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Steffen Saebisch

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Steffen Saebisch (2016)

Steffen Saebisch (* 8. Oktober 1970 in Tübingen) ist ein deutscher Politiker (FDP). Er war von 2021 bis 2024 Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen. Seit 2026 ist er Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, der parteinahen Stiftung der FDP.

Leben und Beruf

Nach dem Abitur am Uhland-Gymnasium Tübingen im Jahr 1990 studierte Saebisch von 1992 bis 1998 Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg mit Schwerpunkt Europa- und Medienrecht.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Herrn Steffen Saebisch (Memento vom 17. Oktober 2010 im Internet Archive), abgerufen am 25. September 2012.</ref> Das erste Staatsexamen legte er 1998 ab, das zweite 2001.

Von 2001 bis 2009 arbeitete er als Rechtsanwalt in Berlin.

Der Vorstand der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit bestimmte Saebisch am 26. September 2014 mit Wirkung zum 1. Oktober 2014 zum Hauptgeschäftsführer der Stiftung. Er blieb in diesem Amt bis zu seiner Berufung als Staatssekretär im Dezember 2021; ihm folgte Annett Witte nach. Von 2024 bis 2026 war er Mitglied im Kuratorium der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.<ref>Kuratorium | Friedrich-Naumann-Stiftung. Abgerufen am 11. April 2025.</ref> Am 27. März 2026 wurde er zum Vorsitzenden der Stiftung gewählt und löste dabei Karl-Heinz Paqué ab.<ref>Vorstand und Kuratorium der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit neu gewählt. Pressemitteilung. In: freiheit.org. Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, 27. März 2026, abgerufen am 27. März 2026.</ref>

Steffen Saebisch ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Politik

Steffen Saebisch arbeitete von 1999 bis 2002 im Büro des FDP-Bundestagsabgeordneten Heinrich Leonhard Kolb. Von 2001 bis 2004 war er zunächst parlamentarischer Berater und dann Referent für Sozialpolitik im Arbeitskreis III der FDP-Bundestagsfraktion. Von 2004 bis 2008 war er Geschäftsführer der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin. Danach kehrte er für ein Jahr zur Bundestagsfraktion zurück, wo er den Planungsstab leitete. Am 2. März 2009 wurde Saebisch zum Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung ernannt. Zunächst arbeitete er unter Minister Dieter Posch, nach dessen altersbedingtem Rücktritt 2012 unter dessen Nachfolger Florian Rentsch. Mit dem Amtsantritt des Kabinetts Bouffier II im Januar 2014 schied er aus dem Amt. In seiner Funktion als Hauptgeschäftsführer der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit war er auch beratendes Mitglied des FDP-Bundesvorstands.

Im Dezember 2021 wurde er unter Bundesminister Christian Lindner zum Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen ernannt. Gemeinsam mit dem Chef des Bundeskanzleramtes Bundesminister Wolfgang Schmidt (SPD) und der Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz Anja Hajduk (Grüne) war Saebisch einer der drei Regierungskoordinatoren der Ampelkoalition.<ref>Das verborgene Machtgetriebe der Ampel: Drei hohe Staatsbeamte halten die Koalition am Laufen. In: Handelsblatt. 7. Mai 2022, abgerufen am 11. April 2025.</ref><ref>Ampelkoalition: Ohne diese drei Politiker läuft nichts. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 14. September 2022, abgerufen am 11. April 2025.</ref><ref>Christoph Schult, Florian Gathmann: Ampelkoalition: Ein Jahr nach dem Bruch – Koordinatoren ziehen Bilanz. In: Spiegel Online. 6. November 2025, abgerufen am 8. November 2025.</ref>

Nach dem Bruch der Ampelkoalition in Deutschland 2024 und der Entlassung von Bundesfinanzminister Lindner wurde Saebisch einen Monat später am 11. Dezember 2024 vom Bundespräsidenten auf Antrag des neuen Finanzministers Jörg Kukies in den einstweiligen Ruhestand versetzt.<ref>Lindner-Nachfolger Kukies ordnet Führung im Finanzministerium neu. In: handelsblatt.com. 8. November 2024, abgerufen am 21. November 2024.</ref>

Weblinks

Commons: Steffen Saebisch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Navigationsleiste Friedrich-Naumann-Stiftung für die FreiheitVorlage:Klappleiste/Anfang

Präsidium

Vorsitzender: Christian Dürr 

Stellvertretende Vorsitzende: Wolfgang Kubicki | Svenja Hahn | Henning Höne | Schatzmeister: Michael Georg Link 

Gewählte Beisitzer im Präsidium: Florian Toncar | Lydia Hüskens | Susanne Seehofer 

Generalsekretärin: Nicole Büttner | Bundesgeschäftsführerin: Maria Wandel 

Vertreterin der Fraktion im Europaparlament: Marie-Agnes Strack-Zimmermann

Ehrenvorsitzender: Hermann Otto Solms 

Beratende Mitglieder des Präsidiums: Karl-Heinz Paqué | Hans-Ulrich Rülke | Steffen Saebisch 

Weiterer Bundesvorstand

Gewählte Mitglieder des Bundesvorstands: Judith Skudelny | Katja Hessel | Daniela Kluckert | Zyon Braun | Thore Schäck | Finn Ole Ritter | Thorsten Lieb | Gero Pickert | Konstantin Kuhle | Moritz Körner | Steven Wink | Angelika Hießerich-Peter | Torsten Herbst | Andreas Silbersack | Christopher Vogt | Linda Teuteberg | Otto Fricke | Jens Teutrine | Maria Westphal | Johannes Vogel | Wiebke Knell | Anja Schulz | Ria Schröder | Jens Brandenburg | Frank Schäffler | Franziska Brandmann | Muhanad Al-Halak | Alexander Müller | Maren Jasper-Winter | David Dietz | Marko Miholic | Helmer Krane | Marie-Florence Mahwera

Ombudsmitglied: Christopher Gohl

Beratende Mitglieder des Bundesvorstands: Nemir Ali | Manfred R. Eisenbach | Frank Hoffmeister | Michael Kauch | Benjamin Kurtz | Jacqueline Krüger | Detlef Parr | Mario Burow

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