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Tebufenpyrad

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Vorlage:Infobox Chemikalie

Tebufenpyrad ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Pyrazole, welche von Mitsubishi Chemical zusammen mit American Cyanamid (jetzt BASF) als nicht-systemisches Akarizid eingeführt wurde.<ref name="roempp">Vorlage:RömppOnline</ref>

Gewinnung und Darstellung

Tebufenpyrad kann durch Reaktion von 4-Chlor-3-ethyl-1-methyl-5-pyrazolcarbonsäureethylester mit 4-tert-Butylbenzylamin gewonnen werden.<ref name="unger">Vorlage:Literatur</ref><ref>Engineering Science Paper: Study on the Synthetic Process of Tebufenpyrad and Tolfenpyrad.</ref>

Synthese von Tebufenpyrad
Synthese von Tebufenpyrad

Eigenschaften

Tebufenpyrad ist ein farbloser Feststoff mit schwachem Geruch, der praktisch unlöslich in Wasser ist.<ref name="EPA" />

Verwendung

Tebufenpyrad wird als Insektizid und Akarizid verwendet.<ref name="EPA">EPA: Tebufenpyrad</ref> Die Wirkung beruht auf der Hemmung des mitochondrialen Elektronentransport-Komplex 1 (METI).<ref name="Wolfgang Krämer">Vorlage:Literatur</ref>

Zulassung

Mit Wirkung zum 1. November 2009 wurde Tebufenpyrad in der Europäischen Union für Anwendungen als Insektizid und Akarizid zugelassen.<ref>Vorlage:EU-Richtlinie</ref>

In Deutschland war Tebufenpyrad seit 1995<ref name="historie">Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL): Wirkstoffe in Pflanzenschutzmitteln Zulassungshistorie und Regelungen der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung. In: Berichte zu Pflanzenschutzmitteln, 2009, S. 26.</ref> zugelassen, inzwischen jedoch wie auch in Österreich nicht mehr.

In der Schweiz sind Pflanzenschutzmittel (z. B. Masai, Zenar) mit diesem Wirkstoff zugelassen.<ref name="PSM">Vorlage:PSM-Verz</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />