Napplach
| Napplach (Dorf) Ortschaft | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Spittal an der Drau (SP), Kärnten | |||||
| Gerichtsbezirk | Spittal an der Drau | |||||
| Pol. Gemeinde | Reißeck (KG Penk) | |||||
| Koordinaten | 46° 53′ N, 13° 16′ O
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| Höhe | 613 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | 262 (2001) | |||||
| Fläche | 31,6 km² | |||||
| Postleitzahlen | 9816 Napplach | |||||
| Offizielle Website | ||||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 02096 | |||||
| Zählsprengel/ -bezirk | Penk (20644 001) | |||||
| Bild Napplach gesehen vom Zwenberg | ||||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Napplach ist ein Dorf im Mölltal und Teil der Katastralgemeinde Penk, die zur Gemeinde Reißeck im Bezirk Spittal an der Drau in Kärnten gehört. Die Ortschaft Napplach hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand: <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft 02096">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>).
Geographie
Der Ort Napplach liegt etwa 25 Kilometer nordwestlich von Spittal an der Drau und dem Millstätter See, auf 613 m ü. A. rechts (südlich) der Möll durchflossen vom Teuchlbach am Fuße der Kreuzeckgruppe.
Geschichte
Der Danielsberg, unmittelbar oberhalb des Ortes, war schon in der Steinzeit besiedelt und später eine keltische Kultstätte.
Jahrhundertelang existierten in Napplach Hammerwerke, Hammerschmieden und Köhlereien, die das Eisen aus der Teuchl verarbeiteten. Noch im 19. Jahrhundert gab es ein großes Hammerwerk, mit bis zu vier Zerrennfeuern, das mit von den örtlichen Bauern produzierter Holzkohle betrieben wurde.<ref>Josef Grascher, Ilse Grascher: Die Teuchl in der Kreuzeckgruppe in Kärnten. Eine historiogeographische Untersuchung der Entwicklung des Teuchltales in den letzten 300 Jahren mit Schwerpunktbildung im 19. Jahrhundert. Verlag Kärntner Landesarchiv, Klagenfurt 2008, ISBN 3900531706, S. 389ff.</ref> 1901 bis 1960 bot eine Holzstoff- und Pappefabrik Arbeitsplätze für die örtliche Bevölkerung.<ref>Josef Grascher, Ilse Grascher: Die Teuchl in der Kreuzeckgruppe in Kärnten. Eine historiogeographische Untersuchung der Entwicklung des Teuchltales in den letzten 300 Jahren mit Schwerpunktbildung im 19. Jahrhundert. Verlag Kärntner Landesarchiv, Klagenfurt 2008, ISBN 3900531706, S. 53.</ref>
2008 kam es bei einer Tauffeier zu einer Schießerei, als ein 37-jähriger gebürtiger Rumäne durch die geschlossene Tür des Feuerwehrhauses schoss und eine Frau tötete.<ref>Sieben Jahre Haft für Todesschütze bei Tauffeier. Die Presse vom 10. Juli 2008.</ref>
Verkehr
Von Napplach aus kann der Danielsberg und der Ort Teuchl erreicht werden. Es gibt eine Bushaltestelle, in Penk einen Bahnhof der Tauernbahn.
Sehenswürdigkeiten
Die Marienkapelle wurde 1847–1855 errichtet und 1997 renoviert.
Persönlichkeiten
- Hans Kerstnig (1914–1984), Politiker (SPÖ)
Einzelnachweise
<references />
Gemeindeteile: Kolbnitz | Penk | Teuchl
Katastralgemeinden: Kolbnitz | Penk | Teuchl | Zandlach
Ortschaften: Gappen | Hattelberg | Litzldorf | Mitterberg | Moos | Napplach | Oberkolbnitz | Penk | Polan | Preisdorf | Rottau | Sandbichl | Teuchl | Tratten | Unterkolbnitz | Zandlach | Zwenberg
Dörfer: Kohlstatt • Napplach • Oberkolbnitz • Penk • Unterkolbnitz • Zandlach | Rotten: Gappen • Litzldorf • Preisdorf • Rottau | Siedlungen: Polan • Sandbichl • Tratten | Zerstreute Häuser: Hattelberg • Mittelberg • Moos • Roßwiese • Teuchl • Zwenberg | Sonstige Ortslagen: Ruine Mölltheuer • Zandlacher Hütte
Zählsprengel: Kolbnitz a.d.Tauernbahn | Penk