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Otto Hieronimus

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Datei:Otto Hieronimus sur Mercedes au départ du Paris-Madrid 1903.jpg
Otto Hieronimus 1903
Datei:Otto Hieronimus in his Steyr at the 1922 Targa Florio (2).jpg
Otto Hieronimus bei der Targa Florio 1922

Otto Hieronimus (* 26. Juli 1879 in Köln; † 8. Mai 1922 in Graz)<ref>Reinhard Keimel: Luftfahrzeugbau in Österreich: von den Anfängen bis zur Gegenwart; Aviatic Verlag, 2003, ISBN 3925505784</ref> war ein deutsch-österreichischer Automobilkonstrukteur und -rennfahrer. Er war zu seiner Zeit einer der erfolgreichsten österreichischen Rennfahrer.

Leben

Hieronimus wurde 1879 in Köln als Sohn des dortigen Benz-Vertreters geboren. In den Jahren 1896 bis 1898 arbeitete er bei Benz in Mannheim. Zur weiteren Ausbildung besuchte er dann das Technikum in Hildburghausen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mercedes Benz über Hieronimus (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)</ref> 1901 überstellte er einen Benz-Wagen zu Arnold Spitz, dem größten Automobilhändler in Wien, welcher ihn sofort engagierte.

Hieronimus konstruierte in Wien bei Gräf & Stift den nach Arnold Spitz benannten Spitz-Wagen. Spitz sagte die Abnahme und den Verkauf der gesamten Produktion der Jahre 1902 und 1903 zu.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />BDA über den Spitz-Wagen (Memento vom 2. Juni 2016 im Internet Archive)</ref>

1908 stellte Hieronimus in Brooklands, der ersten permanenten Rennstrecke der Welt, einen Weltrekord auf.<ref name="faszination"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 10. Oktober 2007 im Internet Archive)</ref> 1909 arbeitete er als Konstrukteur und Direktor bei Laurin & Klement, dem Vorgänger von Škoda Auto.

Im Ersten Weltkrieg betätigte sich Hieronimus als Flugmotorenkonstrukteur. Im Mai 1911 verließ er Laurin & Klement um sich ganz der Entwicklung von Flugmotoren zu widmen. Er entwarf die nach ihm benannten Hiero-Flugmotoren. Der Friedensvertrag von St. Germain machte jedoch seinem Schaffen ein Ende, wodurch er wieder zum Automobilbau zurückkehrte.

Als technischer Direktor der Österreichischen Waffenfabriksgesellschaft verunglückte er am 8. Mai 1922 mit seinem 3-Liter-Steyr beim Training für das Rieß-Rennen. Er wurde am 16. Mai 1922 in Wien am Dornbacher Friedhof bestattet.<ref>https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wst&datum=19220512&seite=7&zoom=18</ref>

Sportliche Erfolge und Meisterschaften

Sein wichtigster Erfolg war 1908 der Klassensieg mit dem 16 PS starken Laurin & Klement FC bei der Rallye MoskauSt. Petersburg. 1914 gewann er die Alpen- und Karpatenfahrt. Bei der sizilianische Targa Florio wurde er 1922 Siebenter in der Gesamtwertung und erster in der Dreiliterklasse.<ref name="faszination" />

Literatur

  • Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783868521030 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
  • Martin Pfundner: Austro-Daimler und Steyr – Rivalen bis zur Fusion. ISBN 978-3205776390.
  • Hans Seper: Die Brüder Gräf, Geschichte der Gräf und Stiftautomobile ISBN 3-85339-216-4.

Weblinks

Commons: Otto Hieronimus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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