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Aloe pembana

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Aloe pembana
Systematik
ohne Rang: Monokotyledonen
Ordnung: Spargelartige (Asparagales)
Familie: Affodillgewächse (Asphodelaceae)
Unterfamilie: Asphodeloideae
Gattung: Aloen (Aloe)
Art: Aloe pembana
Wissenschaftlicher Name
Aloe pembana
L.E.Newton

Aloe pembana ist eine Pflanzenart der Gattung der Aloen in der Unterfamilie der Affodillgewächse (Asphodeloideae). Das Artepitheton pembana verweist auf das Vorkommen der Art auf der Insel Pemba in Tansania.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 181.</ref>

Beschreibung

Vegetative Merkmale

Aloe pembana wächst stammbildend, sprosst von der Basis aus und bildet dichte Klumpen. Der aufrechte Stamm ist bis zu 2 Meter lang und 8 Zentimeter bereit. Die bis zu 20 lanzettlich verschmälerten Laubblätter bilden dichte Rosetten. Die leuchtend glänzend grüne Blattspreite ist bis zu 110 Zentimeter lang und 9,6 Zentimeter breit. Die Blattränder sind manchmal weißlich-durchscheinend. Die Blattoberfläche ist glatt und der Blattsaft hellgelb. Die weißen, manchmal braun gespitzten Zähne am Blattrand sind 1,5 Millimeter lang und stehen 6 bis 10 Millimeter voneinander entfernt.

Blütenstände und Blüten

Der aufrechte Blütenstand besteht aus zwei bis drei (selten bis zu fünf) Zweigen und erreicht eine Länge von 60 Zentimeter. Die dichten, zylindrischen Trauben sind 5 bis 18 Zentimeter lang und 7 bis 8 Zentimeter breit. Die eiförmigen, verschmälerten Brakteen weisen eine Länge von 3 bis 5 Millimeter auf und sind 2 Millimeter breit. Die roten oder gelben, grün gespitzten Blütenknospen verblassen beim Öffnen schnell zu cremefarben oder weißlich. Die cremeweißen Blüten besitzen einen grünen Mittelstreifen und stehen an 16 bis 20 Millimeter langen Blütenstielen. Sie sind 20 bis 222 Millimeter lang und an ihrer Basis kurz verschmälert. Auf Höhe des Fruchtknotens weisen die Blüten einen Durchmesser von 6 Millimeter auf, darüber sind sie leicht auf 5 Millimeter verengt und schließlich zur Mündung hin auf 6 Millimeter erweitert. Ihre Perigonblätter sind auf einer Länge von 12 bis 16 Millimeter nicht miteinander verwachsen. Die Staubblätter und der Griffel ragen 5 Millimeter aus der Blüte heraus.

Früchte

Die Früchte sind Beeren, die einen Durchmesser von 10 bis 12 Millimeter erreichen.

Systematik, Verbreitung und Gefährdung

Aloe pembana ist in Tansania auf den Inseln Pemba und Misali im leichten Schatten im Küstenwald auf sandigen Böden in Höhen von etwa 3 Metern verbreitet.

Die Erstbeschreibung durch Leonard Eric Newton wurde 1998 veröffentlicht.<ref>Cactus and Succulent Journal. Band 70, Nummer 1, Cactus and Succulent Society of America, 1998, S. 27–31.</ref> Ein nomenklatorisches Synonym ist Lomatophyllum pembanum <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.E.Newton) Rauh (1998).

Aloe pembana wird in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. vom Aussterben bedroht eingestuft.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2012. Eingestellt von: Eastern Arc Mountains & Coastal Forests CEPF Plant Assessment Project Participants, 2009. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Susan Carter, John J. Lavranos, Leonard E. Newton, Colin C. Walker: Aloes. The definitive guide. Kew Publishing, Royal Botanic Gardens, Kew 2011, ISBN 978-1-84246-439-7, S. 587.
  • Leonard Eric Newton: Aloe pembana. In: Urs Eggli (Hrsg.): Sukkulenten-Lexikon. Einkeimblättrige Pflanzen (Monocotyledonen). Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3662-7, S. 168.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks