmeister

Vorlage:Tabellenstile

Gewinner des Europapokals der Landesmeister/Champions-League-Sieger
Saison Europapokal der Landesmeister
1955/56 Spanien 1945Datei:Flag of Spain (1945 - 1977).svg Real Madrid
1956/57 Spanien 1945Datei:Flag of Spain (1945 - 1977).svg Real Madrid (2)
1957/58 Spanien 1945Datei:Flag of Spain (1945 - 1977).svg Real Madrid (3)
1958/59 Spanien 1945Datei:Flag of Spain (1945 - 1977).svg Real Madrid (4)
1959/60 Spanien 1945Datei:Flag of Spain (1945 - 1977).svg Real Madrid (5)
1960/61 PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Benfica Lissabon
1961/62 PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Benfica Lissabon (2)
1962/63 ItalienDatei:Flag of Italy.svg AC Mailand
1963/64 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Inter Mailand
1964/65 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Inter Mailand (2)
1965/66 Spanien 1945Datei:Flag of Spain (1945 - 1977).svg Real Madrid (6)
1966/67 SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Celtic Glasgow
1967/68 EnglandDatei:Flag of England.svg Manchester United
1968/69 ItalienDatei:Flag of Italy.svg AC Mailand (2)
1969/70 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Feyenoord Rotterdam
1970/71 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Ajax Amsterdam
1971/72 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Ajax Amsterdam (2)
1972/73 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Ajax Amsterdam (3)
1973/74 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg FC Bayern München
1974/75 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg FC Bayern München (2)
1975/76 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg FC Bayern München (3)
1976/77 EnglandDatei:Flag of England.svg FC Liverpool
1977/78 EnglandDatei:Flag of England.svg FC Liverpool (2)
1978/79 EnglandDatei:Flag of England.svg Nottingham Forest
1979/80 EnglandDatei:Flag of England.svg Nottingham Forest (2)
1980/81 EnglandDatei:Flag of England.svg FC Liverpool (3)
1981/82 EnglandDatei:Flag of England.svg Aston Villa
1982/83 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Hamburger SV
1983/84 EnglandDatei:Flag of England.svg FC Liverpool (4)
1984/85 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Juventus Turin
1985/86 Rumänien 1965Datei:Flag of Romania (1965–1989).svg Steaua Bukarest
1986/87 PortugalDatei:Flag of Portugal.svg FC Porto
1987/88 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg PSV Eindhoven
1988/89 ItalienDatei:Flag of Italy.svg AC Mailand (3)
1989/90 ItalienDatei:Flag of Italy.svg AC Mailand (4)
1990/91 JugoslawienDatei:Flag of Yugoslavia (1946-1992).svg Roter Stern Belgrad
1991/92 SpanienDatei:Flag of Spain.svg FC Barcelona
Saison UEFA Champions League
1992/93 FrankreichDatei:Flag of France.svg Olympique Marseille
1993/94 ItalienDatei:Flag of Italy.svg AC Mailand (5)
1994/95 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Ajax Amsterdam (4)
1995/96 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Juventus Turin (2)
1996/97 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Borussia Dortmund
1997/98 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Real Madrid (7)
1998/99 EnglandDatei:Flag of England.svg Manchester United (2)
1999/2000 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Real Madrid (8)
2000/01 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg FC Bayern München (4)
2001/02 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Real Madrid (9)
2002/03 ItalienDatei:Flag of Italy.svg AC Mailand (6)
2003/04 PortugalDatei:Flag of Portugal.svg FC Porto (2)
2004/05 EnglandDatei:Flag of England.svg FC Liverpool (5)
2005/06 SpanienDatei:Flag of Spain.svg FC Barcelona (2)
2006/07 ItalienDatei:Flag of Italy.svg AC Mailand (7)
2007/08 EnglandDatei:Flag of England.svg Manchester United (3)
2008/09 SpanienDatei:Flag of Spain.svg FC Barcelona (3)
2009/10 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Inter Mailand (3)
2010/11 SpanienDatei:Flag of Spain.svg FC Barcelona (4)
2011/12 EnglandDatei:Flag of England.svg FC Chelsea
2012/13 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg FC Bayern München (5)
2013/14 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Real Madrid (10)
2014/15 SpanienDatei:Flag of Spain.svg FC Barcelona (5)
2015/16 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Real Madrid (11)
2016/17 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Real Madrid (12)
2017/18 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Real Madrid (13)
2018/19 EnglandDatei:Flag of England.svg FC Liverpool (6)
2019/20 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg FC Bayern München (6)
2020/21 EnglandDatei:Flag of England.svg FC Chelsea (2)
2021/22 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Real Madrid (14)
2022/23 EnglandDatei:Flag of England.svg Manchester City
2023/24 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Real Madrid (15)
2024/25 FrankreichDatei:Flag of France.svg Paris Saint-Germain
2025/26

Die Idee eines europäischen Vereinswettbewerbs beziehungsweise einer europäischen „Superliga“ kam erstmals Anfang der 1950er Jahre auf und lehnte sich an die Idee des Mitropapokals an, der von 1927 bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs ausgetragen wurde und einen populären Wettbewerb zwischen österreichischen, ungarischen, jugoslawischen, tschechoslowakischen, italienischen, schweizerischen und rumänischen Vereinsmannschaften darstellte. Ähnlich gute Erfahrungen machte man seit Ende der 1940er Jahre mit der Coupe Latine, die einen noch kleineren Teilnehmerkreis (Landesmeister aus Italien, Frankreich, Spanien und Portugal) umfasste. Der neue Europapokal, so die Idee, sollte deutlich mehr Nationen umfassen und somit klären, welche Länder die spielstärksten Vereinsmannschaften stellen. Anlass war nicht zuletzt die britische Presse, die die Klubs der Insel nach internationalen Erfolgen schon mal gerne zum Weltmeister erklärte. Ob an einem solchen Wettbewerb eine erlesene Auswahl europäischer Spitzenklubs oder alle europäischen Landesmeister teilnehmen sollten, war seinerzeit jedoch eine Streitfrage.

Gabriel Hanot, ehemaliger französischer Nationalspieler und 1954 Journalist der französischen Sportzeitung L’Équipe, griff die Frage noch einmal auf und entwickelte einen Entwurf für eine „Europameisterschaft der Klubs“. Die britische Boulevardzeitung Daily Mail hatte sich dabei besonders Hanots Unmut zugezogen, als sie mit den Wolverhampton Wanderers den englischen Meister des Jahres 1954 nach Siegen gegen Spartak Moskau und Honvéd Budapest erneut zur weltweit besten Vereinsmannschaft ausgerufen hatte. L’Équipe veröffentlichte Hanots Entwurf am 16. Dezember 1954 und lud daraufhin 18 europäische Vereine, die nicht durchweg Landesmeister waren, nach Paris ein. Der Großteil der Teilnehmer stand der Idee aufgeschlossen gegenüber und auch UEFA und FIFA stimmten zu.<ref>Spalte 4: «Der Europapokal gegründet». In: Arbeiter-Zeitung. Wien,​ 3. April 1955, S. 20.</ref> In den folgenden Monaten unterbreitete Hanot Vorschläge für das Regelwerk, unter anderem, dass der Sieger optimalerweise in Hin- und Rückspielen ermittelt, die Paarungen ausgelost und bis zum Endspiel das K.-o.-System durchgeführt werden sollte.

Im selben Jahr begann bereits der erste Wettbewerb. Die englische Football League blockierte die Teilnahme des FC Chelsea, weshalb Gwardia Warschau nachrückte. Zu den ersten 16 Teilnehmern gehörten schon damals einige Klubs, die auch heute noch zur europäischen Elite gehören. Real Madrid und die AC Mailand, in deren Heimat der Profifußball bereits längst Einzug gehalten hatte, galten gegenüber den Halbprofis der anderen Nationen als klare Favoriten. Trotzdem konnte der 1. FC Saarbrücken als Teilnehmer für das seinerzeit unabhängige Saarland in Mailand einen sensationellen 4:3-Sieg feiern, ehe sie im Rückspiel durch ein 1:4 ausschieden.

Zum Gipfeltreffen zwischen Mailand und Madrid kam es bereits im ersten Halbfinale, in dem sich die Spanier mit 4:2 und 1:2 durchsetzten. Real Madrid gewann schließlich auch das damalige Finale (4:3 gegen Stade Reims) und sicherte sich somit am 13. Juni 1956 den ersten Europapokal der Landesmeister. Bis 1960 sollten die „Königlichen“ den neuen Wettbewerb dominieren und ihn fünfmal in Folge gewinnen, was bis heute keiner Mannschaft mehr gelang. Auch danach dominierten südeuropäische Vereine aus Italien (Inter Mailand, AC Mailand) und Portugal (Benfica Lissabon) den Europapokalwettbewerb, ehe sich nach einem neuerlichen Sieg von Real Madrid (1966) 1967 und 1968 mit Celtic Glasgow und Manchester United die ersten britischen Vertreter durchsetzten.

Datei:1971 Champions League Final Ajax - Panathinaikos.jpg
Ajax Amsterdam – Panathinaikos Athen, Finale Europapokal der Landesmeister 1970/71

Ab den 1970er Jahren gab es auffällige Jahresblöcke, in denen immer wieder aufeinander folgend Vertreter desselben Landes den Europapokal der Landesmeister gewannen. Von 1970 bis 1973 dominierten niederländische Teams mit Feyenoord Rotterdam (1970) und Ajax Amsterdam (1971–73), von 1974 bis 1976 siegte dreimal in Folge der FC Bayern München. 1974 musste das Endspiel in Brüssel erstmals wiederholt werden. Damals war zwar schon das Elfmeterschießen eingeführt, doch war in den Regeln verboten, diese Art der Entscheidungsfindung in einem Endspiel anzuwenden.

Es folgten acht Jahre, in denen die englische Dominanz des FC Liverpool, Nottingham Forest und Aston Villa nur im Jahre 1983 durch den Sieg des Hamburger SV unterbrochen wurde. Die Erfolgsgeschichte des englischen Fußballs endete am 29. Mai 1985 mit der Katastrophe von Heysel, die als schwärzeste Tag in der Geschichte des Fußballeuropapokals gilt und durch die englische Fußballklubs für fünf (der FC Liverpool für sechs) Jahre von allen Europapokalwettbewerben ausgeschlossen wurden.

Mit dem Ende der Siegesserie englischer Mannschaften Mitte der Achtziger ging die Zeit einzelner dominanter Länder zu Ende. Abgesehen vom Doppelsieg der AC Mailand in den Jahren 1989 und 1990 konnte nicht nur kein Club seinen Titel verteidigen, auch wechselten sich die gewinnenden Landesverbände ab. Dies war insbesondere eine Folge vereinfachter Regeln zum Vereinswechsel, da Profis aus der Europäischen Union spätestens seit dem Bosman-Urteil von 1995 ohne Beschränkung im Ausland aktiv sein konnten und so die einzelnen Mannschaften „europäisierten“. Dies führte zu einer Angleichung der Spielweisen in den einzelnen Ligen, erfolgreiche „Fußballphilosophien“ wurden schnell auch außerhalb der Landesgrenzen populär.

UEFA Champions League

Andererseits wurde der Wettbewerb sukzessive auch auf andere Mannschaften als die Landesmeister ausgeweitet, so dass nun die gesamte europäische Spitze teilnehmen konnte. Bereits zur Spielzeit 1991/92 wurde im Europapokal der Landesmeister eine Zwischenrunde mit Gruppenspielen eingeführt, ein Jahr später wurde der Wettbewerb dann in „UEFA Champions League“ umbenannt. Zunächst konnten sich weiterhin nur die jeweiligen Landesmeister für den Wettbewerb qualifizieren; durch die Gruppenspiele blieb allerdings das wirtschaftliche Risiko für die Teilnehmer kalkulierbar, ein Ausscheiden ohne eine Mindestanzahl an Spielen wurde unwahrscheinlich. Um ein repräsentatives Bild der spielstärksten Mannschaften Europas zu ermöglichen und den Wettbewerb weiter zu popularisieren, wurde die Champions League ab 1997 dann auch mit den Vizemeistern bestimmter Ligen ausgetragen; seit der Saison 1999/2000 können sich sogar bis zu vier Mannschaften eines Verbandes für den Wettbewerb qualifizieren. Gemessen an den Erfolgen der Vorjahre werden den Fußballverbänden je nach Platzierung in der UEFA-Fünfjahreswertung eine bestimmte Anzahl an Startplätzen eingeräumt, so dass in den schwächsten Ligen selbst der Meister in eine Qualifikation muss.

