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Apple A6

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Produzenten:
  • Apple (Entwicklung)
  • Samsung Foundry (Fertigung)
Fertigung: 32 nm
Befehlssatz: Armv7-A
Name des Prozessorkerns: 2× High-Performance Swift
Datei:S5L8960-SoC-Apple-A6.JPG
A6-SoC auf einem iPhone 5 Logicboard
Datei:Apple A6 Chip.jpg
Apple-A6-Chip
Datei:Apple A6X chip.jpg
Apple-A6X-Chip

Der Apple A6 und der Apple A6X sind von Apple entwickelte und von Samsung hergestellte Systems-on-a-Chip (SoCs). Sie kombinieren eine 32-Bit ARM-CPU mit einem PowerVR-Grafikprozessor und übernehmen zudem die Funktionen eines herkömmlichen PC-Chipsatzes. Oftmals wird die Bezeichnung Apple A6 bzw. A6X alleine für den ARM-Prozessor verwendet, dies ist aber genaugenommen nicht richtig. Der A6 gehört zu den S5L SoCs.

Der A6 wurde am 12. September 2012 als Teil des iPhone 5 vorgestellt. Der A6X wurde am 23. Oktober 2012 als Teil des iPad 4 vorgestellt.

Vorgänger des A6 ist der Apple A5, Nachfolger der Apple A7.

Technik

A6

Der Apple A6 (S5L8950) hat die Abmessungen von ca. 14 mm × 16 mm und eine daraus resultierende Fläche von etwa 224 mm². Er wird im 32-nm-Verfahren hergestellt und verfügt über zwei ARM-v7s-Prozessorkerne,<ref>Apple A6 Teardown. In: ifixit.com. Abgerufen am 29. September 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> die mit einer maximalen Taktfrequenz von 1,3 GHz arbeiten.<ref>Apple's A6 CPU actually clocked at around 1.3GHz. In: engadget.com. Abgerufen am 29. September 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bei ARM-v7s handelt es sich um einen von Apple erweiterten ARM-v7-Befehlssatz.<ref>Frank Riemenschneider: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />A6-Chip basiert auf Apple-eigener Prozessor-Mikroarchitektur (Memento vom 14. Juli 2014 im Internet Archive) </ref> Als Grafikprozessor kommt ein PowerVR SGX 543MP3 mit drei mit 266 MHz getakteten Prozessorkernen von Imagination Technologies zum Einsatz.<ref>Gerald Strömer, Wolfgang Gruener: Apples A6-SoC im iPhone 5 integriert eine Triple-Core-GPU. In: tomshardware.de. 27. September 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 26. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Erste synthetische Benchmarks zeigen eine Leistungssteigerung von maximal 250 % gegenüber dem A5-Prozessor im iPhone 4s,<ref>Panagiotis Kolokythas: Schnellstes iPhone: iPhone 5 – die ersten Benchmarks. In: pcwelt.de. 24. September 2012, abgerufen am 29. September 2012.</ref> Apple selbst bewirbt eine verdoppelte Rechen- und Grafikleistung.<ref>Apple – iPhone 5 – Features. Apple, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 15. März 2013; abgerufen am 13. März 2013.</ref>

A6X

Der Apple A6X (S5L8955) verfügt über zwei ARMv7s-Prozessorkerne mit einer gegenüber dem A6 etwas erhöhten Taktfrequenz von 1,4 GHz.<ref>Apple A6X-Chip im iPad 4 mit PowerVR-SGX-554MP4-GPU. In: iphone-magazine.de. 5. November 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 26. April 2022.</ref> Als Grafikprozessor kommt ein PowerVR SGX 554MP4 zum Einsatz, der – wie der Vorgänger A5X – aus vier Prozessorkernen besteht, die höher getaktet sind als im A6 bzw. A5X.<ref>Chris Foresman: Deducing details about Apple's A6X processor. 23. Oktober 2012, abgerufen am 26. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Matthias Wellendorf, Pierre Dandumont: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />iPad 4 arbeitet mit zwei 1,4 GHz schnellen Kernen (Memento vom 2. November 2012 im Internet Archive), tomshardware.de, 30. Oktober 2012.</ref> Der A6X soll laut Apple im Vergleich zum Vorgängermodell A5X jeweils eine verdoppelte CPU- und Grafikperformance liefern.<ref>Apple – iPad – Features. Apple, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. Dezember 2012; abgerufen am 23. Oktober 2012.</ref> Der A6X wird ebenfalls im 32-nm-Verfahren hergestellt, und der Die hat eine Größe von etwa 124 mm2.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Inside the Apple iPad 4 – A6X a very new beast! (Memento vom 18. Mai 2015 im Internet Archive), chipworks.com, 1. November 2012, abgerufen am 5. Juli 2013.</ref>

Mikroarchitektur

Datei:Apple Swift (Vermutung).JPG
Blockschaltbild von Apples Mikroarchitektur Swift, wie es am 9. Juli 2013 auf der Konferenz für ARM-Systementwicklung präsentiert wurde.

