Tebufenpyrad
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Strukturformel von Tebufenpyrad | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Tebufenpyrad | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
4-Chlor-N-((4-(1,1-dimethylethyl)phenyl)methyl)-3-ethyl-1-methyl-1H-pyrazol-5-carboxamid | ||||||||||||||||||
| Summenformel | C18H24ClN3O | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farbloser Feststoff mit schwachem Geruch<ref name="EPA" /> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 333,86 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Dichte |
1,0214 g·cm−3<ref name="HSDB">Eintrag zu Tebufenpyrad in der Hazardous Substances Data Bank (via PubChem)Vorlage:Abrufdatum </ref> | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
64–66 °C<ref name="EPA" /> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
praktisch unlöslich in Wasser (2,8 mg·l−1 bei 25 °C)<ref name="HSDB" /> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | |||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Tebufenpyrad ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Pyrazole, welche von Mitsubishi Chemical zusammen mit American Cyanamid (jetzt BASF) als nicht-systemisches Akarizid eingeführt wurde.<ref name="roempp">Eintrag zu Tebufenpyrad. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>
Gewinnung und Darstellung
Tebufenpyrad kann durch Reaktion von 4-Chlor-3-ethyl-1-methyl-5-pyrazolcarbonsäureethylester mit 4-tert-Butylbenzylamin gewonnen werden.<ref name="unger"></ref><ref>Engineering Science Paper: Study on the Synthetic Process of Tebufenpyrad and Tolfenpyrad.</ref>
Eigenschaften
Tebufenpyrad ist ein farbloser Feststoff mit schwachem Geruch, der praktisch unlöslich in Wasser ist.<ref name="EPA" />
Verwendung
Tebufenpyrad wird als Insektizid und Akarizid verwendet.<ref name="EPA">EPA: Tebufenpyrad</ref> Die Wirkung beruht auf der Hemmung des mitochondrialen Elektronentransport-Komplex 1 (METI).<ref name="Wolfgang Krämer"></ref>
Zulassung
Mit Wirkung zum 1. November 2009 wurde Tebufenpyrad in der Europäischen Union für Anwendungen als Insektizid und Akarizid zugelassen.<ref>Richtlinie 2009/11/EG der Kommission vom 18. Februar 2009 zur Änderung der Richtlinie 91/414/EWG des Rates zur Aufnahme von Bensulfuron, Natrium-5-nitroguaiacolat, Natrium-o-nitrophenolat, Natrium-p-nitrophenolat und Tebufenpyrad als WirkstoffeVorlage:Abrufdatum</ref>
In Deutschland war Tebufenpyrad seit 1995<ref name="historie">Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL): Wirkstoffe in Pflanzenschutzmitteln Zulassungshistorie und Regelungen der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung. In: Berichte zu Pflanzenschutzmitteln, 2009, S. 26.</ref> zugelassen, inzwischen jedoch wie auch in Österreich nicht mehr.
In der Schweiz sind Pflanzenschutzmittel (z. B. Masai, Zenar) mit diesem Wirkstoff zugelassen.<ref name="PSM">Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref>
Weblinks
- EU: Review report for the active substance tebufenpyrad (PDF; 176 kB), 1. Dezember 2008
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Gefährlicher Stoff mit harmonisierter Einstufung (CLP-Verordnung)
- Giftiger Stoff bei Verschlucken
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Einatmen
- Sensibilisierender Stoff
- Gesundheitsschädlicher Stoff (Organschäden)
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Benzylamin
- Aromatisches Carbonsäureamid
- Chlorsubstituierter Heteroaromat
- Pyrazol
- Alkylsubstituierter Heteroaromat
- Tert-Butylbenzol
- Pflanzenschutzmittel (Wirkstoff)
- Insektizid