Acheloides
Als Acheloides ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) oder Acheloiades ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) werden in der griechischen Mythologie die Töchter des Flussgottes Acheloos bezeichnet. Während die meisten Autoren sie mit den Sirenen identifizierten, wurden sie vereinzelt auch als Najaden bezeichnet.
Angaben zur Mutter der Sirenen sind uneinheitlich. Meist wird als die Mutter der Acheloides eine der neun Musen angegeben, entweder Melpomene,<ref>Bibliotheke des Apollodor 1,3,4,1 und Epitome 7,18; Lykophron, Alexandra 712; Ovid, Metamorphosen 5,9; Hyginus Mythographus, Fabulae 141 und praefatio 30</ref> Terpsichore<ref>Apollonios von Rhodos 4,892; Nonnos, Dionysiaka 13,313; Tzetzes zu Lykophron 653</ref> oder Kalliope.<ref>Servius zu Vergil, Aeneis 5,864</ref> Als weitere Varianten werden die Abkunft von Acheloos und Sterope, die Tochter des Königs von Pleuron Porthaon,<ref>Bibliotheke des Apollodor 1,7,10,2; Scholion zu Homer, Odyssee 12,39</ref> oder die Entstehung der Acheloides aus dem Blut des Acheloos<ref>Eustathios von Thessalonike 1709,39</ref> angegeben.
Als Najaden des Acheloos sind die Acheloides nur einmal bezeugt,<ref>Pseudo-Vergil, Copa 15</ref> ebenso wie die Verwendung des Namens als generische Bezeichnung für alle Flussnymphen.<ref>Columella 10,263</ref>
Literatur
- Wilhelm Heinrich Roscher: Acheloides. In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Band 1,1, Leipzig 1886, Sp. 6 (Digitalisat).
- Konrad Wernicke: Acheloïdes. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band I,1, Stuttgart 1893, Sp. 212.
Weblinks
- Acheloides im Theoi Project (englisch)
Anmerkungen
<references />