Die Prozessorkerne des Apple A6/A6X wurden seitens Apple nicht direkt von ARM lizenziert, sondern mittels einer sogenannten ARM-Architekturlizenz, die u. a. auch der Chiphersteller Qualcomm für seine Snapdragon-SoCs nutzt, selbst unter der Bezeichnung Swift entwickelt.<ref>Frank Riemenschneider: CES 2013: Nvidia stellt Tegra-4-Mobilprozessor vor. In: elektroniknet.de. 2013, abgerufen am 26. April 2022.</ref> Da Apple selbst keinerlei technische Informationen über Swift herausgibt, gibt es keine gesicherten Informationen über die Mikroarchitektur.

Mittels eines iPhone 5 und selbst entwickelter Apps hat der Elektronik-Redakteur Frank Riemenschneider versucht, Rückschlüsse auf die Mikroarchitektur von Swift zu ziehen und stellte die Ergebnisse am 9. Juli 2013 auf einer von ARM und der WEKA Fachmedien GmbH veranstalteten ARM-Entwicklerkonferenz in München vor.<ref>Konferenz für ARM-Systementwicklung. In: arm-entwicklerkonferenz.de. 26. März 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 26. April 2022.</ref> Das auf der Konferenz präsentierte Blockschaltbild von Swift ist das bislang einzig veröffentlichte seiner Art. Während seines Vortrages musste Riemenschneider allerdings auch einräumen, dass es ohne Kooperation von Apple unmöglich sei, Details wie z. B. die Größe von Puffern für die dynamische Sprungvorhersage zu ermitteln.

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Systems-on-a-Chip

in iPhone, iPad mini, iPod touch,
Apple TV, HomePod und Studio Display

S5L8900 (2007) • S5L8720 (2008) • S5L8920 (2009) • S5L8922 (2009) • A4 (2010) • A5 (2011) • A6 (2012) • A7 (2013) • A8 (2014) • A9 (2015) • A10 (2016) • A11 (2017) • A12 (2018) • A13 (2019) • A14 (2020) • A15 (2021) • A16 (2022) • A17 (2023) • A18 (2024) • A19 (2025)

im iPad
(ausgenommen mini)

A4 (S5L8930X) (2010) • A5 (2011) • A5X (2012) • A6X (2012) • A7 (S5L8965X) (2013) • A8X (2014) • A9X (2015) • A10X (2017) • A12X (2018) • A12Z (2020) • A14 (2020) • A16 (2025)

in iPod Classic, Nano
und Shuffle

S5L8700 • S5L8701 • S5L8702 (2007) • S5L8730 (2009) • S5L8723 (2010)

in MacBook Air, MacBook Pro, Mac mini,
iMac, Mac Studio, Mac Pro, iPad Pro und iPad Air

M1 (2020) • M1 Pro (2021) • M1 Max (2021) • M1 Ultra (2022) • M2 (2022) • M2 Pro (2023) • M2 Max (2023) • M2 Ultra (2023) • M3 (2023) • M3 Pro (2023) • M3 Max (2023) • M4 (2024) • M4 Pro (2024) • M4 Max (2024) • M3 Ultra (2025) • M5 (2025)

in MacBook Pro, MacBook Air, Mac mini, iMac,
iMac Pro und Mac Pro (nur Sicherheits-Chips)

T1 (2016) • T2 (2017)

Systems-in-Package

in der Apple Watch

S1 (2015) • S1P (2016) • S2 (2016) • S3 (2017) • W2 (2017) • S4 (2018) • W3 (2018) • S5 (2019) • S6 (2020) • S7 (2021) • S8 (2022) • S9 (2023) • S10 (2024)

in den AirPods, AirPods Pro und AirPods Max

W1 (2016) • H1 (2019) • H2 (2022)

Vorlage:Klappleiste/Ende