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Nuschelberg

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Nuschelberg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(86)&title=Nuschelberg 49° 32′ N, 11° 14′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(86) 49° 32′ 16″ N, 11° 14′ 4″ O
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Höhe: 409 m ü. NHN
Einwohner: 86 (1. Sep. 2022)<ref>Die Laufer Ortsteile. In: Lauf an der Pegnitz. Abgerufen am 2. April 2025.</ref>
Postleitzahl: 91207
Vorwahl: 09123
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Nuschelberg ist ein Gemeindeteil der Stadt Lauf an der Pegnitz im Landkreis Nürnberger Land (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Nuschelberg liegt in der Gemarkung Günthersbühl.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 27. Oktober 2024.</ref>

Lage

Das Dorf liegt in einer Rodungsinsel auf einem Bergrücken. Im Westen wie auch im Süden fällt das Gelände zum Nüschwiesengraben ab, einem rechten Zufluss des Bitterbachs. Eine Anliegerstraße führt zur Kreisstraße LAU 14 bei Günthersbühl (0,7 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 27. Oktober 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

Frühgeschichte

Östlich der Nuschelberger Anhöhe befindet sich eine Abschnittsbefestigung aus vorgeschichtlicher Zeit, welche auf eine frühgeschichtliche Besiedelung des Raumes schließen lässt.<ref>Bayerische Denkmal-Atlas. Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, abgerufen am 15. April 2018.</ref>

Mittelalter

Im 11. und 12. Jahrhundert wurden nördlich von Lauf ehemalige Reichswaldflächen gerodet und urbar gemacht. Am westlichen Rand dieser Rodungsinsel entstand die Siedlung Nuschelberg, welche geschützt auf einer kleinen Anhöhe lag. Der Weiler umfasste im Jahre 1275 zwei Höfe und den Lehenbesitz der Bayernherzöge.<ref name=":0">Robert Giersch, Andreas Schlunk, Bertold von Haller: Burgen und Herrensitze in der Nürnberger Landschaft. Altnürnberger Landschaft, Lauf an der Pegnitz 2006, ISBN 978-3-00-020677-1, S. 306 f.</ref> Die kleine Siedlung gehörte damals zu Günthersbühl, das von 1398 bis 1764 im Besitz der Nürnberger Patrizierfamilie Pfinzing war.<ref>Günthersbühl auf herrensitze.com (Giersch/Schlunk/von Haller)</ref>

Datei:Nuschelberg.jpg
Das Hallerschlösschen in Nuschelberg

Sebastian Cammerer (aus der Familie Kämmerer, die in Nürnberg zu den Familien der „Ehrbarkeit“ und damit nicht zum Nürnberger Patriziat, sondern zum Zweiten Stand zählte) erwarb im Jahre 1534 zwei dieser Höfe zum Kaufpreis von 1010 Gulden und errichtete anstelle des alten Gehöftes einen Herrensitz. Im Zweiten Markgrafenkrieg (1553) wurde das Anwesen beschädigt und später wiederaufgebaut.<ref name=":0" /> Der nach einer nachfolgenden Besitzerfamilie, den Haller von Hallerstein (1766–1815), „Hallerschlösschen“ genannte Herrensitz steht noch. Der Turmbau mit Fachwerkanbau und Steinsockel steht unter Denkmalschutz und wird als Gaststätte genutzt.<ref>Denkmalliste Regierungsbezirk Mittelfranken, Nürnberger Land, Lauf a.d.Pegnitz. Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, 23. März 2018, abgerufen am 14. April 2018.</ref>

Schon im Mittelalter existierte eine Forsthube im Ortsgebiet von Günthersbühl. Sie diente der Verwaltung eines Forstbezirkes im Sebalder Reichswald.

20. Jahrhundert

Im 20. Jahrhundert wurde in Nuschelberg eine Brotfabrik errichtet. Das dort gebackene Brot war in der ganzen Region bekannt.

Am 1. Juli 1971 wurde die Gemeinde Günthersbühl mit Nuschelberg in die Kreisstadt Lauf an der Pegnitz eingemeindet.<ref></ref>

Politische Zugehörigkeiten

  • Reichsamt Heroldsberg (bis 1279)
  • Gericht und Amt Neunhof (bis 1405)
  • Pflegamt Lauf (seit 1504)
  • preußische Besatzung (1796 bis 1810)
  • Königreich Bayern (ab 1811)
  • Bezirk Erlangen (bis 1843)
  • Bezirk Lauf (ab 1843)
  • Stadt Lauf (ab 1971)

Landschaftsschutzgebiet Nuschelberg

Mit Ausnahme der bebauten Fläche liegt das gesamte Gebiet im Landschaftsschutzgebiet Nuschelberg (LSG-00190.01<ref>LSG Nuschelberg in der World Database on Protected Areas (englisch)</ref>).

Persönlichkeiten

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

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Sonstiger Wohnplatz: Ziegelhütte

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