Sportlich dominierten in den ersten zwanzig Jahren der Champions League die Vereine aus Italien, Spanien und England sowie vereinzelt der FC Bayern München und andere deutsche Vereine. Spätestens seit 2010 begann eine Phase der Dominanz der spanischen Topvereine aus Barcelona und Madrid, die zwischen 2008 und 2018 sieben von zehn Titeln gewinnen konnten. Auch die finanzstärker werdende Premier League feierte ab den 2020er Jahren vermehrt Erfolge.

Mit Ausnahme der Spielzeit 2003/04, als sich der FC Porto und die AS Monaco im Endspiel gegenüberstanden, nahm seit Gründung der Champions League immer ein Verein aus Spanien, Italien, England oder Deutschland am Endspiel teil. In den ersten Jahren dominierten u. a. der FC Barcelona, Real Madrid und die AC Mailand mit jeweils drei sowie der FC Bayern München mit zwei Titeln sowie weiteren Finalteilnahmen. Gleich siebenmal kam es zu Aufeinandertreffen von Teams einer Nation im Finale, wobei 2014 und 2016 beide Teams mit Atletico und Real Madrid aus derselben Stadt kamen.

Die erste Mannschaft, die den Titel erringen konnte, ohne in der Vorsaison Meister ihres Landes gewesen zu sein, war 1999 Manchester United, das im Endspiel von Barcelona mit 2:1 gegen Bayern München gewann. Insgesamt ist Real Madrid mit neun Titeln (bei neun Finalteilnahmen) die erfolgreichste Mannschaft seit Bestehen der Champions League.

Spielmodus

Aktueller Spielmodus (seit 2024/25)

Zur Saison 2024/25 wurde der Modus der Champions League grundlegenden Veränderungen unterworfen. So wird die Anzahl der teilnehmenden Mannschaften von 32 auf 36 erhöht, von den zusätzlichen vier Plätzen wird ein Platz an den Fünften der UEFA-Fünfjahreswertung vergeben, ein weiterer Platz wird in der Qualifikation über den „Meisterweg“ erspielt, so dass nunmehr fünf statt vier Klubs über den Meisterweg in die Champions League gelangen. Zwei weitere Plätze werden den beiden in der Vorsaison in allen drei Europapokalen erfolgreichsten Nationalverbänden zugestanden (Erspielter Koeffizient wird durch die Anzahl der teilnehmenden Vereine dividiert), die jeweils einen fixen Champions-League-Platz mehr bekommen.<ref name=":1">UEFA.com: UEFA genehmigt endgültiges Format und Eintrittsliste für ihre Klubwettbewerbe ab 2024/25. In: uefa.com. UEFA, 10. Mai 2022, abgerufen am 29. Mai 2022.</ref>

Die ursprünglichen Pläne der UEFA aus dem Jahr 2021 sahen vor, diese Plätze den beiden Clubs mit den höchsten Klub-Koeffizienten zu erteilen, die sich nicht für die Ligaphase der Champions League qualifiziert haben, wohl aber an der Qualifikationsrunde der Champions League, Europa League oder Europa Conference League teilnehmen.<ref name=":2">UEFA.com: Neues Format für die Champions League ab 2024: Die wichtigsten Infos. 20. April 2021, abgerufen am 2. November 2021.</ref> Diesen Plan setzte das Exekutivkomitee der UEFA aufgrund des Widerstands des Verbands der europäischen Fußball-Ligen (EL) sowie des europäischen Dachverbands der Fanorganisationen (FSE) nicht um.<ref>Jörg Strohschein: UEFA-Exekutive beschließt Champions-League-Reform. In: dw.com. Deutsche Welle, 10. Mai 2022, abgerufen am 29. Mai 2022.</ref><ref>WDR 5 Sport Inside: Reform der Champions League: Das Problem mit dem Geld. In: Sport Inside - Der Podcast. WDR 5, 28. Mai 2022, abgerufen am 29. Mai 2022.</ref>

Die zweite Veränderung betrifft die Gruppenphase, deren vorherige Form durch eine eingleisige Liga mit 36 Mannschaften ersetzt wird. Jedes Team spielt insgesamt gegen acht verschiedene Mannschaften. Dafür werden die Teilnehmer (analog dem bisherigen Format) in vier Pools zu je neun Mannschaften eingeteilt. Jedes Team trifft anschließend auf zwei Mannschaften aus jedem Pool, wobei pro Pool ein Spiel zuhause und eines auswärts ausgetragen wird. Der ursprüngliche Plan mit zehn Vorrundenspielen wurde verworfen, jedoch werden die acht Spiele auf insgesamt zehn Europapokalwochen verteilt.<ref name=":1" />

Die UEFA erhofft sich dadurch, dass die Spitzenmannschaften bereits in der ersten Phase des Turniers aufeinandertreffen sowie dass die Zahl der unbedeutenden oder vorhersehbaren Spiele in der Vorrunde reduziert wird. An die Ligaphase schließt sich eine K.-o.-Runde an, in der die Mannschaften auf den Plätzen 1–8 direkt für das Achtelfinale qualifiziert sind, während die Mannschaften auf den Plätzen 9–24 zuerst in einer Zwischenrunde die restlichen acht Achtelfinalteilnehmer ausspielen. Für die Mannschaften auf den Plätzen 25–36 ist das Turnier beendet, ohne Möglichkeit einer Teilnahme an der Europa League oder Conference League. Ab dem Achtelfinale läuft das Turnier ähnlich weiter wie bisher, allerdings werden die Teams anhand ihrer Platzierung aus der Gruppenphase in eine Setzliste übertragen, so dass z. B. der Gruppenerste frühestens im Finale auf den Gruppenzweiten treffen kann. Auch die Europa League und die Conference League werden künftig in einem der Champions League ähnelnden Modus ausgetragen.<ref name=":1" /><ref name=":2" />

Geschichte

Die Teilnehmer am Europapokal der Landesmeister, dem ersten Europapokalwettbewerb, waren ursprünglich die einzelnen europäischen Landesmeister sowie der Titelverteidiger. Die Spiele wurden bis 1991 ausschließlich im K.-o.-System in Hin- und Rückspielen ausgetragen, wobei seit Mitte der 1960er Jahre in der ersten Runde 32 Mannschaften antraten.

In den neunziger Jahren wurde dieser Spielmodus viermal grundlegend geändert: In den Spielzeiten 1991/92 (noch als „Europapokal der Landesmeister“) und 1992/93 (zum ersten Mal als „Champions League“) wurden nach dem Achtelfinale die verbleibenden Mannschaften in zwei Gruppen eingeteilt, deren Gruppensieger das Endspiel bestritten. 1993/94 kam ein Halbfinale hinzu, bei welchem jeweils die beiden Gruppensieger Heimrecht hatten. Ab 1994 beteiligten sich 16 Mannschaften an der Endrunde der Champions League, die drei Spielzeiten lang in vier Gruppen zu je vier Mannschaften eingeteilt wurden und von denen die Gruppenersten und die Gruppenzweiten das Viertelfinale erreichten. Nach der Aufstockung auf 24 Mannschaften wurden 1997/98 und 1998/99 sechs Gruppen zu je vier Teams gebildet. Die sechs Gruppenersten und die zwei besten Gruppenzweiten qualifizierten sich für das Viertelfinale. Der Modus sah vor, dass nach Beendigung der Gruppenspiele die Mannschaften im K.-o.-System in Hin- und Rückspielen um den Einzug in die nächste Runde konkurrieren.

Im Dezember 1998 beschloss die UEFA erneut eine weitreichende Reformierung des Reglements, die eine enorme Aufstockung des Finanzetats, aber auch große Terminschwierigkeiten mit sich brachte: ab der Saison 1999/2000 nahmen 32 Mannschaften an der Endrunde der Champions League teil, die in acht Gruppen zu je vier Mannschaften eingeteilt wurden. Die Gruppenersten und die Gruppenzweiten bildeten in einer Zwischenrunde wiederum vier Gruppen zu je vier Teams. Die Tabellenersten und -zweiten der Zwischenrunde erreichten das Viertelfinale, das ebenso wie das Halbfinale in Hin- und Rückspielen ausgetragen wurde. Für die 32 teilnehmenden Mannschaften wurden nach einem speziellen Länderschlüssel, der die Europapokal-Ergebnisse der letzten fünf Jahre berücksichtigt, 16 Plätze fest zugeteilt: Italien, Deutschland, Spanien, Frankreich, die Niederlande und England schickten den Landesmeister und den Vizemeister ins Rennen, in Portugal, Griechenland und Tschechien berechtigte nur der nationale Meistertitel zur Teilnahme an der Champions League. Außerdem war bis 2002/03 der Titelverteidiger qualifiziert. Die restlichen 16 Plätze wurden in drei Qualifikationsrunden ermittelt, wobei die Tabellendritten und -vierten der drei erfolgreichsten Nationen des europäischen Vereinsfußballs für die dritte Qualifikationsrunde gesetzt waren (falls diese Mannschaften scheiterten, nahmen sie ebenso wie die acht Tabellendritten der Gruppenphase am UEFA-Pokal teil). Wie bisher wurden die Viertel- und Halbfinalspiele im K.-o.-System mit Hin- und Rückspielen, das Finale in einem Endspiel an einem neutralen Ort ausgetragen. Die 2. Gruppenphase wurde jedoch ab der Saison 2003/04 durch ein Achtelfinale im K.-o.-System ersetzt.

Teilnehmerfeld

Zur Saison 2018/19 wurde der Qualifikationsmodus reformiert. Fix qualifiziert sind nun die Meister der besten zehn europäischen Ligen (jeweils gemessen am Stand in der Fünfjahreswertung), die Zweitplatzierten der besten sechs Ligen ebenso wie die Tabellendritten und -vierten der besten vier Spielklassen. Darüber hinaus ist ein Platz für den Champions-League-Titelverteidiger und den Sieger der UEFA Europa League des Vorjahres vorbehalten.

Die verbleibenden sechs Startplätze werden zum einen unter den verbliebenen Meistern (vier Plätze) und zum anderen unter den besten bisher nicht qualifizierten Mannschaften aus den 15 besten europäischen Ligen (zwei Plätze) ausgespielt.<ref name=":0">Nächste Saison: Änderungen in Champions League & Europa League. In: uefa.com. UEFA, 27. Februar 2018, abgerufen am 21. Februar 2019.</ref>

Falls die Sieger der Champions League beziehungsweise der Europa League bereits über ihre nationale Ligaplatzierung für die Teilnahme qualifiziert sind, wird der freie Platz an den Meister der elftbesten Liga beziehungsweise den Tabellendritten der fünftbesten Spielklasse vergeben.<ref name=":0" />

Die Einstufung der Ligen erfolgt nach den Regeln der UEFA-Fünfjahreswertung. Ein Landesverband erhält Punkte für Erfolge seiner Vereinsmannschaften in den Wettbewerben der UEFA, also Siege, Unentschieden und das Erreichen bestimmter Spielrunden. Die Zähler für alle Vereine werden addiert und durch die Anzahl der teilnehmenden Vereine des Landesverbandes dividiert. So ergibt sich ein Wert pro Saison. Die Werte der letzten fünf Saisons werden ihrerseits addiert (beginnend nicht mit der jeweils gerade abgelaufenen, sondern mit der Saison davor). Die Summe bestimmt den Rangplatz der jeweiligen Liga.

