Zum Inhalt springen

Faella

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 17. Oktober 2025 um 12:51 Uhr durch imported>08Linus (+BKLH).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Faella
Datei:Faella, Arezzo - Piazza Matteotti.JPG
Blick über Faella
Staat Italien
Region Toskana
Provinz Arezzo (AR)
Gemeinde Pian di Scò
Koordinaten 43° 38′ N, 11° 31′ OKoordinaten: 43° 37′ 34″ N, 11° 31′ 0″ O
 {{#coordinates:43,62621|11,51657|primary
dim=10000 globe= name= region=IT-AR type=city
  }}
Höhe 146 m s.l.m.
Einwohner 2.157 ()
Kirchtag Natività della Beata Vergine Maria (8. September)
Telefonvorwahl 055 CAP 52020

Faella ist ein italienisches Dorf, das als Ortsteil (Fraktion, italienisch frazione) zur Gemeinde Castelfranco Piandiscò in der Provinz Arezzo in der Toskana gehört.

Geografie

Der Ort liegt im oberen Arnotal (Valdarno) ca. 35 km nordwestlich der Provinzhauptstadt Arezzo und 30 km südöstlich der Regionalhauptstadt Florenz bei 149 m s.l.m.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Webseite des ISTAT (Memento des Vorlage:IconExternal vom 27. Oktober 2020 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dawinci.istat.it (Istituto Nazionale di Statistica) zu den Ortsteilen in der Provinz Arezzo (2001), abgerufen am 7. Dezember 2012 (italienisch)</ref>

Faella liegt in der Nähe der folgenden Orte: Figline Valdarno, Castelfranco di Sopra, San Giovanni Valdarno und Reggello. Benannt ist der Ort nach dem 12 km langen gleichnamigen Fluss<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Webseite des Sistema Informativo Ambientale della Regione Toscana (SIRA) zum Fluss Faella (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. Juni 2020 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dawinci.istat.it, abgerufen am 24. April 2014 (italienisch)</ref>, der Faella durchfließt und wenige Kilometer westlich in den Arno mündet.

Geschichte

Im 13. Jahrhundert befanden sich auf einem Hügel in der Nähe des heutigen Ortskerns die Kirche San Michele und eine Burg. Von diesen Bauten gibt es heute keine sichtbaren Spuren mehr. Zum ersten Mal wird diese Burg im Jahre 1168 erwähnt, als ein Renuccino Ranieri den Mönchen des Klosters San Salvatore in Soffen zusichert, ihr Territorium zu respektieren.<ref name=ASF>Archivio di Stato di Firenze (Staatsarchiv von Florenz), ”Diplomatico, S.Bartolomeo a Ripoli (Badia Vallombrosa)”, Oktober 1168 </ref>

1204 gehörte Faella zur Familie Da Quona.<ref>Epistola al figlio Bernardo, bearbeitet von L. Mehus, Corciolani und Colli, Bologna, 1753</ref> Während des Mittelalters wurde es in die Grafschaft Florenz eingemeindet und unterstand der Florentiner Signoria. Als 1250 die Stadt in Ortsteile unterteilt wurde, wurde Faella der „Sesto di San Piero“ zugeordnet. Im Zuge der Reformen Leopolds II. von 1773 wurde Faella der Gemeinde Castelfranco di Sopra zugeschlagen und dann 1811 in die Gemeinde Pian di Scò eingemeindet. Nach der Neuorganisation des Großherzogtums Toskana wurde Pian di Scò, und damit auch Faella, Bestandteil der Provinz Arezzo.

Am 27. Juli 1944 wurde Faella schwer beschädigt. Um den Einmarsch der alliierten Armeen zu verlangsamen, sprengten deutsche Truppen Gebäude, Straßen und Brücken. Ein großer Teil der historischen Bausubstanz des Dorfes wurde dabei zerstört. Bis zum 31. Dezember 2013 gehörte der Ort zur Gemeinde Pian di Scò und wurde dann mit Pian di Scò Ortsteil der neuen Gemeinde Castelfranco Piandiscò.<ref>Il Comune di Castelfranco Piandiscò (AR), tuttitalia.it zur neuen Gemeinde Castelfranco Piandiscò, abgerufen am 24. April 2014 (italienisch)</ref>

Sehenswürdigkeiten

  • Santa Maria a Faella, Parochialkirche im Ortskern. Wurde 1637 zur Hauptkirche ernannt und gehört zum Bistum Fiesole.<ref>Emanuele Repetti: FAELLA (Faella, e talvolta Favilla) nel Val d’Arno superiore.</ref>
  • Balze di Faella, Gebirgsformation mit Steilhängen nahe Faella.

Literatur

  • Emanuele Repetti: FAELLA (Faella, e talvolta Favilla) nel Val d’Arno superiore. In: Dizionario Geografico Fisico Storico della Toscana (1833–1846), Onlineausgabe der Universität Siena (PDF, italienisch)

Weblinks

Commons: Faella – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />