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Dedowitschi

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Siedlung städtischen Typs
Dedowitschi
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Flagge Wappen
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Föderationskreis Nordwestrussland
Oblast Pskow
Rajon Dedowitschski
Oberhaupt Wladimir Jelisarow
Gegründet 1901
Siedlung städtischen Typs seit 1967
Bevölkerung 8798 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)<ref name="einwohner_aktuell">Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)</ref>
Höhe des Zentrums 80 m
Zeitzone UTC+3
Telefonvorwahl (+7) 81136
Postleitzahl 182710
Kfz-Kennzeichen 60
OKATO 58 210 551
Geographische Lage
Koordinaten 57° 33′ N, 29° 57′ OKoordinaten: 57° 33′ 0″ N, 29° 57′ 0″ O
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Dedowitschi (Europäisches Russland)
Dedowitschi (Europäisches Russland)
Lage im Westteil Russlands
Lage in der Oblast Pskow

Dedowitschi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Siedlung städtischen Typs in der Oblast Pskow (Russland) mit 8798 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).<ref name="einwohner_aktuell" />

Geografie

Die Siedlung liegt am rechten Ufer der Schelon, eines Zuflusses des Ilmensees, unterhalb der Einmündung des linken Nebenflusses Sudoma etwa 100 Kilometer Luftlinie ostsüdöstlich der Oblasthauptstadt Pskow.

Dedowitschi ist Verwaltungszentrum des Rajons Dedowitschski und einzige Ortschaft der Stadtgemeinde (gorodskoje posselenije) Dedowitschi.

Geschichte

Der Ort wurde am 11. September 1901 beim Bau der Eisenbahnstrecke Sankt Petersburg – Witebsk als Stationssiedlung an Stelle des Kirchhofes Wyssokoje gegründet und nach den nächstgelegenen Dörfern Bolschoi Dedowez und Maly Dedowez benannt.

Mit Einrichtung eines Rajons 1927 wurde Dedowitschi dessen Zentrum. Im Zweiten Weltkrieg war Dedowitschi, das Ende Juli 1941 von der deutschen Wehrmacht besetzt worden war, vom Februar bis September 1942 als Zentrum eines mehrere Tausend Quadratkilometer großen Gebietes in der Hand sowjetischer Partisanen. Endgültig wurde Dedowitschi Ende Februar 1944 im Rahmen der Leningrad-Nowgoroder Operation von der 1. Stoßarmee der Roten Armee zurückerobert, der im Gebiet der Siedlung die 16. Armee der Wehrmacht gegenüberstand.

1967 wurde der Status einer Siedlung städtischen Typs verliehen.<ref name="ran">Dedowitschi auf der Webseite des Geographischen Instituts der RAN (russisch)</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1939 2607
1959 2604
1970 3262
1979 6098
1989 8494
2002 9881
2010 8798

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Wirtschaft

Datei:Псковская ГРЭС.JPG
Pskower Wärmekraftwerk bei Dedowitschi

Einige Kilometer südlich von Dedowitschi befindet sich das Pskower Wärmekraftwerk (Pskowskaja GRES). Das mit Erdgas betriebene Kraftwerk mit einer Leistung von 430 Megawatt wurde zwischen 1993 und 1996 in Betrieb genommen und gehört heute zur OGK-2.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Pskowskaja GRES (Memento des Vorlage:IconExternal vom 17. Juni 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ogk2.ru auf der Website der OGK-2 (russisch)</ref> Außerdem gibt es im Ort Betriebe der Forstwirtschaft und der holzverarbeitenden Industrie, der Lebensmittelindustrie sowie eine Fabrik für Plastikerzeugnisse.<ref name="ran" />

Die Siedlung liegt an der Eisenbahnstrecke Sankt Petersburg – Nowosokolniki – Wizebsk (Streckenkilometer 277 ab Sankt Petersburg Witebsker Bahnhof). Von Dedowitschi besteht Anschluss an die 12 km westlich vorbeiführende Regionalstraße R57, die von Porchow durch den Osten der Oblast zur R58 zwischen Noworschew und Beschanizy führt.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Verwaltungszentrum: Pskow
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Anmerkungen: S – Sitz eines Stadtkreises, R – Verwaltungszentrum eines Rajons

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