Kaderregelungen

Seit der Saison 2006/07 gilt die Verpflichtung zur Meldung lokal ausgebildeter Spieler. Seit 2008/09 darf jeder Klub höchstens 25 Spieler in Liste A registrieren, von denen mindestens acht die Homegrown-Kriterien erfüllen müssen. Diese teilen sich in club-trained (mindestens drei Jahre zwischen 15 und 21 Jahren beim eigenen Verein) und association-trained (mindestens drei Jahre im gleichen nationalen Verband) auf. Maximal vier dieser acht Spieler dürfen association-trained sein. Bei Nichterfüllung reduziert sich die maximale Kadergröße entsprechend. Liste B ermöglicht es, zusätzliche junge Spieler (U21, mindestens zwei Jahre Vereinszugehörigkeit) kurzfristig anzumelden. Insgesamt müssen in beiden Listen zusammen mindestens zwei Torhüter enthalten sein. Liste B kann während der Saison in unbegrenzter Zahl ergänzt werden; sie steht für U-Spieler, die die von der UEFA festgelegten Alters- und Vereinszugehörigkeitskriterien erfüllen und bis 24:00 CET am Vortag eines Spiels gemeldet werden müssen. Nach Abschluss der Ligaphase dürfen bis zu drei neue spielberechtigte Akteure für die K.-o.-Runde nachgemeldet werden (unter Beachtung der 25-Spieler-Grenze und der Homegrown-Quote).

Nicht zugelassene Mannschaften

Auch wenn ein Klub die sportlichen Voraussetzungen für die Teilnahme an dem Wettbewerb erfüllt, behält sich die UEFA vor, eine Lizenzüberprüfung vorzunehmen und die Mannschaft gegebenenfalls nicht zuzulassen. Seit 2004 kam es aus lizenztechnischen Gründen zu folgenden acht Ausschlüssen von der Champions League.<ref>Die europäische Klubfussballlandschaft - Bericht zur Klublizenzierung für das Finanzjahr 2010. (PDF; 30.3 MB) In: uefa.com. UEFA, S. 31, abgerufen am 28. Dezember 2013.</ref><ref>Benchmarking-Bericht zur Klublizenzierung in Europa - Finanzjahr 2011. (PDF; 31.8 MB) In: uefa.com. UEFA, S. 26, abgerufen am 28. Dezember 2013.</ref><ref>Benchmarking-Bericht zur Klublizenzierung in Europa - Finanzjahr 2012. (PDF; 25.3 MB) In: uefa.com. UEFA, S. 22, abgerufen am 27. Februar 2015.</ref>

Saison Ausgeschlossene Mannschaften
2004/05 KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg Ertis Pawlodar
2007/08 IrlandDatei:Flag of Ireland.svg Shelbourne FC
2008/09 BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg ZSKA Sofia
2011/12 RumänienDatei:Flag of Romania.svg ACS Poli Timișoara
2012/13 SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Glasgow Rangers
2016/17 AlbanienDatei:Flag of Albania.svg KF Skënderbeu Korça, KosovoDatei:Flag of Kosovo.svg KF Feronikeli
2018/19 AlbanienDatei:Flag of Albania.svg KF Skënderbeu Korça

Qualifikationsphase

Seit Beginn der Saison 2009/10 wird eine reformierte Qualifikation ausgespielt. Nachdem UEFA-Präsident Michel Platini bereits zu Amtsantritt angekündigt hatte, zukünftig mehr Meistern der europäischen Ligen die Teilnahme an der Champions League zu ermöglichen, wurde im November 2007 ein neuer Modus beschlossen. Die Anzahl der Qualifikationsrunden wurde auf vier erhöht und die letzte Runde der Qualifikation, die nunmehr auch zentral vermarktet wird, analog dem zur gleichen Zeit neu gestalteten UEFA-Pokal in „Play-off“-Runde umbenannt. 2016 wurde die Qualifikation erneut reformiert, wodurch nun statt 16 bereits 22 Mannschaften ihren Platz in der Gruppenphase sicher haben und entsprechend weniger Vereine sich qualifizieren können. Zudem ist nun auch für den Sieger der Europa League ein Platz in der CL-Gruppenphase vorgesehen. Begründet wurde diese Reform mit einer gesteigerten Planungssicherheit für etablierte Vereine. Seit der Saison 2018/19 können nur noch vier Meister der europäischen Ligen über die Qualifikation den Zugang zur Gruppenphase erreichen. Die Zweit- oder Drittplatzierten der Verbände auf Platz 5 bis 15 spielen über den Platzierungsweg zwei zusätzliche Teilnehmer aus.

Gruppenspiele

Datei:UEFA-Champions-League-2005-06-FCB-Juventus.jpg
Vor dem Gruppenspiel der Champions League am 18. Oktober 2005: FC Bayern MünchenJuventus Turin

Für die Auslosung der Gruppenphase ordnet die UEFA die 32 teilnehmenden Vereine vier Lostöpfen zu. Topf 1 wird aus dem CL-Titelverteidiger, dem EL-Sieger, und den nationalen Meistern der ersten sechs Ligen gebildet. Ist der CL/EL-Titelverteidiger zugleich auch einer dieser sechs Meister, so rückt auch der Meister von Rang 7 (ggfs. auch 8) in Topf 1 auf. Die Töpfe 2 bis 4 werden absteigend gestaffelt nach der Höhe ihrer UEFA-Klub-Koeffizienten befüllt. Aus den vier Töpfen werden die Clubs in acht Vierergruppen gelost. Jeder Verein erhält je einen Gegner aus einem der drei anderen Töpfe. In das Losverfahren wird eingegriffen, um zu verhindern, dass mehrere Vereine eines Verbandes in die gleiche Gruppe gelost werden.

Gespielt wird in acht Gruppen mit je vier Mannschaften in einem Hin- und Rückspiel. Die Ersten und Zweiten der Gruppen erreichen das Achtelfinale, während sich die Drittplatzierten für das Sechzehntelfinale der UEFA Europa League qualifizieren und die Viertplatzierten aus dem Wettbewerb ausscheiden.

Sind nach Beendigung aller Gruppenspiele zwei oder mehr Mannschaften punktgleich, entscheidet aus den direkten Vergleichen dieser Mannschaften:

  1. die Anzahl der gewonnenen Punkte
  2. die Tordifferenz
  3. die Anzahl der Tore

Wenn nach Anwenden der Kriterien 1–3 in dieser Reihenfolge zwei oder mehr Mannschaften immer noch den gleichen Tabellenplatz belegen, werden für diese Teams die Kriterien 1–3 erneut angewendet. Sollte dies zu keiner definitiven Platzierung führen, werden die folgenden Kriterien angewendet:

  1. die Anzahl der Auswärtstore (bis zur Saison 2020/21 wurde diese Regel noch als Kriterium vor der erneuten Anwendung über zwei Spiele angewendet)
  2. die bessere Tordifferenz aus allen Spielen
  3. die höhere Anzahl der insgesamt erzielten Tore
  4. der Klub-Koeffizient

Endrunde

Nach den Gruppenspielen folgt die Endrunde (im K.-o.-System) mit den Achtel-, Viertel- und Halbfinalspielen, die in einem Hin- und Rückspiel den Sieger einer Spielpaarung ermittelt. Die Begegnungen werden für die einzelnen Finalrunden jeweils separat ausgelost (seit der Saison 2012/13 auch die Halbfinale), wobei im Achtelfinale die Gruppensieger auf die Gruppenzweiten treffen und Letztere zuerst Heimrecht genießen. Nicht aufeinandertreffen können im Achtelfinale Mannschaften, die schon in der Vorrunde aufeinandergetroffen sind oder dem gleichen Landesverband angehören. Ab dem Viertelfinale gelten diese Beschränkungen nicht mehr.

Die Sieger werden in der Endrunde durch Zusammenzählen der Tore aus Hin- und Rückspiel ermittelt. Herrscht danach noch Gleichstand, wird das Rückspiel um zwei Halbzeiten zu 15 Minuten verlängert. Endet die Verlängerung unentschieden, entscheidet ein Elfmeterschießen.

Bis zur Saison 2020/21 wurde bei Torgleichheit nach zwei Spielen die Auswärtstorregel angewandt. Seit der Saison 2021/22 kommt diese nicht mehr zur Anwendung.<ref name="abschaffung">Abolition of the away goals rule in all UEFA club competitions. uefa.com, 24. Juni 2021, abgerufen am 24. Juni 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Endspiel

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Das Endspiel findet auf einem Platz statt, den die UEFA in der Regel mehr als ein Jahr vor Wettbewerbsbeginn festlegt. Als Austragungsort sind nur Stadien zulässig, die von der UEFA als Stadion der Kategorie 4 klassifiziert wurden. Im Finale gibt es kein Rückspiel; es wird ggf. durch Verlängerung bzw. Elfmeterschießen entschieden. Vor Einführung des Elfmeterschießens für ein Finalspiel gab es 1974 zum einzigen Mal ein Wiederholungsspiel.

Am häufigsten (achtmal) fand das Endspiel bisher im Londoner Wembley-Stadion statt, die meisten Endspiele wurden mit jeweils neun Austragungen in Deutschland, England und Italien abgehalten.

Zwölfmal konnte eine Mannschaft in einem Stadion des eigenen Landes das Endspiel bestreiten, davon viermal sogar im eigenen Stadion. Borussia Dortmund gewann 1997 gegen Juventus Turin im Münchener Olympiastadion. Der FC Bayern unterlag 2012 im eigenen Stadion („Finale dahoam“) dem FC Chelsea. Endspiele mit zwei Mannschaften aus demselben Land gab es bisher achtmal, davon ein innerdeutsches Duell 2012/13 mit Borussia Dortmund gegen den FC Bayern München in London. 2014 und 2016 bestritten sogar zwei Mannschaften aus derselben Stadt das Finale, nämlich Real Madrid und Atletico Madrid, wobei Real das Europalokalderby jeweils für sich entschied.

Hintergrund

Trophäe

Von 1956 bis 1966 wurde dem jeweiligen Sieger eine andere Trophäe als die aktuelle überreicht, die im Aussehen stark dem Pokal der vier Jahre später als Europapokal der Nationen erstmals ausgetragenen Fußball-Europameisterschaft glich. Als Real Madrid 1966 zum sechsten Mal triumphierte, entschied man sich, den damaligen Pokal dauerhaft an die Madrilenen zu übergeben und eine neue Trophäe zu schaffen.<ref>Die Trophäe der UEFA Champions League. In: uefa.com. UEFA, abgerufen am 24. August 2013.</ref> Seit dem Jahr 1967 wird ein Wanderpokal überreicht, nachdem die UEFA den Schweizer Goldschmied Jürg Stadelmann beauftragt hatte, einen neuen Pokal zu entwerfen.<ref>Wer hat den Champions-League-Pokal kreiert? In: Berner Zeitung. 12. September 2018, abgerufen am 14. Oktober 2022.</ref> Ob Stadelmann selbst oder die Bremer Silberwarenmanufaktur Koch & Bergfeld, die den Pokal bis 2002 auch produzierte, Originalurheber des Designs ist, lässt sich anhand der Quellenlage nicht abschließend bewerten.<ref>Moritz Cassalette und Petra Philippsen: Wer hat's erfunden? Der Champions-League-Pokal kommt aus Bremen. In: butenunbinnen.de. Radio Bremen, 29. Mai 2025, abgerufen am 1. Juni 2025.</ref><ref>Die Trophäe der UEFA Champions League. In: uefa.com. UEFA, abgerufen am 1. Juni 2025.</ref> Celtic Glasgow gewann 1967 als erste Mannschaft den neuen Pokal. Die Trophäe ist 62 cm hoch. Bis zum Jahr 2008 galt die Regel, dass der aktuelle Titelträger das Original des Pokals für ein Jahr verliehen bekam. Kurz vor dem Endspiel des folgenden Jahres wurde das Original an die UEFA zurückgegeben und durch eine Nachbildung ersetzt, welche zehn Prozent kleiner war. Seit der Saison 1968/69 galt die Regel, dass wenn ein Verein den Wettbewerb drei Mal hintereinander oder aber insgesamt fünf Mal gewonnen hatte, der Gewinner das Original dauerhaft behalten durfte. So erhielten diese Trophäe in der Vergangenheit Real Madrid (1966 noch der alte Pokal), Ajax Amsterdam (1973), Bayern München (1976), die AC Mailand (1994) und zuletzt der FC Liverpool (2005). Seit 2006 wird das mittlerweile sechste Exemplar übergeben, welches sich in der Form von der bis 2005 übergebenen Trophäe dadurch unterscheidet, dass nun die Henkel bzw. Griffe stärker nach innen gekröpft sind, wodurch der Pokal etwas schlanker wirkt.<ref>Die Trophäe der UEFA Champions League. In: uefa.com. UEFA, abgerufen am 4. August 2013.</ref>

Auf dem neuen Pokal sind erstmals alle Titelgewinner eingraviert. Seit 2009 bleibt der Originalpokal, der für die Pokalübergabe verwendet wird, dauerhaft im Besitz der UEFA.<ref>Reglement der UEFA Champions League 2009/10. (PDF; 939 kB) In: uefa.com. UEFA, abgerufen am 4. August 2013.</ref> Der Sieger erhält unmittelbar nach dem Finale eine Nachbildung in Originalgröße, die Siegertrophäe der UEFA Champions League.<ref>Das Objekt der Begierde: Der Henkelpott Am Rossio mitten in Lissabons Innenstadt steht das Objekt der Begierde., ran.de, 22. August 2020</ref><ref>Die Trophäe der UEFA Champions League, uefa.com, abgerufen am 22. August 2020</ref> Ein Verein, der den Wettbewerb dreimal nacheinander oder insgesamt fünfmal gewonnen hat, erhält künftig statt der Originalstatue ein spezielles Zeichen der Anerkennung. Danach fängt für diesen Verein die Zählung wieder bei Null an.

Betroffen von dieser Neuregelung waren bisher Real Madrid, welches sowohl bei seinem insgesamt 10. Titel im Jahr 2014, als auch 2018 für drei Titel in Folge eine solche Anerkennung erhielten, ebenso erging es dem FC Barcelona, welcher im Jahr 2015 zum insgesamt fünften Mal den Titel erlangen konnte, aber dennoch nicht die Original-Trophäe erhielt.

Strafen

Nach drei Gelben Karten ist ein Spieler automatisch für die nächste Partie gesperrt, anschließend nach jeweils zwei weiteren (nach der fünften, nach der siebten usw.). Ein Platzverweis hat eine Sperre von mindestens einem Spiel zur Folge, der Kontroll- und Disziplinarausschuss der UEFA kann eine Verschärfung der Strafe beschließen. Diese Regeln gelten wettbewerbsübergreifend, also auch beim Wechsel von Champions League zur Europa League.<ref>So läuft die Champions League. In: kicker.de. Kicker (Sportmagazin), 21. Juni 2010, abgerufen am 3. April 2012.</ref>

Finanzen

Zur Saison 2016/17 verteilen sich die Prämien für die teilnehmenden Vereine wie folgt: Für die Vereine, die in einer der drei Qualifikationsrunden antraten, gab es jeweils 220.000 Euro für die erste, 320.000 Euro für die zweite und 420.000 Euro für die dritte Qualifikationsrunde, vorausgesetzt sie qualifizierten sich nicht für die Gruppenphase. Jeder nationale Meister, der die Gruppenphase nicht erreichte, erhält neben den Beträgen für die jeweiligen Qualifikationsrunden zusätzlich 260.000 Euro. In der Play-off-Runde gibt es für den Sieger 2.000.000 Euro und für den Verlierer 3.000.000 Euro. In den Play-offs erfolgen keine Solidaritätszahlungen, da die daran teilnehmenden Vereine die weiter oben erwähnten Play-off-Prämien erhalten. Den in den Play-offs ausgeschiedenen Vereinen bleiben etwaige Zahlungen für die erste und zweite Qualifikationsrunde erhalten. Für das Erreichen der Vorrunde bekam jeder der 32 Vereine 12.700.000 Euro. Für jedes der sechs Gruppenspiele werden 1.500.000 Euro für einen Sieg und 500.000 Euro für ein Unentschieden ausgezahlt. Für den Einzug ins Achtelfinale erhält jedes Team zusätzlich je 6.000.000 Euro, die acht Viertelfinalisten kassieren jeweils weitere 6.500.000 Euro und die vier Halbfinalisten je 7.500.000 Euro. Der unterlegene Finalist erhält 11.000.000 Euro, der Titelgewinner 15.500.000 Euro. Bestenfalls kann ein Verein also Prämien in Höhe von 57.200.000 Euro verbuchen, ohne Berücksichtigung der Play-off-Prämie.<ref>UEFA.com: Verteilung der Champions League-Einnahmen 2016/17 - UEFA Champions League - News - UEFA.com. In: UEFA.com. Abgerufen am 14. September 2016.</ref>

Zusätzlich bekam jeder Verein für jedes Heim- und Auswärtsspiel einen bestimmten Anteil an den Fernsehgeldern, die mit einem Gesamtetat von 507.000.000 Euro gespeist sind, welche vom Sender, der die Fernsehrechte im Land des Heimklubs erworben hat, bezahlt werden. Die Höhe dieser Fernsehgelder variiert stark je nach Nationalität des Heimklubs.<ref name="einnahmen">Einnahmen-Verteilung in der UEFA Champions League. In: uefa.com. UEFA, 12. September 2012, abgerufen am 5. August 2013.</ref>

Label

Die Vermarktung des Markennamens „UEFA Champions League“ und insbesondere der Fernseh- und Werberechte erfolgt durch die „T.E.A.M. Television Event And Media Marketing AG“ mit Sitz in Luzern. Die T.E.A.M. wurde 1991 von Klaus Hempel und Jürgen Lenz gegründet. Das von ihnen entwickelte Vermarktungskonzept zur Neugestaltung des Europapokals der Landesmeister inkl. Hymne und Sternenbanner erhielt 1992 von der UEFA den Zuschlag zur künftigen Vermarktung als Champions League. Die aus den Einnahmen der Vermarktung weitergegebenen Prämien sind eine wichtige Einnahmequelle der Topfußballklubs in Europa.

Fernsehübertragungen

Deutschland

Rechteinhaber in Deutschland
Saisons Free-TV Pay-TV
1992–1999 RTL Television (TV)
1999–2000 tm3 (TV)
2000–2003 RTL (TV) Premiere (TV)
2003–2006 Sat.1 (TV) Premiere (TV)
2006–2009 Premiere (TV) Premiere (TV)
2009–2012 Sat.1 (TV) Sky Deutschland (TV)
2012–2018 ZDF (TV) Sky Deutschland (TV)
2018–2021 ZDF (Finale 2019/20, TV) Sky Deutschland (TV), DAZN (Streaming)
2021–2027 ZDF (Finale, TV) DAZN (Streaming/TV), Prime Video (Streaming)

Von 1992 bis 1999 zeigte in Deutschland RTL Television die Spiele der Champions League. Danach sicherte sich das ehemals als Frauensender gestartete tm3 überraschend für 850 Millionen DM die Rechte für vier Jahre, übertrug die Champions League aber nur in der Saison 1999/2000 und zog sich bereits nach dieser Saison wieder von den Übertragungen zurück. Die Rechte wurden daraufhin erstmals zwischen Pay-TV und Free-TV aufgeteilt: Während zuvor jeweils dienstags und mittwochs unverschlüsselt Liveübertragungen gezeigt wurden, waren fortan die Dienstagsspiele nur noch verschlüsselt (beim Pay-TV-Sender Premiere) und lediglich die Mittwochsspiele im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen. Die Rechte dafür gingen zurück an RTL, der Sender übertrug den Wettbewerb bis zum Jahr 2003 für gut 50 Millionen Euro pro Spielzeit.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />UEFA in Zukunft auf RTL und Premiere World (Memento vom 27. Februar 2015 im Internet Archive)</ref> Ab der Saison 2003/04 zeigte Sat.1 die Spiele und zahlte geschätzte 35 Millionen Euro pro Saison dafür. Der Sender handelte außerdem das Recht aus, frei darüber entscheiden zu können, welches Spiel pro Spieltag gezeigt wurde.<ref>Fußballrechte: Sat.1 nimmt RTL die Champions League ab. In: spiegel.de. Spiegel Online, 11. Juni 2003, abgerufen am 27. Februar 2015.</ref>

2005 erwarb der Pay-TV-Sender Premiere auch die Rechte für die Free-TV-Übertragungen<ref>TV-Coup: Premiere kauft alle Champions-League-Rechte. In: spiegel.de. Spiegel Online, 30. August 2005, abgerufen am 27. Februar 2015.</ref> und produzierte – um diese Spiele ausstrahlen zu können – dazu das Format Champions TV. Dies wurde in der Saison 2006/07 vom DSF<ref>Premiere und DSF kooperieren bei Champions League. In: faz.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. Februar 2006, abgerufen am 27. Februar 2015.</ref> und den beiden darauffolgenden Saisons von Sat.1<ref>UEFA Champions League: „Champions TV“ im Free-TV neu auf Sat. 1. In: info.sky.de. Sky Limited, 6. Juli 2007, abgerufen am 27. Februar 2015.</ref> übernommen. Ab dieser Zeit wurden – bis auf spätere Ausnahmen in den K.-o.-Runden – nur noch Mittwochsspiele frei empfangbar gezeigt. Von der Saison 2009/10 bis 2011/12 produzierte Sat.1 unter der reaktivierten Dachmarke ran drei Jahre lang die Übertragungen wieder selbst. 2011 sicherte sich das ZDF für gut 50 Millionen Euro pro Saison die Rechte und die Champions League wechselte damit ab der Saison 2012/13 erstmals ins öffentlich-rechtliche Fernsehen.<ref>TV-Coup: ZDF sichert sich die Champions League. In: spiegel.de. Spiegel Online, 5. April 2011, abgerufen am 27. Februar 2015.</ref><ref name="handelsblatt-2013-18-59">Hans-Peter Siebenhaar: Finanzielle Höchstleistungen. In: Handelsblatt. Nr. 18, 25. Januar 2013, S. 59.</ref> Der ursprünglich bis 2015 geschlossene Vertrag mit dem ZDF wurde 2013 für drei weitere Saisons bis 2018 verlängert.<ref>ZDF kauft Rechte an der Champions League bis 2018. In: welt.de. Die Welt, 12. Dezember 2013, abgerufen am 27. Februar 2015.</ref> Insgesamt zeigte das ZDF so sechs Jahre lang 13 Begegnungen pro Saison.

Im Juni 2017 vergab die UEFA die Fernsehrechte am Wettbewerb neu – und erstmals ausschließlich ans Pay-TV. So wurden zwischen der Saison 2018/19 und 2020/21 die Spiele zwischen Sky Deutschland sowie dem Streaminganbieter DAZN aufgeteilt.<ref>Champions League künftig nicht mehr im Free-TV. In: faz.net. FAZ, 13. Juni 2017, abgerufen am 16. Juni 2017.</ref> Das ZDF verlor die Übertragungsrechte für das Free-TV;<ref>Perform Media Deutschland GmbH: Sky und DAZN sichern sich CL-Rechte. 13. Juni 2017 (spox.com [abgerufen am 10. September 2017]).</ref> lediglich ein Finale mit deutscher Beteiligung musste laut Rundfunkstaatsvertrag im Free-TV zu sehen sein. Dies war mit dem Finale der Saison 2019/20 der Fall, das vom ZDF gezeigt wurde. Von 2021/22 bis 2026/27<ref>Ab 2024: DAZN zeigt 186 Champions-League-Spiele pro Saison - Auch Amazon bleibt bis 2027. In: kicker.de. 7. Dezember 2022, abgerufen am 15. Dezember 2023.</ref> werden die Spiele von den beiden Streaminganbietern DAZN und erstmals Amazon Prime Video gezeigt. Prime Video zeigt das Topspiel am Dienstag, DAZN alle übrigen Partien und alle Konferenzen. Sky Deutschland ging damit nach über 20 Jahren erstmals bei den Übertragungen leer aus; das Finale wird aber – anders als in der Rechteperiode 2018–2021 – wieder unabhängig von deutscher Beteiligung im ZDF frei empfangbar ausgestrahlt.<ref>Sky verliert Rechte an Champions League. In: faz.net. 12. Dezember 2019, abgerufen am 10. Juni 2022.</ref>

Österreich

Bis zum Ende der Saison 2017/18 wurden die im Free-TV gezeigten Begegnungen von dem öffentlich-rechtlichen Sender ORF 1 ausgestrahlt; zwischen den Saisons 2018/19 und 2020/21 waren keine Spiele im Free-TV zu sehen. Seit der Saison 2021/22 wird pro Spieltag eine Partie frei empfangbar bei Servus TV gezeigt.<ref>Servus TV sichert sich Rechte an Champions League und Europa League. In: derstandard.de. 14. Mai 2020, abgerufen am 10. Juni 2022.</ref>

Sowohl Sky Österreich als auch DAZN übertragen von 2021/22 bis 2023/24 alle Partien gegen Bezahlung.<ref>Co-Exklusiv: Dazn zeigt Champions League komplett in Österreich. In: sportsbusiness.at. 12. Juli 2021, abgerufen am 10. Juni 2022.</ref> Ab der Saison 2024/25 werden die Begegnungen von Sky Österreich sowie erstmals von Canal+ Austria, dem österreichischen Ableger des französischen Pay-TV-Senders Canal+, übertragen; neben DAZN verliert auch Servus TV die Übertragungsrechte, sodass in den folgenden Saisons vorerst keine Spiele im Free-TV zu sehen sein werden. Canal+ Austria wird das Topspiel am Mittwoch zeigen, während Sky Österreich alle übrigen Partien übertragen wird.<ref>Fußball: Sky sichert sich nach Champions League auch Rechte an Europa und Conference League. In: derstandard.de. 9. Februar 2023, abgerufen am 15. Dezember 2023.</ref>

Schweiz

In der Schweiz zeigte das SRF lange Zeit die Champions League auf SRF zwei im Free-TV<ref>Champions League und Europa League weiter live bei der SRG SSR. In: srf.ch. SRF, 6. Juli 2017, abgerufen am 30. August 2017.</ref>: 2018/19 zeigte SRF ein Mittwochspiel, Teleclub Zoom ab der Gruppenphase ein Dienstagsspiel. Die übrigen Spiele wurden im Pay-TV auf Teleclub ausgestrahlt.<ref>Watson: Wo du in dieser Saison Champions League sehen kannst</ref>

Seit der Saison 2021/22 sind die Free-TV-Spiele nicht mehr auf SRF, sondern auf 3+ und TV24 der CH Media-Gruppe zu sehen.<ref>«Enorme Summen»: TV-Rechte an der Champions League gehen von SRF an CH Media. In: Klein Report. 8. Juli 2020, abgerufen am 12. September 2020.</ref> Dazu gehören sechs Gruppenspiele und das Endspiel. Der Teleclub-Nachfolger blue+ überträgt die Free-TV-Spiele in französischer und italienischer Sprache über blue Zoom sowie alle übrigen Spiele im Pay-TV bei blue Sport.

Ab der Saison 2024/25 werden die Free-TV-Spiele wieder auf den Sendern der SRG SSR zu sehen sein; dazu gehören neben dem Endspiel 16 weitere Partien. Die übrigen Partien werden weiterhin bei blue Sport im Pay-TV übertragen.<ref>Die Königsklasse kehrt mit dem neuen Modus auf die Kanäle der SRG zurück. In: sport.ch. 9. Februar 2023, abgerufen am 15. Dezember 2023.</ref>

Hymne

Statistik

Ranglisten

Erfolgreichster Verein in der Geschichte des Landesmeisterpokals ist Real Madrid mit fünfzehn Titeln. Vor allem in der frühen Geschichte der europäischen Wettbewerbe galt das „weiße Ballett“ um Alfredo Di Stéfano und Ferenc Puskás als unschlagbar und entschied von 1956 bis 1960 die ersten fünf Austragungen des Europapokals der Landesmeister allesamt für sich. Nach dem sechsten Erfolg von 1966 musste der Verein bis 1998 allerdings über 30 Jahre lang auf den nächsten Sieg warten. Etwas beständiger war die AC Mailand, die je zwei ihrer sieben Titel in den 1960ern, den 1990ern und den 2000ern sowie einmal in den 1980ern gewann. Neben Real Madrid, das mit den fünf Siegen zwischen 1956 und 1960 auch den Rekord an Siegen in Folge hält, verteidigten auch Ajax Amsterdam (1971 bis 1973) und der FC Bayern München (1974 bis 1976) den Titel mehrfach erfolgreich. Nach der Titelverteidigung durch die AC Mailand im Jahr 1990 ist dies erst Real Madrid 27 Jahre später, im Jahr 2017 erneut gelungen, was zugleich die erste Titelverteidigung in der Geschichte der UEFA Champions League darstellte.

Fünf Vereine gewannen den Titel bei ihrer ersten Teilnahme: Real Madrid (1955/56 bei der ersten Austragung), Inter Mailand (1963/64), Celtic Glasgow (1966/67), Nottingham Forest (1978/79, nach dem einzigen englischen Meistertitel) und Aston Villa (1981/82).

Betrachtet man eine Länderwertung, so gewannen bisher Vereine aus zehn Ländern den Wettbewerb. Die Klubs aus Spanien führen mit 20 Erfolgen diese Wertung an, gefolgt von den englischen Klubs mit 15 Titeln und den italienischen Klubs mit zwölf Titeln. England ist mit sechs Mannschaften auch das Land mit den meisten unterschiedlichen Siegerteams. Deutschland liegt mit acht Titeln und drei Mannschaften auf dem vierten Rang. Darauf folgen die Niederlande und Portugal mit sechs bzw. vier Erfolgen.

Rang Logo Klub Titel Finalt. Quote
nach Klubs
01 Datei:Real Madrid Logo.svg Real Madrid 150 180 83,3 %
02 Datei:AC Milan Logo.svg AC Mailand 7 110 63,6 %
03 Datei:FC Bayern München logo (2024).svg FC Bayern München 6 110 54,5 %
04 Datei:FC Liverpool.svg FC Liverpool 6 100 60 %
05 Datei:Fc barcelona.svg FC Barcelona 5 8 62,5 %
06 Datei:Coats of arms of None.svg Ajax Amsterdam 4 6 66,7 %
07 Inter Mailand Inter Mailand 3 7 42,85 %
08 Datei:Manchester United FC.svg Manchester United 3 5 60 %
09 Datei:Juventus FC - logo black (Italy, 2020).svg Juventus Turin 2 9 22,2 %
10 Datei:Emblema Benfica 1930 (Sem fundo).png Benfica Lissabon 2 7 28,6 %
11 Datei:Chelsea crest.svg FC Chelsea 2 3 66,7 %
12 Datei:Logo Nottingham Forest.svg Nottingham Forest 2 2 100 %
Datei:FC Porto.svg FC Porto 2 2 100 %
14 Datei:Borussia Dortmund logo.svg Borussia Dortmund 1 3 33,3 %
15 Datei:Steaua bucurest.svg Steaua Bukarest 1 2 50 %
Datei:Celtic fc.svg Celtic Glasgow 1 2 50 %
Datei:HSV-Logo.svg Hamburger SV 1 2 50 %
Datei:Wappen Manchester City 2016.svg Manchester City 1 2 50 %
Datei:Olympique Marseille Logo.svg Olympique Marseille 1 2 50 %
Datei:Paris SG Logo.svg Paris Saint-Germain 1 2 50 %
21 Datei:Logo Feyenoord Rotterdam.svg Feyenoord Rotterdam 1 1 100 %
Datei:Aston Villa logo.svg Aston Villa 1 1 100 %
Datei:LOGO PSV stars 2020 RGB.jpg PSV Eindhoven 1 1 100 %
Datei:Red Star Belgrade crest.svg Roter Stern Belgrad 1 1 100 %
Rang Land Titel Klubs (kursiv: Finalisten ohne Titelgewinn) Finalt. Quote
nach Ländern
1 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien 20 Real Madrid, FC Barcelona
Atlético Madrid (3), FC Valencia (2)
31 64,5 %
2 EnglandDatei:Flag of England.svg England 15 FC Liverpool, Manchester United, Nottingham Forest, FC Chelsea, Aston Villa, Manchester City
Leeds United, Tottenham Hotspur, FC Arsenal
26 57,7 %
3 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 12 AC Mailand, Inter Mailand, Juventus Turin
AC Florenz, AS Rom, Sampdoria Genua
29 41,4 %
4 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 08 FC Bayern München, Hamburger SV, Borussia Dortmund
Eintracht Frankfurt, Borussia Mönchengladbach, Bayer 04 Leverkusen
19 42,1 %
5 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande 06 Ajax Amsterdam, Feyenoord Rotterdam, PSV Eindhoven 08 75 %
6 PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal 04 Benfica Lissabon, FC Porto 09 44,4 %
7 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 02 Olympique Marseille, Paris Saint-Germain
Stade Reims (2), AS Saint-Étienne, AS Monaco
08 25 %
8 Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikDatei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg Jugoslawien 01 Roter Stern Belgrad
Partizan Belgrad
02 50 %
Rumänien 1965Datei:Flag of Romania (1965–1989).svg Rumänien 01 Steaua Bukarest 02 50 %
SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Schottland 01 Celtic Glasgow 02 50 %


Rekordspieler

Der erste Rekordsieger des Landesmeistercups beziehungsweise der Champions League ist der Spanier Francisco Gento (1933–2022), welcher der Erfolgsmannschaft von Real Madrid bei deren ersten sechs Titelerfolgen angehörte. Von 1966 an hielt er 58 Jahre lang allein die Rekordmarke an gewonnenen Titeln, bis mit dem fünfzehnten Titelgewinn desselben Vereins 2024 die Landsleute Dani Carvajal, Nacho Fernandez, sowie der Kroate Luka Modrić und der Deutsche Toni Kroos mit ihm gleichziehen konnten.

Als bisher einziger Spieler hat der Niederländer Clarence Seedorf die Champions League mit drei verschiedenen Klubs gewonnen; 1995 mit Ajax Amsterdam, 1998 mit Real Madrid sowie 2003 und 2007 mit der AC Mailand.

Spieler mit mindestens 5 Titelgewinnen
Titel Spieler Klub(s) Jahre
6 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Dani Carvajal Real Madrid 2014, 2016, 2017, 2018, 2022, 2024
Spanien 1945Datei:Flag of Spain (1945 - 1977).svg Francisco Gento Real Madrid 1956, 1957, 1958, 1959, 1960, 1966
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Toni Kroos FC Bayern München 2013
Real Madrid 2016, 2017, 2018, 2022, 2024
KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Luka Modrić Real Madrid 2014, 2016, 2017, 2018, 2022, 2024
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Nacho Real Madrid 2014, 2016, 2017, 2018, 2022, 2024
5 Spanien 1945Datei:Flag of Spain (1945 - 1977).svg Juan Alonso Real Madrid 1956, 1957, 1958, 1959, 1960
WalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Gareth Bale Real Madrid 2014, 2016, 2017, 2018, 2022
FrankreichDatei:Flag of France.svg Karim Benzema Real Madrid 2014, 2016, 2017, 2018, 2022
BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Casemiro Real Madrid 2014, 2016, 2017, 2018, 2022
ItalienDatei:Flag of Italy.svg Alessandro Costacurta AC Mailand 1989, 1990, 1994, 2003, 2007
PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Cristiano Ronaldo Manchester United 2008
Real Madrid 2014, 2016, 2017, 2018
Spanien 1945Datei:Flag of Spain (1945 - 1977).svg Alfredo Di Stéfano Real Madrid 1956, 1957, 1958, 1959, 1960
Spanien 1945Datei:Flag of Spain (1945 - 1977).svg Rafael Lesmes Real Madrid 1956, 1957, 1958, 1959, 1960
ItalienDatei:Flag of Italy.svg Paolo Maldini AC Mailand 1989, 1990, 1994, 2003, 2007
BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Marcelo Real Madrid 2014, 2016, 2017, 2018, 2022
Spanien 1945Datei:Flag of Spain (1945 - 1977).svg Enrique Mateos Real Madrid 1956, 1957, 1958, 1959, 1960
Spanien 1945Datei:Flag of Spain (1945 - 1977).svg Marquitos Real Madrid 1956, 1957, 1958, 1959, 1960
Spanien 1945Datei:Flag of Spain (1945 - 1977).svg Héctor Rial Real Madrid 1956, 1957, 1958, 1959, 1960
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Lucas Vázquez Real Madrid 2016, 2017, 2018, 2022, 2024
Spanien 1945Datei:Flag of Spain (1945 - 1977).svg José María Zárraga Real Madrid 1956, 1957, 1958, 1959, 1960
Datei:Cristiano Ronaldo 2018.jpg
Rekordspieler: Cristiano Ronaldo
Datei:IkerCasillas.JPG
177 Einsätze: Iker Casillas
Datei:Ryan Giggs vs MLS All Stars 2010.jpg
Die meisten Saisonteilnahmen: Ryan Giggs

Die Statistik der meisten Einsätze in der Champions League wird von Spielern angeführt, die nach 1992 aktiv waren oder sind, da der veränderte Austragungsmodus zu deutlich mehr Spielen pro Saison führt als vorher im K.-o.-System. Führend in dieser Statistik ist Cristiano Ronaldo vor Iker Casillas. Paolo Maldini hält mit 19 Spielen weiterhin den Rekord mit den meisten Einsätzen in einer Saison, als er 2002/03 in jedem Spiel der AC Mailand von der Qualifikation bis zum Finale auf dem Platz stand. Iker Casillas und Ryan Giggs halten mit 20 Saisonteilnahmen den Rekord für die meisten Teilnahmen. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.

Spieler mit mindestens 100 Einsätzen<ref>Champions League 2025/2026 » Historie: Rekordspieler. In: weltfussball.de. Abgerufen am 16. April 2026.</ref>
Rang Spieler Spiele Erstes Spiel Letztes Spiel
01 PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Cristiano Ronaldo 183 2003 2022
02 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Iker Casillas 177 1999 2019
03 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Lionel Messi 163 2004 2023
0 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Thomas Müller 163 2009 2025
05 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Manuel Neuer 159 2007 –aktiv–
06 FrankreichDatei:Flag of France.svg Karim Benzema 152 2005 2023
07 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Toni Kroos 151 2008 2024
0 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Xavi 151 1998 2015
09 WalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg Ryan Giggs 145 1993 2014
10 PolenDatei:Flag of Poland.svg Robert Lewandowski 144 2011 –aktiv–
11 KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Luka Modrić 142 2010 –aktiv–
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Sergio Ramos 142 2005 2023
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Raúl 142 1995 2011
14 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Paolo Maldini 135 1988 2008
15 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Andrés Iniesta 130 2002 2018
16 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Sergio Busquets 129 2008 2022
17 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Gerard Piqué 128 2004 2022
18 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg David Alaba 125 2010 –aktiv–
NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Clarence Seedorf 125 1994 2012
ItalienDatei:Flag of Italy.svg Gianluigi Buffon 124 1997 2020
SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Zlatan Ibrahimović 124 2002 2021
EnglandDatei:Flag of England.svg Paul Scholes 124 1994 2012
23 PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Pepe 120 2004 2024
BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Roberto Carlos 120 1997 2008
25 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Xabi Alonso 119 2003 2017
BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Marquinhos 119 2013 –aktiv–
27 FrankreichDatei:Flag of France.svg Antoine Griezmann 118 2013 –aktiv–
28 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Ángel Di María 116 2007 2025
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Koke 116 2011 –aktiv–
30 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg İlkay Gündoğan 115 2011 –aktiv–
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Carles Puyol 115 1999 2013
32 FrankreichDatei:Flag of France.svg Thierry Henry 112 1997 2012
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Philipp Lahm 112 2002 2017
34 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Dani Alves 111 2007 2019
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Petr Čech 111 2001 2016
EnglandDatei:Flag of England.svg Gary Neville 110 1993 2010
NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Arjen Robben 110 2002 2018
38 EnglandDatei:Flag of England.svg John Terry 109 2003 2015
39 EnglandDatei:Flag of England.svg Ashley Cole 108 2000 2014
FrankreichDatei:Flag of France.svg Patrice Evra 108 2003 2016
ItalienDatei:Flag of Italy.svg Andrea Pirlo 108 1998 2015
42 EnglandDatei:Flag of England.svg David Beckham 107 1994 2013
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Joshua Kimmich 107 2015 –aktiv–
44 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Víctor Valdés 106 2002 2014
EnglandDatei:Flag of England.svg Frank Lampard 105 2003 2015
BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Thiago Silva 105 2009 2023
47 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Cesc Fàbregas 104 2004 2018
SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Jan Oblak 104 2014 –aktiv–
PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Bernardo Silva 104 2014 –aktiv–
50 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Fernandinho 103 2006 2022
PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Luís Figo 103 1997 2009
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oliver Kahn 103 1994 2007
53 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Marcelo 102 2007 2022
ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Nicolás Otamendi 102 2014 –aktiv–
55 UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Andrij Schewtschenko 100 1994 2009
Stand: 15. April 2026
Datei:Ronaldo vs. FC Schalke 04 (16854146922).jpg
Rekordtorschütze Cristiano Ronaldo
Datei:Lionel Messi Player of the Year 2011.jpg
Lionel Messi
Datei:Robert Lewandowski Training FC Bayern München-3.jpg
Robert Lewandowski

Führend in der Liste der Torjäger ist der Portugiese Cristiano Ronaldo vor dem Argentinier Lionel Messi und dem Polen Robert Lewandowski. Aus der Zeit des Europapokals der Landesmeister sind mit Di Stéfano, Eusébio, Puskás, Gerd Müller und Gento fünf der prominentesten Fußballer Europas vertreten. Erling Haaland weist mit einer Quote von 1,02 Toren pro Spiel den Topwert der 30 erfolgreichsten Torschützen auf. 5 der 10 erfolgreichsten Torschützen trugen bzw. tragen das Trikot von Real Madrid (Cristiano Ronaldo, Karim Benzema, Raúl, Ruud van Nistelrooy und Kylian Mbappé). (Stand: 13. März 2025).

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Spieler mit mindestens 30 Toren<ref>Rekordtorjäger. In: weltfussball.de. Abgerufen am 11. März 2026.</ref>
Rang Spieler Tore Spiele Quote Erstes Spiel Letztes Spiel
01 PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Cristiano Ronaldo 140 183 0,77 2003 2022
02 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Lionel Messi 129 163 0,79 2004 2023
03 PolenDatei:Flag of Poland.svg Robert Lewandowski 109 144 0,76 2011 –aktiv–
04 FrankreichDatei:Flag of France.svg Karim Benzema 090 152 0,59 2005 2023
05 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Raúl 071 142 0,50 1995 2011
06 FrankreichDatei:Flag of France.svg Kylian Mbappé 070 098 0,71 2016 –aktiv–
07 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Erling Haaland 057 058 0,98 2019 –aktiv–
08 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Thomas Müller 057 163 0,35 2009 2025
09 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Ruud van Nistelrooy 056 073 0,77 1998 2009
10 EnglandDatei:Flag of England.svg Harry Kane 052 068 0,76 2016 –aktiv–
11 AgyptenDatei:Flag of Egypt.svg Mohamed Salah 050 097 0,52 2013 –aktiv–
12 FrankreichDatei:Flag of France.svg Thierry Henry 050 112 0,45 1997 2012
13 Spanien 1945Datei:Flag of Spain (1945 - 1977).svg Alfredo Di Stéfano 049 058 0,84 1955 1964
14 UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Andrij Schewtschenko 048 100 0,48 1994 2009
15 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Zlatan Ibrahimović 048 124 0,39 2002 2021
16 PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Eusébio 046 065 0,71 1961 1973
17 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Filippo Inzaghi 046 081 0,57 1997 2010
18 ElfenbeinküsteDatei:Flag of Côte d'Ivoire.svg Didier Drogba 044 092 0,48 2003 2015
19 FrankreichDatei:Flag of France.svg Antoine Griezmann 044 118 0,37 2013 –aktiv–
20 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Neymar 043 081 0,53 2013 2023
21 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Alessandro Del Piero 042 089 0,47 1995 2009
22 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Sergio Agüero 041 079 0,52 2008 2021
23 Ungarn 1957Datei:Civil Ensign of Hungary.svg Ferenc Puskás 036 041 0,88 1956 1965
24 UruguayDatei:Flag of Uruguay.svg Edinson Cavani 035 070 0,50 2011 2022
25 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Gerd Müller 034 035 0,97 1969 1976
26 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Vinícius Júnior 034 082 0,41 2018 –aktiv–
27 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Fernando Morientes 033 093 0,35 1997 2009
28 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Arjen Robben 031 110 0,28 2002 2018
29 KamerunDatei:Flag of Cameroon.svg Samuel Eto’o 030 078 0,38 1999 2014
30 EnglandDatei:Flag of England.svg Wayne Rooney 030 085 0,35 2004 2015
31 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Kaká 030 086 0,35 2003 2014
32 Spanien 1945Datei:Flag of Spain (1945 - 1977).svg Francisco Gento 030 089 0,34 1955 1969
Stand: 15. April 2026

Altersrekorde

Max Dowman (FC Arsenal) ist der jüngste Spieler, der je in einem Champions-League-Spiel zum Einsatz kam. Im Alter von 15 Jahren, 10 Monaten und 4 Tagen wurde er am 4. Spieltag der Saison 2025/26 beim 3:0-Sieg gegen Slavia Prag eingewechselt.<ref>bbc.com: Champions League football at 15? 'Massive player' Dowman makes history (4. November 2025), abgerufen am 7. April 2026</ref> Der bis dahin jüngste Spieler war Youssoufa Moukoko. Er wurde am 8. Dezember 2020 beim Spiel seines Vereins Borussia Dortmund bei Zenit St. Petersburg (Ergebnis 2:1) als Einwechselspieler eingesetzt und war zu diesem Zeitpunkt 16 Jahre und 18 Tage alt. Damit löste er Celestine Babayaro ab, der den Rekord seit 1994 mit 16 Jahren, 2 Monaten und 26 Tagen gehalten hatte.<ref>Nächster Rekord für Moukoko: Jüngster Champions-League-Spieler der Geschichte. In: kicker. 8. Dezember 2020, abgerufen am 8. Dezember 2020.</ref> Warren Zaïre-Emery (Paris Saint-Germain) war hingegen am 14. Februar 2023 beim 0:1 seiner Mannschaft gegen den FC Bayern München mit 16 Jahren, elf Monaten und sechs Tagen der bis dato jüngste in einer K.-o.-Runde eingesetzte Akteur. Zaïre-Emery folgte auf den Litauer Tomas Žvirgždauskas, der mit 17 Jahren, fünf Monaten und 29 Tagen im September 1992 in der ersten Runde gegen die PSV Eindhoven für Žalgiris Vilnius auflief.<ref>Zaïre-Emery jüngster Startelf-Spieler in K.o.-Runde – Zwei 14-Jährige in Europas Ligen 22/23, transfermarkt.de, abgerufen am 15. Februar 2023</ref>

Der jüngste Spieler, der in der Champions League ein Tor erzielte, ist Ansu Fati vom FC Barcelona. Er erzielte am 10. Dezember 2019 bei einem 2:1-Sieg gegen Inter Mailand im Alter von 17 Jahren und 40 Tagen den Siegtreffer und übertraf damit die bisherige Rekordmarke von Peter Ofori-Quaye, der am 1. Oktober 1997 mit 17 Jahren und 195 Tagen für Olympiakos Piräus gegen Rosenborg Trondheim erfolgreich war.<ref>Barça-Talent Fati ist jüngster Champions-League-Torschütze. In: t-online.de. 11. Dezember 2019, abgerufen am 11. Dezember 2019.</ref>

Der bisher älteste Spieler, der in der Champions League zum Einsatz kam, ist Marco Ballotta von Lazio Rom, der am 11. Dezember 2007 im Gruppenspiel gegen Real Madrid eingesetzt wurde und zu diesem Zeitpunkt 43 Jahre und 253 Tage alt war. Am 25. Oktober 2023 wurde Pepe mit 40 Jahren und 241 Tagen beim 4:1 Gruppensieg gegen Royal Antwerpen zum ältesten Feldspieler in der UEFA Champions League und brach damit den Rekord, den zuvor Alessandro Costacurta, mit 40 Jahren und 211 Tagen, 17 Jahre lang gehalten hatte.<ref>Champions League: Die ältesten Spieler, Torschützen und Sieger. In: uefa.com. UEFA, 26. Oktober 2023, abgerufen am 26. Oktober 2023.</ref><ref>Älteste Spieler - Fußball-Champions League. In: sportdaten.spiegel.de. Der Spiegel, abgerufen am 26. Oktober 2023.</ref><ref>Portos Pepe avanciert zum ältesten Feldspieler der „Königsklasse“ – Löst Costacurta ab. In: transfermarkt.at. Transfermarkt GmbH & Co. KG, 26. Oktober 2023, abgerufen am 26. Oktober 2023.</ref> Der älteste Spieler in einem Champions-League-Finale ist Edwin van der Sar von Manchester United. Er spielte das Finale am 28. Mai 2011 über die volle Spieldauer. Es war sein letztes Spiel als Profifußballer. Beim Spiel gegen den FC Barcelona (Ergebnis 1:3) war er 40 Jahre und 211 Tage alt.<ref>Die ältesten Spieler der UEFA Champions League. In: uefa.com. UEFA, 18. Juli 2011, abgerufen am 18. März 2012.</ref>

Bei Oleksandr Schowkowskyj lagen zwischen seinem ersten CL-Spiel am 14. September 1994<ref>Oleksandr Shovkovskiy » Champions League 1994/1995. In: weltfussball.de. Abgerufen am 11. Dezember 2019.</ref> und seinem letzten am 13. September 2016<ref>Oleksandr Shovkovskiy » Champions League 2016/2017. In: weltfussball.de. Abgerufen am 11. Dezember 2019.</ref> 22 Jahre.

Der älteste Spieler, der in der Champions League ein Tor erzielte, ist Pepe vom FC Porto. Er traf am 7. November 2023 im Rahmen eines Gruppenspiels gegen Royal Antwerpen im Alter von 40 Jahren, 8 Monaten und 12 Tagen zum 2:0-Endstand und übertraf damit die bisherige Rekordmarke von Francesco Totti, der im November 2014 mit 38 Jahren und 59 Tagen für die AS Rom gegen ZSKA Moskau ein Tor erzielt hatte.<ref>Pepe überholt Totti: Porto-Verteidiger auch ältester Champions-League-Torschütze. In: transfermarkt.at. Transfermarkt GmbH & Co. KG, 8. November 2023, abgerufen am 8. November 2023.</ref><ref>Älteste Torschützen: Pepe übertrumpft Totti und schreibt weiter Geschichte. In: kicker.at. kicker Österreich GmbH, 8. November 2023, abgerufen am 8. November 2023.</ref>

Spielerrekorde

Anzahl Tore

Längste Serie in Gruppenspielen

  • Der FC Bayern München war von 2017 bis 2024 in 41 Champions-League-Gruppenspielen in Folge ohne Niederlage und führt damit vor Real Madrid, das zwischen 2012 und 2017 in 30 aufeinanderfolgenden Partien ungeschlagen war.<ref>FCB vor Kopenhagen: Serie ausbauen & Lauf bestätigen. 29. November 2023, abgerufen am 30. November 2023.</ref><ref>ORF at/Agenturen red: Champions League: Bayern stellen nächsten Rekord auf. 12. Oktober 2022, abgerufen am 12. Oktober 2022.</ref><ref>FC Bayern München stellt gegen Viktoria Pilsen Champions-League-Rekord auf. In: Der Spiegel. 4. Oktober 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 5. Oktober 2022]).</ref>

Höchste Siege

Runde Saison Sieger Ergebnis Verlierer
Qualifikation 2011/12 HJK Helsinki FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg 10:00 Bangor City WalesDatei:Flag of Wales (1959–present).svg
Vorrunde 1956/57 Manchester United EnglandEngland 10:00 RSC Anderlecht BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg
1962/63 Ipswich Town EnglandEngland 10:00 FC Floriana MaltaDatei:Flag of Malta.svg
1965/66 Benfica Lissabon PortugalPortugal 10:00 Stade Dudelange LuxemburgDatei:Flag of Luxembourg.svg
1. Runde<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1 1973/74 Dinamo Bukarest RumänienDatei:Flag of Romania.svg 11:00 Crusaders FC NordirlandDatei:Flag of Northern Ireland.svg
2. Runde<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1 1979/80 Ajax Amsterdam NiederlandeNiederlande 10:00 Omonia Nikosia Zypern RepublikDatei:Flag of Cyprus.svg
1. Gruppenphase<templatestyles src="FN/styles.css" /> 2 2007/08 FC Liverpool EnglandEngland 8:0 Beşiktaş Istanbul TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg
2015/16 Real Madrid SpanienSpanien 8:0 Malmö FF SchwedenSchweden
2. Gruppenphase<templatestyles src="FN/styles.css" /> 3 1999/2000 FC Barcelona SpanienSpanien 5:0 Sparta Prag TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg
2000/01 FC Valencia SpanienSpanien 5:0 SK Sturm Graz OsterreichÖsterreich
Play-offs zum Achtelfinale<templatestyles src="FN/styles.css" /> 4 2024/25 Paris Saint-Germain FrankreichFrankreich 7:0 Stade Brest FrankreichFrankreich
Achtelfinale<templatestyles src="FN/styles.css" /> 5 2011/12 FC Bayern München DeutschlandDeutschland 7:0 FC Basel SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg
2014/15 FC Bayern München DeutschlandDeutschland 7:0 Schachtar Donezk UkraineUkraine
2018/19 Manchester City EnglandEngland 7:0 FC Schalke 04 DeutschlandDeutschland
2022/23 Manchester City EnglandEngland 7:0 RB Leipzig DeutschlandDeutschland
Viertelfinale 1957/58 Real Madrid SpanienSpanien 8:0 FC Sevilla SpanienSpanien
Halbfinale 1963/64 Real Madrid SpanienSpanien 6:0 FC Zürich SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg
Finale 2024/25 Paris Saint-Germain FrankreichFrankreich 5:0 Inter Mailand ItalienItalien

<templatestyles src="FN/styles.css" />

<templatestyles src="FN/styles.css" />
1 
In einigen Jahren entsprach diese dem Achtelfinale.
<templatestyles src="FN/styles.css" />
2 
ab 1992/93
<templatestyles src="FN/styles.css" />
3 
1999/2000 bis 2002/03
<templatestyles src="FN/styles.css" />
4 
ab 2024/25
<templatestyles src="FN/styles.css" />
5 
ab 2003/04

Schnellste Tore

Das am schnellsten erzielte Tor in der Champions League gelang dem Niederländer Roy Makaay am 7. März 2007 im Achtelfinalspiel des FC Bayern München gegen Real Madrid. Nur 10,12 s vergingen nach dem Anpfiff.<ref>Ten years on … Makaay scores fastest Champions League goal. UEFA, 7. März 2017, abgerufen am 6. September 2020.</ref> Das schnellste Tor in einem Finale erzielte Paolo Maldini am 25. Mai 2005 für die AC Mailand gegen den FC Liverpool nach nur 50 Sekunden. Das zweitschnellste Finaltor gelang Mohamed Salah am 1. Juni 2019 für den FC Liverpool im Spiel gegen Tottenham Hotspur durch einen Elfmeter nach 108 s, wobei das dafür verantwortliche Handspiel bereits nach 23 s gepfiffen wurde.<ref>Salah erzielt zweitschnellstes Tor im Champions-League-Finale. In: Fussballdaten. Fussballdaten GmbH, 1. Juni 2019, abgerufen am 2. Juni 2019.</ref>

Rang Spieler Klub Zeit [s] Gegner Datum Phase
1 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Roy Makaay FC Bayern München 10,12 Real Madrid 7. März 2007 Achtelfinale
2 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Jonas FC Valencia 10,96 Bayer 04 Leverkusen 1. November 2011 Vorrunde
3 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Gilberto Silva FC Arsenal 20,07 PSV Eindhoven 25. September 2002 Vorrunde
4 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Alessandro Del Piero Juventus Turin 20,12 Manchester United 1. Oktober 1997 Vorrunde
5 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Clarence Seedorf AC Mailand 21,06 FC Schalke 04 28. September 2005 Vorrunde
6 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Alexandre Pato AC Mailand 24,00 FC Barcelona 13. September 2011 Vorrunde
7 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg David Alaba FC Bayern München 25,02 Juventus Turin 2. April 2013 Viertelfinale
8 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Marek Kincl SK Rapid Wien 25,20 FC Brügge 2. November 2005 Vorrunde
9 SerbienDatei:Flag of Serbia.svg Dejan Stanković Inter Mailand 25,54 FC Schalke 04 5. April 2011 Viertelfinale
10 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Mariano Bombarda Willem II Tilburg 28,21 Sparta Prag 20. Oktober 1999 Vorrunde

Stadtderbys

Zehnmal kam es in der Champions League bzw. dem Europapokal der Landesmeister bisher zu einem Stadtderby: fünfmal zum Madrider Derby (Derbi madrileño) und viermal zum Mailänder Derby (Derby della Madonnina) sowie einmal zur Begegnung zwischen den Londoner Vereinen Arsenal und FC Chelsea.

Im bis 1991/92 ausgetragenen Europapokal der Landesmeister war ein Stadtderby nahezu unmöglich, weil aus einem Land nur der jeweilige Meister teilnahmeberechtigt war. Zu der Konstellation, dass zwei Mannschaften aus demselben Land starteten, kam es lediglich, wenn der Titelverteidiger in der Vorsaison nicht nationaler Meister wurde, sodass der Meister jenes Landes neben dem Titelverteidiger im Wettbewerb vertreten war. Da Real Madrid das Turnier in den ersten fünf Jahren permanent gewann, kam es bereits im Viertelfinale der Saison 1957/58 zu einem innerspanischen Duell zwischen Real Madrid und dem FC Sevilla, das die „Königlichen“ mit dem Gesamtergebnis von 10:2 zu ihren Gunsten entschieden.

In der darauf folgenden Saison 1958/59 kam es im Halbfinale mit dem Derbi madrileño erstmals in der Geschichte des Europapokals zu einem Stadtderby. Real Madrid gewann das Heimspiel mit 2:1 und unterlag anschließend bei Atlético mit 0:1. Weil damals die Auswärtstorregel noch nicht galt, wurde ein zusätzliches Spiel im Estadio La Romareda von Saragossa erforderlich, das Real Madrid nochmals mit 2:1 gewann. 55 Jahre später kam es gleich vier Jahre in Folge zum Derbi madrileño. Im Finale der UEFA-Champions-League 2014 konnte sich Real Madrid mit 4:1 n. V. durchsetzen. Es war zugleich das erste Mal in der Geschichte des Fußball-Europapokals, dass sich zwei Mannschaften aus derselben Stadt in einem Finale gegenüberstanden. Gleich in der darauf folgenden Saison trafen die beiden Teams erneut aufeinander, diesmal bereits im Viertelfinale. Auch dieses Duell konnte Real nach einem 0:0 im Hinspiel durch ein spätes 1:0 im Bernabéu für sich entscheiden. 2016 standen sich beide Teams im Finale in Mailand gegenüber. Auch diesmal konnte sich Real Madrid durchsetzen, benötigte dazu aber das Elfmeterschießen. 2017 trafen sich beide Klubs aus Madrid im Halbfinale, das Real Madrid für sich entscheiden konnte. Die Königlichen gewannen nach Hin- und Rückspiel mit 4:2 und konnten sich am Ende sogar zum Titelverteidiger krönen.

Außerdem kam es in den drei aufeinanderfolgenden Spielzeiten zwischen 2002/03 und 2004/05 jeweils zu einem Stadtderby. Dabei konnte sich sowohl im Halbfinale der Champions League 2002/03, das die AC Mailand für sich entschied und im darauffolgenden inneritalienischen Finale gegen Juventus Turin den Gewinn des sechsten Europapokaltitels der Vereinsgeschichte feiern konnte, als auch im Viertelfinale der Champions League 2004/05 Milan gegen seinen Stadtrivalen Inter Mailand durchsetzen. In der insgesamt vierten Begegnung kam es beim Stand von 1:0 für Milan zu einem Spielabbruch, nachdem zuvor Milans Torhüter Dida von einem Feuerwerkskörper an der Schulter getroffen worden war und nicht mehr weiterspielen konnte. Das Spiel wurde anschließend von der UEFA mit 3:0 für Milan gewertet. Im Halbfinale der Champions League 2022/23 kam es erneut und bisher zum letzten Mal zu einem Aufeinandertreffen der beiden Mailänder Clubs, hierbei konnte sich zum ersten Mal Inter Mailand durchsetzen, mit einem 3:0 nach Hin- und Rückspiel konnte man den Stadtrivalen bezwingen. Im Viertelfinale der dazwischen liegenden UEFA Champions League 2003/04 setzte sich der FC Chelsea gegen den FC Arsenal durch.

Die erfolgreichsten Trainer

Nur Carlo Ancelotti gelang es, als Trainer fünfmal den Wettbewerb zu gewinnen. Bob Paisley, Zinédine Zidane und zuletzt Pep Guardiola waren in dieser Funktion dreimal erfolgreich; 17 weitere Trainer gewannen den Titel zweimal.

Sieben Trainer haben mit zwei unterschiedlichen Vereinen die UEFA Champions League bzw. ihren Vorgängerwettbewerb gewonnen: Ernst Happel mit Feyenoord Rotterdam und dem Hamburger SV (1970 und 1983), Ottmar Hitzfeld mit Borussia Dortmund und Bayern München (1997 und 2001), José Mourinho mit dem FC Porto und Inter Mailand (2004 und 2010), Jupp Heynckes mit Real Madrid und Bayern München (1998 und 2013), Carlo Ancelotti mit der AC Mailand und Real Madrid (2003, 2007, 2014, 2022 und 2024), Pep Guardiola mit dem FC Barcelona und Manchester City (2009, 2011 und 2023) sowie Luis Enrique mit dem FC Barcelona und Paris Saint-Germain (2015 und 2025).

Sowohl als Spieler als auch als Trainer gewannen den Titel Miguel Muñoz, Giovanni Trapattoni, Johan Cruyff, Carlo Ancelotti, Frank Rijkaard, Zinédine Zidane und Pep Guardiola.

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Spielball

Als Spielball werden seit der Saison 2000/01 Bälle von adidas mit dem Namen Adidas Finale verwendet. Diese haben seit der Spielzeit 2001/02 ein extra für die Champions League angepasstes Design, so zieren die Sterne des Champions-League-Logos den Ball mit saisonal wechselnden Farben. Seit dem Finale 2008 wird zudem der Ball des Endspiels mit einem andersfarbigen Untergrund hinterlegt, so war dieser 2008 silbern und 2009 golden.

Vereine, die nicht als Meister den Wettbewerb gewannen

1956/57: Real Madrid – Dritter der Primera División 1955/56, Teilnahme als Titelverteidiger
1959/60: Real Madrid – Zweiter der Primera División 1958/59, Teilnahme als Titelverteidiger
1964/65: Inter Mailand – Zweiter der Serie A 1963/64, Teilnahme als Titelverteidiger
1971/72: Ajax Amsterdam – Zweiter der Eredivisie 1970/71, Teilnahme als Titelverteidiger
1975/76: FC Bayern München – Zehnter der Bundesliga 1974/75, Teilnahme als Titelverteidiger
1979/80: Nottingham Forest – Zweiter der First Division 1978/79, Teilnahme als Titelverteidiger
1989/90: AC Mailand – Dritter der Serie A 1988/89, Teilnahme als Titelverteidiger
1998/99: Manchester United – Zweiter der Premier League 1997/98, Einstieg in der 2. Qualifikationsrunde
1999/2000: Real Madrid – Zweiter der Primera División 1998/99
2002/03: AC Mailand – Vierter der Serie A 2001/02, Einstieg in der 3. Qualifikationsrunde
2004/05: FC Liverpool – Vierter der Premier League 2003/04, Einstieg in der 3. Qualifikationsrunde
2006/07: AC Mailand – ursprünglich Zweiter der Serie A 2005/06, aufgrund des Manipulationsskandals auf Platz 3 zurückgestuft, Einstieg in der 3. Qualifikationsrunde
2008/09: FC Barcelona – Dritter der Primera División 2007/08, Einstieg in der 3. Qualifikationsrunde
2011/12: FC Chelsea – Zweiter der Premier League 2010/11
2012/13: FC Bayern München – Zweiter der Bundesliga 2011/12
2013/14: Real Madrid – Zweiter der Primera División 2012/13
2014/15: FC Barcelona – Zweiter der Primera División 2013/14
2015/16: Real Madrid – Zweiter der Primera División 2014/15
2016/17: Real Madrid – Zweiter der Primera División 2015/16
2018/19: FC Liverpool – Vierter der Premier League 2017/18
2020/21: FC Chelsea – Vierter der Premier League 2019/20
2021/22: Real Madrid – Zweiter der Primera División 2020/21
2023/24: Real Madrid – Zweiter der Primera División 2022/23

Varia

Für den Europapokal der Landesmeister, bis einschließlich der Saison 1991/92, wird der gesamte Wettbewerb betrachtet, für die Champions League ab der Saison 1992/93 nur die Daten ab der Gruppenphase.

Saison Klubs
(Gruppen-
phase)
Klubs
(Gesamt)
Spiele Tore Tore ø Zuschauer ø Gelbe Karten Gelbe Karten ø Gelb-Rote Karten Gelb-Rote Karten ø Platzverweise/Rote Karten Platzverweise/Rote Karten ø
1955/56 16 29 127 4,38 900.021 31.035 0 0,00
1956/57 22 44 170 3,86 1.836.978 41.750 2<templatestyles src="FN/styles.css" /> * 0,05
1957/58 24 48 189 3,94 1.883.587 39.241 4<templatestyles src="FN/styles.css" /> * 0,08
1958/59 26 55 199 3,62 1.980.818 36.015 4<templatestyles src="FN/styles.css" /> * 0,07
1959/60 26 52 218 4,19 2.355.568 45.299 1<templatestyles src="FN/styles.css" /> * 0,02
1960/61 26 51 164 3,22 1.647.692 32.308 0 0,00
1961/62 29 55 222 4,04 2.009.001 36.527 0 0,00
1962/63 30 59 214 3,63 1.782.579 30.213 1<templatestyles src="FN/styles.css" /> * 0,02
1963/64 31 61 212 3,48 1.945.888 31.900 0 0,00
1964/65 31 63 215 3,41 2.213.373 35.133 0 0,00
1965/66 31 58 224 3,86 1.599.799 27.583 3<templatestyles src="FN/styles.css" /> * 0,05
1966/67 33 65 212 3,26 1.786.150 27.479 1<templatestyles src="FN/styles.css" /> * 0,02
1967/68 32 60 162 2,70 2.059.590 34.327 1<templatestyles src="FN/styles.css" /> * 0,02
1968/69 32 52 176 3,38 1.738.847 33.439 1<templatestyles src="FN/styles.css" /> * 0,02
1969/70 33 63 204 3,24 2.046.074 32.477 2<templatestyles src="FN/styles.css" /> * 0,03
1970/71 33 63 210 3,33 1.848.876 29.347 3<templatestyles src="FN/styles.css" /> * 0,05
1971/72 33 63 175 2,78 2.091.421 33.197 0 0,00
1972/73 30 57 160 2,81 1.752.786 30.751 1 0,02 0 0,00
1973/74 31 60 180 3,00 1.694.422 28.240 5 0,08 0 0,00
1974/75 30 55 174 3,16 1.484.032 26.982 3 0,05 0 0,00
1975/76 32 61 202 3,31 1.829.242 29.988 1 0,02 1 0,02
1976/77 32 61 155 2,54 2.002.747 32.832 1 0,02 1 0,02
1977/78 31 59 162 2,75 1.787.690 30.300 2 0,03 0 0,00
1978/79 33 63 185 2,94 1.688.020 26.794 5 0,08 1 0,02
1979/80 33 63 185 2,94 2.041.979 32.412 9 0,14 2 0,03
1980/81 33 63 166 2,63 1.797.911 28.538 4 0,06 0 0,00
1981/82 33 63 170 2,70 1.675.358 26.593 3 0,05 0 0,00
1982/83 33 61 180 2,95 1.812.492 29.713 9 0,15 3 0,05
1983/84 32 59 165 2,80 1.798.652 30.486 2 0,03 1 0,02
1984/85 32 61 186 3,05 1.546.110 25.346 4 0,07 0 0,00
1985/86 31 59 167 2,83 1.549.647 26.265 17 0,29 0 0,00
1986/87 31 57 163 2,86 1.959.041 34.369 17 0,30 3 0,05
1987/88 32 61 143 2,34 1.719.208 28.184 15 0,25 0 0,00
1988/89 31 59 170 2,88 1.773.922 30.066 17 0,29 0 0,00
1989/90 32 61 169 2,77 1.639.836 26.883 23 0,38 3 0,05
1990/91 31 59 190 3,22 1.614.372 27.362 19 0,32 1 0,02
1991/92 8 32 73 192 2,63 1.725.387 23.635 14 0,19 1 0,01
1992/93 8 36 25 56 2,24 873.251 34.930 60 2,24 0 0,00 2 0,08
1993/94 8 42 27 71 2,63 1.202.189 44.526 87 3,22 0 0,00 7 0,26
1994/95 16 24 61 140 2,29 2.328.515 38.172 195 3,20 1 0,02 9 0,15
1995/96 16 24 61 159 2,61 1.874.316 30.726 178 2,92 1 0,02 14 0,23
1996/97 16 24 61 161 2,64 2.093.228 34.315 198 3,25 1 0,02 5 0,08
1997/98 24 55 85 239 2,81 2.868.271 33.744 273 3,21 5 0,06 12 0,14
1998/99 24 56 85 238 2,80 3.608.331 42.451 303 3,56 5 0,06 10 0,12
1999/00 32 71 157 442 2,82 5.490.709 34.973 514 3,27 12 0,08 17 0,11
2000/01 32 72 157 449 2,86 5.773.486 36.774 525 3,34 12 0,08 14 0,09
2001/02 32 72 157 393 2,50 5.417.716 34.508 481 3,06 9 0,06 12 0,08
2002/03 32 72 157 428 2,73 6.426.477 40.933 513 3,27 8 0,05 11 0,07
2003/04 32 72 125 309 2,47 4.486.932 35.895 393 3,14 19 0,15 10 0,08
2004/05 32 72 125 333 2,66 4.955.609 39.645 398 3,18 15 0,12 10 0,08
2005/06 32 73 125 294 2,35 5.117.956 40.944 426 3,41 19 0,15 9 0,07
2006/07 32 73 125 309 2,47 5.529.143 44.233 453 3,62 11 0,09 10 0,08
2007/08 32 76 125 330 2,64 5.353.849 42.831 440 3,52 6 0,05 9 0,07
2008/09 32 76 125 329 2,63 4.995.255 39.962 457 3,66 11 0,09 8 0,06
2009/10 32 76 125 318 2,54 5.261.633 42.093 440 3,52 13 0,10 14 0,11
2010/11 32 76 125 355 2,84 5.484.410 43.875 425 3,40 13 0,10 12 0,10
2011/12 32 76 125 345 2,76 5.198.514 41.588 549 4,39 15 0,12 6 0,05
2012/13 32 76 125 368 2,94 5.646.358 45.171 526 4,21 9 0,07 11 0,09
2013/14 32 76 125 362 2,90 5.719.126 45.753 511 4,09 12 0,10 15 0,12
2014/15 32 77 125 361 2,89 5.141.181 41.129 478 3,82 18 0,14 10 0,08
2015/16 32 78 125 347 2,78 5.128.020 41.024 504 4,03 12 0,10 7 0,06
2016/17 32 78 125 380 3,04 5.399.802 43.198 451 3,61 18 0,14 6 0,05
2017/18 32 79 125 401 3,21 5.821.682 46.573 445 3,56 12 0,10 10 0,08
2018/19 32 79 125 364 2,91 6.100.142 48.801 485 3,88 15 0,12 6 0,05
2019/20 32 79 119 386 3,24 4.751.122 39.925 484 4,07 13 0,11 7 0,06
2020/21 32 79 125 366 2,93 162.477 1.300 493 3,94 14 0,11 7 0,06
2021/22 32 80 125 380 3,04 4.402.354 35.219 492 3,94 13 0,10 13 0,10
2022/23 32 78 125 372 2,98 6.194.200 49.554 504 4,03 15 0,12 9 0,07
2023/24 32 78 125 375 3,00 6.428.357 51.427 524 4,19 10 0,08 10 0,08
2024/25 36 81 189 618 3,27 8.373.025 44.302 693 3,67 14 0,07 17 0,09
2025/26 36 82 189
Jeweilige Rekordmarke

<templatestyles src="FN/styles.css" />

* 
Verbaler Platzverweis, da es eine Rote Karte noch nicht gab.

Siehe auch

Dokumentation

Literatur

Weblinks

Commons: UEFA Champions League – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />

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